Coaching-Newsletter Juni 2008

1. Multimodales Coaching

Im Coaching stellt sich häufig die Frage, auf welcher Interventionsebene nachhaltige Erfolge erzielt werden können. In Abhängigkeit vom jeweiligen Klientenanliegen, der Auftragstellung und den kulturellen und zeitlichen Rahmenbedingungen beeinflussen insbesondere die Fähigkeiten, Kenntnisse und Vorlieben des Coachs die konkrete Vorgehensweise.

Manche Coachings sind sehr auf eine operative Verhaltensebene fokussiert, beispielsweise wenn ein Klient eine bestimmte Kompetenz verbessern möchte (z.B. Vorträge halten, Mitarbeitergespräche führen); andere Coachings ähneln hingegen eher philosophischen Gesprächen und beinhalten stark reflexive Anteile, z.B. um die Führungsrolle besser verstehen und ausfüllen zu können.

Nun ist es jedoch nicht so, dass eine simple "Wenn-dann-Logik" hier den Maßstab vorgibt. Ob eine Interventionsebene angezeigt ist oder nicht, lässt sich nicht allein von der Auftragstellung ableiten. So kann eine Kompetenzverbesserung bzgl. des Führens von Mitarbeitergesprächen durch ein Coaching mit reflexiven Elementen genauso wirksam sein, wie ein Coaching mit Verhaltensanteilen.
Die Erfahrung zeigt hier, dass es immer wieder Klienten gibt, die besonders gut auf einer bestimmten Ebene erreichbar sind. Manche Klienten fokussieren sich primär auf den Intellekt, andere auf ihre Gefühle, dritte auf die Beziehungsebene usw.

Derartige Fokussierungen kann man aufgreifen, um sie als "Zugangsweg" zum Klienten zu nutzen. Man kann aber auch den gegenteiligen Weg wählen und den Klienten mit den Ebenen konfrontieren, auf die er weniger stark fokussiert ist und die er möglicherweise vernachlässigt.

Damit stellt sich die Frage, wie diese Aspekte in ein Coaching-Konzept integriert werden können, welches einen Coaching-Prozess beschreibt, ohne den Prozess zu normieren. Diese Zusammenhänge sind insbesondere deshalb herausfordernd, weil ein Coaching einerseits selbstverständlich ein individuelles Vorgehen erfordert, sich andererseits jedoch nicht in der totalen Beliebigkeit des "anything goes" verlieren sollte.

Ein hilfreiches Modell dazu liefert der Ansatz des "Multimodalen Coachings". In dem Artikel "Multimodal coaching and its application to the workplace, life and health coaching" (The Coaching Psychologist, Vol.4 No. 1, April 2008, 21–29) erläutert der britische Forscher Dr. Stephen Palmer einen Ansatz, der auf die Arbeiten des Psychologen Arnold A. Lazarus aus den 1970er Jahren zurückgeht. Lazarus war der Ansicht, dass kein Therapiesystem die menschliche Psyche völlig beschreibt und erfasst. So hatte er beobachtet, dass viele Klienten nach einer Verhaltenstherapie wieder rückfällig wurden, aber auf kognitive Strategien besser ansprachen. Dies ließ ihn den multimodalen Ansatz entwickeln, der auf sieben Dimensionen oder Modalitäten der Persönlichkeit zielt, die auf einander bezogen sind und sich gegenseitig bedingen. Diese Dimensionen werden mit BASIC ID abgekürzt:

Behaviour – Das Verhaltensrepertoire eines Menschen.
Affect – Das ganze Spektrum der Gefühle.
Sensations – Die Körperwahrnehmung und der Zugang über Entspannung, Meditation und Hypnose.
Images – Bildhaftes Vorstellen und Verarbeiten des Menschen.
Cognitions – Der Zugang zum Menschen über Gedanken und Informationen.
Interpersonal – Kommunikation, Rollenübernahme, Beziehungen und Soziale Kompetenz.
Drugs/Biology – Lebensstil, Ernährung, Sport, Medikamente.

Menschen unterscheiden sich allerdings im Grad der individuellen Ausprägung oder Ansprechbarkeit auf diesen Dimensionen. Im Coaching ist dieser Unterschiedlichkeit daher Rechnung zu tragen, indem ein Modalitäten-Profil des Klienten erstellt wird. Außerdem kommen im Multimodalen Coaching zahlreiche Techniken und Strategien zum Einsatz, die vom Zeitmanagement über Imaginationsübungen bis hin zu Rollenspielen reichen. D.h. ein Anliegen des Klienten wird auf allen sieben Dimensionen bearbeitet. Wenngleich man davon ausgeht, dass nicht auf jeder Dimensionen die gleiche Wirkung erzielt werden kann, ist dennoch das Zusammenwirken bzw. Berücksichtigen der unterschiedlichen Dimensionen wichtig.
Auf diese Weise ist es möglich, nicht nur eine Symptomatik zu verbessern, sondern den Klienten auf mehreren Ebenen zu erreichen – und somit die Veränderungswahrscheinlichkeit zu erhöhen.

Wenngleich der Ansatz des Multimodalen Coachings auf dem der Multimodalen Verhaltenstherapie beruht, welche bereits 1976 unter dem Titel "Multimodal Behavior Therapy" veröffentlicht wurde, ist der Ansatz im Coaching-Bereich noch nicht weit verbreitet. Aufgrund seines erklärenden und integrativen Potenzials und der Betonung der Individualität des Klienten ist jedoch zu erwarten, dass der Multimodale Ansatz bei Coachs als auch Klienten auf Akzeptanz stoßen dürfte.

Weitere Informationen (Artikel "Multimodal coaching and its application to the workplace, life and health coaching"):
http://www.bps.org.uk/coachingpsy/publications/the-coaching-psychologist/tcp---vol-4---issue-1---april-08$.cfm  


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2. Coaching-Kongress 2008: Das Programm

Vom 17. bis 18.10.2008 (Freitag-Samstag) findet im Dorint Hotel Sanssouci Berlin-Potsdam der Coaching-Kongress 2008 statt. Unter dem Kongressmotto "Welche Rolle spielt der Coach?" werden über 30 Veranstaltungen angeboten, u.a. Workshops mit dem Coaching-Pionier Dr. Wolfgang Looss, Dr. Roswita Königswieser, Prof. Dr. Arist von Schlippe und Dr. Gunther Schmidt. Darüber hinaus wird am Abend des 17.10. der Deutsche Coaching-Preis verliehen; eine Coaching-Party rundet den ersten Kongresstag ab.

Das Programm kann unter folgender Adresse gedownloadet werden:
http://kongress.dbvc.de/UserFiles/ck_2008_kongressprogramm.pdf

Das Anmeldeformular:
http://www.dbvc.de/anmeldeformular_dbvc_coaching-kongress_2008.pdf

Weitere Informationen unter:
http://www.coaching-kongress.de  


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3. Coaching-News

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Wie ein Coach sich Klienten-Feedback holte
Die Zeitschrift "managerSeminare" enthält inihrer Juli-Ausgabe eine Coaching-Beilage. Beeindruckend ist der Bericht von Dr. Karin von Schumann, wie sie sich von ihren Klienten Feedback holte. Dazu warb sie zunächst Thomas Steiniger, Projektleiter beim Münchener GEVA-Institut, als Experten für Evaluation ein. Er stellte das Sample zusammen: 18 Klienten, die einen Coaching-Prozess von mindestens 15 Stunden bei ihr durchlaufen hatten. Das Sample wurde tariert nach Alter, Geschlecht, Hierarchie-Ebene und Branchenzugehörigkeit sowie einem Abstand von mindestens einem Jahr zum Coaching-Prozess. Dann kam ein Fragebogen zum Einsatz, der die Bereiche Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität abdeckte. Bei den Aspekten, die von weniger als 50 Prozent der Befragten mit "sehr gut" bewertet wurden, schaute die Autorin genauer hin, um Verbesserungspotenzial zu heben.

So fiel ihr auf, dass mehr als die Hälfte aller Befragten befand, dass sie als Coach (nur) "ziemlich gut" deutlich mache, was sie leisten kann und was nicht. Hier zeigten sich deutliche Unterschiede im Hinblick auf Geschlecht und Hierarchie-Ebene: Die männlichen Klienten und die hoch in der Hierarchie-Ebene angesiedelten waren hier nicht überzeugt. Auch das Alter spielte eine Rolle.

Besonders positiv notierten die Klienten allerdings, wie ihr Coach es schaffte, sich zu Beginn des Coaching-Prozesses ein Bild über die konkrete Situation des Klienten zu verschaffen. Optimierungspotenzial zeigte sich hingegen bei der Dokumentation der Entwicklungen und Veränderungen im Coaching-Prozess selbst. 70 bis 80 Prozent der Klienten bewerteten die Beziehungsdimension zum Coach als "sehr gut". Auch den Grad der Zielerreichung schätzten die Klienten mit 83 Prozent als recht hoch ein. Frau von Schumann darf daher mit ihrer Arbeit sicher sehr zufrieden sein. Trotzdem hat sie noch mit persönlichen Interviews nachgesetzt, um Genaueres zu erfahren; sicher hat aber auch dieses der Beziehungspflege gedient. Ein letztes spannendes Thema dabei: Die Hälfte der Klienten hat sich inzwischen beruflich verändert.

Weitere Informationen:
http://www.managerseminare.de/managerSeminare/Archiv/Artikel?urlID=164334

Coaching im Executive MBA-Programm
Kooperation der Konstanzer Seminare mit der Universität Sankt Gallen.
Die Universität Sankt Gallen wird ab März 2009 für ihr Executive MBA-Programm alle Teilnehmer coachen lassen. Ulrich Dehner wird als Hauptverantwortlicher den Coaching Pool zusammenstellen und gemeinsam mit der Uni Sankt Gallen dafür ein Coaching-Konzept entwickeln.

Weitere Informationen:
http://www.emba.unisg.ch/org/emba/web.nsf/wwwPubhomepage/webhomepageger?opendocument 
http://www.konstanzer-seminare.de

Ulrich Dehner in der Coach-Datenbank:
http://www.coach-datenbank.de/coach_details.asp?userid=7

Spielt Persönlichkeit eine Rolle beim Coaching-Erfolg?
Bestimmte Personen profitieren mehr vom Coaching, fanden nun britische Forscher heraus.
Eine britische Studie ging der Frage nach, ob bestimmte Persönlichkeitseigenschaften den Coaching-Erfolg wahrscheinlicher werden lassen. Eine nicht uninteressante Frage, denn Coaching produziert Kosten. Wenn man wüsste, bei welchen Kandidaten sozusagen "Hopfen und Malz" höchstwahrscheinlich verloren ist, könnte das helfen, durch Selektion der Kandidaten den Wirkungsgrad von Coaching zu erhöhen. Andererseits könnte es helfen zu erkennen, welchen der Coaching-Kandidaten man durch geeignete weitere Unterstützungsmaßnahmen noch unter die Arme greifen müsste, um den Coaching-Erfolg doch noch zu sichern.

Seit den 1990er Jahren hat sich in der Wissenschaft das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit (Big Five) durchgesetzt. Inzwischen konzentrieren sich etliche Forscher darauf, den Zusammenhang von Persönlichkeit und spezifischen Aspekten der Arbeitsleistung zu beschreiben. Denn kognitive Fähigkeiten zu besitzen, ist das eine. Um Leistung zu erreichen, müssen Menschen auch motiviert sein, ihren Aufmerksamkeitsfokus – auch über eine längere Zeit - auf eine bestimmte Aufgabe zu lenken. Und diese Motivation wird von drei der Big-Five-Persönlichkeitsdimensionen maßgeblich beeinflusst: Gewissenhaftigkeit, Emotionale Stabilität und Offenheit für Erfahrungen.

Die Autoren um Lorna J. Stewart vom Department of Psychology der City University in London (UK) schlussfolgerten, dass diese Konstellation auch für den Coaching-Erfolg relevant sein müsste: Wer gewissenhaft ist, kann sich besser organisieren. Wer offen für Erfahrungen ist, ist auch eher bereit, sich mit seinen Emotionen auseinander zu setzen. Und wer weniger ängstlich ist, lernt besser. Auch das Erleben von hoher Selbstwirksamkeit sollte mit dem Coaching-Erfolg positiv verknüpft sein.

An ihrer Untersuchung nahmen 110 Berufstätige, vom Junior Manager bis zum CEO, teil. Eine von drei Messungen galt dem Coaching-Transfer, die anderen beiden der Persönlichkeit. Der Coaching-Erfolg wurde mit dem Coaching Transfer Questionnaire (CTQ) erhoben. Dabei wurde ein Umsetzungs- von einem Generalisierungsaspekt unterschieden. Die Persönlichkeitsausprägungen wurden mit einer Subskala des International Personality Item Pool (IPIP), und die generelle Selbstwirksamkeit mit der General Perceived Self-Efficacy Scale erfasst.

Die Ergebnisse, die nun im "International Journal of Evidence Based Coaching and Mentoring" (1/2008) erschienen, bestätigen die Hypothesen der Forscher. Insbesondere Gewissenhaftigkeit ist positiv mit dem Umsetzungserfolg korreliert. Aber auch die anderen Persönlichkeitsdimensionen zeigen - wenn auch schwächere und nicht immer signifikante - Zusammenhänge mit dem Coaching-Transfer.

Weitere Informationen:
http://www.business.brookes.ac.uk/research/areas/coaching&mentoring/volume/stewart.pdf

Kernkompetenzen im Coaching
Eine australische Studie untersuchte die Coaching-Kern-Kompetenzen der ICF und bezeichnet sie als zukunftsweisend und bahnbrechend.
Coaching-Ausbilder, -Verbände und neuerdings auch Universitäten, die akademische Coaching-Abschlüsse anbieten, streiten derzeit darum, den Coaching-Markt zu regulieren: durch Kompetenzkataloge, Standards und Zertifikate. Doch die Konzepte sind meist weder empirisch validiert noch evidenz-basiert. Dies zu ändern waren die australischen Forscher Kerryn Griffiths und Dr. Marilyn Campbell von der Queensland University of Technology angetreten.

Die Perspektive der Forscher ist die sogenannte Grounded Theory des Lernprozesses, die sie aus qualitativen Interviews mit – lediglich - fünf Coachs und neun ihrer Klienten destillierten. Dabei wurden ausschließlich ICF Master oder Professional Certified Coaches (MCC/PCC) befragt und die Antworten auf den Kodex professioneller Standards der International Coach Federation (ICF) bezogen. Die Ergebnisse wurden soeben in der Zeitschrift "International Journal of Evidence Based Coaching and Mentoring" (1/2008) veröffentlicht.

Die ICF promotet seit 1999 einen Kodex professioneller Standards. Seit 2007 existiert ein einheitlicher Akkreditierungsprozess für Coachs und Coaching-Ausbilder. Die Zertifizierungen der ICF werden auf drei unterschiedlichen Stufen angeboten: ACC (Associate Certified Coach), PCC (Professional Certified Coach) und MCC (Master Certified Coach); wobei jeweils dem Grad der Ausbildung des Coachs sowie der Berufserfahrung Rechnung getragen wird. Weltweit hat die ICF über 1.600 Coachs zertifiziert, im deutschen Chapter der ICF werden allerdings nur 20 Personen als zertifizierte Coachs angegeben.

Beurteilungsgrundlage der ICF-Zertifizierungen sind elf zu demonstrierende Kernkompetenzen. Die drei Zertifizierungen unterscheiden sich hierbei nicht in den zugrundegelegten Kernkompetenzen, aber im Anspruch der jeweiligen Anforderungen. Die elf Kernkompetenzen sind auf vier Gruppen verteilt:

A) Errichten des Fundaments
1. Einhaltung der ethischen und beruflichen Grundsätze
2. Erstellen der Coaching-Vereinbarung

B) Mitgestaltung der Beziehung
3. Aufbau von Vertrauen mit dem Klienten
4. Coaching-Präsenz

C) Effektives Kommunizieren
5. Aktives Zuhören
6. Gezieltes Fragen
7. Direkte Kommunikation

D) Erleichtern von Lernen und Ergebnissen
8. Schaffen eines Problembewusstseins
9. Entwerfen von Handlungen
10. Planen und Festlegen von Zielen
11. Verwaltung des Verlaufs und der Verantwortlichkeit

Obwohl dieser Kodex auf unwissenschaftliche Art und Weise zustande gekommen ist, bescheinigt ihm die Studie von Griffiths und Dr. Campbell nun höchste empirische Evidenz. – In Anbetracht der recht kleinen Untersuchungsstichprobe und qualitativen Methode ist man sicher gut beraten, diesen Ergebnissen nicht allzu große Bedeutung zuzumessen. Andererseits fügt sich der Befund in die Reihe der Bemühungen um eine Professionalisierung des Coachings ein.

Weitere Informationen:
http://www.business.brookes.ac.uk/research/areas/coaching&mentoring/volume/griffiths.pdf 
http://deicf.motionpixels.net/images/152.pdf?id=1143593698

Auf dem Weg zu einem Modell des Coaching-Transfers
Eine aktuelle Veröffentlichung in der Zeitschrift "International Coaching Psychology Review" (2/08) operationalisiert Coaching-Erfolg und entwickelt ein Modell des Coaching-Transfers.
In einer ersten qualitativen Studie wurde mit einem einstündigen, halbstrukturiertes Interview erforscht, wie 25 Coachs, neun ihrer Klienten und fünf organisationale Stakeholder (z.B. Führungskräfte, Personalabteilung) ein erfolgreiches Coaching-Ergebnis beschreiben und welche förderlichen und hinderlichen Transfervariablen sie dafür benennen.

In der zweiten Studie bekamen 110 Klienten online einen Fragebogen vorgelegt, der auf den Ergebnissen der ersten Studie aufbaute und mögliche Zusammenhänge zwischen dem Transfer und der Motivation des Klienten, seinem Arbeitsplatz sowie psychosozialen und situativen Faktoren thematisierte.

Alle Befragten waren der Meinung, dass Coaching die persönliche Entwicklung und die Leistung fördern kann. Was den Transfer von Coaching betrifft, sollten zwei Phasen unterschieden werden: Die Umsetzung des Gelernten und seine Anwendung in anderen, ähnlichen Fällen (Generalisation) sowie die Aufrechterhaltung des neuen Verhaltens oder der neuen Einstellung. Die korrelationsstatistische Auswertung der Fragebögen lässt vermuten, dass der Transfer vom Coaching-Ergebnis, der Transfer-Phase sowie der Art der Entwicklung, die mittels Coaching ausgelöst wurde, abhängt.

Weitere Informationen:
http://www.bps.org.uk/coachingpsy/publications/international-coaching-psychology-review/icpr---vol-3---issue-2---july-08$.cfm

"The Bigger Picture of Coaching”
ICF-Deutschland-Konferenz 2008 in Frankfurt. Dialog über Entwicklungen und Maßstäbe im Corporate Coaching. Neuer ICF-Vorstand gewählt.
An die 90 Teilnehmer, sowohl Coachs als auch HR-Profis aus Unternehmen, waren der Einladung der deutschen Sektion der International Coach Federation (ICF) am 3. Juni 2008 nach Frankfurt gefolgt. In angenehmer Atmosphäre im Hotel Mövenpick traf man sich dort zum Austausch. "Wir blicken über den Tellerrand. Deutschland ist eine so spezielle Szene im Vergleich zu Großbritannien oder den USA – wir schließen hier ganz bewusst an diese Szenen an, " so der neue ICF-Chef Marius Hansa.

Und das war auch, was dem Besucher sofort klar wurde: Man sprach Englisch. Das war noch im letzten Jahr anders gewesen. Da hatte man sich unter seinesgleichen getroffen. Dieses Jahr wurden ganz bewusst HR-Profis eingeladen – und Natalie Pothier als Key-Note-Speaker. Nach ihrer Zeit im Talent Management bei Yahoo ist sie heute Head of Coaching Practice Leader beim Centre for Creative Leadership (CCL) in Brüssel. Und Leadership stand auch im Fokus ihres Beitrags. State of the Art, aber nichts unbedingt Neues für die Profis. Allerdings konnte man ein paar Denkanstöße mitnehmen: Der eine ging in Richtung "Vom Coaching zur Organisationsentwicklung". Pothier skizzierte ein Phasenmodell: Vom "Coaching for Performance Excellence” über "Coaching for Leadership Excellence” hin zu "Coaching for Organisationale Excellence and Transformation”. Ein wichtiges Thema, das ja auch schon in der Zeitschrift "profile" (Heft 14/2007) aufgegriffen wurde.
Der zweite Anstoß ging in Richtung "Über die Organisation hinaus in die Gesellschaft": Wenn man eine Coaching-Kultur im Unternehmen implementiert, kann man dabei stehen bleiben? Oder muss man – als Ausdruck diese Unternehmenskultur – nicht zwangsläufig auch darüber hinaus wirken? Das zum Nachdenken anregende Stichwort "Corporate Social Responsability" (CSR) fiel hier.

Zu einer internationalen Panel-Diskussion zum Thema Coaching Best Practice fanden sich Marie Jerusalem (Principal for Learning and Development Global, Booz Allen), Barbara Wright-Avlitis, (Global Head of Leadership Development and Training, ING Group, Niederlande), Bob Hughes (Talent and Employee Engagement Manager, Network Rail, Großbritannien), Eric Schuck (Geschäftsführer Arrow Europe, Dietzenbach), Christa Schöning (CEO Global Coaching Group, München) sowie Peter Schreuder (Manager Training and Development, Henkel AG, Düsseldorf) zusammen.
Die Diskussion, die "von Hölzchen über Stöckchen" ging, wurde von Monika Becht und Christine Adler moderiert und brachte, neben vielem Bekannten, auch manch witzige Anekdote zu Tage. Beispielsweise wie Coaching bei ING quasi als Unfall entstand und wie man dann damit umging. Genüsslich berichtete Barbara Wright-Avlitis davon, wie sich die Coachs bei ihr vorstellten und sich in den schönsten Farben präsentierten. Sie fragte dann: "Wissen Sie, was ING tut?" Sie erntete verwirrte Gesichter, aber keine präzisen Antworten – und antwortete den verdutzten Coachs: "ING wirft Coachs raus!"

Bob Hughes berichtete, dass sie bei Network Rail zur Hälfte ICF-zertifizierte Coachs sowie Coachs mit psychologischem Background beschäftigen. Oder Marie Jerusalem, selbst studierte Psychologin (MSc.), konstatierte, dass sie bei der Strategieberatung Booz Allen entweder Coachs einsetzen, die über eine gediegen Erfahrung im Business verfügen, oder eben solche, die über eine hervorragende "Erziehung" (Ausbildung) und – wichtig – eine "starke Persönlichkeit" verfügten.

Nachmittags traf man sich in parallelen Workshops: Interkulturelles Coaching, Leadership Coaching, Ethik im Coaching, Team Coaching, Return On Investment (ROI) im Coaching, Live-Coaching waren hier die Themen, die dann auch noch im anschließenden "World Café" ihre Fortsetzung fanden. Und nebenbei – keine Frage – wurde der informelle Austausch gesucht. Das Organisationskomitee des ICF, das viele Stunden ehrenamtliche Arbeit investiert hatte, durfte zufrieden sein.

Die International Coach Federation (ICF) ist - 1995 in den USA gegründet - mit über 14.000 Mitgliedern in mehr als 80 Ländern vertreten. Die deutsche Sektion gibt es seit 2001. Derzeit hat sie 120 Mitglieder. Am 2. Juni wurde auf der nationalen Mitgliederversammlung einer neuer Vorstand gewählt: Neuer Vorstandsvorsitzende ist das langjährige ICF-Vorstandsmitglied Marius Hansa (Wiesbaden). Weitere Vorstandsmitglieder sind: Dr. Michael Fritsch (Speyer), Christine Adler (München), Alex Wallem (Starnberg), Heidemarie Klein (München).

Weitere Informationen:
http://www.icf-konferenz.de

BDVT firmiert um
Der Berufsverband der Verkaufsförderer und Trainer (BDVT) ändert seinen Namen. Künftig heißt der Verein nur noch BDVT - mit dem ergänzenden Zusatz "Berufsverband der Trainer, Berater und Coaches".
Auf der jüngsten 46. Mitgliederversammlung in Zeulenroda hat der BDVT seinen Namen geändert. "Das entspricht seit Jahren der Verbandsrealität", begründet Jutta Timmermanns den Schritt. 96 Prozent der 680 Mitglieder seien Trainer, Berater oder Coachs, so die Vizepräsidentin für Kommunikation. Verkaufsförderer machten dagegen lediglich vier Prozent aus. Auf die eingeführte Marke BDVT will der 1964 gegründete Verband gegenüber Unternehmen, Organisationen und der Öffentlichkeit aber nicht verzichten.

Eine 2003 gestartete Qualitätsoffensive schärfe zudem das Verbandsprofil innerhalb der zersplitterten Branche. Vor fünf Jahren legte der BDVT auf der Basis des Berufsbild "Trainer und Berater" Kriterien für hochwertige Ausbildungsstandards fest und prüft jährlich die acht Institute, die nach einer externen Prüfung BDVT-Zertifikate vergeben dürfen. Seit vergangenem Jahr existiert ein vergleichbares Netzwerk für Coachs: Im Dezember 2007 schlossen die vier ersten Absolventen die Ausbildung ab.

Weitere Informationen:
http://www.bdvt.de

"Denkschule" zum Thema Coaching gegründet
Die Hamburger Coachs Dr. Rolf Meier und Axel Janßen positionieren sich als "Think Tank".

Die "Hamburger Schule" versteht sich als ein eigenständiger didaktischer Ansatz zur Kompetenzentwicklung von Coachs. Ihr geht es um eine "Ästhetik von Coaching", die sich in der Vision "Coaching bietet den besten Kontext zur Entwicklung von nachhaltigen Selbstlernkonzeptionen des Menschen" ausdrückt. Ihre Mission lautet: "Coaching beachtet bei der Entwicklung von nachhaltigen Selbstlernkonzeptionen die Werte: Optimismus, Toleranz, Nachhaltigkeit, Kontextkompetenz, Wettbewerb der Möglichkeiten, Entfaltung, Freiheit, Freiwilligkeit".

Als virtueller Marktplatz will die "Denkschule" allen Orientierung bieten, die sich Fragen stellen wie:
- Was ist die Identität von Coaching?
- Was ist das Wesen von Kompetenzen, die ein Mensch für seinen bewusst angestrebten Erfolg benötigt?
- Welche Qualitätsstandards sind für das Wirken und die Ausbildung von Coachs "state of the art"?

Die Website bietet Informationen zu Axiomen, Modellen, Ethik und weiteren Aspekten. Die Gründer streben mit der Veröffentlichung ihrer "Denkschule" eine grundlegende Diskussion innerhalb der Branche und auch mit angrenzenden Fachgebieten an. So lädt ein angeschlossenes Forum zur Diskussion ein. Auch ein Online-Tagebuch (Blog) findet sich.

Da Dr. Meier und Janßen gemeinsam im Unternehmen CorporateWork kooperieren, Janßen zudem Vorstandsvorsitzender Training im Branchenverband dvct ist, dürfte sich nun die Branche die Frage stellen, wie sehr die Initiative privates Marketing oder auch eine Distanzierung vom Verband dvct darstellt. Denn der Vorstandsvorsitzende Coaching im Branchenverband dvct, Valentin Nowotny, ist an der "Hamburger Schule" nicht beteiligt.

Weitere Informationen:
http://www.hamburger-schule.net
http://www.dvct.de

Zunehmende Professionalisierung der Personalarbeit
DGFP-Kongress und –Fachmesse: Die aktuellen Personalthemen sind Employer Branding, Talentmanagement, Unternehmensethik und Web 2.0.
Über 860 Teilnehmer besuchten am 5. und 6. Juni den 16. DGFP-Kongress in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen, um sich über aktuelle Fragen professioneller Personalarbeit zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Der diesjährige Kongress stand unter dem Motto "MehrWert Personal – Professionalität entscheidet".

Eine TED-Befragung im Plenum zu Beginn des zweiten Kongresstages bestätigte die Aktualität der Kongressthemen. Danach haben rund 70 Prozent der Personalpraktiker Ansätze zum Employer Branding erfolgreich umgesetzt beziehungsweise sind gerade dabei; nur für 13 Prozent ist das derzeit "kein Thema". Das Talentmanagement (Schwerpunktthema des ersten Kongressforums) rangiert in der Wertigkeit ähnlich hoch (65 %), für 16 Prozent ist es zurzeit "kein Thema".

Aufschlussreich war auch die Einschätzung zum gegenwärtigen und zukünftigen Stellenwert von Anwendungen rund um das Web 2.0 (Thema des zweiten Forums). Nur 13 Prozent sehen darin ein "Modethema", mehr als die Hälfte der Befragten (51 %) erkennt darin "ein Medium der Zukunft", auch wenn die konkrete Ausgestaltung für rund 35 Prozent "noch nicht absehbar" ist.

Deutlich wurde auch, dass der Stellenwert professioneller Personalarbeit innerhalb der letzten drei Jahre deutlich an Gewicht gewonnen hat. Rund 63 Prozent der Befragten sehen heute mehr Möglichkeiten, mit ihrer Arbeit den wirtschaftlichen Erfolg ihres Unternehmens zu beeinflussen. Die Antworten zu dieser Frage zeigten, so Günther Fleig, Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei Daimler und Vorsitzender des DGFP-Vorstands, "dass der Einfluss des Personalmanagements in den letzten Jahren auf die Unternehmensentwicklung deutlich zugenommen" habe. Bei einer TED-Abfrage auf dem DGFP-Kongress vor zwei Jahren sei dieses Bild so noch nicht zu erkennen gewesen. Auch eine weitere TED-Frage im Plenum bekräftigte diese Einschätzung: Danach übt das Personalmanagement heute einen deutlichen Einfluss auch auf die Unternehmensethik aus, und zwar mit 53 Prozent "ganz unmittelbar", mit 31 Prozent "eher mittelbar".

Die parallel zum Kongress stattfindende Fachmesse "Personal & Weiterbildung" konnte in diesem Jahr ihren Ruf als Leitmesse und exzellente Informations- und Businessplattforum der Branche weiter ausbauen. Die Zahl der Besucher stieg von 3.200 auf 3.500, die Zahl der Aussteller von 252 auf 265, meldet die DGFP-Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH als Veranstalter.

Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) ist mit ihren mehr als 2.000 Mitgliedern (1.750 Unternehmen sowie über 250 Berater und Wissenschaftler) die Fachvereinigung für das Personalmanagement in Deutschland.

Weitere Informationen:
http://www.dgfp.de/kongress2008 
http://www.personalundweiterbildung.de

Kurznachrichten

Handlungskompetenzen nehmen im Alter nicht ab, sie ändern sich
Forschungsprojekt zu "demographiefester Personalarbeit" abgeschlossen.

Langfristig sind risikofreudige Unternehmer weniger erfolgreich
Mittlere Risikobereitschaft ist für neu gegründete Unternehmen optimal.

Das aufgesetzte Dienstleistungslächeln macht krank
Weil der tertiäre (Dienstleistungs-) Sektor wächst, nimmt Emotionsarbeit zu: Immer mehr Menschen müssen Emotion gezielt einsetzen. Doch Emotionsarbeit kann krank machen.

Von Dirigenten, Solisten und Orchestermusikern
Roland Berger Strategy Consultants: Entscheiderbefragung der 100 bekanntesten deutschen Unternehmen. Deutsche Top-Manager kapseln sich gerne von der Außenwelt ab.

Suchtgefährdete Manager
Fünf Prozent der deutschen Angestellten sind alkoholabhängig. Doch Suchtprobleme werden am Arbeitsplatz häufig tabuisiert.

Wer hält die Moral hoch?
Zyniker und sich fremdbestimmt fühlende Menschen handeln leichter unmoralisch - und fühlen sich noch nicht einmal schuldig.

Rache ist männlich
Die US-Psychologen rund um Julie Exline von der Case Western Reserve University in Cleveland trauten ihren Augen nicht: Doch Männer sind rachsüchtiger als Frauen.

Microsoft ist Europas bester Arbeitgeber 2008
Jeder vierte der 100 besten europäischen Arbeitgeber kommt aus Deutschland.

Die Deutschen: Heimatverbunden, aber hoch mobil
Mainzer Soziologen koordinieren europaweite Studie zu berufsbedingter räumlicher Mobilität und deren Folgen.

Thomas Webers
Redaktion Coaching-Report
thomas.webersno spam@rauen.de

Coaching-News im Coaching-Report

Die Coaching-News sind Bestandteil des Online-Portals "Coaching-Report". Der Coaching-Report ist die Wissensbasis zum Thema "Coaching als Instrument der Personalentwicklung". 

Alle Coaching-News finden Sie unter www.coaching-report.de/news 


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4. Rezensionen von Coaching-Büchern

Die Gesamtliste der Coaching-Literatur (http://www.coaching-literatur.de/gesamte-coaching-literatur.htm) wächst unaufhaltsam und enthält mittlerweile 730 Einträge.

Rezension von Thomas Webers: Dieses Buch möchte ein "Entwicklungsroman" sein, kein trockenes Fachbuch. Und in der Tat vermisst der wissbegierige Leser in diesem Buch all das, was ein trockenes – "richtiges" – Fachbuch ausmacht: Ein Literatur-, vielleicht auch ein Personenverzeichnis beispielsweise, Fußnoten und statistische Tabellen sowie eine Sprache, die eher distanziert ist, referiert, Quellen und Lehrmeinungen diskutiert… Und doch ist dieses Buch mitnichten mit diesen dünnen "Tütensuppen" der Ratgeber-Literatur zu vergleichen – es strotzt hingegen nur so vor Impact. [mehr...]

E-Coaching für Führungskräfte: Grundlagen und Möglichkeiten der Beratung im Internet

von Falko Mayerl & Carsten Jasorka (2007)
VDM Verlag Dr. Müller

ISBN: 978-3-8364-0729-8, 166 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 59,00

Rezension von Prof. Dr. Harald Geißler: Coaching, ursprünglich eine höchst elitäre Maßnahme für das Topmanagement, hat in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren eine breite Palette höchst unterschiedlicher Zielgruppen und Thematiken erfolgreich erschlossen. Da ist es nicht überraschend, sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum E-Learning aufzustellen und unter dem Label E-Coaching die Möglichkeiten der modernen Medien zu nutzen, um so Coaching raum- und zeitunabhängiger zu machen. Was das im Einzelnen bedeutet, also welche konzeptionellen Vorstellungen damit verbunden sind und welche Angebote eines solchen E-Coachings bereits im Netz stehen, ist das Thema des vorliegenden Buches. [mehr...]

Probiers mal anders!: Zehn Strategien, die Ihr Leben verändern

von William O'Hanlon Nicola Offermanns (Hrsg.) (2011)
Carl Auer Verlag

ISBN: 978-3-89670-578-5, 197 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 16,95

Rezension von Dr. Christine Kaul: Menschen, die ihre Fahrerlaubnis schon länger als etwa zwei Jahrzehnte haben, werden bei diesem Buch ein intensives Gefühl des Wiedererkennens haben. Ja, so war das damals, als es zu jedem Fahrzeugmodell ein Do-it-yourself-Taschenbuch gab: Springt die Karre nicht an, dann sind nacheinander verschiedene Prüfschritte zu unternehmen, um dem Problem beizukommen. In ähnlich methodischer, einfach nachvollziehbarer Vorgehensweise will O’Hanlon seiner Leserschaft beibringen, wie die Selbstreparatur schnell und effizient erfolgen kann. [mehr...]


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5. Coaching-Artikel der Zeitschrift managerSeminare

Die Zeitschrift "managerSeminare" enthält  in ihrer Ausgabe Juli 2008 (Heft 124) eine Beilage mit folgenden Coaching-Artikeln:

Der statistische Coach – 6. Coaching-Umfrage Deutschland
von Jörg Middendorf & Klaus Stadler
Welchen beruflichen Background besitzen Deutschlands Coaches? Wie steht es um ihre Honorarsituation? Und welche Angebote haben sie über Coaching hinaus noch im Programm? Die Coaching-Umfrage Deutschland zieht einen Querschnitt durch die Branche. Studienleiter Jörg Middendorf und Coaching-Experte Klaus Stadler stellen die aktuellen Ergebnisse vor, interpretieren sie und zeigen Entwicklungslinien auf.

Preview:
- Führungserfahren, hoch gebildet und gut ausgebildet: Der Background des statistischen Coaches
- Untere und mittlere Führungsebene im Kommen: Wer sind die Klienten von Deutschlands Coaches?
- Immer noch unterbezahlt: Warum viele Coaches zu wenig Geld verdienen
- Blick voraus: Deutschlands Coaches sind optimistisch

Einblick in die Evaluation – Qualitätsmanagement im Coaching
von Dr. Karin von Schumann
Um herauszufinden, wie effizient ihre Coachings sind, hat Management-Coach Karin von Schumann ehemalige Klienten befragt. In der Fragebogenerhebung und in den persönlichen Interviews fand sie viel Bestätigung für ihre Arbeit. Gleichzeitig hat sie aber auch Verbesserungspotenziale aufgedeckt. Anregungen und Tipps für die Einführung eines Qualitätsmanagements im Coaching.

Preview:
- Wie die Coachees die Eigendarstellung des Coaches empfinden
- Warum gerade Kunden aus dem Top-Management eine akribische Vorbereitung des Coaches schätzen
- Wann die "Gleichwertigkeit" in der Coaching-Beziehung gefährdet ist
- Wie sich die Einschätzung der Zielerreichung nach einem Jahr verändert hat
- Wie sich die ehemaligen Klienten beruflich weiterentwickelt haben

Zwiegespräch vor Publikum – Simultan-Live-Coaching
von Andree Martens
Für seinen Workshop auf den Petersberger Trainertagen Mitte April 2008 ließ sich der Berufsverband der Trainer, Berater und Coaches (BDVT) etwas Besonderes einfallen: Er schickte sieben Coaches, die Live-Coachings vor Publikum simultan durchführten. managerSeminare know-how hat zugeschaut und sprach im Nachgang mit der "Experimentsleiterin".

Preview:
- Genau nachfragen: Wie der Coach das Anliegen seines Klienten konkretisiert
- Blick zurück: Wie der Coach die Klientin in deren Kindheit zurückführt
- Blick voraus: Was die Klientin bei der Visualisierung einer Zukunftssituation erkennt
- Grundsätze im Coaching: Kein Fass aufmachen, das sich nicht auch schließen lässt

Mit Sinn und Achtsamkeit – Gesundheitsthemen im Coaching
von Matthias Lauterbach
Fragen der Gesunderhaltung werden in Coachings meist ausgeklammert oder nur oberflächlich behandelt. Dabei sind Berufserfolg und Gesundheit untrennbar miteinander verbunden. Einen Leitfaden, wie Coaches das Thema Gesundheit ins Coaching aufnehmen und mit ihren Klienten bearbeiten können, hat Matthias Lauterbach entwickelt.

Preview:
- Eine ganzheitliche Definition: Warum Gesundheit kein Zustand, sondern ein Veränderungsprozess ist
- Achtsamkeit, Sinn und soziale Einbindung: Die Matrix des Gesundheitscoachings
- Die Besonderheiten des Gesundheitscoachings: Warum die Eins-zu-eins-Situation aufgelöst wird
- Der häufigste Anlass für Gesundheitscoachings: Wie sich Stress am besten bearbeiten lässt

Giftiges für Helden – Coaching-Tools
Der Saboteur, der Meckerer, der Perfektionist – die Mitglieder des Inneren Teams legen uns gerne einmal Steine in den Weg. Zwei verschiedene Wege, wie Coaches den inneren Saboteuren ihrer Klienten auf die Schliche kommen und so Blockaden lösen können, bieten die Tools "Gift – Gegengift" (von Dr. Claudia Eilles-Matthiessen) und "Der Held in Dir" (von Gabriele Gesche-Franzen, http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=701).

Warum Malen mehr bringt – Bildnerische Methoden im Coaching
von Prof. Dr. Gisela Schmeer & Daniela Liebich
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. So abgegriffen das klingt: Es stimmt. Gerade im Coaching kommen Coach und Klient rein verbal-kommunikativ zuweilen nur schwer oder schleppend voran. Dagegen können sich Blockaden lösen und neue Einsichten auftun, wenn der Klient seine Lage bildlich darstellt. Professor Dr. Gisela Schmeer und Daniela Liebich mit einer Einführung in den Einsatz bildnerischer Methoden im Einzelcoaching.

Preview:
- Zu Beginn und immer wenn es schwierig wird: Wann bildnerische Methoden im Coaching weiterhelfen
- Probleme auf den Punkt bringen, Blockaden lösen, neue Einsichten gewinnen: Inwiefern der Einsatz von Bildern im Coaching hilfreich ist
- Initial- und andere Bilder: Varianten der Arbeit mit Bildern im Beratungsprozess
- Der Firmenchef, der vom Beifahrersitz fiel: Fallbeispiele der praktischen Anwendung bildnerischer Methoden im Coaching

Link:
http://www.managerseminare.de/managerSeminare/
Archiv?FROMTYPE=ARTIKEL&VOLLTXT=y&url_Search_N=ms124ar09%2C
+ms124ar10%2C+ms124ar11%2C+ms124ar12%2C+ms124ar13%2C+ms124ar14
 


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6. Neue Coachs in der Coach-Datenbank und den Coach-Profilen

Die Unterschiede zwischen den der Coach-Datenbank und den Coach-Profilen finden Sie hier ausführlich erklärt:
http://www.coach-agentur.de/unterschiede.htm

Im Mai 2008 konnten folgende Coachs neu in die Coach-Datenbank und in die Coach-Profile aufgenommen werden:

Coach-Datenbank (http://www.coach-datenbank.de)

Cornelia Weber, D - 80638 München
http://www.coach-datenbank.de/coach_details.asp?userid=985 

Dr. Kai Kochmann, D - 10117 Berlin
http://www.coach-datenbank.de/coach_details.asp?userid=988

Die Coach-Datenbank nimmt nur professionelle Coachs auf, die u.a. eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung als Coach vorweisen können. Details zur Aufnahme in die Coach-Datenbank finden Sie unter der folgenden Adresse:
http://www.coach-datenbank.de/aufnahme_in_die_coach-datenbank.htm

Coach-Profile (http://www.coach-profile.de)

Gabriele Wilk, D - 19089 Crivitz
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=982

Helga Krausser-Raether, D - 60439 Frankfurt am Main
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=983

Dieter Strasser, A - 3071 Böheimkirchen
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=984

Sabine Rohrmoser, A - 5020 Salzburg
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=987

Ulrike Rheinberger, D - 10435 Berlin
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=986

Die Coach-Profile richten sich an Berater, die auch (aber nicht unbedingt seit mindestens fünf Jahren) Coaching anbieten und über eine fundierte Ausbildung verfügen. Eine Aufnahme in die Coach-Profile ist für die Personen möglich, die bei einer ausgewählten Ausbildungseinrichtungen eine Coaching-Ausbildung absolviert haben. Nähere Informationen finden Sie unter folgender Adresse:
http://www.coach-profile.de/aufnahme_in_die_coach-profile.htm 

Aufnahme in die RAUEN-Datenbank
Rauen Coach-Datenbank

Details zur Aufnahme in die RAUEN-Datenbank finden Sie unter der folgenden Adresse: http://www.coach-datenbank.de/mitgliedschaft/aufnahmekriterien.html


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7. Coaching-Ausbildungen im nächsten Monat

Folgend die Liste der im Coaching-Index eingetragenen Ausbildungen, die im nächsten Monat starten. Diese Liste kann auch online mit den Ausbildungen abgerufen werden, die in den nächsten drei Monaten starten: http://www.coaching-index.de/time_search.asp

Europäische Ausbildungsakademie/MOC (DBVC-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 04.07.2008
Ausbildungstitel: Professionallehrgang Coaching (II.Studienabschnitt MSc)
A-1150 Wien, Gerstnerstr./Westbahnhof
Kosten: 7920,- Euro zzgl. USt. (exkl. Einzelcoaching)
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=105

WOMAN´s Business Akademie GmbH
Ausbildungsbeginn: 10.07.2008
Ausbildungstitel: Coaching-Ausbildung 2008
D-81541 München
Kosten: 2.150,- Euro zuzüglich USt. und Tagungspauschale
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=144

Trigon Entwicklungsberatung
Dr. Werner Vogelauer

Ausbildungsbeginn: 13.07.2008
Ausbildungstitel: Trigon Sommerakademie: Coaching Excellence
A- Bodensee
Kosten: EUR 1.400 exkl. MwSt.
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=43

Job Coach
Brigitte Backmann & Marita Bestvater GbR

Ausbildungsbeginn: 18.07.2008
Ausbildungstitel: Systemischer Coach und Systemischer Job Coach
D-48151 Münster, Von-Kluck-Str. 14-16
Kosten: 3950,-€ Auf Wunsch Siegel der Pro Coaching Association, 75,- €. Anerkannte Ausbildung, vom Regierungspräsidenten Münster umsatzsteuerbefreit. Teilzahlungen sind möglich - denken Sie an den Bildungsscheck in NRW
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=317

coachhouse® - Coaching-Institut für Fach- und Führungskräfte
Gudrun Kaltwasser

Ausbildungsbeginn: 18.07.2008
Ausbildungstitel: Coach in der Arbeitswelt
D-10557 Berlin
Kosten: 5.950,-- zzgl. 19 % MwSt., Zahlungsmodalitäten nach Absprache und individueller Vereinbarung
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=202

Metaforum International Ltd.
Ausbildungsbeginn: 21.07.2008
Ausbildungstitel: Business-Coaching
IT- Abano Terme bei Venedig, Italien
Kosten: 2390,- Euro, umsatzsteuerfrei Rabatte, Ratenzahlungen, etc. nach Absprache
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=221

Metaforum International Ltd.
Ausbildungsbeginn: 21.07.2008
Ausbildungstitel: Systemisches Coaching
IT- Abano Terme, Italien bei Venedig im Sommercamp
Kosten: 2390,- Euro, umsatzsteuerfrei Rabatte, Ratenzahlungen, etc. nach Absprache
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=221

Die Coaching-Ausbildungs-Datenbank (http://www.coaching-index.de) verzeichnet inzwischen 297 Ausbildungsanbieter mit 325 Ausbildungsgängen.

Aufnahme in die Coaching-Ausbildungsdatenbank

Details zur Aufnahme in die Ausbildungsdatenbank finden Sie unter der folgenden Adresse:
http://www.coaching-index.de/mitgliedschaft.html


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8. Impressum/Copyright

Verantwortlich im Sinne des Presserechts und des Telemediengesetzes:

Christopher Rauen GmbH
Rosenstraße 21
49424 Goldenstedt
Bundesrepublik Deutschland
Tel: +49 4441 7818
Fax: +49 4441 7830
E-Mail: info@rauen.de
Internet: www.rauen.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Christopher Rauen
Sitz der Gesellschaft: 49424 Goldenstedt, Bundesrepublik Deutschland
Registergericht: Amtsgericht Oldenburg
Registernummer: HRB 112101
Steuer-Nr.: 2368 06821102698
USt-IdNr.: DE232403504

Inhaltlich Verantwortlicher für journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Christopher Rauen (cr) (Anschrift wie oben).
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