Coaching-Newsletter Oktober 2005

1. Coaching von Doppelspitzen - Teil 2

Im letzten Newsletter (www.coaching-newsletter.de/archiv.htm) wurde dargestellt, welche Vor- und Nachteile und typische Konfliktsituationen durch ein Führungsduo entstehen können. Im folgenden Teil 2 wird nun erläutert, wie die konkrete Coaching-Arbeit mit Doppelspitzen ablaufen kann.

Ausgehend von dem Coach-Modell (Rauen & Steinhübel, 2001, www.coaching-magazin.de) ist es auch und gerade im Coaching von Doppelspitzen notwendig, bereits in der Kennenlern- und Orientierungsphase möglichst zahlreiche Informationen über die Klienten zu sammeln.

Oft benennen die Klienten zu Beginn des Coachings "Oberflächenthemen", d.h. sie formulieren die Zielsetzung für das Coaching aus einer (nur) für sie richtigen Perspektive. Das Oberflächenthema ist daher - schon aus diagnostischen Gründen - ernst zu nehmen. Gleichzeitig sollte sich der Coach darüber bewusst sein, dass hinter dem Oberflächenthema noch weitere Anliegen verborgen sein können. Erst in der folgenden Analysephase, in der eine möglichst genaue Bestandsaufnahme vorgenommen werden sollte, kann der Coach gemeinsam mit den Klienten daher das eigentliche Ziel des Coachings herausarbeiten. Diese Analysephase ist von besonderer Wichtigkeit für das Coaching von Doppelspitzen, da hier gleich mehrere positive Effekte erzielt werden können:

 

  • Die Klienten haben die Möglichkeit, sich ihre Probleme emotional entlastend "von der Seele zu reden". Ziel ist nicht ein "Schön,-dass-wir-darüber-gesprochen-haben", sondern eine Entschärfung von Situationen, die nicht primär rational sind und zu denen Klienten oftmals schlechten Zugang haben. Zudem dient diese Phase dem Beziehungsaufbau zu den Klienten. Hier gilt: Je tragfähiger die Beratungsbeziehung, desto weitreichender sind Veränderungen möglich.
  • Durch das Erarbeiten neuer Problemformulierungen ermöglicht der Coach den Klienten kognitive Umstrukturierungen. D.h. manche Probleme können bereits dadurch abgemildert werden, dass sie z.B. aus einer anderen Perspektive wahrgenommen werden. Oft formulieren Klienten ihre Probleme einseitig und verengend - und wundern sich, warum sie keine Lösung finden. Schon eine genaue Betrachtung der Problemursachen (nicht der Symptome!) kann zu erheblichen Erkenntnisgewinn führen, was wiederum neue Lösungswege eröffnet.
  • Ein implizites Ziel der Analyse bleibt stets die Idee, die Optionen der Klienten auszuweiten. Wenn die Klienten z.B. ihr Anliegen darauf beschränken, eine Lösung wäre entweder A oder B, wird damit automatisch jede andere mögliche Option ausgeklammert. Der Coach sollte hier auf mögliche Denkfallen hinweisen. Bevor zwischen zwei Alternativen gewählt wird (oder dies Thema des Coaching sein soll), muss zunächst geklärt werden, ob dies wirklich die einzig sinnvollen Optionen sind.
  • Personifizierte Probleme ("Wenn Herr X nur endlich seinen Job vernünftig machen würde") erweisen sich oft als strukturelle Probleme, z.B. wenn zwischen zwei Abteilungen ein Zielkonflikt besteht, so dass diese in der Folge nicht miteinander, sondern faktisch gegeneinander arbeiten. Ähnlich kann es auch in der Zusammenarbeit von Doppelspitzen sein. 
  • Am Ende der Analysephase sollten messbare Ergebnisse ("Woran würden Sie ganz konkret erkennen, dass das Ziel erreicht ist?"; "An welchen beobachtbaren Kriterien machen Sie die Zielerreichung fest?") schriftlich fixiert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Analysephase mehrere Termine, ja sogar den Großteil des Coaching-Prozesses umfassen kann. "Spart" ein Coach bei der Analyse, so kann dies den gesamten Coaching-Prozess beeinträchtigen, da wohlmöglich an einem falschen Thema gearbeitet wird. Eine gute Analyse hat hingegen den Vorteil, dass sie oft bereits die Lösung in sich trägt - und somit selbst bei längerer Dauer ein effektiveres Coaching ermöglicht. 

Konkret kann die Analysephase z.B. mit Hilfe von Rekonstruktionen gestaltet werden. Dazu werden die Klienten gebeten, typische Situationen zu schildern, die im Coaching bearbeitet werden. Um komplexe Zusammenhänge dazustellen, kann dabei auch mit Diagrammen und aufgestellten Figuren oder Symbolen gearbeitet werden. Auch hier zeigt sich häufig, dass erst in der ausführlichen Rekonstruktion von Anliegen den Klienten das eigentliche Problem deutlich wird. 

Dazu ein Beispiel: Zwei Klienten einer Doppelspitze bekommen für eine Rekonstruktion die Aufgabe, in getrennten Räumen ein einfaches Soziogramm der wichtigsten Mitarbeiter ihrer Firma zu erstellen. Dazu sollen sie die Personen bzw. Personengruppen, die "gut miteinander können" auch im Soziogramm nahe zusammen stellen (und diejenigen, die sich nicht mögen, halten weiten Abstand). Auf diese Weise können unterschiedliche "Seilschaften" und deren Auswirkungen auf das Unternehmen visualisiert und begreiflich gemacht werden. Anschließend erläutern sich die beiden Doppelspitzen gegenseitig ihr Soziogramm. Durch dieses Verfahren kann bewirkt werden, wie unterschiedlich (oder auch ähnlich), die beiden ihr Unternehmen sehen. Oft wird dabei auch deutlich, welche personalisierten Probleme tatsächlich strukturbedingt sind. Die so gewonnenen Erkenntnisse können dann im weiteren Coaching thematisiert werden und in einem gemeinsamen Zielbild münden. 

Steht ein Konflikt im Mittelpunkt der Probleme der Doppelspitze, sollte ein Setting gewählt werden, welches sich in der Mediation bewährt hat: Vor einem gemeinsamen Coaching-Gespräch, sollten zunächst Einzelgespräche geführt werden. Damit wird es den Konfliktpartnern ermöglicht, die eigenen, individuellen Eindrücke und Sichtweisen von der Situation und bzgl. des Kollegen zu thematisieren, die ansonsten nicht (so leicht) in einem Dreier-Gespräch besprechbar gewesen wären. Insbesondere in diesen vorbereitenden Sitzungen können die Klienten sich emotional entlasten, so dass ein folgendes gemeinsames Gespräch innerlich entspannter geführt werden kann. Wichtig ist dabei jedoch, dass der Coach für diese Einzelgespräche Vertraulichkeit zusichert und geklärt wird, welche Themen in den gemeinsamen Gesprächen behandelt werden sollen. Idealerweise kann diese Themenliste verschriftlicht und z.B. per E-Mail zugesendet werden. 

Das gemeinsame Gespräch mit der Doppelspitze sollte dann anschließend vom Coach sehr sachlich-moderierend geführt werden. Eine - auch nur symbolische - Bevorzugung eines Klienten ist dabei strikt zu vermeiden, d.h. es sollten die Gesprächszeiten, aber auch scheinbare Banalitäten wie die Sitzgelegenheit oder die Art der Begrüßung gleich sein. Der Coach sollte ferner von jedem Gespräch bis zum nächsten von beiden Parteien eine Konzession einfordern. Am Ende dieser Prozesses sollte eine Annäherung der zuvor divergierenden Positionen stattgefunden haben - und der Coach idealerweise überflüssig sein.

 

 

Quelle:
Astrid Schreyögg (2005).
Coaching von Doppelspitzen. Anleitung für den Coach.
Frankfurt/M.: Campus
196 S., 49,90 Euro
ISBN: 3-593-37782-9
www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593377829/cr


2. Netzwerk für unternehmensinterne Coachings

Ausgehend von seinen Erfahrungen als unternehmensinterner Coach hat Herr Helmut Schäfer ein Netzwerk zum unternehmensinternen Coaching gegründet, an dem bisher acht Personen aus verschiedenen Unternehmen beteiligt sind.

Aktuell besteht das Netzwerk aus Experten für unternehmensinternes Coaching, die dies intern etabliert haben und kontinuierlich weiterentwickeln. Das unternehmensinterne Coaching betreiben sie als Stabs-Coaching und beschäftigen sich mit den typischen unternehmensinternen Fragestellungen: 

  • Wie führt man unternehmensinternes Coaching ein? 
  • Wer ist Auftraggeber von Coaching-Aufträgen?
  • Wie sieht die Zusammenarbeit mit der Personalentwicklung aus?
  • Wie mit externen Coachs?
  • Wie ist der Schutz der Coachees garantiert?
  • Was macht man mit "unsauberen" (nur zur Kontrolle von Mitarbeitern gedachten) Aufträgen?
  • Wie hält man es mit Nähe und Distanz zum Coachee?

Die Mitglieder des Netzwerks treffen sich vierteljährlich, um sich in einer kollegialen Beratungsrunde auszutauschen. Nun möchten sie auch Personen aus anderen Unternehmen, die ebenfalls intern coachen bzw. internes Coaching organisieren oder mit externen Coachs zusammenarbeiten, Unterstützung geben.

Gerne geben Herr Schäfer uns seine Kollegen ihre Antworten und ihr Wissen weiter und möchten Verantwortliche mit ähnlichen Aufgaben unterstützen. Wer Interesse an einem Kontakt hat, kann über die folgenden E-Mail-Adressen Kontakt mit Herrn Schäfer uns seinen Netzwerk-Kollegen aufnehmen:

helmut.schaefer@helvetia.de
stienen@metro.de
ilona.zecher-dean@GZS.de
kirstin.buschmann@exintern.de
anne.kimmle@t-online.de


3. Zeitschrift Organisationsberatung - Supervision - Coaching (OSC)

Die von Dr. Astrid Schreyögg herausgegebene Zeitschrift "Organisationsberatung - Supervision Coaching" (OSC) (VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden) hat in der nächsten Ausgabe 3/2005 den Themenschwerpunkt "Kombinationen von Mediation, Supervision und Coaching". 

--- Hauptbeiträge ---

Claudia Winter: Mediation und Coaching – ein Vergleich 

Zusammenfassung: Mediation und Coaching – zwei Begriffe, die es in den vergangenen 10 Jahren zu mehr oder weniger großer Bekanntheit gebracht haben. Was sich hinter diesen Begriffen verbirgt, ist jedoch noch immer bevorzugt Menschen bekannt, die sich bestimmten Fachkreisen zurechnen. Zunächst soll daher auf Herkunft und Entwicklung von Mediation und Coaching eingegangen werden. Anschließend werden unter Hinzuziehung der einschlägigen Literatur Methoden und Strategien dieser Interventionsformen vorgestellt. Erst im Anschluss daran wird auf die persönlichen Voraussetzungen, also auf Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten eingegangen, über die Mediatorin und Coach verfügen sollten. Ich gehe dabei von der Annahme aus, dass in diesem Punkt die größte Übereinstimmung und Deckungsfähigkeit des Vergleichs zu finden sein wird. 

Astrid Schreyögg: Coaching von Doppelspitzen – Wann sind Formen von Mediation zu integrieren? 

Zusammenfassung: Die Autorin thematisiert das Coaching einer speziellen Führungskonstellation, der “Doppelspitze”. Es wird gezeigt, dass die Doppelbesetzung von Führungspositionen in unterschiedlichen organisatorischen Milieus üblich ist, dass dies aber ein erhebliches Konfliktpotenzial auf individueller, interaktiver und systemischer Ebene birgt. Aus diesem Grund suchen viele Doppelspitzen einen Coach auf. Wenn die Konflikte schon höhere Grade der Eskalation erreicht haben, sollte der Coach unbedingt traditionelle Formen der Beratung mit Ansätzen aus dem Bereich der Mediation anreichern. 

Hansjörg Künzli: Wirksamkeitsforschung im Führungskräfte-Coaching 

Zusammenfassung: Der Autor erstellt eine vergleichende Zusammenfassung von insgesamt 22 empirischen Forschungsarbeiten aus dem deutschen und angelsächsischen Sprachraum zu Wirkungen und Wirkfaktoren im Führungskräfte-Coaching. Die Vielfalt der verwendeten Methoden, Erfolgsfaktoren und -kriterien sowie der erhobenen Perspektiven ist in Anbetracht der geringen Anzahl von Studien erfreulich, erschwert aber deren Vergleichbarkeit. Viele der Studien leiden zudem an methodischen Mängeln und sind wenig theoretisch abgestützt. Insgesamt zeichnet sich ein positives Gesamtbild ab: Coaching wirkt und die Wirkungen sind teilweise beträchtlich. Klienten fühlen sich entlastet, sie entwickeln neue Sichtweisen, erhöhen ihre Reflexions-, Kommunikations- und Führungskompetenzen, sie handeln effektiver und verhelfen ihren Organisationen zu mehr Ertrag. Wirkfaktoren sind die Beziehung, die elaborierte Gestaltung der Zielformulierung und -annäherung, die Qualifikation, das Engagement und die Authentizität des Coachs sowie ein angepasster Einsatz verschiedener Techniken.

Harald Pühl: Von der Supervision zur Mediation und zurück

Zusammenfassung: Mediation in Organisationen gewinnt aufgrund zunehmender Konflikte an Bedeutung. Damit stellt sich die Frage, welche Kompetenzen dies vom Berater erfordert, und vor allem, ob Mediation ein eigenständiges Verfahren ist. Der Autor stellt das Mediationsverfahren in Organisationen kurz vor, um dann an Fallbeispielen sein Konzept der “Patchworkmediation” zu illustrieren. Dieses Vorgehen ermöglicht es, eine Brücke zwischen Supervision und Mediation zu schlagen.

Peter Rosenkranz: Mediation in der Schule. Ein Praxisbericht aus hessischen Projektschulen 

Zusammenfassung: Es werden anhand von vier Fallbeispielen aus der Praxis eines hessischen Schulmediators sowohl der unmittelbare Gewinn der Konfliktparteien aus einer Mediation, als auch der persönlichkeitsbildende Einfluss des Trainingsfeldes Mediation, als auch die berufsqualifizierende Bedeutung veranschaulicht. Mediation wird sowohl als pädagogisches, als auch als politisches Modell vorgestellt, das zur Entfaltung eines systemischen Konzepts bedarf. Einige Bausteine des Konzepts zu einer konstruktiven Konfliktkultur werden vorgestellt. Die Überlegungen münden in Zielvorstellungen einer demokratischen Schule mit hohem Anteil an Partizipation aller Mitglieder der Schulgemeinde.

Peter Weber: Mediation benötigt Coaching und vice versa. Ein symbiotischer Einzelfall aus der Arbeitsweltmediation

Zusammenfassung: Mediation in der Arbeitswelt unterscheidet sich von Coaching insbesondere durch einen sehr strukturierten Verfahrensablauf. Im beschriebenen Einzelfall wurde ein Mediationsverfahren jedoch gerade durch den Verstoß gegen diese Verfahrensschritte und durch den Einsatz systemischer Interventionstechniken aus dem Coaching zu einem Teilerfolg gebracht. Ein Gedankenexperiment kommt zu der Erkenntnis, dass Coaching ohne Mediation den vorliegenden Konflikt keinesfalls besser gelöst hätte. Zumindest in diesem Einzelfall sind Mediation und Coaching aufeinander angewiesen.

Eric Lippmann: "Coaching" durch die Führungskraft – eine kritische Betrachtung

Zusammenfassung: Die Führungskraft als "Coach" ist in letzter Zeit wieder vermehrt in Mode gekommen. Möglicherweise hängt es damit zusammen, dass Kosten bezüglich HRM-Bereich (und im Speziellen für Beratungsdienstleistungen) eingespart werden sollten. In diesem Diskussionsbeitrag soll kritisch der Frage nachgegangen werden, worin sich professionelles Coaching vom “Coaching” durch die Führungskraft unterscheidet. Das Fazit: Beratungsgespräche durch die vorgesetzte Person sind durchaus möglich, sie unterscheiden sich jedoch ganz deutlich von einem professionellen Coaching.

Ferdinand Buer: Coaching, Supervision und die vielen anderen Formate. Ein Plädoyer für ein friedliches Zusammenspiel

Zusammenfassung: In diesem Vortrag wird die These begründet, dass eine Abgrenzung der verschiedenen Formate wie Coaching oder Supervision nur dann gelingen wird, wenn sie von den Beteiligten und Betroffenen gemeinsam in einem demokratischen Dialog ausgehandelt wird. Nur wenn eine solche Verständigung gelingt, wird sie auch in der Öffentlichkeit Anerkennung finden.

Weitere Informationen zur Zeitschrift OSC finden Sie unter folgender Adresse:
www.coaching-literatur.de/osc.htm

Der VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage:
www.vs-verlag.de

Herausgeberin: Dr. Astrid Schreyögg
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp

Redaktion: Christoph J. Schmidt-Lellek
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp


4. Forschungsstelle Coaching-Gutachten sucht Team- und Projekt-Coachs

Prof. Dr. Harald Geißler von der Forschungsstelle Coaching-Gutachten sucht Kontakt zu Coachs, die Erfahrungen mit Team- und Projekt-Coaching haben. Ziel der Kontaktaufnahme ist, zu überprüfen, ob es klare Praxiskriterien gibt, die Team-Coaching von Teamentwicklung unterscheiden. Können solche Kriterien gefunden werden, will Prof. Geißler drei dieser Coachs die kostenlose Erstellung eines entsprechenden Coach-Gutachtens anbieten.

Weitere Informationen & Kontaktadresse:
Univ.-Prof. Dr. Harald Geißler
Helmut-Schmidt-Universität
Universität der Bundeswehr
Holstenhofweg 85
22043 Hamburg
Tel.: 040 - 6541-2840 oder -2355
E-Mail: Harald.Geissler@hsu-hh.de
Homepage: www.coaching-gutachten.de


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5. Neue Coaching-Studie: Teuer heißt nicht gut

Die ofischer academy und "die Führungskräfte VAF VDF" haben die "Deutsche Coaching Studie 2005" veröffentlicht. Die Studie basiert auf einer Befragung von 100 Unternehmen. 57 Prozent der befragten Unternehmen hatten dabei eine Größe von über 1.000 Mitarbeitern.

Die Studie bietet auf 38 Seiten zahlreichen Fakten und Daten u.a. zu Zielgruppen, Anlässen, Häufigkeit verschiedener Coaching-Varianten, Qualität und Kosten. Aus der Vielzahl der Daten seien drei Ergebnisse hervorgehoben: 

  • Fast ein Drittel der befragten Unternehmen verzichtet auf einen strukturierten Feedback-Prozess, um zu erfassen, ob ein Coachings einen tatsächlichen Nutzwert erbrachte.
  • Die Methodik und Qualifikation von fast einem Viertel der Coachs ist nach Einschätzung der Unternehmen bestenfalls befriedigend. Nur acht Prozent der Unternehmen kommen zu einem sehr guten Gesamturteil über Coaching-Maßnahmen. Immerhin bewerten jedoch 68 Prozent das Coaching mit "gut".
  • Die Mehrheit der Coachings kostet zwischen 500 Euro und 1500 Euro pro Tag und pro Person. Unter den mit sehr gut bewerteten Coachings kostete keines mehr als 1500 Euro pro Tag und Kopf, obwohl ein Drittel der in der Studie erfassen Coachings teurer als 1500 Euro waren. 

Die Studie kann gegen eine Schutzgebühr von 39,00 Euro unter academy@ofischer.com bezogen werden. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Leitung der ofischer academy, Dr. Frank Przybylski.

Informationen & Kontaktadresse:
ofischer academy
ofischer communication GmbH
Schanzenstr. 7, 51063 Köln
Tel: 0700-77 111 888
Fax: 0700-77 111 888
E-Mail: frank.przybylskino spam@ofischer.com
Internet: www.ofischer-academy.com


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6. Neue Coachs in der Coach-Datenbank und den Coach-Profilen

Die Unterschiede zwischen den der Coach-Datenbank un den Coach-Profilen finden Sie hier ausführlich erklärt: www.coach-agentur.de/datenbank.htm

Im Vormonat konnten folgende Coachs neu aufgenommen werden:

Coach-Datenbank (http://www.coach-datenbank.de)

-----------------------------------------------

Dr. phil. Anke Nienkerke-Springer, D-51469 Bergisch Gladbach
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;

Dr. sc. nat. Roland E. Förster, CH-5622 Waltenschwil
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;

Die Coach-Datenbank nimmt nur professionelle Coachs auf, die u.a. eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung als Coach vorweisen können. Details zur Aufnahme in die Coach-Datenbank finden Sie unter der folgenden Adresse:

 

Coach-Profile (http://www.coach-profile.de)

-------------------------------------------

Claudia M. Christen, D-60594 Frankfurt am Main
www.coach-profile.de/profil.asp;

Katja Wengel, D-60329 Frankfurt am Main
www.coach-profile.de/profil.asp;

Heino Bergmann, D-13507 Berlin
www.coach-profile.de/profil.asp;

Die Coach-Profile richten sich an Berater, die auch (aber nicht unbedingt seit mindestens fünf Jahren) Coaching anbieten und über eine fundierte Ausbildung verfügen. Eine Aufnahme in die Coach-Profile ist für die Personen möglich, die bei einer ausgewählten Ausbildungseinrichtungen eine Coaching-Ausbildung absolviert haben. Nähere Informationen finden Sie unter folgender Adresse: www.coach-profile.de/aufnahme_in_die_coach-profile.htm

Die Unterschiede zwischen der Coach-Datenbank und den Coach-Profilen werden hier erklärt: www.coach-agentur.de/datenbank.htm

Aufnahme in die RAUEN-Datenbank
Rauen Coach-Datenbank

Details zur Aufnahme in die RAUEN-Datenbank finden Sie unter der folgenden Adresse: http://www.coach-datenbank.de/mitgliedschaft/aufnahmekriterien.html


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7. Coaching-Ausbildungen im nächsten Monaten

Folgend die Liste der Coaching-Ausbildungen, die im nächsten Monat starten (diese Liste kann auch online mit den Ausbildungen abgerufen werden, die in den nächsten drei Monaten starten: http://www.coaching-index.de/time_search.asp):


Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld e.V. (ZWW)
Ausbildungsbeginn: 01.11.2005
Ausbildungstitel: Fernstudium Coaching & Moderation
Kosten: Fernstudium 1.960, 00 Euro (inkl. MwSt.) Präsenz Coaching: 4.290,00 Euro (ohne Unterkunft & Verpflegung, inkl.MwSt.) Präsenz Moderation: 2.990,00 Euro (ohne Unterkunft & Verpflegung, inkl.MwSt.)
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Coachingplus GmbH
Ausbildungsbeginn: 04.11.2005
Ausbildungstitel: Diplomausbildung für angewandtes Coaching
CH-8302 Kloten (nahe Zürich-Airport)
Kosten: 12 Weiterbildungstage à Fr. 350.-
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Europäische Ausbildungsakademie/M.O.C.
Ausbildungsbeginn: 04.11.2005
Ausbildungstitel: Coaching-Impulstag
D-80683 München, Schloß Nymphenburg
Kosten: 80 Euro (exkl.) in Deutschland
www.coaching-index.de/user_details.asp;


COATRAIN coaching & personal training GmbH
Ausbildungsbeginn: 04.11.2005
Ausbildungstitel: Sozialmanagement Coach
D-28357 Bremen
www.coaching-index.de/user_details.asp;


NLP- & Coaching-Institut Berlin
Ausbildungsbeginn: 05.11.2005
Ausbildungstitel: Coachausbildung
D-10777 Berlin
Kosten: 1.030.- Euro inkl. MwSt., oder 6 x 190.- Euro
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Dietz Training und Beratung
Ausbildungsbeginn: 08.11.2005
Ausbildungstitel: Psychologie der Veränderung - emotional intelligent coachen
D-83370 Seeon
Kosten: Euro 6.800,-- gesamt zzgl. MwSt. und Hotelkosten
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Coaching for Competence
Ausbildungsbeginn: 11.11.2005
Ausbildungstitel: Zertifizierte Ausbildung zum Coach, Teil 1: Grundkurs und Practitioner, DVNLP
D-44269 Dortmund
Kosten: 1700 Euro + MwSt., Geschäftskunden auf Anfrage
www.coaching-index.de/user_details.asp;


hbr partner Unternehmensberatung
Ausbildungsbeginn: 11.11.2005
Ausbildungstitel: Coach in der Arbeitswelt (PersCert TÜV)
D-47574 Goch
Kosten: 5.950,- Euro zzgl. MwSt.
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Fortbildungsstelle Psychotherapeutisches Zentrum e.V.
Ausbildungsbeginn: 11.11.2005
Ausbildungstitel: Coaching – Organisationsentwicklung – Supervision
D-70597 Stuttgart
Kosten: 6.200 Euro inklusive MwSt.
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Coachingplus GmbH
Ausbildungsbeginn: 14.11.2005
Ausbildungstitel: 10-tägiger Studiengang für angewandtes Coaching
X-8302 Kloten (nähe Zürich-Airport)
Kosten: Fr. 2580.-
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Europäische Ausbildungsakademie/M.O.C.
Ausbildungsbeginn: 17.11.2005
Ausbildungstitel: Coaching Intensivlehrgang (MSc für Coaching- 1. Teil)
A-A-4020 Linz
Kosten: ab 3600.- euro zzgl. USt.
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Europäische Ausbildungsakademie/M.O.C.
Ausbildungsbeginn: 17.11.2005
Ausbildungstitel: Coaching Intensivlehrgang universitärer Master of science Lehrgang für Coaching (1.Teil)
D-80638 München, Schloß Nymphenburg
Kosten: ab 3600.- Euro zzgl. USt.
www.coaching-index.de/user_details.asp;


IFW Institut für Fort- und Weiterbildung
Ausbildungsbeginn: 20.11.2005
Ausbildungstitel: Systemisches Coaching – der erfolgreiche Weg zum Management
Kosten: 9.900,00 Euro (inkl. Mehrwertsteuer)
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Dr. Karl Werner Ehrhardt
Ausbildungsbeginn: 22.11.2005
Ausbildungstitel: Vom Führungsmanager zum Führungsmentalcoach
D-95632 Wunsiedel
Kosten: 26.000 Euro zzgl. MwSt.
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Dr. Karl Werner Ehrhardt
Ausbildungsbeginn: 22.11.2005
Ausbildungstitel: Freiberuflicher Mentalcoach
D-95632 Wunsiedel
Kosten: 26.000 Euro zzgl. MwSt.
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Trigon Entwicklungsberatung
Ausbildungsbeginn: 24.11.2005
Ausbildungstitel: Der Coaching Werkzeugkoffer - Zürich
CH-8708 Männedorf
Kosten: € 890,-- exkl. MWSt
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Wiener Trainerakademie
Ausbildungsbeginn: 25.11.2005
Ausbildungstitel: Lehrgang Train the Coach 6 Wochenenden
A-1010 Rudolfsplatz 3, Wien
Kosten: 3422,4 € excl. Mwst
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Trias Institut für Supervision und Organisationsentwicklung
Ausbildungsbeginn: 28.11.2005
Ausbildungstitel: Coaching, Organisationsentwicklung, Supervision
CH- Diverse Veranstaltungsorte
Kosten: SFr. 30 000 (ca. Euro 20 000)
www.coaching-index.de/user_details.asp;


BTS Gesellschaft für Organisationsberatung, Training und Supervision
Ausbildungsbeginn: 28.11.2005
Ausbildungstitel: Lösungsorientiert-systemisches Coaching (DBVC-zertifiziert)
D-68219 Mannheim
Kosten: 5.000 Euro zzgl. MwSt., zzgl. Ca. 1.200 Euro für Lehrberatungen
www.coaching-index.de/user_details.asp;


Anbieter, die eine Ausbildung individuell auf Anfrage oder zu jeder Zeit anbieten, finden sich unter folgender Adresse aufgelistet: www.coaching-index.de/time_search.asp

Die Coaching-Ausbildungs-Datenbank (http://www.coaching-index.de) verzeichnet inzwischen 238 Ausbildungsanbieter mit 264 Ausbildungsgängen.

Bitte informieren Sie Anbieter, die noch nicht im der Coaching-Ausbildungs-Datenbank Coaching-Index eingetragen sind. Ein entsprechendes Aufnahmeformular mit weiteren Hinweisen finden Sie unter folgender Adresse: www.coaching-index.de/aufnahme_in_den_coaching-index.htm

Aufnahme in die Coaching-Ausbildungsdatenbank

Details zur Aufnahme in die Ausbildungsdatenbank finden Sie unter der folgenden Adresse:
http://www.coaching-index.de/mitgliedschaft.html


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8. Impressum/Copyright

Verantwortlich im Sinne des Presserechts und des Telemediengesetzes:

Christopher Rauen GmbH
Rosenstraße 21
49424 Goldenstedt
Bundesrepublik Deutschland
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Inhaltlich Verantwortlicher für journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Christopher Rauen (cr) (Anschrift wie oben).
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