Coaching-Newsletter April 2004

1. Anforderungen an ein Coaching-Konzept

Zu den grundlegenden und teilweise wenig beachteten Charakteristika eines Coachs gehört sein Coaching-Konzept. Dieses Konzept stellt die Basis der Beratungstätigkeit Coaching dar. Dabei kann relativ häufig festgestellt werden, dass der Begriff "Konzept" sehr unterschiedlich aufgefasst und ausgefüllt wird. Dies betrifft nicht nur den Umfang, sondern insbesondere die inhaltliche Tiefe und das nachvollziehbare Zusammenwirken aller Elemente des Konzeptes. Der Coaching-Markt bewegt sich hier in einem Spannungsfeld, welches von bunten Broschüren mit englischsprachigen Schlagworten bis hin zu quasi-philosphischen Abhandlungen in Buchdimensionen reicht.

Somit stellt sich für den (potenziellen) Klienten die Frage, ob und ggf. wie das Vorhandensein und die Ausprägung eines Coaching-Konzeptes bei der Auswahl eines Coachs eine Orientierung gebende Hilfestellung leisten kann.
Gleichzeitig richtet sich die Frage nach der Güte eines Coaching-Konzeptes auch an jeden Coach und insbesondere diejenigen, die die Absicht verfolgen, Coach zu werden.

Wenngleich sich für einen individuellen Beratungsansatz wie das Coaching kein allgemeingültiges Konzept vorgeben lässt, gibt es dennoch sehr wohl grundsätzliche Richtlinien und Fragestellungen, welche ein gutes Coaching-Konzept berücksichtigen bzw. beantworten sollte.

Im folgenden soll nun darstellt werden, welche Anforderungen an das Konzept eines professionellen Coachs gerichtet werden dürfen und auf welche Fragen ein Klient legitimerweise Antworten erwarten darf.

Das Konzept eines Coachs sollte (mindestens) über fünf Bereiche Auskunft geben:

- Die Definition des Coachings / Das Coaching-Verständnis
- Die Methoden und Wirkungszusammenhänge im Coaching-Prozess
- Die Rahmenbedingungen, die für ein Coaching notwendig sind
- Das konkrete Angebot eines Coachs und seine Besonderheiten
- Die Haltung und das Menschenbild des Coachs

Folgend sollen zur Verdeutlichung diese fünf Bereiche näher erläutert werden:

Die Definition des Coachings / Das Coaching-Verständnis
Da mittlerweile nahezu jegliche auch nur annähernd beraterische Dienstleistungen auch unter dem Begriff "Coaching" zu finden sind, kommt der Definition des Coachings die wohl elementarste Bedeutung im Coaching-Konzept zu. Mit der Erklärung des Coaching-Begriffes definiert der Coach seine Arbeit und grenzt sie von anderen Tätigkeiten und Dienstleistungen ab. Es sollte u.a. deutlich werden, dass Coaching eben nicht für jedes Anliegen eine geeignete Maßnahme sein kann und sich der Coaching-Anbieter ggf. auf bestimmte Zielgruppen und Ausgangssituationen spezialisiert hat.

Kernfragen, die der Coach bzw. sein Konzept beantworten können sollten, sind:
- Was genau versteht der Anbieter unter dem Begriff "Coaching"?
- Welche Zielsetzungen können damit realistischerweise abgedeckt werden?
- Wo liegen sinnvolle Einsatzbereiche im Coaching?
- Wie unterscheidet sich Coaching von anderen Formen der Beratung?
- Welche Grenzen hat das Coaching?
- Was kann Coaching demzufolge nicht leisten?

Die Methoden und Wirkungszusammenhänge im Coaching-Prozess
Häufig werden Coachs gefragt, welche Methoden sie im Coaching einsetzen. Dabei wird zuweilen vernachlässigt, dass methodische Kompetenz mehr als das Beherrschen bestimmter Methoden erfordert. Entscheidend ist, ob der Coach in der Lage ist, die zur jeweiligen Situation passenden Methoden ableiten zu können (was zusätzlich diagnostischer Fähigkeiten und Kenntnisse bedarf) und diese Methoden mit einer angemessenen Haltung (s.u.) einsetzt. Letztendlich kann jede Methode missbraucht werden, so dass die methodische Kompetenz alleine wenig über den Erfolg des Coachings aussagt.

Kernfragen:
- Welches Ursache-Wirkungsverständnis hat der Coach (sofern ein Modell von Ursache und Wirkung seinem Denken entspricht)?
- Welche Wirkungsprozesse werden im Coaching angestrebt?
- Wie versucht der Coach Veränderungen zu unterstützen?
- Welche Methoden setzt der Coach ein und warum diese und nicht andere?
- Welche Ziele/Wirkungen sind mit methodischen Modell des Coachs erreichbar?
- Welchen Nutzen darf der Klient erwarten?
- Welcher Schaden könnte durch den Einsatz von Coaching entstehen?

Die Rahmenbedingungen, die für ein Coaching notwendig sind
Zu den Rahmenbedingungen, die ein Coach für seine Arbeit benötigt, gehören neben materiellen Aspekten ebenso ideelle Grundvoraussetzungen, beispielsweise Freiwilligkeit, Vertrauen, gegenseitige Akzeptanz, Lernkultur, Veränderungsbereitschaft, Diskretion in der Beratungsarbeit uvm. Bei genauer Betrachtung stellt sich insbesondere für die Beratungsform Coaching heraus, dass ein Einsatz nur unter bestimmten Rahmenbedingungen überhaupt sinnvoll sein kann. Ein guter Coach sollte daher in der Lage sein, diese Bedingungen zu benennen und auch zu begründen, warum ihr Fehlen ein Coaching nicht bzw. schwer möglicht macht.

Kernfragen:
- Unter welchen Bedingungen kann das Coaching fruchtbar ablaufen?
- Was sind Ausschlusskriterien für den Einsatz von Coaching?
- Welche persönlichen und fachlichen Voraussetzungen muss ein Coach erfüllen?
- Welche Voraussetzungen werden vom Klienten erwartet, wie muss der Beratungskontext aussehen?
- Wie stellt der Coach sicher, dass die Voraussetzungen gegeben sind?
- Welche zeitlichen, räumlichen, materiellen, finanziellen, menschlichen Aspekte werden für ein Coaching als sinnvoll bzw. notwendig erachtet?
- Wie erreicht der Coach normalerweise seine Klienten?

Das konkrete Angebot eines Coachs und seine Besonderheiten
Professionelle Coachs sind i.d.R. spezialisiert. Dies kann z.B. in methodischer Hinsicht der Fall sein, aber auch in Bezug auf die Coaching-Varianten, Zielgruppen, Branchen, Anliegen (meist eine Kombination dieser und weiterer Faktoren). Ferner bietet gerade eine individuelle Beratungsdienstleistung wie das Coaching einen Raum dafür, Besonderheiten anzubieten, die einen Coach nicht nur von anderen Beratern, sondern auch von anderen Coachs zu unterscheiden helfen. Gleichzeitig sei einschränkend darauf hingewiesen, dass andererseits genau dieser Freiraum genutzt wird, um Leistungen anzubieten, die einer seriösen Coaching-Praxis entgegenstehen. Dieses Ausnutzen von Gestaltungsfreiräumen sollte aber nicht dazu führen, Coaching "normieren" zu wollen. Vielmehr ist der Freiraum wertzuschätzen; und als bessere Alternative zur Eingrenzung oder Normierung scheint ein jeweils kritisches Hinterfragen angemessener.

Kernfragen:
- Welche Coaching-Varianten (Einzel-, Gruppen-, Projekt-Coaching...) bietet der Coach an?
- Über welche Spezialkenntnisse verfügt er?
- Wer gehört zu der Zielgruppe des Coachs, wer nicht?
- Wo setzt der Coach Schwerpunkte (inhaltlich, formell, Zielgruppen, Hierarchieebenen)?
- In welchen Branchen will/kann der Coach arbeiten?
- Was unterscheidet das Coaching-Angebot von anderen Angeboten, wo sind spezifischen Stärken?

Die Haltung und das Menschenbild des Coachs
Wie bereits oben dargelegt, reicht auch eine ausgezeichnete Methodenkompetenz des Coachs nicht für erfolgreiche Coaching-Prozesse aus. Entscheidender ist das Zusammenspiel von Haltung und Können. Die Haltung des Coachs ist wiederum abhängig von seinem Menschenbild, z.B. ob diese eher lösungs- oder problemoriertiert ist. Auch beeinflusst das Menschenbild des Coachs natürlich den Aspekt, mit welchen Klienten der Coach zusammenarbeiten kann und will.

Kernfragen
- Wie sieht der Coach Menschen und insbesondere seine Klienten?
- Ist der Coach in seiner Wahrnehmung eher defizit- oder leistungsorientiert?
- Welche Veränderungen hält der Coach realistischerweise für möglich?
- Welche Haltung hat der Coach gegenüber seinen Klienten und warum?
- Welche Haltungen lehnt der Coach mit welcher Begründung ab?
- Welche methodischen Konsequenzen folgen daraus (Spezialisierungen/Ablehnen bestimmter Methoden)?
- Welche Haltungen erwartet der Coach vom Klienten?
- Welche Haltungen akzeptiert der Coach nicht vom Klienten?

Abschließend sei betont, dass es für die dargestellten Kernfragen zum Coaching-Konzept nicht "die" Antworten geben kann. Wichtig ist primär das Vorhandensein eines individuellen Konzeptes mit individuellen (aber in sich schlüssigen) Antworten, welche den spezifischen Fähigkeiten und Absichten des Coachs und den Anliegen seiner Zielgruppen Rechnung tragen.

FAZIT: Das Coaching-Konzept klärt das Selbstverständnis eines Coachs und ist zentrale Grundlage seiner Tätigkeit. Insbesondere bei der Auswahl des "richtigen" Coachs oder dem Aufbau eines Coaching-Pools durchaus hilfreich, neben anderen erfassbaren Faktoren auch zusätzlich die "konzeptionelle Stärke" eines Coachs im Blickpunkt zu behalten. Berufsanfänger sollten ihre Arbeit dahingehend reflektieren, ob sie auf die oben genannten Fragen zum Konzept hinreichend präzise Antworten geben können.


2. DBVC eröffnet Aufnahmeverfahren für Coachs

Der Deutsche Bundesverband Coaching (DBVC) hat nach seiner Gründung im Januar 2004 nun mit der Eröffnung des Aufnahmeverfahrens für Coachs begonnen. Dabei werden für die Coaching-Säule (der DBVC richtet sich ferner an Ausbilder, Wissenschaftler und Kunden) der "Senior Coach" und der "Coach" unterschieden.

Gemäß dem Anspruch, dass der DBVC ein fachlicher, wissenschaftlicher und unternehmerischer Kristallisationspunkt für alle Schlüsselpersonen des Coaching-Feldes sein soll, sind die Voraussetzungen für eine Aufnahme als Senior Coach bewusst anspruchsvoll gehalten:

Grundvoraussetzungen zur Aufnahme
- Mindestalter 35 Jahre
- Abgeschlossenes Studium
- der sozialwissenschaftlichen und / oder betriebswirtschaftlichen Richtung
- anderer Fachrichtungen mit Zusatzausbildung in einem für das Coaching-Feld relevanten Fachgebiet
- In Ausnahmefällen: Abgeschlossene Berufsausbildung mit entsprechender Zusatzausbildung in einem für das Coaching-Feld relevanten Fachgebiet
- Coaching-Ausbildung oder Äquivalent
- Empfehlung durch zwei DBVC-Mitglieder
- Schriftliche Nachweise und mündliches Aufnahmeverfahren / Interview
- Anti-Sekten-Erklärung

Erwartete Feldkompetenzen
- Mindestens sieben Jahre Berufserfahrung, davon mindestens drei Jahre in einem Unternehmen/einer für den Coaching-Markt relevanten Organisation
- Mindestens fünf Jahre Erfahrung als Coach mit alleiniger Auftragsverantwortung
- Kooperationserfahrung im Rahmen von Organisationsentwicklungsprojekten
- Relevante eigene Führungserfahrung
- Eigene Beratungserfahrung innerhalb der Ausbildung oder Supervision

Erwartete fachliche Kompetenzen
- Integriertes Organisationswissen
- Integriertes psychologisches Wissen (nicht nur aus einer psychologischen Schule stammend)
- Professionelle Auftragsabwicklung
- Anwendung von plausiblen / wissenschaftlichen Erfolgskriterien

Erwartete persönliche Kompetenzen / Professionalität
- Seriosität
- Solide wirtschaftliche Verhältnisse
- Vorhandensein eines (eigenen) Systems zur Erfolgsmessung der Aufträge und / oder Mitwirkung an Evaluationen im Rahmen wissenschaftlicher Studien oder peer reviews

Die Anforderungen an den "Coach (DBVC)" orientieren sich als Vorstufe zum Senior-Coach an den o.g. Kriterien:

Grundvoraussetzungen zur Aufnahme
- Abgeschlossenes Studium
– der sozialwissenschaftlichen und / oder betriebswirtschaftlichen Richtung
– anderer Fachrichtungen mit Zusatzausbildung in einem für das Coaching-Feld relevanten Fachgebiet
- In Ausnahmefällen: Abgeschlossene Berufsausbildung mit entsprechender Zusatzausbildung in einem für das Coaching-Feld relevanten Fachgebiet
- Coaching-Ausbildung oder Äquivalent
- Empfehlung durch zwei DBVC-Mitglieder
- Schriftliche Empfehlung durch drei Auftraggeber (Unternehmen / Organisationen)
- Schriftliche Nachweise und mündliches Aufnahmeverfahren / Interview
- Anti-Sekten-Erklärung

Erwartete Feldkompetenzen
- Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung
- Mindestens drei Jahre Erfahrung als Coach
- Eigene Beratungserfahrung innerhalb der Ausbildung oder Supervision

Erwartete fachliche Kompetenzen
- Integriertes Organisationswissen
- Integriertes psychologisches Wissen (nicht nur aus einer psychologischen Schule stammend)
- Professionelle Auftragsabwicklung
- Anwendung von plausiblen / wissenschaftlichen Erfolgskriterien

Erwartete persönliche Kompetenzen / Professionalität
- Seriosität
- Solide wirtschaftliche Verhältnisse
- Vorhandensein eines (eigenen) Systems zur Erfolgsmessung der Aufträge und / oder Mitwirkung an Evaluationen im Rahmen wissenschaftlicher Studien oder peer reviews

Im Unterschied zu dem "Senior Coach (DBVC)" gelten für den "Coach (DBVC)" folgende Regelungen:

- Keine Altersvoraussetzung
- Vorliegen von Empfehlungen von drei Auftraggebern (Unternehmen / Organisationen)
- Nur fünf statt sieben Jahre Berufserfahrung
- Nicht unbedingt Erfahrung in einem Unternehmen / in einer für den Coaching-Markt relevanten Organisation (aber wünschenswert)
- Keine eigene Führungserfahrung (aber wünschenswert)
- Keine notwendigen Kooperationserfahrungen im Rahmen von Organisationsentwicklungsprojekten (aber wünschenswert)

Weitere Informationen zum DBVC und zum Aufnahmeverfahren:
http://www.dbvc.de

Die ausführlichen Mitgliedschaftskriterien können unter folgender Adresse als PDF-Datei gedownloadet werden:
http://www.dbvc.de/cms/index.php?id=364


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3. Neuigkeiten von der Forschungsstelle Coach-Gutachten

Nachdem der Coaching-Newsletter im Februar (www.coaching-newsletter/archiv/2004/2004_02.htm) über die von Prof. Dr. Harald Geißler neu gegründete "Forschungsstelle Coach-Gutachten" berichtet hat, liegen inzwischen erste Ergebnisse vor.

Das Anliegen der Forschungsstelle ist es, zur Transparenz der Coaching-Marktes beizutragen, indem die (auf aussagekräftige Unterlagen gestützte) Arbeit von Coachs begutachtet wird und diese Gutachten von Wirtschaftsunternehmen, die mit der Forschungsstelle kooperieren, supervidiert werden. Auf Wunsch des betreffenden Coachs kann sein so validiertes Gutachten dann auf die Homepage der Forschungsstelle (siehe: www.coach-gutachten.de) gestellt werden.

Das erste Zwischenfazit von Prof. Dr. Geißler fällt wie folgt aus:

- Die Anzahl der Kooperationspartner, die die von der Forschungsstelle erarbeiteten Gutachtenentwürfe supervidieren, ist auf 13 gestiegen. Es sind jetzt: DaimlerChrysler, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Deutsche Post, Deutsche Versicherungsakademie, E.ON, Gerling, Lufthansa, Metro, Phoenix, TUI, Vereins- und Westbank und Walter-Bau.

- Es wurden inzwischen acht Gutachten geschrieben, zwei weitere sind in Erstellung. Ein erstes dieser Gutachten hat den gesamten Prozess durchlaufen und ist auf der Homepage der Forschungsstelle einsehbar.

- Die Resonanz der Coachs, die das Verfahren bisher durchlaufen haben, ist insgesamt sehr positiv: Die verlangte Zusammenstellung der einzureichenden Unterlagen (drei Erinnerungsprotokolle, eine Prozessanalyse und ein Tonbandmitschnitt) vermittelte in der Regel viele positive Eigenimpulse. Das Evaluations- und Supervisionsgespräch wurde von allen Coachs als eine wertvolle Hilfe wahrgenommen, kritisch auf die eigene Arbeit zu blicken und Verbesserungsmöglichkeiten zu explorieren

- Um unnötige Befürchtungen zu reduzieren, wurde ein sechsstufiges Verfahren entwickelt, das es dem betreffenden Coach nach jeder Stufe leicht möglich macht, aus dem Verfahren ohne jeden Gesichtsverlust bzw. wirtschaftlichen Schaden auszusteigen:

1. Der Coach beauftragt die Forschungsstelle, die von ihm eingereichten Unterlagen durchzusehen und einzuschätzen, ob gute Aussichten auf ein positives Gutachten bestehen.
2. Der Coach beauftragt die Forschungsstelle, ein vierstündiges Evaluations- und Supervisionsgesprächs durchzuführen.
3. Der Coach beauftragt die Forschungsstelle, einen Gutachtenentwurf zu schreiben und ihm zuzuschicken.
4. Auf dieser Grundlage entscheidet der Coach, ob der Gutachtenentwurf und die eingereichten (anonymisierten) Unterlagen an die Kooperationspartner der Forschungsstelle zur Supervision geschickt werden sollen.
5. Der Coach beauftragt die Forschungsstelle, nach dem Feedback durch die Kooperationspartner eine Endfassung des Gutachtens anzufertigen und dem Coach zur Kenntnisnahme zuzuschicken. Auf dieser Grundlage entscheidet er, ob es auf die Homepage der Forschungsstelle gestellt werden soll.
6. Der Coach hat die Möglichkeit, das Gutachten durch weitere Praxisfälle zu erweitern.

Der erste Schritt zur Begutachtung, d.h. die Durchsicht und Einschätzung der vom Coach eingereichten Unterlagen wird auch in Zukunft kostenlos sein.

- Das auf Wunsch des Coachs veröffentlichte Gutachten erscheint auf der Homepage der Forschungsstelle in alphabetischer Reihenfolge und nach Praxisfeldern geordnet. Jedes Gutachten wird ausschließlich denjenigen Praxisfeldern zugeordnet, auf die sich die eingereichten Unterlagen beziehen.

Die Praxisfelder gliedern sich
a. zum einen nach Zielgruppen und Settings (1. Einzelcoaching von Fach- und Führungskräften, d.h. Fachkräfte, unteren mittlere und obere Führungskäfte, sowie Interrimsmanager und Personaler, 2. Gruppencoaching von Arbeits- und Projektgruppen, Geschäftsleitungs- und Vorstandsteams, 3. Einzelcoaching/Sparringspartnerschaft für Geschäftsführer und Vorstände, 4. Einzelcoaching/Sparringspartnerschaft für Unternehmer, 5. Einzelcoaching/Sparringspartnerschaft für Trainer, Organisationsentwickler und Unternehmensberater und 6. Lehrcoaching)
b. und zum anderen nach Themenfeldern (1. "die ersten 100 Tage", 2. Selbstmanagement/Potenzialentfaltung, 3. Sinne, Karriere, Work-Life-Balance, extreme persönliche Belastungen, 4. Kooperation mit Vorgesetzten und Kollegen, 5. operative (und strategische) Mitarbeiterführung, 6. Kooperation mit anderen Organisationseinheiten, 7. Interkulturelle Zusammenarbeit, 8. Konflikte mit anderen, Krisenintervention, 9. Konflikte zwischen anderen, Konfliktmoderation, 10. Konfliktgespräch mit anderen, 11. Projektmanagement, 12. Führungsrolle und Identität, 13. Orientierung in tiefgreifenden Changeprozessen, 14. Outplacement)

- Auf Wunsch des Coachs kann das Gutachten um weitere Praxisfälle erweitert werden, um so die Breite seines Arbeits- und Erfahrungsspektrums angemessen zum Ausdruck zu bringen. Voraussetzung dafür ist die Einreichung entsprechender Unterlagen und die Durchführung eines entsprechend gekürzten Evaluations- und Supervisionsgesprächs.

- Erste anlaufende Erfahrungen mit der Begutachtung von Lehrcoaching haben gezeigt, dass hier vier Bereiche zu begutachten sind, nämlich
1. die Coachingkompetenz des Lehrcoachs,
2. sein fachliches Wissen über Coaching,
3. seine didaktische Konzeptionskompetenz und
4. seine didaktische Handlungskompetenz.
Das Begutachtungsverfahren ist deshalb entsprechend umfangreicher und macht eine Hospitation notwendig.

Kontaktadresse:
Univ.-Prof. Dr. Harald Geißler
Helmut-Schmidt-Universität
Universität der Bundeswehr
Holstenhofweg 85
22043 Hamburg

Tel.: 040 - 6541-2840 oder -2355
E-Mail: Harald.Geisslerno spam@hsu-hh.de 
Homepage: http://www.coach-gutachten.de


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4. Neue Coachs in der Coach-Datenbank und den Coach-Profilen

Aktuell sind 227 Coachs in der Coach-Datenbank und den Coach-Profilen eingetragen.
Die Coach-Datenbank nimmt nur professionelle Coachs auf, die u.a. eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung als Coach vorweisen können. Details zu den Aufnahmevoraussetzungen für die Coach-Datenbank finden Sie unter der folgenden Adresse:
http://www.coach-datenbank.de/aufnahme_in_die_coach-datenbank.htm

Die Coach-Profile richten sich an Berater, die auch (aber nicht unbedingt seit mindestens fünf Jahren) Coaching anbieten und über eine fundierte Ausbildung verfügen. Eine Aufnahme in die Coach-Profile ist für die Personen möglich, die bei einer ausgewählten Ausbildungseinrichtungen eine Coaching-Ausbildung absolviert haben. Nähere Informationen finden Sie unter folgender Adresse:
http://www.coach-profile.de/aufnahme_in_die_coach-profile.htm

Die Unterschiede zwischen den beiden Datenbanken finden Sie hier ausführlich erklärt:
http://www.coach-agentur.de/datenbank.htm

Im Vormonat konnten folgende Coachs in die Datenbanken neu aufgenommen werden:

 

Coach-Datenbank (http://www.coach-datenbank.de)

Klaus Ludwig Siefert
http://www.coach-datenbank.de/coach_details.asp?userid=117

Marina Barz
http://www.coach-datenbank.de/coach_details.asp?userid=651

 

Coach-Profile (http://www.coach-profile.de)

Frank Kellenberg
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=648

Ralf Gasche
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=650

Günter Willmroth
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=652

Wolf Damm
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=653

Angelika Gulder
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=654

Aufnahme in die RAUEN-Datenbank
Rauen Coach-Datenbank

Details zur Aufnahme in die RAUEN-Datenbank finden Sie unter der folgenden Adresse: http://www.coach-datenbank.de/mitgliedschaft/aufnahmekriterien.html


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5. Coaching-Ausbildungen im nächsten Monat

Coaching-Ausbildungen, die im nächsten Monat starten (diese Liste kann auch online mit den Ausbildungen abgerufen werden, die in den nächsten drei Monaten starten: http://www.coaching-index.de/time_search.asp):

 

Dr. Andreas Knierim, Projekt Füllhorn
Ausbildungsbeginn: 01.05.2004
Ausbildungstitel: Programm fortschritt.ausbildung
D-34119 Kassel
Kosten: 2.100 Euro
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=1

 

Die Coaches
Ausbildungsbeginn: 03.05.2004
Ausbildungstitel: Leadership- und Coachkompetenz für Führungskräfte und HighPotentials
D-6000 Frankfurt/Main
Kosten: 5.625 Euro zzgl. MwSt.
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=11

 

Dr. Angelika Hamann
Ausbildungsbeginn: 03.05.2004
Ausbildungstitel: Trainer- und Berater-Aus- und Weiterbildung 2004
D-22459 Hamburg
Kosten: 10.125,00 Euro zzgl. gesetzlich gültiger MwSt.
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=167

 

Professio GmbH
Ausbildungsbeginn: 05.05.2004
Ausbildungstitel: Coaching I + II – Beraten von Personen im Organisationskontext
D- Div. in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern
Kosten: Coaching I: 3750,- Euro zzgl. MwSt. und Hotelkosten Coaching II: 3750,- Euro zzgl. MwSt. und Hotelkosten
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=107

 

BTS Gesellschaft für Organisationsberatung, Training und Supervision
Ausbildungsbeginn: 05.05.2004
Ausbildungstitel: Fortbildung Systemisches Coaching
D-68219 Mannheim
Kosten: 4.000 Euro zzgl. MwSt., zzgl. Ca. 1.200 Euro für Lehrberatungen
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=108

 

CTC Hungerland
Ausbildungsbeginn: 06.05.2004
Ausbildungstitel: NLP-Diplom-Coach-Ausbildung
D-48734 Reken
Kosten: Grundkursus 4 Tage: 490,-Euro zzgl. Mwst. Practitioner 4x4 Blöcke: 675,-Euro zzgl. Mwst. pro Block (Einmalzahlung: 2.550,-Euro) Coach-Kursus: 8x4 Blöcke: 650,-Euro zzgl. Mwst. pro Block (Einmalzahlung: 4.950,-Euro) Und 4 Tage Supervision: 208,-Euro zzgl. Mwst.
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=150

 

Universität Augsburg
Ausbildungsbeginn: 07.05.2004
Ausbildungstitel: Systemische Organisationsberatung
D-86159 Augsburg
Kosten: 490 Euro inkl. USt. für jedes der drei Seminare
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=196

 

Institut für Psychodynamische Organisationsentwicklung und Personalmanagement Düsseldorf e.V. P.O.P.
Ausbildungsbeginn: 14.05.2004
Ausbildungstitel: Psychodynamische Organisationsentwicklung und Coaching
D- Krefeld
Kosten: 3000,- Euro
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=121

 

Trainergemeinschaft Berlin
Ausbildungsbeginn: 15.05.2004
Ausbildungstitel: Ausbildung zum Coach in der Managementberatung
D-13187 Berlin
Kosten: 4.500,- (zahlbar in monatlichen Raten a Euro 375,-, umsatzsteuer-befreit, Lehrcoaching extra)
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=199

 

IFW Institut für Fort- und Weiterbildung
Ausbildungsbeginn: 16.05.2004
Ausbildungstitel: Systemisches Coaching – der erfolgreiche Weg zum Management
D-82441 Ohlstadt
Kosten: 9.900,-- Euro MwSt.-frei
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=37

 

Holistic Coaching Academy
Ausbildungsbeginn: 17.05.2004
Ausbildungstitel: Dipl. Holistic Coaching Ausbildung
Kosten: 4.725,- Euro exkl. MWST.
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=189

 

ISCO AG
Ausbildungsbeginn: 24.05.2004
Ausbildungstitel: Berufsbegleitende Weiterbildung zum Systemischen Coach
D-10115 Berlin
Kosten: Privatpersonen 5.695,00 Euro brutto, Firmen 7.710,00 Euro brutto
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=29

 

intercoaching ag
Ausbildungsbeginn: 26.05.2004
Ausbildungstitel: Ausbildung zum Management-Coach
D-89231 Neu-Ulm
Kosten: 5850 Euro (1950 Euro pro Semester) exkl. MwSt.
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=120

 

NLP & Coaching Akademie Bielefeld
Ausbildungsbeginn: 29.05.2004
Ausbildungstitel: Coach, DVNLP
D-33602 Bielefeld
Kosten: Euro 2.320.-, MWSt. fällt nicht an
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=187

 

Heinze & Alwart
Ausbildungsbeginn: 31.05.2004
Ausbildungstitel: Ausbildung zum Coach (mit Diplom/DVNLP)
D-20459 Hamburg
Kosten: Für den ersten Baustein: NLPplus Kommunikationsberater/ NLP-Practitioner: 4.200,- EUR zzgl. MwSt, für weitere Bausteine entstehen weitere Kosten
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=17

 

Die Coaching-Ausbildungs-Datenbank (http://www.coaching-index.de) verzeichnet inzwischen 176 Ausbildungsanbieter mit 205 Ausbildungsgängen. 

Aufnahme in die Coaching-Ausbildungsdatenbank

Details zur Aufnahme in die Ausbildungsdatenbank finden Sie unter der folgenden Adresse:
http://www.coaching-index.de/mitgliedschaft.html


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6. Impressum/Copyright

Verantwortlich im Sinne des Presserechts und des Telemediengesetzes:

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