Coaching-Newsletter März 2009

1. Klare Regeln und harte Daten als Coaching-Anlässe

Von Christopher Rauen

Klare Regeln und harte Daten sind eine gute Sache. Sie ermöglichen es zu wissen "wo man steht" und "was Sache ist". Wenn dies jedoch Ausdruck eines undifferenzierten Irrglaubens an die Allgemeingültigkeit von Regeln und Zahlen wird, entstehen geradezu zwangsläufig Fehlentwicklungen.

Solche Fehlentwicklungen sind keine lokalen Phänomene, sondern wachsen bis zu gesellschaftlichen Fehlentwicklungen, mit teilweise gefährlichen Folgen für das Gemeinwesen. Dies gilt natürlich auch für Fehlentwicklungen in Organisationen, z.B. wenn eine Bürokratisierung um sich greift, deren Zweck zunehmend die Verwaltung der eigenen Aufgaben wird. Bedenkliche Entwicklungen ereignen sich jedoch insbesondere in Unternehmen, in denen die Unternehmensspitze selbst allzu sehr auf die steuernde Kraft eines umfassenden Regelwerks vertraut.

Diese Denkfalle erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Eingebettet in ein regel- und zahlenfixiertes Steuer- und Finanzsystem, kann kein Unternehmen und auch kein Staat bzw. deren Vertreter ohne Rücksicht auf Zahlen und Regeln entscheiden und handeln. Der entscheidende Fehler dabei ist jedoch, diese Faktoren nicht nur als einige von mehreren zu berücksichtigen, sondern sie oftmals als wichtigste Grundlage für Entscheidungen zu nutzen, weil sie als "Wahrheit" oder Realität missverstanden werden. Wahr ist jedoch eher die ebenso ernüchternde als auch ungeliebte Erkenntnis, dass niemand die Zukunft kennt, lineare Hochrechnungen meistens falsch sind und dass bei der Transformation von menschlichem Handeln in Zahlen eine Vielzahl relevanter Information getilgt wird.

Ein Coach kann hier als Reflexions- und Sparringspartner als Korrektiv fungieren, um diese blinden Flecken wieder sichtbar zu machen und damit Fehlentwicklungen entgegenzuwirken. Zahlen und Daten sollten selbstverständlich nicht außer Acht gelassen werden. Sie sollten in ihrer Bedeutung aber auch nicht überschätzt werden. Entscheidend ist nicht, die Zukunft vorhersagen zu können, denn dies ist unmöglich. Entscheidend ist, ausreichend flexibel zu bleiben, um auch auf herausfordernde Situationen schnell und angemessen reagieren zu können.

Für die Fähigkeit einer Organisation, sich an wechselnde Bedingungen anzupassen, sind aber kulturelle Faktoren entscheidender, als ein elaboriertes Controlling oder ein Corporate Compliance-System, das von Organisationsmitgliedern wohlmöglich als Schrift gewordene Heuchelei empfunden wird. Es sei an dieser Stelle betont, dass Controlling und Compliance selbstverständlich notwendig und sinnvoll sind bzw. sein können. Sie sollten nur nicht das einzige Maß der Dinge für Entscheidungen betrachtet werden.

Dazu ein Beispiel: Fusionen (tatsächlich handelt es sich meist um wenig freundschaftliche Übernahmen) zweier Organisationen werden überwiegend aufgrund von zahlenbasierten Annahmen eingeleitet. Als Begründung wird dann z.B. genannt, dass sich die Produkte der Organisationen gut ergänzen, man sich so neue Zielgruppen erschließt und Synergieeffekte im Einkauf und in der Verwaltung erwartet werden. Man fragt sich also zu Recht, warum zwei Drittel aller Fusionen scheitern (siehe www.sueddeutsche.de/finanzen/156/409929/text/), wenn die Datenlage angeblich so klar ist. 

Nun ist es so, dass bei derartigen Fusionen kulturelle Faktoren eher selten als maßgebliche Einflussvariablen angesehen werden. Dies wäre aber eine hilfreiche Perspektive, um Fehler vermeiden zu können, die in vielfacher Hinsicht Leid erzeugen. Denn zwei Organisationen mögen auf einem Organigramm und "auf dem Papier" gut zusammenpassen. Wenn aber die Mentalität einer Internetfirma auf die Mentalität einer Behörde trifft, prallen Welten aufeinander. Das Ende solcher "Fusionen" und deren "Erfolg" kann dann der Presse entnommen werden.

Auch hier kann ein Coaching Unterstützung dabei geben, ausgeblendete Einflussfaktoren zu berücksichtigen und die sogenannten "weichen" (weil schwer in Zahlen oder feste Regeln komprimierbare) Daten in eine Entscheidungsfindung bzw. in die Umsetzung mit einzubeziehen.

Das Problem mit "klaren Regeln" geht jedoch noch weiter. Sie eignen sich nicht nur unter eher theoretischen Bedingungen als alleiniger Orientierungsmaßstab, sondern erzeugen bei zunehmendem Umfang Probleme. Denn der übertriebene Wunsch nach klaren Regeln produziert nahezu zwangsläufig eine unverstehbare Komplexität. Diese Eigendynamik zur Komplexität ist kein Zufall. 1931 zeigte der österreichische Mathematiker Kurt Gödel, dass jedes hinreichend mächtige formale System entweder widersprüchlich oder unvollständig ist ("Gödelscher Unvollständigkeitssatz").

Das Ergebnis eines derart zunehmend wachsenden Regelwerks ist daher nicht Transparenz, sondern genau das Gegenteil. Es entsteht ein System, welches von der Mehrheit der Betroffenen weder verstanden, noch als sinnvoll empfunden wird. Unter Bezug auf aktuelle Geschehnisse lässt sich hier das Beispiel von (formal korrekten) Bonuszahlungen für Manager von Unternehmen, die auf Staatshilfen angewiesen sind, nennen. 

Paradoxerweise sind es gerade diese aus mangelnder Transparenz heraus entstandenen Entwicklungen, die dann als Anlass dienen, nach noch mehr Regeln zu rufen. In derartigen Situationen benötigt man jedoch nicht ein Mehr an Regeln, sondern eine Fokussierung auf wenige, aber glaubwürdige und verständliche Regeln. Hier gilt es, der Versuchung zu widerstehen, mit einer Steigerung der Komplexität Klarheit erzeugen zu wollen.

Erfahrene Manager wissen um die begrenzte Kraft der Zahlen und betrachten sie häufig nur als einen von vielen Faktoren, um ihre Anschlussfähigkeit zu wahren. Dabei sind sich gute Manager auch bewusst, dass einer breiteren Öffentlichkeit kaum vermittelbar ist, das klare Planungen nicht so weit im voraus möglich sind, wie es teilweise erwartet wird. 

Fazit: Die universelle Gültig- und Nützlichkeit einer klaren Regelstruktur, wie sie z.B. in einem zahlenorientierten Controlling nicht selten unreflektiert vorausgesetzt wird, existiert bei genauer Betrachtung nicht. Es handelt sich um eine reine Wunschvorstellung, deren Nützlichkeit sich insbesondere dann als überschaubar herausstellt, wenn sich Rahmenbedingungen ändern – was faktisch permanent der Fall ist. In Krisenzeiten zeigt sich dann, dass die "sicheren" Zahlen eben doch nur Annahmen waren, für die nun z.B. entsprechende Wertberichtigungen notwendig sind. Dies gilt nicht nur für Krisen, denn auch in Boomzeiten wie der New-Economy-Phase wurden schon Zwerge zu Riesen hochgerechnet. Die zu angeblich harten Daten mutierten Erwartungen erweisen sich also früher oder später als die Kaffeesatzleserei des zahlenfixierten Managements.


Nach oben

2. In eigener Sache: Coaching-Magazin 1/2009 frei downloadbar

Die im Februar 2009 erschienene Ausgabe Ausgabe des Coaching-Magazins kann ab sofort kostenlos als PDF-Datei gedownloadet werden. 

Schwerpunkt der 64 Seiten umfassenden Ausgabe 1/2009 war das Thema "Coaching bei Gegenwind". Die komplette Ausgabe des Coaching-Magazins ist im Internet unter www.coaching-magazin.de/download/ frei verfügbar.

Inhalt der Ausgabe 1/2009 (Auszug):

  • Coaching-Interview mit Gabriele Müller
  • Life Balance
  • Coaching in der internationalen Anwaltssozietät Lovells LLP
  • Wie man durch Coaching das betriebliche und individuelle Gesundheitskonzept optimieren kann
  • Krisenkompetenz in Unternehmen: Mit Coaching durch schwierige Zeiten
  • Coaching-Tool: Biografeanalytisches Coaching
  • Selbstrefexion als Kernprozess im Coaching – Erforschung einer Behauptung
  • Philosohie: Wider das Mitläufertum im Coaching
  • Pro und Kontra: Internes Coaching

Der Gratis-Download der Ausgaben 1/2008, 2/2008 und 3/2008 ist ebenfalls unter www.coaching-magazin.de/download/ möglich. Auf diese Weise kann sich jeder Interessent davon überzeugen, ob ihm das Coaching-Magazin zusagt. Wir freuen uns, wenn der Gratis-Download Sie überzeugt und Sie das Magazin als Printheft abonnieren. Nicht obwohl es vier Wochen nach Erscheinen im Internet heruntergeladen werden kann, sondern vielleicht gerade deshalb.

Das Print-Abonnement mit vier Ausgaben pro Jahr kostet:

- Innerhalb Deutschland: 49,80 € (EU + Schweiz: 59,80 €; Welt: 69,80 €)
- Studenten: 29,80 € (EU + Schweiz: 34,80 €; Welt: 39,80 €)
- Professional-Mitglieder RAUEN-Datenbank: 29,80 € (EU + Schweiz: 34,80 €)

(jeweils versandkostenfrei und inkl. 7% USt.)

www.coaching-magazin.de/abo.htm

 

Aktuell können Sie auch noch die Einzelhefte 3/2008 und 1/2009 bestellen:
www.coaching-magazin.de/einzelheftbestellung.htm

Das Coaching-Magazin bietet dem Leser eine hochwertige Mixtur aus Szene-Informationen, Hintergründen, Konzepten, Portraits, Praxiserfahrungen, handfesten Tools und einem Schuss Humor an. Dabei ist der Redaktion wichtig, inhaltlich wirklich auf das Coaching als professionelle Dienstleistung fokussiert zu sein und nicht schon jedes kleine Kunststückchen aus dem Kommunikationstraining in Verbindung mit modischen Lifestyle-Themen zum Coaching hochzustilisieren.

Das Coaching-Magazin

Das Coaching-Magazin bietet Ihnen Branchen-Infos, Hintergründe, Konzepte, Portraits, Praxiserfahrungen, handfeste Tools und einen Schuss Humor.
Sie können das Magazin im Abonnement oder als Einzelheft bestellen:

Abonnement: www.coaching-magazin.de/abo.htm


Nach oben

3. Coaching-News

Klicken Sie auf einen der folgenden Buttons, um sich mit RAUEN Coaching zu vernetzen und um über aktuelle Coaching-News informiert zu werden:

Kompetenzbasierte Auswahl von Coachs

Studie an der Uni Hannover: Bislang viel „Handgestricktes“ in der Coach-Auswahl.

Von der überlegten und treffsicheren Auswahl eines Coachs für einen bestimmten Anlass hängt das Gelingen des Coaching-Prozesses entscheidend mit ab. Auswahlentscheidungen nach „Gespür“ oder „Sympathie“ können kaum den Anforderungen professionellen Handelns genügen. Professor Dr. Claus Steinle, Direktor des Instituts für Unternehmensführung und Organisation an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover, und seine beiden Ko-Autoren waren daher auf der Suche nach einer systematischen Vorgehensweise, die sich an den erforderlichen Kompetenzen eines Coachs orientiert. Die Zeitschrift „Personalführung“ präsentiert nun in ihrer März-Ausgabe die Ergebnisse.

In einem ersten Schritt wurde im Rahmen einer multiparadigmatischen Literaturrecherche 45 Quellen analysiert. Den zweiten Schritt bildete eine explorative Untersuchung im Sinne der Grounded Theory: Vier Coachs, fünf Klienten und fünf, mit der Coach-Auswahl betraute Personalentwickler wurden mit Hilfe eines teilstrukturierten Interviewleitfadens befragt. Ergebnis war ein eigenes Coaching-Kompetenzmodell.

Die Einführung eines Coaching-Pools für Unternehmen erweist sich damit im Anschluss und Anlehnung an Looss & Rauen (2005) als sinnvoll. Doch wie schon Vogelauer (2007) beschrieben hat, lässt die Umsetzung in den Unternehmen zu wünschen übrig. Man greift bei der Coach-Auswahl gerne auf Empfehlungen und soziale Netzwerke zurück. Die Qualifizierung der Einkäufer ist also die Achillesferse - zumal sich gerade im Top-Management Klienten auch gerne selbst ihre Coachs suchen, ohne dezidiert die PE einzuschalten.

Dabei sollten doch gerade Personalentwickler über Auswahlkompetenzen verfügen, die sich nicht nur allgemein, sondern eben auch bei der Coach-Auswahl bewähren: Beispielsweise in der Interviewführung. Hier gibt es offenbar Nachholbedarf. Doch Assessment Center halten die Autoren – seltsamerweise – für die Coach-Auswahl für zu aufwändig und empfehlen daher, Rollenspiele einzusetzen. Zudem empfehlen sie, dem Klienten mehrere Coachs vorzuschlagen; und die Evaluation.

Was sich da als Fazit fokussiert, ist nicht wirklich neu: Dr. Christine Kaul (ehem. Volkswagen-Coaching) hat sich dahingehend schon einschlägig geäußert. Und obwohl die Autoren den personaldiagnostischen Ansatz von Kanning (2004) zitieren oder auch die Autoren Backhausen & Thommen (2004), wird deutlich, dass das Problem zwar erkannt worden ist, aber in seiner Tiefe hier noch nicht ausgiebig genug durchgearbeitet wurde. Statt des Rollenspielansatzes könnte man das Multimodale Interview (Schuler) einsetzen. Die einschlägige DIN 33430 wird gar nicht erwähnt. – der Beitrag stellt also einen ersten Schritt in Richtung Professionalisierung dar – aber noch nicht den State of the Art. (tw)

Weitere Informationen:
www.personalfuehrung.de
www.coaching-magazin.de/archiv/2008/coaching-magazin_2008-03.pdf

 

Professionalisierung des Coachings unmöglich?

Coaching, Organisationsentwicklung und Human Resources: Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.

Machen Coachs eigentlich irgendetwas signifikant anderes als Organisations- oder Personalentwickler? Robert G. Hamlin von der britischen University of Wolverhampton, Andrea D. Ellinger von der nordamerikanischen University of Illinois und Rona S. Beattie von der britischen Glasgow Caledonian University wollten es genauer wissen. Zu diesem Zweck stürzten sie sich in eine umfangreiche, vergleichende Literaturanalyse. Das „International Journal of Evidence based Coaching and Mentoring“ berichtet über die Untersuchung in seiner Ausgabe 1/09.

Insgesamt haben die Autoren mittels Inhaltsanalyse 36 Coaching-, 29 OE- und 21 PE-Definitionen extrahiert, verglichen und festgestellt, dass – entgegen immer wieder behaupteter Meinung – alle drei Ansätze mehr oder weniger dasselbe meinen. Die Autoren begründen das damit, dass alle Ansätze wiederum auf denselben konzeptionellen Schulen der Sozialwissenschaften fußen. Allen drei Domänen gehe es letztlich um „people, learning, and organizations“, wie schon Neal Chalofsky (2004) resümierte.

Damit stellt sich allerdings die Frage, so die Autoren, ob das Projekt einer Professionalisierung des Coachings, wie es von einigen betrieben wird, überhaupt gelingen kann. (tw)

Weitere Informationen:
www.business.brookes.ac.uk/research/areas/coaching&mentoring

 

Team-Coaching

„Act4teams“: Wissenschaftlich fundiertes Video-Analyseinstrument zur Teamkompetenzmessung. Team-Coaching im Anschluss.

Von der Teamkompetenz sind nachweislich 30 Prozent des Unternehmenserfolges abhängig. Nun ist das erste wissenschaftlich fundierte Beobachtungsverfahren zur Messung von Teamkompetenzen auf dem Markt. „Act4teams“ ist in zehnjähriger Forschung von Dr. Simone Kauffeld, Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie der TU Braunschweig, entwickelt worden und wird vom Unternehmen 4 A-SIDE GmbH vermarktet. Das Unternehmen wurde 2008 als Ausgründung der TU Braunschweig ins Leben gerufen. Das Video-Analyseverfahren „act4teams“, bei dem Äußerungen der Teilnehmer in regulären Team-Besprechungen ausgewertet werden, ist objektiv, die Ergebnisse sind messbar und es setzt im realen Arbeitsalltag von Führungskräften und Mitarbeitern an.

Um optimale Erfolge aus der act4teams-Analyse zu erhalten, empfiehlt es sich, diese mit einem Teamcoaching-Prozess zu verknüpfen. Für das Teamcoaching-Programm wird bundesweit ein ausgewählter Kreis von 100 Top-Teamentwicklern zertifiziert. Das Coaching-Programm besteht aus mehreren aufeinander aufbauenden Modulen, die zeitlich und inhaltlich klar definiert sind. So entsteht ein transparenter Prozess, der eine erfolgreiche Begleitung eines Teams und die systematische Analyse der Prozesse innerhalb des Teams ermöglicht. Im Rahmen des Coachings wird das Beobachtungsverfahren „act4teams“ mehrmals eingesetzt. So lassen sich die Erfolge und Veränderungen des Teams gezielt messen. (tw)

Weitere Informationen:
www.4a-side.com

 

Einkauf von externen Coachs

Personalentwickler: Auf Augenhöhe mit dem externen Coach verhandeln.

Kann ein Personalentwickler besser Coachs auswählen, wenn er selbst eine Coaching-Ausbildung absolviert hat? Zum Thema hat auf dem Coaching-Kongress 2008 in Potsdam eine von Gabriele Müller moderierte Veranstaltung mit Andrea Schäfer, Personalentwicklerin beim Chemie- und Pharmakonzern Merck KGaA, stattgefunden. In der Ausgabe 3/2009 dokumentiert die Zeitschrift „wirtschaft+weiterbildung“ in Auszügen die Diskussion.

Die Antwort überrascht nicht wirklich: Andrea Schäfer berichtet, dass sie in ihrer Coaching-Ausbildung selbst enorm viel gelernt habe. Und zwar zunächst über sich selbst. Diese Kompetenzerweiterung hilft ihr seitdem, mit anfragenden Mitarbeitern eine saubere Bedarfsklärung durchzuführen. Aber sie hilft ihr auch, bei der Auswahl mit Coachs „auf Augenhöhe“ zu agieren.

 

Weitere Informationen:
www.wirtschaftundweiterbildung.de
www.andrea-schaefer.com

 

 

BDVT und VMMT schließen strategische Allianz

Auf dem Weg zu einem europäischen Trainingsverband?

Auf der Bildungsmesse „didacta“ Mitte Februar 2009 in Hannover wurde sie bekanntgegeben: Die strategische Allianz zwischen dem deutschen Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches (BDVT) mit seinen knapp 700 Mitgliedern und dem österreichischen Verband der Marketing- und ManagementtrainerInnen (VMMT) mit seinen 74 Mitgliedern. Die VMMT-Präsidentin Heike Reising und die beiden BDVT-Präsidiumsmitglieder Bernd Meurer und Holger Petersen kündigten an, ihren Mitgliedern ab sofort die Vorteile des jeweils anderen Verbands zugänglich zu machen. Dafür wurde in beiden Verbänden eine „internationale Mitgliedschaft“ gegen Aufpreis geschaffen.

BDVT-Präsident Petersen liegt daran, die neue Allianz ins Licht der Kontinuität zu stellen. „Wir hatten immer schon Mitglieder aus den Niederlanden, aus der Schweiz oder Österreich“, erläutert er gegenüber Coaching-Report, „nun bringen wir das auf eine höhere Stufe.“ Der österreichische Trainer, der sich für die internationale Mitgliedschaft im VMMT entscheidet, muss sich nämlich auch den Qualitätsstandards des BDVT, wie sie in der Satzung festgeschrieben sind, unterwerfen.

VMMT-Präsidentin Heike Reising ergänzt: „Wir lösen die starren Landes- und Verbandsgrenzen auf und bündeln unsere Energien. Wir tauschen auf Vorstandsebene Protokolle aus und nehmen an Sitzungen teil. Der VMMT hat sogar schon einen stimmrechtslosen Vorstandssitz für ein BDVT-Mitglied geschaffen, um auch in unserer Verbandsstruktur dieser Kooperation eine Wichtigkeit zu geben.“

Und damit kommt eine neue Perspektive in den Blick: Der BDVT, der schon zu den Gründerverbänden des deutschen Dachverbands der Weiterbildungsorganisationen (DVWO) zählt, richtet das Augenmerk auf die europäische Ebene. „Ich habe die Vision eines europäischen Präsidiums“, zitiert „Training aktuell“ (3/09) den BDVT-Vizepräsidenten Bernd Meurer.

Dass der BDVT sich im letzten Jahr erst umbenannt hat, aus dem Berufsverband der Verkaufsförderer und Trainer wurde der „Berufsverband der Trainer, Berater und Coaches“, wertet BDVT-Präsident Petersen nicht als strategische Kehrtwendung: „Das ist einzig historisch bedingt. Den Verkaufsförderer alter Schule gibt es heute nicht mehr. Heute sind wir doch alle in den Bereichen Training, Beratung und Coaching zugleich unterwegs.“ Eine Auffassung, die auch VMMT-Präsidentin Heike Reising teilt. (tw)

Weitere Informationen:
www.bdvt.de
http://www.vmmt.at
http://www.dvwo.de
http://www.managerseminare.de/Trainingaktuell/Archiv/News?urlID=174253

 

Strategische Neuausrichtung des QRC

Fachgruppen und Regionalbeauftragte sollen die Aktivitäten der Peergroups koordinieren.

Während seiner Halbjahrestagung des Vorstandes und der Peergroup-Leiter vom Ende Februar in Köln hat der Qualitätsring Coaching und Beratung (QRC) eine neue Organisationsstruktur verabschiedet. „Um zukunftsfähig zu bleiben und in der aktuellen Diskussion um Qualitätsstandards in der Weiterbildung von Coachs weiterhin eine führende Rolle einnehmen zu können, ist es notwendig, eine strategische Neuausrichtung des Verbandes vorzunehmen“, kommentiert dies die neue Vorstandssprecherin Dr. Angela Witt-Bartsch.

Mit der Neuausrichtung will der 2005 gegründete und derzeit 170 Mitglieder zählende Verband der stetig wachsenden Mitgliederzahl Rechnung tragen. „Ein Bestandteil der Neuausrichtung ist der Aufbau von Fachgruppen und Regionalbeauftragten, die künftig die Qualifizierung und Weiterentwicklung von Coachs und Beratern gemeinsam mit den Peergroup-Leitern organisieren und aktiv unterstützen. Damit wird die vom Gründer des QRC, Dr. Björn Migge, begonnene Arbeit erfolgreich weiter geführt“, so Dr. Witt-Bartsch.

„Die Fachgruppen und Regionalbeauftragten sind keine satzungsmäßig verankerten Organe“, erläutert QRC-Pressesprecherin Beatrix Schmiedel. „Sie helfen aber dem Vorstand, die Aktivitäten der Peergroups, beispielsweise auch das Ausbildungsprogramm, zu bündeln und zu koordinieren.“ (tw)

Weitere Informationen:
www.qrc-verband.de

 

Coaching bei Existenzgründung

Interview mit Coaching-Preisträger Bernhard Trager über die Tücken bei der Existenzgründung – und wie Coaching dabei helfen kann.

„Es gibt ja sehr gute Existenzgründungstrainings. Das Problem ist oft der Transfer in die Praxis. Hier kann Coaching nützen, weil im Gespräch eben auch die persönliche Seite des Gründungsvorhabens, die inneren Absichten, Sorgen, Emotionen besprochen werden können.“ Für das Portal „Exist“ erläutert Bernhard Trager, Träger des Deutschen Coaching-Preises 2008 des Deutschen Bundesverbands Coaching (DBVC), warum Coaching gerade jungen Wissenschaftlern helfen kann, Fehler in der Gründungsphase zu vermeiden.

Der Coach fungiert als „Realitätskellner“, zitiert Trager den Coaching-Pionier Dr. Wolfgang Looss. „Als wohlwollend-kritisches Gegenüber spiegelt er Ihnen zurück, was er im Kontakt mit Ihnen erlebt, also zum Beispiel wann Sie ihn langweilen, wann Sie ihn überfordern, ob er Sie verstehen kann und ob Sie sein Interesse wecken. Er fordert Sie heraus, weist auf Ausgeblendetes hin, macht Vorschläge, ermuntert zu Verhaltensalternativen, untersucht mit Ihnen die Voraussetzungen und Wirkungen ihres Verhaltens.“

Das Förderprogramm „Exist“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ist Bestandteil der „Hightech-Strategie für Deutschland“ der Bundesregierung. Es möchte das Gründungsklima an Hochschulen und Forschungseinrichten verbessern und die Zahl technologie- und wissensbasierter Unternehmensgründungen steigern. Die Initiative fördert nicht nur Projekte von Hochschulen und außeruniversitären öffentlichen Forschungseinrichtungen sowie den Forschungstransfer, sondern vergibt auch Gründerstipendien. (tw)

Weitere Informationen:
www.exist.de/dialog/00849/index.php
www.dbvc.de

 

Leadership-Coaching

Schwerpunkt der März-Ausgabe der Zeitschrift „International Coaching Psychology Review“ dreht sich – passend zur Krise - um ein wichtiges Thema.

“A world which calls for more flexible, responsive and sophisticated leaders, also calls for more flexible, responsive and sophisticated coaches”, bringen Michael Cavanagh von der australischen Sydney University und Stephen Palmer von der britischen City University in London im Editorial das Anliegen der aktuellen Schwerpunkt-Ausgabe der Zeitschrift „International Coaching Psychology Review“ (ICPR) auf den Punkt.

Bedingt durch die globale Wirtschaftskrise stehen die Governance von Unternehmen sowie das Verhalten und die ethische Fundierung ihrer Führungskräfte in Frage, konkretisiert Gastherausgeber Travis J. Kemp von der australischen The Teleran Group: „Wir erleben im Bereich der Führungskräfteentwicklung zurzeit eine Bewegung hin zu einem tieferen Prozess des Nachdenkens über das Selbstverständnis von Führungskräften“, so Kemp. „Wir bekommen mehr Akzeptanz dafür, dass solche Themen wichtig und wirksam sind.“

Ein Beleg dafür, der schon früh ansetzt, stellt die Integration von Coaching-Skills in die MBA-Ausbildung dar, wie Barbara Wood und Sandy Gordon in ihrem Beitrag am Beispiel der University of Western Australia darstellen. Doch muss auch ad hoc etwas getan werden. Eric Nelson und Robert Hogan von Hogan Assessment Systems zeigen die dysfunktionalen Verhaltensmuster – oder die „dunkle Seite“ – der Führungspersönlichkeit dar; und wie man solche Schreckensszenarien, mithilfe von Coachs, verhindern kann. Nun brauchen wir als Rahmenbedingung für eine gesunde Führungskultur auch ein Gesundheitssystem, das Menschen nicht nur reparieren will, plädieren die Kanadier Lindsay G. Oades und Kollegen. Coaching, das sich an der positiven Psychologie orientiert, kann zu solch einer Organisationsentwicklung beitragen.

Weitere Beiträge im Heft thematisieren die psychologische Bindungstheorie (Bolby), die emotionale Intelligenz oder die Coaching-Beziehung. (tw)

Weitere Informationen:
http://www.bps.org.uk/coachingpsy/publications/international-coaching-psychology-review/icpr-vol-4-issue-1---march-09$.cfm

 

Die Realitäten im Executive Coaching

Studie des „Institute of Coaching“ an der Harvard Medical School mit wenig neuen Erkenntnissen.

Carol Kauffman, Harvard-Wissenschaftlerin und Gründerin des „Institute of Coaching“ an der Harvard Medical School, befragte 140 Coachs aus den USA (71 Prozent) und Großbritannien (18 Prozent). 61 Prozent der Befragten bringen über zehn Jahre Coaching-Erfahrung mit. Die Zeitschrift „ManagerSeminare“ berichtet in der April-Ausgabe über die – allerdings im Vergleich mit dem deutschsprachigen Raum wenig spektakulären – Ergebnisse. Offenbar ähneln sich die Szenen doch mehr als man sich gelegentlich eingestehen möchte. Einziges Highlight stellt die Honorarfrage dar: „Der Schnitt [pro Stunde] liegt laut Studie bei 500 bis 725 Dollar (ca. 395 und 570 Euro).“

Desweiteren wird berichtet, dass die Studie schon von mehreren Seiten kritisiert wurde. Das Fazit ist für Coachs hierzulande auch nicht unbekannt: „Viele ärgern sich über das Fehlen von Zugangsbarrieren und glauben, dass dies Scharlatanen Tür und Tor öffnet. Sie erhoffen sich daher mehr Forschung über effektives Coaching und eine daraus folgende strengere Auslese.“

Die aktuelle Coaching-Umfrage 2008 von Jörg Middendorf und dem Deutschen Bundesverbands Coaching (DBVC) wurde im Februar 2009 beendet. Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse wird in den nächsten Wochen gerechnet. (tw)

Weitere Informationen:
www.managerseminare.de/managerSeminare/Archiv/News
www.coaching-umfrage.de

 

Redaktion: 

Thomas Webers thomas.webers@rauen.de 

Coaching-News im Coaching-Report

Die Coaching-News sind Bestandteil des Online-Portals "Coaching-Report". Der Coaching-Report ist die Wissensbasis zum Thema "Coaching als Instrument der Personalentwicklung". 

Alle Coaching-News finden Sie unter www.coaching-report.de/news 


Nach oben

4. Kurznachrichten

Was tun bei Mobbing-Verdacht?

INQA: Beratungsangebote für Mobbing-Betroffene.

Führung mit Stil

Online-Studie der Universität Siegen zum Thema Führungsverhalten.

Droht eine psychische Zweiteilung der Gesellschaft?

Studie zur „Zukunft der Arbeitswelt 2030“: Deutschland hinkt bei der Schaffung zukunftsorientierter Arbeitsbedingungen hinterher.

Protestantische Ethik: Da irrte Max Weber

Forscher: Nicht Fleiß, sondern Bildung macht den Unterschied.

Wiedereinstieg von Frauen ins Arbeitsleben

Spezifische Arbeitsbedingungen und Anforderungen sind entscheidend. Durchschnittliche Unterbrechungsdauer: 110 Monaten.

Glaubwürdigkeit!

Umfrage der Bertelsmann Stiftung zu politischer Führung und Partizipation.

Redaktion:

Thomas Webers thomas.webers@rauen.de


Nach oben

5. Zeitschrift Organisationsberatung – Supervision – Coaching (OSC)

Die von Dr. Astrid Schreyögg herausgegebene Zeitschrift "OSC Organisationsberatung – Supervision – Coaching" (VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden) hat in der neuesten Ausgabe 1/2009 den Themenschwerpunkt "Evaluation von Coaching und Supervision".

 

--- Hauptbeiträge ---

 

Hansjörg Künzli

Wirksamkeitsforschung im Führungskräfte-Coaching

Zusammenfassung: Im Artikel wird Bezug genommen auf die erste Übersichtsarbeit zum Thema Wirksamkeitsforschung im Führungskräfte-Coaching (vgl. OSC 12, 3, 2005). Darüber hinaus werden acht neue Arbeiten zum Thema vorgestellt. Der Stand der Forschung wird kritisch hinterfragt, und es werden neue Forschungsfragen aufgezeigt. Obwohl die Anzahl der empirischen Studien immer noch gering ist und die meisten mit methodischen Mängeln behaftet sind, entsteht der Eindruck, dass Coaching wirkt. Als kritische Größe für zukünftige Forschung wird der Zugang zum Feld betrachtet. Dieser ist nach wie vor schwierig. Ein Grund dafür wird darin gesehen, dass die herkömmliche, auf durchschnittliche und nicht individuelle Veränderung fokussierte Forschung von Praktikern als wenig hilfreich oder nützlich wahrgenommen wird. Entsprechend wird für eine klientenorientierte Forschung plädiert.

 

Hans-Christoph Eichert

Supervision als Kompensation? Eine Untersuchung zur Supervision in der stationären Psychiatrie

Zusammenfassung: Vor dem Hintergrund eines stress- und ressourcentheoretischen Modells wurde im Rahmen eines faktoriellen multivariaten varianzanalytischen Designs (N = 451) untersucht, ob bei Teilnehmer/innen von Supervision Verbesserungen bei wahrgenommenen professionellen, sozialen und materiellen Ressourcen und deren Nutzbarkeit zu beobachten sind und ob diese supervisionsformspezifisch sind. Darüber hinaus wurde untersucht, ob Veränderungen bei den wahrgenommenen Ressourcen mit Veränderungen bei wahrgenommener Kontrolle und Selbstwirksamkeit sowie Arbeitszufriedenheits- und Gesundheitsindikatoren korreliert sind. Die Untersuchung wurde an Mitarbeiter/innen in der stationären Psychiatrie an zwei Messzeitpunkten im Abstand von 10 Monaten durchgeführt. Nicht bestätigt werden konnten die meisten Hypothesen, die sich auf Verbesserungen von wahrgenommenen Ressourcen in den Supervisionsgruppen beziehen. Die Untersuchungsergebnisse legen aber mögliche kompensatorische Effekte nahe, es konnte gezeigt werden, dass es bei den wahrgenommenen professionellen Ressourcen und bei der wahrgenommenen Nutzbarkeit professioneller und sozialer Ressourcen im Gegensatz zu den Supervisionsgruppen in der Nicht-Supervisionsgruppe zu Verschlechterungen gekommen ist.

 

Arthur Drexler, Peter Uffelmann, Maria Stippler, Heidi Möller 

Schulleitungscoaching – Konzeption und Ausbildungsevaluation 

Zusammenfassung: Da Schulleiter zunehmend zu Managern von Bildungsunternehmen werden, erhalten auch businessorientierte Beratungsformate wie Coaching immer mehr Bedeutung. So hat das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Kooperation mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) und der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung das Projekt „Coaching – ein Instrument zur Professionalisierung von Schulleitungsteams“ begonnen. Es umfasst Modellcoachings von Schulleitungsteams und die Ausbildung von Coaches mit Beratungs- und Schulkompetenz an der Universität Innsbruck. Für die Coachingausbildung wurde ein spezielles Curriculum konzipiert und begleitend multimethodisch evaluiert. Die Ergebnisse bezüglich der Akzeptanz des Modellcoachings sowie der Ausbildungsqualität zeigen die Wirkbedingungen und die Kompetenzen dieses speziellen Beratungsformats, das für die Unterstützung von Schulleitungen sehr gut geeignet erscheint.

 

--- Praxisberichte ---

 

Caroline Cornelius, Gabriela Schumann, Margarete Boos

Zeit- und Ziele-Management für Nachwuchswissenschaftler/innen. Evaluation eines Online-Coaching 

Zusammenfassung: Die Autorinnen entwickelten und evaluierten ein Online-Coaching zur Verbesserung des Selbstmanagements, der Work-Life-Balance und der Bewerbungschancen von Nachwuchswissenschaftler/innen im Rahmen eines berufsqualifizierenden Programms der Universität Göttingen. Mehr als 60 Teilnehmer/innen besuchten zunächst ein Assessment-Center, 50 durchliefen dann ein zweiwöchiges Online-Coaching mit einem Follow-Up nach drei Monaten. Die quantitative und qualitative Evaluation zeigte, dass Frauen eine geringere Medienkompetenz berichteten als Männer und dass hoch Medienkompetente ihren Trainingserfolg höher einschätzten, aber Frauen und Männer gleichermaßen von dem Coaching profitierten, indem sie ihre Zeitsouveränität, Work-Life-Balance und Selbstorganisation nachhaltig verbesserten.

 

Maria Stippler, Heidi Möller

„Aber jetzt ist der Zeitpunkt reif für etwas anderes“. Zur Weiterbildungsmotivation von Teilnehmer/innen einer Coachingausbildung 

Zusammenfassung: Der Begriff der Bildung wird heutzutage häufig mit lebenslangen Lernen und dem Training von Fertigkeiten in Beziehung gesetzt und nur selten mit Persönlichkeitsentwicklung. Dieser Beitrag stellt die Ergebnisse einer explorativen Studie zur Weiterbildungsmotivation von Teilnehmer/innen einer Coachingausbildung dar. Es konnte gezeigt werden, dass die Teilnehmer/innen die Entwicklung ihrer Persönlichkeit anstreben. Die Teilnahme an der Coachingausbildung kann als Versuch des aktiven Identitäsmanagement angesehen werden, die Verwirklichung von Identitätsentwürfen stellt das zentrale Motiv dar. 

 

Martin Hertkorn

Evaluation des systemischen Verfahrens High Profiling Coaching. Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis

Zusammenfassung: Das Verfahren High Profiling Coaching© beruht auf einem biographischen Interview und dessen hermeneutischer Interpretation durch ein Expertenteam. Das so entstandene Kompetenzprofil wird sowohl dem Coachee als auch dem Coach vor dem persönlichen Coaching zur Verfügung gestellt. Die Präsenzzeit im Coaching wird dadurch verkürzt. Die Evaluation dieses Verfahrens erfolgte mit qualitativen Methoden. Die Kriterien „Coachinganlass“ (freiwillig oder geschickt) und „Lernform“ (Single-, Double-Loop- oder Deutero-Lernen) wurden als aussagestark für die Evaluation von High Profiling Coaching erkannt. Auf diese Weise konnte der optimale Einsatzbereich identifiziert und die Nachhaltigkeit des Verfahrens beurteilt werden.

 

--- Diskurs ---

 

Astrid Schreyögg

Was heißt „systemisch“ in Supervision und Coaching? (What means “systemic” in supervision and coaching?)

Zusammenfassung: Die Autorin präsentiert Überlegungen zu einem Buch des Professionssoziologen Stefan Kühl, der eine systemtheoretische Folie für die Auseinandersetzung mit Supervision und Coaching bietet. Er begreift sie als „personenorientierte Beratung“ und postuliert, dass kaum eine Differenz zwischen diesen Formaten bestehe. Der Autor bezieht sich im Wesentlichen auf die Schriften von Niklas Luhmann, in denen dieser organisatorische Phänomene thematisierte. Kühl benennt als Aufgabenspektrum von Supervision und Coaching vor allem Konflikte unterschiedlicher Schweregrade. Er widmet sich verschiedenen Settings, dem Evaluations- und dem Scharlatanerieproblem, den Paradoxien in der Selbstdarstellung von Beratern und der speziellen Wirkung personenorientierter Beratung. 

 

Die Zusammenfassungen weiterer Ausgaben von "OSC" finden Sie auch hier:
www.coaching-literatur.de/zusammenfassungen/index.htm

Weitere Informationen zur Zeitschrift OSC finden Sie unter folgender Adresse:
www.coaching-literatur.de/osc.htm
www.osc-digital.de

Der VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage:
www.vs-verlag.de

Herausgeberin: Dr. Astrid Schreyögg
Das Profil von Dr. Astrid Schreyögg in der Coach-Datenbank:
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp

Redaktion: Dr. Christoph J. Schmidt-Lellek
Das Profil von Dr. Christoph J. Schmidt-Lellek in der Coach-Datenbank:
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp


Nach oben

6. Rezensionen von Coaching-Büchern

Die von uns geführte Gesamtliste der Coaching-Literatur (http://www.coaching-literatur.de/gesamte-coaching-literatur.htm) umfasst inzwischen über 820 Einträge. Damit hat sich das Angebot in den letzten drei Jahren etwa verdoppelt. Folgend finden sich die neuesten Rezensionen.

Erfolgsfaktor Intuition: Systemisches Coaching von Führungskräften

von Ariane Bentner & Marie Krenzin (2008)
Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN: 978-3-525-40323-5, 217 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 9,99

Rezension von Dr. Klaus Schenck: Das Buch „Erfolgsfaktor Intuition“ ist ein Kaleidoskop: Eine facettenreiche Zusammenstellung von Einsichten in Coaching-Prozesse und die Rolle von Intuition darin. Auch wenn zwischen den Facetten natürlich Fragen offen bleiben und die einzelnen Kapitel auch je nach Autorin sprachlich unterschiedlich ausgestaltet sind, kann sich die Lektüre sowohl für Coachs als auch für Führungskräfte lohnen. Erstere können womöglich ihre Intuition aktiver nutzen und Wirkungen auf Klienten aus deren Sicht weiter kennenlernen. Letztere können sich ein vielfältiges Bild von Coaching-Prozessen machen und damit besser einschätzen, ob es für sie nützlich werden kann, sich darauf einzulassen. [mehr...]
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_bentner_3525403232.htm

Rezension von Caro Tille: Die beiden Autorinnen, Dr. Ariane Bentner ist Coach und Lehrbeauftragte an der Berner Fachhochschule für Change-Management und Dipl.-Psych. Maria Krenzin ist Schulpsychologin und Coach, lassen in ihrem Buch kaum eine Frage rund um das Thema Coaching von Führungskräften und den bewussten Einsatz der Intuition offen. Dazu benutzen sie nicht nur die Ergebnisse eigener Forschungsarbeiten, sondern ebenso sehr die Literatur berufener Veränderungs- und Coaching-Päpste wie die von Richard Sennett und Wolfgang Looss, sowie die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung zum Thema Intuition. [mehr...]
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_bentner_3525403232.htm

Einführung in das systemische Gesundheitscoaching

von Matthias Lauterbach (2012)
Carl-Auer Verlag GmbH

ISBN: 978-3-89670-659-1, 127 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 14,95

Rezension von Carsten Fischer: Matthias Lauterbach hat wie kein anderer den Begriff des Gesundheits-Coachings in den letzten Jahren geprägt. In seinem ersten Werk aus dem Jahre 2005 hat er bereits einen ganzheitlichen Ansatz für ein Gesundheits-Coaching vorgestellt. Dort ist es ihm gelungen ein praxisnahes und zugleich wissenschaftlich fundiertes Buch zu schreiben. Das vorliegende Werk soll nun in einer kompakteren Form Erkenntnisse und Erfahrungen rund um das Gesundheits-Coaching vermitteln. Ziel soll es sein, einerseits einen breiten und fundierten Überblick über mögliche Zugänge in den Gesundheitsmarkt zu skizzieren und andererseits Praxis- und Umsetzungshilfen für die Coaching-Arbeit aufzuzeigen. [mehr...]
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_lauterbach_3896706594.htm

Führungskräfte-Coaching: Coaching aus der Perspektive des Personalmanagements und der Führungskraft

von Walter Pirzl (2008)
VDM Verlag Dr. Müller

ISBN: 978-3-639-01671-0, 120 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 49,00

Rezension von Dr. Frank Strikker: Der eher bescheidene Titel „Führungskräfte-Coaching“ verstellt den Blick auf den wahren Gehalt des Buchs: Es geht um den konzentrierten Blick auf die Erfahrungen und Einstellungen von Personalverantwortlichen und Führungskräften zu Coaching.

Eingangs wird eine Bestandsaufnahme erstellt, die zwar einen guten Überblick bietet, aufgrund ihrer Literaturauswahl bis zum Jahr 2003 aber als begrenzt zu betrachten ist. Hier hätten einige aktuellere Titel den Gehalt der Diskussion durchaus erhöhen können. [mehr...]
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_pirzl_3639016718.htm

Praxeologie des Coaching (Organisationsberatung, Supervision, Coaching)

Rezension von Dr. Konrad Elsässer: Ein Coaching-Buch mit einem anspruchsvollen Titel: Praxeologie! Also nicht nur Praktisches, Alltägliches an Erfahrung und Erleben oder Intervention, nicht nur die persönlich geprägten Handwerklichkeiten oder Handwerkeleien unterschiedlichster Coachs, sondern eine Einbettung in theoretische Perspektiven, in reflektierte Konzepte und systematisches Denken! Astrid Schreyögg weckt hohe Erwartungen an das Buch in ihrem einleitenden Artikel. Sie entwirft im ersten Kapitel Praxeologie als reflektiertes Praxiskonzept und expliziert schlüssig einerseits eine Wissensstruktur, andererseits ein integratives Handlungsmodell, die eigentliche Praxeologie. Dabei unterscheidet sie fünf Ebenen, das konkrete Handelns des Coachs, die Praxeologie, die grundlegenden methodischen Anweisungen, die Theorie-Ebene und schließlich das Meta-Modell. [mehr...]
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_schmidt-lellek_3531162950.htm

Der Nutzen von Supervision. Verzeichnis von Evaluationen und wissenschaftlichen Arbeiten.

DGSv (Hrsg.) (2008).
Der Nutzen von Supervision. Verzeichnis von Evaluationen und wissenschaftlichen Arbeiten.
Kassel: University press.
ISBN: 978-3-89958-602-6
118 S.; 5,00 €
www.dgsv.de/pdf/Nutzen.pdf

Rezension von Thomas Webers: Ein heißes Eisen: Nutzt Supervision? Die einen sagen, Evaluation ist eitel und haschen nach dem Wind (wie schon 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung der Prediger Salomons in der Bibel verlauten ließ); Beratung sei so individuell und einmalig, deren Wirkung lasse sich nicht überprüfen. Die anderen sagen, weg mit den Schutzbehauptungen; natürlich ist Beratung evaluierbar – und es wird Zeit, hier vermehrt Daten auf den Tisch des Hauses zu platzieren, damit gewisse Marktteilnehmer, hasenfüßige Einkäufer wie schmalbrüstige Anbieter, die Zeichen der Zeit erkennen können. [mehr...]
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_dgsv_2008.htm

Positives Denken: Vorteile – Risiken – Alternativen.

Schütz, Astrid & Hoge, Lasse (2007).
Positives Denken: Vorteile – Risiken – Alternativen.
Stuttgart: Kohlhammer.
ISBN: 978-3-17-018182-3
218 S.; 25,00 €

Rezension von Dr. Christine Kaul: Der Titel kann zum Missverständnis führen, es handele sich um einen der vielen Selbsthilferatgeber und Praxisableitungen zum Positiven Denken. Das ist dieses Buch mit Gewissheit nicht. Selbst wenn die Autoren ihre Wissenschaft sprachlich auch für psychologische Laien eingängig ausbreiten. Eine Tatsache, die den Leser bei den Veröffentlichungen von Schütz – dort, wo sie federführend agiert – immer wieder erfreut, ist die leserfreundliche, leichte, ja unterhaltsame Schreibe, auch dort, wo ein eher wissenschaftlich interessiertes Publikum gemeint ist. [mehr...]
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_schuetz_3170181823.htm

Erfolgreiche Existenzgründung für Trainer, Berater, Coachs: Das Praxisbuch für Gründung, Existenzaufbau und Expansion

von Svenja Hofert (2006)
GABAL

ISBN: 978-3-89749-635-4, 184 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 29,90

Rezension von Immanuel Ulrich: Wie mache ich mich eigentlich selbstständig? Worauf muss ich alles achten? Wie gehe ich am besten vor? Wie kann ich am Markt bestehen? Ein jeder, der mit der Idee spielt, sich selbstständig zu machen oder gar schon diesen Prozess begonnen hat, wird sich früher oder später diese Fragen stellen (müssen). Teils mag man die richtigen Antworten von Experten bekommen können, teils kann man die richtigen Entscheidungen nur selbst treffen. [mehr...] 

Fit durch Coaching: Coaching-Fälle aus der Praxis von Managementwissen Online - und ihre Lösung

von Jörg Middendorf & Johannes Thönneßen (2003)
Hanser

ISBN: 978-3-446-22255-7, 230 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 19,90

Rezension von Heike Scheidt: Erfahrene Coachs schildern hier Fälle aus der Praxis des Internet-Portals mwonline.de. Die Autoren sind vom Online-Coaching überzeugt. Allerdings zeigen sie ganz klar die Grenzen auf. Diese werden auch in den gewählten Beispielen konkret angesprochen. Deutlich werden aber vor allem die Vorteile des Online-Coachings, von denen sich der Leser selbst ein Bild machen kann. [mehr...]
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_middendorf_3446222553.htm

Coaching Across Cultures: New Tools for Leveraging National, Corporate & Professional Differences: New Tools for Leveraging National, Corporate and Professional Differences

von Philippe Rosinski (2003)
Nicholas Brealey Publishing

ISBN: 978-1-85788-301-5, 338 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 23,65

Rezension von Till Mrongovius: „Coaching Across Cultures“ ist ein in Englisch geschriebenes Buch vom belgischen Autor Philippe Rosinski. Ein Hinweis vorweg: Zum Verständnis ist ein zumindest fortgeschrittenes Englisch notwendig. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil „Coaching and Culture“ nimmt Rosinski eine kurze Definition und Besprechung zentraler Aspekte beider Begriffe vor. Hier wird für Coachs vor allem der Kulturteil interessant sein. Im zweiten Teil „Leveraging Cultural Differences“ erarbeitet der Autor einen Rahmen zur Einordnung von kulturellen Orientierungen und im dritten Teil führt er Instrumente zur Durchführung eines Coaching-Prozesses ein. In seinen Betrachtungen legt der Autor implizit die Transaktionsanalyse (TA) und das NLP zugrunde, beide sind daher in kurzen Kapiteln am Ende des Buches jeweils verdichtet beschrieben.
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_rosinski_1857883012.htm


Nach oben

7. Neue Coaches in der Coach-Datenbank

Im Februar 2009 konnten folgende Coachs neu in die Coach-Datenbank und in die Coach-Profile aufgenommen werden (die Unterschiede zwischen der Coach-Datenbank und den Coach-Profilen werden unter www.coach-agentur.de/unterschiede.htm erklärt):

Coach-Datenbank (http://www.coach-datenbank.de)

Lothar Köppl, D-93055 Regensburg
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;

Dr. phil. Katja Meixner, D-79106 Freiburg
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;

Olaf Hinz, D-24784 Westerrönfeld
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;

Heide Janowitz, D-86163 Augsburg
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;

Michael Neubert, D-64297 Darmstadt
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;

Stephan Gerd Meyer, D-34131 Kassel
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;

Angelika Härlin, D-82178 Puchheim
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;

Dr. Birgit Helfmann, D-01099 Dresden
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;

Die Coach-Datenbank nimmt nur professionelle Coachs auf, die u.a. eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung als Coach vorweisen können. Details zur Aufnahme in die Coach-Datenbank finden Sie unter der folgenden Adresse: www.coach-datenbank.de/aufnahme/

 

Coach-Profile (http://www.coach-profile.de) 

Anne Brit Maier, D-22767 Hamburg
www.coach-profile.de/profil.asp;

Die Coach-Profile richten sich an Berater, die auch (aber nicht unbedingt seit mindestens fünf Jahren) Coaching anbieten und über eine fundierte Ausbildung verfügen. Eine Aufnahme in die Coach-Profile ist für die Personen möglich, die bei ausgewählten Ausbildungseinrichtungen eine Coaching-Ausbildung absolviert haben. Nähere Informationen finden Sie unter folgender Adresse: http://www.coach-profile.de/aufnahme/

Aufnahme in die RAUEN-Datenbank
Rauen Coach-Datenbank

Details zur Aufnahme in die RAUEN-Datenbank finden Sie unter der folgenden Adresse: http://www.coach-datenbank.de/mitgliedschaft/aufnahmekriterien.html


Nach oben

8. Coaching-Ausbildungen in den beiden nächsten Monat

Folgend die Liste der im Coaching-Index eingetragenen Ausbildungen, die im nächsten Monat starten. Diese Liste kann auch online mit den Ausbildungen abgerufen werden, die in den nächsten drei Monaten starten: www.coaching-index.de/time_search.asp:

 

Professio GmbH (DBVC-anerkannt)
Akademie für den Bereich Humanressourcen

Ausbildungsbeginn: 01.04.2009
Ausbildungstitel: Coaching I
D-72119 Entringen
Kosten: Coaching I: 4.950,- Euro zzgl. Mwst. und Hotelkosten
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

echt. coaching® - Interdisziplinäres Ausbildungs-Institut
Wirtschaft & Kommunikation & Psychologie
Ausbildungsbeginn: 02.04.2009
Ausbildungstitel: Zertifizierte Ausbildung zum Personzentrierten Coach - Coaching-Ausbildung II 2009
D-69124 Heidelberg
Kosten: EUR 3451.- inkl. MwSt. Wichtige Methoden aus Wirtschaft, Psychologie und praktischer Führungs- und Bildungserfahrung werden vermittelt. In der Ausbildungsgruppe sorgen vor allem Akzeptanz, Einfühlungsvermögen und Klarheit - Grundhaltung der personzentrierten Gesprächsführung - für eine angenehme Lernatmosphäre. Ich biete regelmäßig Informationsveranstaltungen und Schnuppertage zur Ausbildung an: Gewinnen Sie einen Einblick in die erlebnisorientierte Arbeitsweise. Besonderheiten: - Erlebnisorientiertes Lernen - Absprache der Modul-Termine - Kleine Gruppen (6 TN) - Individueller
Rahmen - Angenehme Arbeitsatmosphäre
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Dr. Kamphaus & Partner
Unternehmens- und Personalentwicklung
Dr. Gerd Vito Kamphaus
Ausbildungsbeginn: 02.04.2009
Ausbildungstitel: Beratung und Coaching in Veränderungs-Prozessen - Professionelle Kompetenz im Change-Management
D-82347 Kloster Bernried am Starnberger See
Kosten: 3000 Euro zzgl. MwSt.
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Coaching Spirale GmbH
Alexandra Schwarz-Schilling & Team
Ausbildungsbeginn: 04.04.2009
Ausbildungstitel: Coaching Ausbildung I der Coaching Spirale GmbH
D-10997 Berlin
Kosten: Die Kosten für die gesamte Coaching Ausbildung I betragen insgesamt 3990 Euro inkl. MwSt. Das erste Ausbildungswochenende kann einzeln zum Preis von 690 Euro gebucht werden. Danach können Sie sich entscheiden, ob Sie die Ausbildung fortführen. Wollen Sie die Ausbildung nicht fortsetzen, fallen nur die Kosten für das erste Wochenende an. Wird die Ausbildung fortgesetzt sind die restlichen 3300 Euro zu entrichten bzw. jeweils sechs weitere monatliche Raten zu 590 Euro zu zahlen. Frühbucherrabatt: Bis zum 06. Februar 2009 für 3590 € (inkl. MwSt.)
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Spectrum KommunikationsTraining
Dipl. Soz. Evelyne Maaß & Dipl. Psych. Karsten Ritschl
Ausbildungsbeginn: 15.04.2009
Ausbildungstitel: Coach, DVNLP
D-12159 Berlin
Kosten: Die Ausbildung zum Coach, DVNLP kostet insgesamt € 3000,- plus MwSt. Die Kosten setzen sich zusammen aus: 1. Coach-Basis-Ausbildung: 2250,00 2. Zwei Spezial-Seminare: 560,- 3. Supervision: 190,-
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Change concepts – Organisationsentwicklung und Coaching
Oliver Müller
Ausbildungsbeginn: 17.04.2009
Ausbildungstitel: Ausbildung Systemisches Coaching, zertifiziert vom Deutschen Coaching Verband e.V. (DCV)
D-53113 Bonn
Kosten: 5.980,- € zzgl. MwSt.
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

COATRAIN coaching & personal training GmbH
Ausbildungsbeginn: 17.04.2009
Ausbildungstitel: Ausbildung zum zertifizierten Business Coach
D-21029 Hamburg
Kosten: 6.900 EUR - die Ausbildung ist MwSt.-befreit
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

die coachingakademie
Ausbildungsbeginn: 17.04.2009
Ausbildungstitel: Systemischer Coach werden
D-22765 Hamburg
Kosten: 6.490,- Euro zzgl. MwSt. Ratenzahlung nach Absprache
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Coaching Akademie Stuttgart
Ausbildungsbeginn: 18.04.2009
Ausbildungstitel: Coach in einem Jahr
D-70182 Stuttgart
Kosten: 3350,- Euro zzgl. USt. Das erste Ausbildungswochenende als "Schnupperkurs" gleich zahlbar (335 Euro), dann bindende Anmeldung, Restbetrag zahlbar in zwei Halbjahresraten
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

SYNK GROUP
European Akademy of Business Coaching

Ausbildungsbeginn: 20.04.2009
Ausbildungstitel: European Business Coach
D-70565 Stuttgart
Kosten: 4920 Euro zzgl. USt.
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Führungsakademie Baden-Württemberg (DBVC-anerkannt)
Anstalt des öffentlichen Rechts
Ausbildungsbeginn: 25.04.2009
Ausbildungstitel: Blended-Learning Coaching Lehrgang der Führungsakademie Baden-Württemberg
D-76133 Karlsruhe
Kosten: 5550.-€ zzgl. USt. (Kosten incl. Lehrcoaching)
www.coaching-index.de/user_details.asp

Weiterbildungsforum Basel
Daniel Meier
Solutionsurfers GmbH

Ausbildungsbeginn: 27.04.2009
Ausbildungstitel: Zertifizierte Ausbildung in Einzelcoaching: Coaching PUR - Durchführung in hochdt. Sprache!
CH-6354 Vitznau
Kosten: 4280.- Euro, umsatzsteuerbefreit Kosten für 12 Tage Ausbildung (4 x 3 Tage) inkl. alle Unterlagen, Tools und Pausenverpflegungen. Kostenlose Info-Telefonate mit Live-Coachings für Interessierte!
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

COATRAIN coaching & personal training GmbH
Ausbildungsbeginn: 29.04.2009
Ausbildungstitel: Coaching-Kompetenz 40plus
D-20097 Hamburg
www.coaching-index.de/user_details.asp

 

Europäische Ausbildungsakademie/MOC (DBVC-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 30.04.2009
Ausbildungstitel: Intensivlehrgang Coaching (Master of Science, I. Abschnitt)
D-22607 D - Hamburg
Kosten: 3.500 Euro, zzgl. USt. exklusive Einzelcoaching
www.coaching-index.de/user_details.asp

 

Margot Abstiens
Beratung für Karriere- und Unternehmensentwicklung
Ausbildungsbeginn: 30.04.2009
Ausbildungstitel: Coaching mit kreativen Methoden
D-40721 Hilden
Kosten: 3300,- zzgl. USt. zusätzlich 150 Euro zzgl. MWST für das Zielklärungsgespräch (danach monatliche Ratenzahlung für SelbstzahlerInnen möglich)
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Anbieter, die eine Ausbildung individuell auf Anfrage oder zu jeder Zeit anbieten, finden sich unter folgender Adresse aufgelistet:
www.coaching-index.de/time_search.asp;

Die Coaching-Ausbildungs-Datenbank "Coaching-Index" (http://www.coaching-index.de) verzeichnet 297 Ausbildungsanbieter mit 322 Ausbildungsgängen.

Bitte informieren Sie Anbieter, die bisher nicht im Coaching-Index eingetragen sind. Das Aufnahmeformular mit weiteren Hinweisen finden Sie unter folgender Adresse:

www.coaching-index.de/aufnahme/ 

Aufnahme in die Coaching-Ausbildungsdatenbank

Details zur Aufnahme in die Ausbildungsdatenbank finden Sie unter der folgenden Adresse:
http://www.coaching-index.de/mitgliedschaft.html


Nach oben

9. Impressum/Copyright

Verantwortlich im Sinne des Presserechts und des Telemediengesetzes:

Christopher Rauen GmbH
Rosenstraße 21
49424 Goldenstedt
Bundesrepublik Deutschland
Tel: +49 4441 7818
Fax: +49 4441 7830
E-Mail: info@rauen.de
Internet: www.rauen.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Christopher Rauen
Sitz der Gesellschaft: 49424 Goldenstedt, Bundesrepublik Deutschland
Registergericht: Amtsgericht Oldenburg
Registernummer: HRB 112101
Steuer-Nr.: 2368 06821102698
USt-IdNr.: DE232403504

Inhaltlich Verantwortlicher für journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Christopher Rauen (cr) (Anschrift wie oben).
Inhaltlich Verantwortlicher für die Nachrichtenredaktion der Coaching-News des Coaching-Newsletter: David Ebermann (de) (Anschrift wie oben, E-Mail: redaktion@rauen.de).
 
 
Allgemeine Geschäftsbedingungen: www.rauen.de/agb.htm


www.coaching-newsletter.de
Der monatliche Newsletter zum Thema Coaching

© Copyright 2009 by Christopher Rauen GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Der Coaching-Newsletter sowie alle weiteren Publikationen der Christopher Rauen GmbH sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung, Verbreitung, Verleih, Vermietung, elektronische Weitergabe und sonstige Nutzung, auch nur auszugsweise, nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung der Christopher Rauen GmbH. Bei vollständiger Quellenangabe sind Zitate gewünscht und gestattet. Bitte setzen Sie sich vor der Übernahme von Texten mit der Christopher Rauen GmbH in Verbindung.
Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen. Eine Beratung oder sonstige Angaben sind in jedem Fall unverbindlich und ohne Gewähr, eine Haftung wird ausgeschlossen. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird keine Haftung für die Inhalte externer Links übernommen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Diese E-Mail wurde auf Viren geprüft, eine Gewährleistung für Virenfreiheit wird jedoch aufgrund von Risiken auf den Übertragungswegen ausgeschlossen.
Verwendete Bezeichnungen, Markennamen und Abbildungen unterliegen im Allgemeinen einem warenzeichen-, marken- und/oder patentrechtlichem Schutz der jeweiligen Besitzer. Eine Wiedergabe entsprechender Begriffe oder Abbildungen auf den Seiten und Internetdiensten der Christopher Rauen GmbH berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass diese Begriffe oder Abbildungen von jedermann frei nutzbar sind.
    
Der Coaching-Newsletter hat folgende ISSN-Nummern (International Standard Serial Number) der Deutschen Bibliothek in Frankfurt:
 
ISSN: 1618-7733 (Archivausgabe – diese Website)
ISSN: 1618-7725 (E-Mailausgabe)


Nach oben

Alle Dienste der Christopher Rauen GmbH

Rauen Coaching

Rauen Coaching

Die Coach-Agentur unterstützt Sie bei der Suche nach dem passenden Coaching-Angebot und ermöglicht einfache Kontakte zwischen professionellen Anbietern und Interessenten.

www.rauen.de

Rauen Coach-Datenbank

Coach-Datenbank

Die Coach-Datenbank gibt Ihnen eine Übersicht über professionelle Coaches. Die Qualifikation der Coaching-Anbieter ist dabei entscheidend.

www.coach-datenbank.de

Coaching-Ausbildungsdatenbank

Die Coaching-Ausbildungsdatenbank gibt Ihnen eine Übersicht über Coaching-Ausbildungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein.

www.coaching-index.de

Coaching-Ausschreibungen

Die Coaching-Ausschreibungen ermöglichen es Coaching-Interessenten, kostenlos und anonym Ausschreibungen zu erstellen.

www.coaching-ausschreibung.de

Coach-Kalender

Der Coach-Kalenderinformiert Sie über Veranstaltungen, die für Coaches, Trainer und Berater interessant sind. Ansicht und Eintrag sind kostenlos.

www.coach-kalender.de

Coaching-Tools

Coaching-Tools sind Methoden, Techniken, Instrumente und Konzepte, mit denen Coaches arbeiten. Zahlreiche Tools stehen Ihnen in diesem Portal zum kostenfreien Download zur Verfügung.

www.coaching-tools.de

Coaching-Report

Der Coaching-Report ist die Wissensbasis zum Thema Coaching als Instrument der Personalentwicklung und informiert Sie mit Zahlen und Fakten zum Thema Coaching. Im Coaching-Report finden Sie auch aktuelle News und Events der Coaching-Szene.

www.coaching-report.de

Coaching-Literatur

Die umfangreichste Literaturliste, Literaturempfehlungen, Missbrauchsliteratur, Online-Artikel, Magazin, Zeitschriften usw. finden Sie in der Rubrik „Literatur" des Coaching-Reports.

www.coaching-literatur.de

Coaching-Lexikon

Das Coaching-Lexikon ist ein freies Nachschlagewerk zum Thema Coaching mit typischen Fachbegriffen. Von A wie "Ablauf des Coachings" bis Z wie "Zirkuläre Frage".

www.coaching-lexikon.de

Coaching-Board

Das Coaching-Board ermöglicht Ihnen den kostenlosen und interaktiven Austausch zu coaching-relevanten Themen sowie Inhalten des Coaching-Reports und Coaching-Magazins.

www.coaching-board.de

Coaching-Newsletter

Der Coaching-Newsletter versorgt Sie monatlich kostenlos mit Hintergrundinformationen und berichtet über aktuelle Entwicklungen im Coaching.

www.coaching-newsletter.de

Nach oben

Der Coaching-Newsletter von Christopher Rauen

Den monatlichen Coaching-Newsletter können Sie kostenlos abonnieren. Alle Coaching-Newsletter seit 2001 finden Sie kostenfrei in unserem Archiv.

Download dieses Newsletters als