Coaching-Newsletter April 2010

1. Coaching und Vertrauen

Vertrauen und Coaching weisen nicht nur Parallelitäten auf, sondern sind auch in besonderer Weise miteinander verbunden: Vertrauen gründet auf der Annahme, dass eine Entwicklung positiv oder zumindest wie erwartet verlaufen wird. Und meist ist genau dies der Anlass, ein Coaching in Anspruch zu nehmen. Grund genug, den Zusammenhang von Coaching und Vertrauen näher zu betrachten.

Von Christopher Rauen

In zahlreichen Coaching-Definitionen wird Coaching als eine durch Vertrauen getragene Beziehung charakterisiert. Dabei scheint es unmittelbar einsichtig, dass ein Coaching-Prozess, in dem es um eine individuelle und auf die Persönlichkeit abgestimmte Begleitung samt Feedback geht, Vertrauen benötigt. Daraus lassen sich Fragen ableiten, z.B. warum dies so ist und welche Konsequenzen sich daraus für das Coaching ergeben. 

Will man mit Hilfe eines Coachings eine bestimmte Entwicklung gestalten oder deren Verlauf positiv beeinflussen, muss eine Form des Vertrauens existieren, weil sich Vertrauen eben genau durch die Annahme auszeichnet, dass ein solches Vorhaben grundsätzlich machbar ist. Fehlt dieses Vertrauen also, ist ein Coaching nur bedingt sinnvoll, denn es darf die Freiwilligkeit bezweifelt werden, ein Coaching in Anspruch zu nehmen, wenn der Sinn des Coachings nicht einmal als mögliche Alternative gesehen wird. Zugespitzt könnte man also argumentieren, dass ein Coaching ohne Vertrauen nicht möglich ist.

Hier muss jedoch präzisiert werden, wem oder was vertraut wird. Dabei sind drei Aspekte zu unterscheiden:

  • Das Vertrauen in die Möglichkeit einer Entwicklung
  • Das Vertrauen in die menschlichen und fachlichen Qualitäten des Coachs
  • Das Selbstvertrauen des Klienten, inwieweit er sich eine Entwicklung zutraut

Diese drei Aspekte sind nicht unabhängig voneinander, sondern interagieren. Ein höheres Selbstvertrauen wird in der Tendenz mehr Möglichkeiten zur Entwicklung annehmen als ein geringes. Und die Umsetzung einer gewünschten Entwicklung orientiert sich auch an der Qualität des Coachs. Darüber hinaus hat natürlich auch die Kompetenz des Coachs Einfluss auf das Selbstvertrauen des Klienten. Diese Interaktionen machen deutlich, dass der Coach einen erheblichen Teil dazu beitragen kann, dass Vertrauen entsteht und somit ein entwicklungsorientiertes Coaching möglich wird. Gleichzeitig zeigt sich damit auch, dass die Güte des Coaching-Prozesses eben nicht nur vom Coach abhängig ist.

Damit sich Vertrauen entwickelt, müssen nach Schweer mehrere Grundvoraussetzungen erfüllt sein. So kann Vertrauen immer nur dann entstehen, wenn auch die Möglichkeit einer nicht gewünschten Handlungsalternative existiert. Oder anders formuliert: Ohne das Risiko enttäuscht zu werden, kann kein Vertrauen entstehen. Denn Beziehungen ohne Risiko benötigen kein Vertrauen. Damit sind "riskante" Vorleistungen ein guter Gradmesser für das Ausmaß des erlebten Vertrauens: Je riskanter die Äußerung eines Klienten gegenüber seinem Coach für den Klienten ist, desto mehr vertraut er ihm.

Allerdings ist Vertrauen auch keine Einbahnstraße: Wer riskante Vorleistungen erbringt, also quasi einen Vertrauensvorschuss leistet, erwartet auch, dass dies erwidert wird. Es gilt hier also das Prinzip der Gegenseitigkeit. Bleibt eine solche Erwiderung aus – oder wird dies subjektiv so erlebt – kann dies das Vertrauen nachhaltig beeinträchtigen, was bis zum Abbruch der Coaching-Beziehung führen kann. Ein Coaching-Prozess zeichnet sich daher durch kleinere und größere Bewährungsproben aus.

Grundlage für ein Vertrauensverhältnis sind daher die Qualität und die Anzahl der Interaktionen zwischen Coach und Klient. Dies hat zur Konsequenz, dass sich eine stabile Vertrauensbasis erst in einem späteren Beziehungsstadium etablieren kann. Auch wenn bereits der Anfangskontakt für die Entwicklung des Vertrauens von elementarer Bedeutung ist, benötigt ein auf Vertrauen basierender Coaching-Prozess somit Zeit.

Damit wird deutlich, dass Vertrauen nur dann entstehen kann, wenn eine Beziehung zwischen dem Klienten und dem Coach existiert, was wiederum die (gegenseitige) Bereitschaft zur Begegnung voraussetzt. Auf Seiten der Coachs können dabei zwei Extreme beobachtet werden, die verdeutlichen, welche erheblichen Auswirkungen das Phänomen "Vertrauen" auf den Coaching-Prozess hat:

Ein Extrem ist der "Coaching-Techniker", also ein methodisch durchaus kompetenter Coach, der allerdings den Aspekt von Begegnung und Beziehung im Coaching insofern vernachlässigt, als dass er sich vorrangig auf Methoden, Instrumente und Tests fokussiert. Dies kann zur Folge habe, dass selbst über einen längeren Zeitraum technisch brillante Analysen und Veränderungsimpulse gegeben werden, jedoch jegliche Entwicklung beim Klienten ausbleibt. Häufig wird dann von Seiten des Coachs als Erklärungsmodell der "Widerstand" des Klienten bemüht, welcher dann durch weitere Tools analysiert wird. Diese Methodenverliebtheit führt dann auf beiden Seiten ungewollt zur Frustration. 

Interessant ist in dem Zusammenhang, dass sich häufig diejenigen Klienten einen solchen Coaching-Techniker suchen, die selbst kein oder nur ein geringes Interesse an einer Beziehung haben. Insofern kommt es hier zwar durchaus zu einer Passung, die allerdings nur überschaubare Ergebnisse erwarten lässt.

Das andere Extrem ist der Scharlatan, der sehr stark auf die Beziehungsebene fokussiert ist und die Illusion von Vertrauen erzeugen kann, dem es aber an menschlichen Qualitäten sowie an Prozess- und Fachkompetenz mangelt. Durch das gezielte Einbringen von Vorleistungen in die Beziehung (scheinbares Öffnen der eigenen Person gegenüber dem Klienten bis hin zu intimen Details) ermutigt er den Klienten, sich ebenfalls zu öffnen, um seine Schwachstellen zu erfahren. Sein Ziel dahinter ist es, durch Kenntnis dieser Schwachstellen den Klienten – auch und gerade finanziell – auszunutzen.

Auf derartige Scharlatane fallen häufig Personen herein, die sehr beziehungsorientiert sind und denen es schwer fällt, die fachliche Kompetenz eines Coachs einschätzen zu können.

Natürlich sind diese beiden Extreme nicht die Norm im Coaching-Markt. Anhand dieser Pole kann man sich jedoch verdeutlichen, dass sowohl das Vernachlässigen als auch das Überbetonen einer Vertrauensbeziehung im Coaching erhebliche Auswirkungen auf die Güte des Coaching-Prozesses haben. Vertrauen ist damit eine Variable, die in jedem Coaching-Prozess sowohl vom Klienten als auch vom Coach im Auge behalten werden sollte. 

Vertrauensbeziehungen existieren natürlich auch in anderen Konstellationen, z.B. zwischen Freunden. Der entscheidende Unterschied zwischen einem Coaching und Gesprächen in der Partnerschaft oder im Freundeskreis besteht jedoch darin, dass der Coach auf professionelle Weise die Entwicklung des Klienten fördert und die Strukturierung und Zielgerichtetheit des Prozesses sicherstellt. Außerdem bleibt der Coach auch als Vertrauter distanzierter als ein Freund, da es sich beim dem Coaching um eine temporäre Beziehung handelt. Ein Coach muss keine Beziehungskonfusion befürchten wie ein Freund, der bestimmte Dinge nicht mehr thematisiert, um die Freundschaft nicht zu gefährden. Ein zu hohes Maß an Nähe kann daher die Offenheit einschränken.

Letztlich bleibt natürlich immer die Gefahr bestehen, dass eine Vertrauensbeziehung ausgenutzt werden kann. Sie kann aber auch genutzt werden, um einen gewünschten Veränderungsprozess zu begleiten und das Maß an Sicherheit und Komplexitätsreduktion zu erzeugen, das eine weitere Entwicklung überhaupt erst ermöglicht. Ohne das Erleben von Vertrauen ist eine solche Entwicklung kaum denkbar. 

Fazit: Es ist für einen Coach nicht ausreichend, methodisch kompetent zu sein, ebenso wie das reine Fokussieren auf die Vertrauensbeziehung zu wenig fachliche Kompetenz beinhalten kann. Beide Varianten sind für sich genommen ungenügend, und im Falle der Vertrauens-Scharlatanerie sogar gefährlich. Das Vertrauen ist die Basis, aber ohne ethische Standards, profunde Fachkenntnis und Zielgerichtetheit des Prozesses fehlt die Struktur, gewünschte Entwicklungen begleiten zu können. Das Gleichgewicht zwischen Methode und Vertrauensbeziehung bzw. zwischen Nähe und Distanz zu halten ist nicht einfach, zeichnet den vertrauenswürdigen und professionellen Coach aber aus. (cr)


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2. In eigener Sache: Coaching-Magazin 2/2010

Am 20.04.2010 ist die Ausgabe 2/2010 des Coaching-Magazins erschienen. Als neue Rubrik wurde dem Heft der Bereich "Forschung international" hinzugefügt, in dem über für das Coaching relevante Forschungsergebnisse berichtet wird.

Im großen Coaching-Interview der 68 Seiten umfassenden Ausgabe kommt diesmal die Coaching-Expertin Maren Fischer-Epe zu Wort (u.a. Autorin des Bestsellers "Coaching: Miteinander Ziele erreichen").

Ein Auszug aus dem Interview mit Maren Fischer-Epe kann bereits online gelesen werden. Ein Auszug aus dem Artikel "Coaching in Schulen" findet sich hier.

Inhalte der Ausgabe 2/2010 des Coaching-Magazins (Auszug):

  • Thomas Webers im Coaching-Interview mit Maren Fischer-Epe
  • Konzeption: Haltung im Coaching (Dr. Christoph Röckelein und Katrin Welge)
  • Praxis: Coaching in Schulen – wie können Erfahrungen aus der Wirtschaft übertragen werden? (Franz Neumeyer)
  • Praxis: Menschen können irren, Coachs auch. Die Arbeit mit der Fehlbarkeit (Dr. Annefied Hahn)
  • Spotlight: Hochschulreife von Coaching-Lehrgängen (Dr. Elke Berninger-Schäfer und Thomas Webers)
  • Coaching-Tool: Work-Out (Susanne Keck)
  • Forschung international: Wie wirksam ist Coaching? Wo hört Coaching auf und fängt Therapie an? Lernprozesse im Coaching (Dr. Julia Eversmann)
  • Wissenschaft: Emotionen und Coaching (Juniorprofessorin Dr. Carmen Binnewies und Professor Dr. Christian Dormann)
  • Philosophie: Corporate Governance – zwischen Unternehmenssteuerung und Moraldiskurs (Prof. Dr. Helmut Willke)
  • Pro und Kontra: Sind Psychologen die besseren Coachs? (Thordis Bethlehem und Dr. Christine Kaul)
  • Rezensionen: Diversity in Supervision, Coaching und Beratung; Coaching als kreativer Prozess; Coachingwissen
  • Humor: Conrad Coach – Speed Coaching

Das Preview zum Heft und die bisherigen Ausgaben des Coaching-Magazins können gratis unter folgender Adresse heruntergeladen werden:

Wir glauben, dass Wissen frei sein will – daher können Sie einen Monat nach Erscheinen der Printausgabe das Coaching-Magazin frei als PDF-Datei downloaden. Einfach so. Und es würde uns freuen, wenn Sie das Coaching-Magazin als Printausgabe abonnieren. Nicht obwohl es gratis im Internet heruntergeladen werden kann, sondern vielleicht gerade deshalb.

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3. Internationaler Coaching-Forschungskongress

Der seit Jahren anhaltende Coaching-Boom wird von einer Schattenseite kontrastiert: In der Öffentlichkeit werden Stimmen laut, die den Begriff Coaching nicht mehr hören wollen, da sich dahinter alles und nichts verbergen kann. Manchmal auch Scharlatanerie. 

"Jede Profession muss sich Fragen über Wirkungszusammenhänge, Wirkungsgrenzen, Erfolgsbedingungen und Nebenwirkungen stellen. Coaching beschäftigt sich mit Problemen von Menschen in komplexen Situationen und hat anspruchsvollen ethischen aber auch inhaltlichen Herausforderungen zu genügen. Deshalb soll und darf Coaching-Forschung nicht als Nebenprodukt betrachtet werden. Wer sich als Coach nicht für die neuesten Forschungsergebnisse und deren praktischen Nutzen für die Praxis interessiert, wird über kurz oder lang im Coaching-Markt nicht bestehen". Dies meint Robert Wegener, Leiter des 1. Internationalen Coaching-Forschungskongresses, der vom 9. bis 10. Juni 2010 in Olten (Nordwestschweiz) am Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement (ICSO) der Hochschule für Soziale Arbeit (FHNW) stattfindet.

Das zentrale Anliegen des Kongresses ist der Dialog zwischen Praxis und Forschung: Praktizierende Coachs, HR-Fachleute, Ausbildende, Trainer/innen wie auch Fach- sowie Berufsverbände diskutieren mit Forschenden aktuelle Ergebnisse und ihre Konsequenzen. Die Hochschule für Soziale Arbeit versteht sich dabei als eine Dialogplattform. Ihr Anliegen ist, die Praxis für den Nutzen von Forschungserkenntnissen zu sensibilisieren sowie der Praxis die Möglichkeit zu bieten, ihre Forschungsfragen einzubringen. Forschende sollen andererseits Gelegenheit haben, vom Wissen erfahrener Coachs zu profitieren, um so gemeinsam die Coaching-Forschung gewinnbringend weiterzuentwickeln. Dazu soll im Rahmen eines speziell konzipierten Kongress-Think-Tanks Raum geschaffen werden.

Der Kongress bietet zudem 

 

  • sechs hochkarätig besetzte Keynotes zum Stand und Nutzen der Coaching-Forschung,
  • 20 anwendungsorientierte Referate und Workshops zu aktuellen Forschungsprojekten und deren direkten Nutzen.
  • Die Möglichkeit zur Erweiterung des persönlichen Netzwerks mit Coachs, Personalverantwortlichen, Coaching-Verbänden und Forschenden sowie
  • ein Social Event im Stadttheater Olten.

Unter den hochkarätigen Expertinnen und Experten, die sich schon angekündigt haben, gehören unter anderen Prof. Dr. Siegfried. Greif (D), Dr. Beate Fietze (D), Dr. Bob Garvey (UK), Dr. Marius Neukom/Dr. Bernd Grimmer (CH), Prof. Hansjörg Künzli (CH), David B. Drake (AUS), Frank Bresser (D). (tw)

Weitere Informationen:
www.coaching-meets-research.ch 

  


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4. Coaching-News

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Coaching-Sessions auf der brand inside 2010
Praxiskonferenz für interne Markenentwicklung Ende Mai in Berlin.

Wer eine fundierte Coaching-Ausbildung mitbringt und sich auf Kernthemen wie Kommunikation, Leadership/Mitarbeiterführung, Change Management, Strategiefindung, Selbstmanagement, Image-Entwicklung und Authentizität spezialisiert hat, den könnte die Praxiskonferenz für interne Markenentwicklung "brand inside", die am 25. und 26. Mai in Berlin stattfindet, locken. Denn hier treffen sich Marken-Interessierte aus dem Human Resources-Bereich, Public Relations-Berater, Marketing-Experten bis hin zu Vertriebsmanagern.

An anderthalb Tagen geben Referenten aus bisher dreizehn Unternehmen, zwei Universitäten, neun Agenturen und Beratungsunternehmen Antworten zu Lösungsmodellen für die interne Markenentwicklung. Auch Google, EnBW, AOK, Evonik und GREY Worldwide sind mit Round-Table-Sessions und Keynotes vertreten.

Im Programm gibt es auch – parallel zu Round-Table-Sessions – Coaching-Sessions. Sie finden in den Räumlichkeiten des "Berlin Capital Clubs" im Hotel Hilton am Gendarmenmarkt statt, die nur wenige Schritte vom Konferenzort in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften entfernt liegen. Dort können Teilnehmer, die an Coaching interessiert sind, einen halben oder einen ganzen Tag in einem luxuriös ausgestatteten Besprechungssalon auf Coachs treffen und Erfahrungen mit ihnen sammeln. Anstelle eines Honorars von den Klienten erhält der Coach vom Veranstalter gegen einen reduzierten Eintrittspreis Zugang zur zweitägigen Konferenz. (tw)

Weitere Informationen:

www.brand-inside.net
http://exc.swop-berlin.de

 

dvct-Mitgliederversammlung 2010
Pflege der Verbandskultur. Nachwahlen zur Zertifizierungskommission.

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Verbands für Coaching und Training (dvct) am 22. März diesen Jahres stand ganz im Zeichen der stärkeren Einbindung der derzeit 730 Mitglieder in die Weiterentwicklung des Verbands, so die Vorstandsvorsitzende Vivi Dimitriadou gegenüber coaching-report. Mitte letzten Jahres wurden dazu bereits vier Arbeitsgruppen installiert, an denen jedes Mitglied teilnehmen konnte. Ein Vorstandsmitglied begleitete jeweils die Gruppen.

Die Gruppen berichteten nun auf der Mitgliederversammlung von ihrer Arbeit. Konkretestes Ergebnis: Die Website des dvct soll in den nächsten Monaten relaunched werden. Daneben tagten Gruppen zu interne/externe Kommunikation, Evaluation sowie zu Zielen des dvct. Der Vorstand wird sich nun mit den Vorschlägen der Gruppen beschäftigen.

Auch die Regionalforenansprechpartner des dvct haben sich zur Mitgliederversammlung getroffen und ausgetauscht. In den Regionalforen des dvct treffen sich Mitglieder, um neue Themen und Methoden zu diskutieren.

Ein wichtiges Verbandsthema ist auch die Zertifizierung. Derzeit freut man sich über die 600. Coach- und Trainer-Zertifizierung (wir berichteten) seit 2004. Von der Mitgliederversammlung wurden drei neue Mitglieder in die Zertifizierungskommission gewählt: Sabine Mrazek (Kelkheim), Dr. Peter Dreyer (Frankfurt) sowie Christiane Tantau (Hamburg). Sie ergänzen die fünfköpfige Kommission, der schon Markus Kringe (Gräfelfing) und Silke Anbuhl (Hamburg) angehören. Die Zertifizierungskommission wacht über das Zertifizierungsverfahren sowie –ordnung des dvct und bestellt die Gutachter. (tw)

Weitere Informationen:
http://www.dvct.de 

 

Wie kommt der Coach zu seinen Kunden?
Coaching-Expertin Dr. Christine Kaul in der aktuellen Ausgabe "Wirtschaftspsychologie aktuell".

Coaching zeichnet sich durch die Faktoren Vertraulichkeit, Vertrauen und nichtöffentliche Interaktion meist zweier Gesprächspartner aus. Damit steht und fällt seine Glaubwürdigkeit, so Dr. Christine Kaul, die ehemalige Leiterin des Geschäftsfelds Coaching in der Volkswagen Coaching GmbH in der aktuellen Ausgabe (1/10) der "Wirtschaftspsychologie aktuell".

Das Marketing der Dienstleistung Coaching unterliegt deshalb besonderen Bedingungen. Die Immaterialität der Leistung stellt sich als werbliches Handicap heraus. Doch das kann man kompensieren. Beispielsweise durch Qualitätszahlen, die man kommuniziert. Oder durch Vorzeigen von Zertifikaten, einer Verbandszugehörigkeit oder die Übernahme von Lehrtätigkeit. Manchmal, aber das ist ein heikles Thema, gelingt es auch, Testimonials als "Zeugen" und Fürsprecher zu gewinnen. Auf jeden Fall hilft es, den Kontakt zu den Klienten aktiv zu pflegen.

Nicht ohne Probleme ist das Thema Kooperation in Netzwerken; und die Spezialisierung als Coach. Sorgfältig geplant werden sollte die Teilnahme an Messen und Kongressen. Allerdings verbieten sich marktschreierische Marketingstrategien. Sie verderben auf Dauer den Ruf. (tw)

Weitere Informationen:
www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de

 

Fernstudium reicht nicht

DCV lehnt Fernstudien als Zertifizierungsgrundlage ab. Anspruch: "Qualität von Anfang an".

Der Deutsche Coaching Verband (DCV) lehnt Fernstudien als Zertifizierungsgrundlage ab. "Coaching kann man nicht im Fernstudium erlernen. Selbst wenn die Studienunterlagen fachlich und didaktisch gut gemacht sind, fehlt doch bei Fernstudiengängen die ausreichende Möglichkeit, Coaching selbst zu erleben, sowohl aus der Perspektive des Beraters als auch des Klienten", so Oliver Müller, Vorstandsmitglied des DCV.

Der DCV bekommt zunehmend Anfragen von Fernstudienabsolventen und Ausbildungsinstituten, die sich als Coach zertifizieren lassen wollen. "Das Thema boomt und vielen scheint nicht klar zu sein, dass so ein Fernstudium eben keine Ausbildung zum Coach ist," so Oliver Müller. Dies, so Müller weiter, sei jedoch unabdingbare Voraussetzung. Um die Wirkung einer Coaching-Methode richtig einschätzen zu können, müsse man praktische Erfahrungen unter Supervision eines erfahrenen Lehr-Coachs gemacht haben. Notwendig sei darüber hinaus auch die Bearbeitung eigener Themen, um blinde Flecken zu erhellen, die sich sonst später als Fallen im Coaching-Prozess erweisen könnten. Müller: "Ein gut gemachter Fernkurs zum Thema Coaching kann sicher einen Einstieg in das Thema bieten, ähnlich wie die Lektüre von Fachliteratur. Aber es sollte den Teilnehmern solcher Studiengänge klar gesagt werden, dass anschließend trotzdem noch eine seriöse methodische Ausbildung notwendig ist."

Offenbar werde von einigen Anbietern solcher Lehrgänge der Eindruck erweckt, man könne im Anschluss in einem Praktikum von einigen Wochen einem Coach bei der Arbeit zusehen und damit die notwendige Praxis erwerben, so der Verbandssprecher. Dies sei natürlich kein Ersatz für eigene Erfahrungen und den persönlichen Entwicklungsprozess. Außerdem sei es vermutlich schwierig einen Coach zu finden, der seinen Kunden einen Zuschauer beim vertraulichen Vier-Augen-Gespräch zumuten würde.

Aus den genannten Gründen empfiehlt der DCV allen Interessenten für den Beruf des Coachs dringend, eine solide Ausbildung mit integrierter Selbsterfahrung. Solche könnten in einem vom Verband anerkannten Institut im Umfang von mindestens 200 Stunden Präsenzunterricht absolviert werden. (tw)

Weitere Informationen:
www.coachingverband.org

 

Fernstudium und Qualität

Dr. Björn Migge widerspricht der Kritik des DCV.

Der Deutsche Coaching Verband (DCV) lehnt Fernstudien als Zertifizierungsgrundlage ab (http://www.coaching-report.de/news.php?id=724, wir berichteten). Dr. Migge: "Ein Fernstudium sowie die begleitenden Medien und auch das zugehörige Praxisseminar durchlaufen eine anspruchsvolle staatliche Prüfung bei der Zentralstelle für das Fernunterrichtswesen ZFU und erfüllen damit sicher sehr hohe erwachsenen-pädagogische Anforderungen. Es sollte auch bedacht werden, dass ‚Fernkurse‘ heutzutage in der Regel Verbundstudien sind (Blended-Learning)."

Dr. Migge, der den staatlich zugelassenen Lehrgang "Personal Coach" geschrieben und "zusammen mit sehr kompetenten Erwachsenenpädagoginnen und Lektorinnen des Instituts für Lernsysteme GmbH in Hamburg entwickelt" hat, der über Fernhochschulen und Fernschulen der Klett-Gruppe belegt werden kann, plädiert für eine differenziertere Wahrnehmung: 

"Sicher fehlt dann noch Praxis, bevor man die Tätigkeit professionell ausüben kann. Doch das erwerben viele Fernstudierende meist noch zusätzlich zu oder nach ihrem circa 18- bis 24-monatigen Studium." Ein Teil der Studierenden wollten über Coaching auch nur theoretisch Bescheid wissen, ihnen reichten 50 Stunden Praxistraining. "Sie wollten vorerst gar nicht praktisch als Coach arbeiten", so Dr. Migge. "Andere wollen Praktiker werden und belegen umfangreiche praktische Fortbildungen in Verbindung mit dem Fernstudium, engagieren sich in Intervisionsgruppen und regionalen Übungsgruppen." Die Kritik des DCV empfindet er daher als zu pauschal.

Allerdings gibt er dem DCV insofern recht, "dass ein Coach (die oder der auch praktisch als Coach arbeiten möchte) nicht nur gelesen haben sollte. Wer bisher nur gelesen und geschrieben hat, sollte sich nicht zur Zertifizierung vor einem Verband oder einer anderen Zertifizierungsstelle anmelden." Das spiegele sich ja auch bereits darin, dass die meisten Prüfstellen oder auch der Roundtable der Coach-Verbände wenigstens 150 Zeitstunden Präsenztraining, zu der auch Selbsterfahrung gehören soll, oft einige Jahre Coaching-Praxis und supervidiertes Coaching vor der Zulassung zu einer "Zertifizierung" empfehlen. (tw)

Weitere Informationen:
www.ils.de
www.drmigge.de

 

Evaluation von Coaching
Diplomarbeit: Coaching-Klienten als Teilnehmer gesucht – und Coachs als Distributoren.

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit im Fach Psychologie an der Universität Koblenz-Landau führt Sarah Brüning zum Thema "Evaluation von Coaching" eine Untersuchung zur Bewertung von Coaching durch. Hierfür werden noch Freiwillige (Coaching-Klienten) gesucht, die bereit sind, an einer Online-Umfrage teilzunehmen.

Dabei handelt es sich um kurze Pre-Post-Befragung (ca. fünf Minuten) zu den Erwartungen vor einem Coaching, eine direkt anschließende Bewertung des Coaching und ein Rückblick auf das Coaching vier Wochen später – zur Erfassung, ob das Gelernte im Arbeitsalltag umgesetzt wird.

Das Alter der Klienten spielt keine Rolle, es sind alle Altersgruppen ausdrücklich erwünscht. Es ist aufgrund des Pre-Post-Designs allerdings unbedingt nötig, dass die Teilnehmer vorher und nachher, also alle Schritte, mitmachen. Die Coachs, die als Klientenvermittler an der Untersuchung teilnehmen, werden daher gebeten, ihre teilnehmenden Coaching-Klienten daran zu erinnern, den Bogen auch auszufüllen. Es ist für die Untersuchung unerheblich, ob es sich um ein Einzel- oder um ein Gruppen-Coaching handelt. Die Datenerhebung beginnt jetzt und läuft bis Ende Mai.

Die Angaben werden anonym erhoben und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Coachs, die den Bogen an ihre Teilnehmer weiterleiten, erhalten auf Wunsch einen übersichtlichen Report der gesamten Ergebnisse.

Link zu Erwartungen an das Coaching (direkt vor dem Coaching):
methodenzentrum.dienst.uni-landau.de/limesurvey/index.php;
Link zu Bewertung an das Coaching (direkt im Anschluss an das Coaching):
methodenzentrum.dienst.uni-landau.de/limesurvey/index.php;
Link zum Rückblick auf das Coaching (vier Wochen später):
methodenzentrum.dienst.uni-landau.de/limesurvey/index.php;

Sarah Brüning steht für Fragen und Anregungen jederzeit zur Verfügung: qualitaet-von-coaching@gmx.de. 

(tw)

Weitere Informationen:
www.uni-koblenz-landau.de/landau/fb8/psychaus

 

Projekt-Coaching
Coach Olaf Hinz: Wirksames Projektmanagement ist postheroisch.

Im Projektmanagement ist lineares Denken weitverbreitet. Das findet seinen Ausdruck auch in Methoden und Werkzeugen, die in der Mehrzahl nach dem Wenn-dann-Prinzip strukturiert sind: "Ein Projektleiter, der in linearen Kategorien denkt, identifiziert Probleme und Handlungsfelder, wendet dann ein geeignetes und in der Vergangenheit bewährtes Instrumentarium an, folgt dem definierten Vorgehenspfad – und geht davon aus, dass am Ende aus dieser ‚Maschine‘ das prognostizierte Ergebnis herauskommt," so der Hamburger Projekt-Coach Olaf Hinz im Essay für changeX.

Ein Trugschluss. Denn Projektleitung unterscheidet sich in einigen entscheidenden Punkten von der Führung in dauerhaften Linienfunktionen. "Projekte erfolgreich zu führen ist vor allem eines: Management am Rande des Chaos", so Hinz. "Ein postheroischer Projektleiter verzichtet auf eine ‚Planwirtschaft‘, wie sie im Projektmanagement noch immer gelehrt wird. Anstatt sich den Blick durch lineare Methoden einzuengen, nimmt er aufmerksam alle Ereignisse und Signale auf, die er in seinem Projekt beobachtet. Er verschließt vor der Komplexität nicht die Augen, sondern nimmt sie an und will sie bewältigen."

In vier Punkten unterscheidet sich der "postheroische Projektleiter" von seinen Kollegen:

Er arbeitet mit Beschreibungen, anstatt von einer "objektiven Wahrheit" auszugehen.

Er denkt in Alternativen, anstatt nach eindeutigen Lösungen zu suchen.

Er setzt auf Vernetzung statt auf lineare Kausalketten.

Er entscheidet unter Risiko, anstatt in unerwarteten Situationen entscheidungsunfähig zu werden.

(tw)

Weitere Informationen:
www.changex.de/Article/essay_hinz_postheroisches_projektmanagement

 

ICF: "System optimieren"
Bald Mindestvoraussetzungen für die ICF-Mitgliedschaft und ein anspruchsvolleres Zertifizierungsverfahren?

Die International Coach Federation (ICF) diskutiert Mindestvoraussetzungen für die ICF-Mitgliedschaft. ICF-Mitglieder hätten dies selbst gefordert, so Giovanna D’Alessio (MCC), amtierende Präsidentin der (ICF), im Newsletter der ICF-Deutschland-Sektion (2/10). Markenattribute wie "sachkundig", "professionell", "glaubwürdig" und "ethisch" würden der derzeitigen Kultur der ICF nicht entsprechen.

Bislang mussten Mitglieder lediglich nachweisen, dass sie als professioneller Coach arbeiten, sich auf die Standards und die Ethik der ICF verpflichten und schriftlich bestätigen, dass Sie kein Mitglied bei Scientology oder einer anderen sektenähnlichen Vereinigung sind.

In der ICF-Umfrage zur beruflichen Fortentwicklung, die im August 2009 durchgeführt wurde, gaben fast zwei Drittel (62 Prozent) aller Teilnehmer an, dass bestimmte Mindestvoraussetzungen für den Status als ICF-Mitglied festgelegt werden sollten. der ICF-Vorstand stimmte der Festlegung von Mindestvoraussetzungen für die ICF-Mitgliedschaft inzwischen zu. Ein Komitee erarbeitet derzeit Kriterien.

Auch das ICF-Zertifizierungssystem mit seinen drei Stufen (ACC: Associate, PCC: Professional, MCC: Master Certified Coach) soll verbessert werden. Giovanna D’Alessio: "Wir haben das Akkreditierungskomitee für Zertifizierungen und Programme beauftragt einen Aktionsplan zu entwickeln, der dem Vorstand vorgelegt werden soll. Dieser Aktionsplan wird auf ein dreistufiges Konzept ausgerichtet und soll alle relevanten Interessengruppen einbeziehen." Derweil soll das aktuelle Zertifizierungssystem mindestens bis zum 31. Januar 2012 weitergeführt werden. (tw)

Weitere Informationen:
www.coachfederation.de

 

QRC-Mitgliederversammlung
Vorstandswahlen. Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems angekündigt.

Der Vorstand des Qualitätsring Coaching (QRC) hat auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Wochenende nach einer Bestandsaufnahme und Standortbestimmung das Konzept für die weitere Entwicklung des Verbands vorgestellt, berichtet Vorstandssprecher Clemens Voll gegenüber Coaching-Report. Herzstück dieses Konzepts ist der Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems, in dessen Rahmen zukünftig auch die gesamte Thematik "Zertifizierung" eingebettet sein wird.

Vom bisherigen Interimsvorstand haben sich Ulrike Baucke (Berlin), Birgit Wolfrum-Reichel (Walsdorf) und Clemens Voll (Kürnach) wieder für die Vorstandsarbeit zur Verfügung gestellt und wurden von der Mitgliederversammlung bestätigt. Franziska Würkner (Niedermohr) und Mirja Nissen (Hamburg) haben aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidiert. Neu in den Vorstand gewählt wurde Jens Korz (Berlin). (tw)

Weitere Informationen:
www.qrc-verband.de

 

Zunahme der Arbeitsunfähigkeit durch psychische Belastungen
Übersichtsstudie der Bundespsychotherapeutenkammer warnt und mahnt Verbesserungen an.

Deutsche Arbeitnehmer sind immer häufiger aufgrund von psychischen Erkrankungen arbeitsunfähig. Knapp elf Prozent aller Fehltage gingen 2008 auf psychische Erkrankungen zurück. Seit 1990 haben sich diese Krankschreibungen fast verdoppelt.

Psychische Erkrankungen verursachen überdurchschnittlich lange Fehlzeiten in den Betrieben: bei AOK-Versicherten durchschnittlich circa drei Wochen, bei DAK-Versicherten vier Wochen und bei BARMER-Versicherten sogar rund fünfeinhalb Wochen pro Krankschreibung. Dies ergibt eine Übersichtsstudie der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die die Gesundheitsreporte der gesetzlichen Krankenkassen auswertet.

"Die ständig steigende Zahl der Tage, an denen Arbeitnehmer aufgrund psychischer Krankheiten arbeitsunfähig sind, belegt die tatsächliche Dimension psychischer Erkrankungen" stellt BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter fest. "Psychische Krankheiten wurden jahrzehntelang übersehen oder nicht richtig diagnostiziert. Die wachsende Zahl von Arbeitnehmern, die aufgrund einer seelischen Störung arbeitsunfähig sind, ist deshalb nicht überraschend." Die Zunahme ist aber auch eine Folge der steigenden psychomentalen Anforderungen in modernen Dienstleistungsgesellschaften.

Metaanalysen belegen, dass Erwerbstätige bei der Kombination aus hohen Anforderungen (z. B. Zeitdruck, Komplexität der Aufgaben, Verantwortung) und geringem Einfluss auf den Arbeitsprozess überdurchschnittlich häufig psychische Erkrankungen entwickeln. Weitere Studien zeigen eine Häufung psychosomatischer Beschwerden, wenn ein gravierendes Ungleichgewicht zwischen Einsatz im Beruf ("Verausgabung") und Entlohnung sowie Anerkennung (z. B. Gehalt, Wertschätzung der Person, Aufstiegschancen, Arbeitsplatzsicherheit) besteht. Neueste Studien weisen nach, dass eine hohe Arbeitsintensität (Zeitdruck, Störung des Arbeitsablaufs und wenig Möglichkeiten, Aufgaben an andere zu delegieren) das Risiko erhöht, an einer Depression zu erkranken.

Seelische Erkrankungen treten gehäuft in Dienstleistungsbranchen auf. Dagegen ist der Anteil der psychischen Erkrankungen am Krankenstand in klassischen Arbeiterberufen, wie beispielsweise in der Land- und Forstwirtschaft oder im Baugewerbe, ein Drittel bis um die Hälfte niedriger als im Durchschnitt aller Erwerbstätigen. Mehr noch als berufliche Belastungen führt jedoch der Verlust des Arbeitsplatzes zu psychischen Erkrankungen. Arbeitslose sind drei- bis viermal so häufig psychisch krank wie Erwerbstätige.

Insgesamt erkranken deutsche Arbeitnehmer am häufigsten an Depressionen. Sie verursachen deutlich längere Krankschreibungen als solche psychischen Erkrankungen, die z. B. durch belastende Lebensereignisse hervorgerufen werden ("Belastungsreaktionen oder Anpassungsstörungen"). Ein depressiv Erkrankter fehlt durchschnittlich 35 bis 50 Tage an seinem Arbeitsplatz. Die Behandlungskosten für depressive Störungen in Deutschland betrugen 2004 rund 4,3 Milliarden Euro, für einen depressiven Patienten jährlich durchschnittlich 4.000 Euro. Hinzu kommen indirekte Kosten, insbesondere die Ausgaben aufgrund von Arbeitsunfähigkeit (Lohnfortzahlung, Krankengeld) und vorzeitiger Berentung.

Depressionen sind trotz aller Diskussion in der Öffentlichkeit immer noch ein Tabu. Symptom dafür ist, dass sich Menschen lieber wegen eines Burnout als wegen einer Depression behandeln lassen. Für eine wirksame Therapie einer Depression ist es aber entscheidend, dass sie frühzeitig erkannt wird und Hürden eine professionelle Behandlung nicht verhindern.

Eine wirksame Prävention psychischer Krankheiten erfordert aus Sicht von BPtK-Präsident Richter zwei Dinge: Die Erkenntnisse zur humaneren Arbeitsgestaltung in der industriellen Massenfertigung sind bisher im Dienstleistungssektor unzureichend angekommen. "Die Arbeitsbedingungen müssen auch bei Dienstleistungen so gestaltet werden, dass Arbeitsstakkato und Überforderung vermieden werden. Ziel ist es außerdem, dass der Einzelne mehr Kontrolle über seine Arbeitsabläufe zurückgewinnt." Betriebliche Gesundheitsförderung sollte darüber hinaus Arbeitnehmern vermehrt gezielte Resilienztrainings anbieten, die die psychische Widerstandkraft stärken und mit denen die gesunde Bewältigung von belastenden Situationen gefördert wird. (tw)

Weitere Informationen:
http://www2.bptk.de/uploads/psychische_erkrankungen_im_fokus_der_berichte_der_krankenkassen.pdf  

 

Coaching und Sprachwissenschaft
Kongress Anfang Mai an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München.

Das Ziel des Symposiums vom 7. bis zum 9. Mai 2010 an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ist es, einen Einblick in die sprachwissenschaftliche Erforschung von Coaching, Consulting/Beratung und Supervision zu geben. Darüber hinaus soll eine Plattform für die Zusammenkunft und den Dialog von Wissenschaftlern verschiedener Fachdisziplinen und Praktikern aus diesen Bereichen geschaffen werden, um so praxisnahe Forschung und forschungsfundierte Praxis zu initiieren. Veranstalter ist die neue transuniversitäre Forschungsgruppe LOCCS ("The Linguistics of Coaching, Consulting and Supervision”).

Als Vortragende wurden bislang schon ausgewiesene Experten gewonnen:

  • Prof. Dr. Siegfried Greif (Universität Osnabrück): "Methoden der qualitativen und quantitativen Untersuchung der Prozesse und Wirkungsfaktoren im Coaching".
  • Prof. Dr. Reinhard Fiehler (Institut für Deutsche Sprache Mannheim): "Analyse authentischen Datenmaterials aus Sicht der Gesprächsforschung".
  • Dr. Elke Berninger-Schäfer (KIC Karlsruher Institut für Coaching, Personal- und Organisationsberatung): "Was wünscht sich die Praxis von der Forschung?".
  • Prof. Dr. Harald Geißler (Helmut Schmidt Universität Hamburg): "Zur Entschlüsselung der sozialen Grammatik von Coaching-Prozessen – Ergebnisse einer qualitativen Studie".
  • Dr. Brigitte Hausinger (Deutsche Gesellschaft für Supervision): "Professionalisierung (in) der Supervision".
  • Dr. Astrid Schreyögg (OSC, Berlin): "Bewertung und Regulation im Coaching-Gespräch".
  • Prof. Dr. Simone Kauffeld (TU Braunschweig): "Welche Kompetenzen zählen in der Beratung? Eine empirische interaktionsanalytische Untersuchung."

(tw)

Weitere Informationen:
www.loccs.uni-muenchen.de/aktuelles/loccs_symp/programm_neu/index.html

 

Redaktion:

Thomas Webers (tw) thomas.webers@rauen.de

Coaching-News im Coaching-Report

Die Coaching-News sind Bestandteil des Online-Portals "Coaching-Report". Der Coaching-Report ist die Wissensbasis zum Thema "Coaching als Instrument der Personalentwicklung". 

Alle Coaching-News finden Sie unter www.coaching-report.de/news 


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5. Rezensionen von Coaching-Büchern

Die von uns geführte Gesamtliste der Coaching-Literatur umfasst inzwischen 922 Einträge. Folgend finden sich die neuesten Rezensionen.

Management von Coaching: Organisation und Marketing innovativer Personalentwicklungsdienstleistungen

von Michael Stephan, Peter-Paul Gross & Norbert Hildebrandt (2009)
Kohlhammer

ISBN: 978-3-17-020376-1, 199 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 29,00

Rezension von Dr. Christine Kaul: Die Autoren haben in den vergangenen Jahren ein beeindruckend umfängliche Untersuchung des deutschen Coaching-Marktes vorgenommen und legen hier die spannenden, überraschenden, oft auch erwartbaren Ergebnisse vor. Diese umfangreichen und detaillierten Untersuchungen stellen in der Tat, wie von den Autoren angezielt, einen neuen Beitrag zur wirtschaftswissenschaftlichen Beratungsforschung dar. Eine Fülle von Informationen wird geliefert, vielfältige Aspekte des Coaching-Marktes werden beleuchtet. Ziel ist es, mit dieser "Vivisektion" mehr Transparenz und mehr Sicherheit auf Angebots- wie auch auf Abnehmerseite zu schaffen. Die Studie stellt mithin den Ist-Stand der Jahreswende 2008/09 dar. Die beigefügte CD-Rom beeindruckt noch einmal mit ihrer Vielfalt an Ergebnisgrafiken und Tabellen. ...
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_stephan_3170203762.htm

Golan, Yaron & Shani, Efrat (2009).
Points Of You. Das Coaching Game.
München: Vanhoefer & Schmidt.
ISBN: 978-3-00-029028-2
166 S., 65 Karten & Legesystem; 125,00 €
www.dascoachinggame.de

Rezension von Professor Dr. Klaus Stulle: Bücher zum Thema "Coaching" gibt es bekanntlich reichlich. Vor diesem Hintergrund sind zusätzliche innovative Medien umso mehr willkommen. Dennoch war der Rezensent im ersten Moment reichlich überrascht, als er das angekündigte Coaching-Spiel "Points Of You" in den Händen hielt: Eingepackt in eine Art geschneiderter und mit Sternchen bedruckter Jute-Tasche samt Schleife fand er nicht nur das beiliegende Buch (in einem kleinen Taschenbuchformat), sondern auch eine Art Spielplan, ein Heftchen für Coaching-Notizen zum Herausreißen sowie ein Karten-Set mit 65 bunt bedruckten Karten vor. Wenngleich die äußere Aufmachung – und das Auge isst ja bekanntlich mit – etwas verspielt und "wollsockig" wirkte, zog doch der Inhalt rasch die Aufmerksamkeit auf sich. ...
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_coaching-game.htm

Coachen Sie sich selbst!: Neue berufliche Herausforderungen meistern

von Gunnar C. Kunz (2008)
Deutscher Taschenbuch Verlag

ISBN: 978-3-423-50921-3, 320 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 12,90

Rezension von Dorothee Mennicken: Die Aufforderung im Titel des Buches richtet sich – so der Autor, ein Diplompsychologe und Coach, im Vorwort – an Fach- und Führungskräfte, die vorankommen wollen und deren Zeit knapp ist. Ihnen, die nicht lange überlegen und ihre Probleme selbst anpacken wollen, will er mit seinem Buch Impulse und Anregungen zum Selbst-Coaching im beruflichen Umfeld geben – nach dem Motto: "Coachen Sie sich selbst, bevor Sie gar nichts – oder das Falsche- tun!". ...
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_kunz_342350921X.htm

Coaching und Systemische Supervision mit Herz, Hand und Verstand: Handlungsorientiert arbeiten, Systeme aufbauen (Leben lernen)

von Klaus Theuretzbacher & Peter Nemetschek (2015)
Klett-Cotta

ISBN: 978-3-608-89084-6, 280 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 29,95

Rezension von Till Mrongovius: Die Autoren bieten einen sehr anschaulich geschriebenen Einblick in ihre praktische Vorgehensweise anhand von vielen konkreten Beispielen. Bunt macht neugierig – schon beim ersten schnellen Durchblättern fallen die vielen Farbbilder und bunt gefärbten Skizzen positiv auf, die den Leser dabei unterstützen, die umfangreicheren Fallbeispiele nachzuvollziehen und ihm helfen, sich ein Bild von Anwendung und Ablauf der besprochenen Interventionen zu machen. Beide Autoren verstehen sich stark in der Tradition von Milton Erickson und Vertretern der systemisch-konstruktivistischen Schulen, die vor allem Peter Nemetschek in Fortbildungen persönlich erlebt hat. ...
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_theuretzbacher_360889084X.htm

Coaching mit Alien: Roman

von Monika Treppte (2009)
jyooti-verlag

ISBN: 978-3-942213-00-4, 448 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 22,90

Rezension von Dorothee Mennicken: Der Titel des Romans stimmt skeptisch: Was haben Coaching und Aliens miteinander zu tun? Aber warum nicht – er macht auch neugierig, es ist schließlich ein Roman, also Fiktion – und da ist doch allerhand erlaubt. So beginnt man gespannt zu lesen.

Roman Koch, Unternehmensberater, befindet sich in einer beruflichen Krise. Er ist ausgebrannt, sein Job stresst ihn, er ist unzufrieden mit sich und allen anderen – und er hat Angst. Angst, seinen Job zu verlieren, der ihm ein komfortables materielles Auskommen sichert. Die Befürchtungen sind begründet, hat er doch aus der Chefetage eindeutige Signale erhalten, dass es so nicht weitergehen kann. Das Angebot: Ein Coaching soll es richten, soll Norbert Koch wieder in die alte Erfolgsspur zurückbringen. Koch betrachtet dies zwar zögerlich als Chance, mutmaßt aber auch über die Hintergründe dieses Angebots, dass dies auch der erste Schritt der Firma sein könnte, um ihn los zu werden. Und dann ist der vorgeschlagene Coach auch noch eine Frau – Koch braucht eine Weile, um dies zu akzeptieren. mehr...
www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_treppte_3942213001.htm


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6. Neue Coaches in der RAUEN-Datenbank

Im März 2010 konnten folgende Coaches neu in die RAUEN-Datenbank aufgenommen werden: 


Ulrich Siegrist, D-76228 Karlsruhe
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;


Dr. Martin Görner, D-53229 Bonn
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;


Jürgen Hansel, D-51427 Bergisch Gladbach
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;


Andreas B. Günther, D-79098 Freiburg
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;


Benjamin Schulz, D-35708 Haiger
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;


Christoph Glaser, D-78595 Hausen ob Verena
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;


Anne-Rose Haarmann, D-38302, Wolfenbüttel
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp;


Johannes Feuerbach, D-10589 Berlin
www.coach-datenbank.de/coach_details.asp

Aufnahme in die RAUEN-Datenbank
Rauen Coach-Datenbank

Details zur Aufnahme in die RAUEN-Datenbank finden Sie unter der folgenden Adresse: http://www.coach-datenbank.de/mitgliedschaft/aufnahmekriterien.html


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7. Coaching-Ausbildungen im nächsten Monat

Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH
Ausbildungsbeginn: 03.05.2010
Ausbildungstitel: Qualifizierung zum Coach im Business: Entfalten Sie Ihre Coaching-Kompetenz
D-85411 Hohenkammer
Kosten: 14.200,00 Euro zzgl. MwSt. Sonderpreis: 12.750,00 Euro, zzgl. MwSt. bei Buchung der gesamten Qualifizierung als Paket. Dies entspricht einem Rabatt vom 10 % auf den Gesamtpreis.
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Professio GmbH
Akademie für den Bereich Humanressourcen (DBVC-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 05.05.2010
Ausbildungstitel: Coaching I - Beraten von Personen in Organisationen (15 Tage)
D-82441 Ohlstadt
Kosten: Euro 4.950,- zzgl. MwSt. sowie Hotelkosten
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

CCC professional
Competence.Center.Coaching
Ausbildungsbeginn: 06.05.2010
Ausbildungstitel: Systemische Coachingausbildung (ProC, DVNLP)
D-48151 Münster
Kosten: Reguläre Coaching- Ausbildung Firmentarif: 6.700 Euro, Privatzahler 4.820 Euro, umsatzsteuerbefreit Ratenzahlung möglich (4 bzw. 8 Raten)
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Grundig-Akademie
Akademie für Wirtschaft und Technik Gemeinnützige Stiftung e.V.
Ausbildungsbeginn: 06.05.2010
Ausbildungstitel: Business-Coach
D-20251 Hamburg
Kosten: 6300,00 (umsatzsteuerbefreit)
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Claus-Dieter Hildenbrand DBVC
cct cooperate competence team (DBVC-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 06.05.2010
Ausbildungstitel: Certified Performance Coach and Consultant CPCC°
D-78132 Hornberg/Schwarzwald, cct competence center
Kosten: Die Teilnahmegebühr für die komplette Ausbildung beträgt netto EUR 5.500,-- (7 Module incl. eintägiges Individual- Coaching und Fachliteratur/ mit Zertifizierung). Aus Anlass unseres 25-jährigen Jubiläums am 1. Mai 2010 gewähren wir in diesem Jahr einen Nachlass in Höhe von Euro 250,--! Ratenzahlung möglich. Bei Gruppenanmeldungen (ab 2 Personen) gewähren wir einen Nachlass in Höhe von 5%. Nach Modul 1 "Assessment und Basics" besteht für beide Seiten (Veranstalter und Teilnehmer) ein Rücktrittsrecht vom Ausbildungsvertrag. Es werden dann nur die anteiligen Kosten für Modul 1 (EUR 600,-- zzgl. gesetzl. Mwst.) berechnet.
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Coachingplus GmbH
Ausbildungsbeginn: 06.05.2010
Ausbildungstitel: 10-tägiger Studiengang für angewandtes Coaching. Weiterbildung zum dipl. Coach SCA möglich!
CH-8152 Glattbrugg (nahe Zürich-Airport)
Kosten: Fr. 2880.-
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Job Coach
Brigitte Backmann & Marita Bestvater GbR
Ausbildungsbeginn: 06.05.2010
Ausbildungstitel: Systemischer Coach und Systemischer Job Coach
D-48151 Münster, Von-Kluck-Str. 14-16
Kosten: 3950,-€ Auf Wunsch Siegel der Pro Coaching Association, 75,- €. Anerkannte Ausbildung, vom Regierungspräsidenten Münster umsatzsteuerbefreit. Teilzahlungen sind möglich - denken Sie an den Bildungsscheck in NRW
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

E•S•B•A – European Systemic Business Academy (DBVC-anerkannt) (ACC-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 13.05.2010
Ausbildungstitel: Intensivlehrgang Coaching (I. Studienabschnitt, Master of Science)
A-1150 A - Wien
Kosten: 3.500 Euro, zzgl. USt. exklusive Einzelcoachings
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

die coachingakademie
Ausbildungsbeginn: 14.05.2010
Ausbildungstitel: Systemische Coaching - Ausbildung
D-81669 München
Kosten: 6.490,- Euro zzgl. MwSt. Ratenzahlung nach Absprache
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Professio GmbH
Akademie für den Bereich Humanressourcen (DBVC-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 17.05.2010
Ausbildungstitel: Coaching II - Beraten von Personen in Organisationen (15 Tage)
D-75172 Pforzheim
Kosten: Coaching II: 5.100,- Euro zzgl. Mwst. und Hotelkosten
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

dr.alexander et kreutzer
Institut für systemisches Coaching
Ausbildungsbeginn: 27.05.2010
Ausbildungstitel: [H] Zertifizierte Ausbildung zum systemischen Coach und Prozessberater
D-31139 Hildesheim
Kosten: 2600 EUR (umsatzsteuerbefreit) für die gesamte Ausbildung (13 Tage). Der Preis versteht sich inkl. Tagungspauschale (Mittagessen, Snacks, Getränke), exkl. Übernachtungen. Eine separate Zertifizierungsgebühr wird nicht erhoben. Die Kosten der Ausbildung werden jeweils 14 Tage vor Beginn der Module anteilig fällig (1x 600 und 5x 400 EUR). Die Ausbildung ist förderfähig unter bestimmten Voraussetzungen des Antragsstellers. In Niedersachsen z.B. über IWiN, einem Förderprogramm aus Mitteln des Landes Niedersachsen und aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF): www.iwin-niedersachsen.de oder bundesweit über die Bildungsprämie, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem ESF gefördert wird: www.bildungspraemie.info Die Zertifikate sind von der Christopher Rauen GmbH als Abschluss anerkannt: www.coach-datenbank.de/coaching-ausbildungen.htm
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

Fachakademie für Sozialmanagement
Akademie des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim e.V.

Ausbildungsbeginn: 27.05.2010
Ausbildungstitel: [H] Zertifizierte Ausbildung zum systemischen Coach und Prozessberater
D-31139 Hildesheim
Kosten: 2600 EUR (umsatzsteuerbefreit) für die gesamte Ausbildung (13 Tage). Der Preis versteht sich inkl. Tagungspauschale (Mittagessen, Snacks, Getränke), exkl. Übernachtungen. Eine separate Zertifizierungsgebühr wird nicht erhoben. Die Kosten der Ausbildung werden jeweils 14 Tage vor Beginn der Module anteilig fällig (1x 600 und 5x 400 EUR). Die Ausbildung ist förderfähig unter bestimmten Voraussetzungen des Antragsstellers. In Niedersachsen z.B. über IWiN, einem Förderprogramm aus Mitteln des Landes Niedersachsen und aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF): www.iwin-niedersachsen.de oder bundesweit über die Bildungsprämie, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem ESF gefördert wird: www.bildungspraemie.info Die Zertifikate sind von der Christopher Rauen GmbH als Abschluss anerkannt: www.coach-datenbank.de/coaching-ausbildungen.htm
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

alwart + team
Ausbildungsbeginn: 28.05.2010
Ausbildungstitel: Weiterbildung zum/zur Systemischen OrganisationsentwicklungsberaterIn
D-20459 Hamburg
Kosten: 4.750 € (zzgl. 19% MwSt.=5.652,50 €) Ratenzahlung: 4 Raten bei Einzugsermächtigung (Abbuchung immer vor dem jeweiligen Block)
www.coaching-index.de/user_details.asp;

 

COATRAIN coaching & personal training GmbH
Ausbildungsbeginn: 31.05.2010
Ausbildungstitel: Kompakt-Ausbildung zum zertifizierten Business Coach
D-21029 Hamburg
Kosten: 6.800 (MwSt.-befreit)
www.coaching-index.de/user_details.asp

Aufnahme in die Coaching-Ausbildungsdatenbank

Details zur Aufnahme in die Ausbildungsdatenbank finden Sie unter der folgenden Adresse:
http://www.coaching-index.de/mitgliedschaft.html


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8. Impressum/Copyright

Verantwortlich im Sinne des Presserechts und des Telemediengesetzes:

Christopher Rauen GmbH
Rosenstraße 21
49424 Goldenstedt
Bundesrepublik Deutschland
Tel: +49 4441 7818
Fax: +49 4441 7830
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Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Christopher Rauen
Sitz der Gesellschaft: 49424 Goldenstedt, Bundesrepublik Deutschland
Registergericht: Amtsgericht Oldenburg
Registernummer: HRB 112101
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Inhaltlich Verantwortlicher für journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Christopher Rauen (cr) (Anschrift wie oben).
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