Coaching-Newsletter April 2012

1. Die häufigsten Fehler von Coaches – Teil II

Im letzten Coaching-Newsletter wurden zehn der häufigsten Fehler von Coaches beschrieben– der zweite Teil dieser Übersicht komplettiert nun weitere Fehler, die im Coaching festgestellt werden können.

Von Christopher Rauen

Fehler Nr. 11: Verlust der Neutralität
Die Gefahr, die Neutralität zu verlieren, ist im Coaching-Prozess nahezu allgegenwärtig. Schon vor dem eigentlichen Coaching kann dies geschehen, wenn der Coach dem Interessenten Entwicklungen in Aussicht stellt, die nicht haltbar sind. Dann ist der Coach nicht neutral, sondern ein (schlechter) Verkäufer. Neutralitätsverlust droht aber auch dann, wenn er der Coach unerfüllbare Erwartungen des Interessenten nicht korrigiert. Auch Passivität kann somit die Neutralität massiv gefährden. Insbesondere gilt dies natürlich für den Coaching-Prozess. 
Auch wenn dem Coach z.B. seine eigene narzisstische Befriedigung wichtiger wird als der Klient, ist er nicht mehr neutral (sondern von seiner Eitelkeit gesteuert). Wenn der Coach absichtlich narzisstische Tendenzen des Klienten befriedigt, ist er nicht mehr neutral (sondern manipulativ). Wenn der Coach Passivität oder Vermeidungsverhalten des Klienten nicht thematisiert, weicht er aus– und ist nicht neutral. Und auch wenn Coach und Klient Freunde werden, ist die Neutralität verloren, denn Coaches sind keine bezahlten Freunde. Neutral zu bleiben bedeutet indes nicht, eine eigene Position aufzugeben. Vielmehr geht es darum, aus einer übergeordneten Perspektive heraus, den Entwicklungsprozess des Klienten– auch kritisch– zu begleiten.

Fehler Nr. 12: Mutation zum Sündenbock
Unternehmensberater kennen die Rolle des "Sündenbocks" nur zu gut: Häufig erhalten sie kein Honorar, sondern eher Schmerzensgeld für ihre Bemühungen. Es ist für die Geschäftsleitung eben leichter zu argumentieren, eine externe Unternehmensberatung sei zu dem Ergebnis gekommen, 10 Prozent des Personals abzubauen, als sich selbst mit dem Erfinden dieser Maßnahme irreparabel zu beschädigen. Diese Flucht vor Verantwortung ist verständlicherweise beliebt, auch im Coaching. Wer als Coach engagiert wird, um den Mitarbeiter X auf "Vordermann" zu bringen, hat oft genug mit der hidden agenda zu kämpfen, dass ihm die Schuld zugewiesen wird, wenn nicht in drei Monaten gelingt, was in 15 Jahren versäumt wurde.
Solche problematischen Auftragskonstellationen sollten schon im Vorgespräch explizit gemacht werden. Dies gilt auch, wenn Auftraggeber und Klient identisch sind. Auch hier ist zu berücksichtigen: Coach und Klient tragen gemeinsam die Verantwortung für das, was im Coaching geschieht.

Fehler Nr. 13: Halo-Effekt
Hat man dem Klienten eine positive (negative) Eigenschaft zugeschrieben, so neigt man mit größerer Wahrscheinlichkeit dazu, ihm weitere positive (negative) Eigenschaften zuzuschreiben. Dieser sogenannte "Halo-Effekt" funktioniert natürlich auch andersherum, wenn der Klient in dem Coach Eigenschaften sieht, die dieser nicht besitzt. Wie auch immer die Konstellation ist: Der Fehler kann nur vermieden werden, wenn der Coach selbstkritisch hinterfragt, wie er Eigenschaftszuschreibungen vornimmt bzw. wie sein Klient dies macht. Ansonsten sind unerfreuliche Überraschungen nur eine Frage der Zeit.

Fehler Nr. 14: Heldenprojektion
Der Klient darf nicht zur Kompensation eigener, unerfüllter Wünsche benutzt werden. Der Coach muss aufgrund seiner Selbsterfahrung und mit Hilfe von Supervision seine eigenen, unerledigten "Geschäfte" kennen und darf diese nicht auf den Klienten übertragen. Geschieht dies dennoch, wird früher oder später im Prozess ein Gefühl massiver Enttäuschung entstehen, das eine weitere Zusammenarbeit erschweren bzw. sogar unmöglich machen kann. Natürlich funktionieren solche Projektionen auch andersherum, wenn der Klient den Coach benutzt, um seine unerfüllten Wünsche (scheinbar) zu realisieren. Ein erstes Indiz kann z.B. darin bestehen, wenn aus der Zusammenarbeit mit dem Coach heraus der Wunsch beim Klienten entsteht, selbst Coach werden zu wollen.

Fehler Nr. 15: Machtspiele missverstehen
Manche Klienten testen ihren Coach insbesondere zu Beginn des Prozesses z.B. durch gezielte Provokationen. Das Ziel dahinter: Der Klient möchte herausfinden, ob der Coach zu ihm passt, ob er sich ihm öffnen kann– oder ob der Coach seine Souveränität verliert, wenn er unter Druck gerät. Kurzum: Der Klient will eine "Kraftprobe", bevor er sich dem Coach anvertrauen kann. Wer dieses Verhalten missdeutet und deshalb gekränkt, "zickig" oder anderweitig persönlich betroffen reagiert, hat verloren. Eine elegantere Lösung besteht darin, dass Verhalten des Klienten zu thematisieren und so automatisch auf der Prozessebene zu agieren. Der Klient erkennt so, dass sein Coach kompetent mit schwierigen Situationen umgehen kann und souverän auf "Gegenwind" reagiert.

Fehler Nr. 16: Ein Coach für alle Fälle
Ein Coach kann nie in allen Bereichen kompetent sein, die für die berufliche Entwicklung seines Klienten relevant sind– und selbst, wenn es so wäre, bestünde dadurch nur umso mehr die Gefahr, eine Abhängigkeit zu erzeugen. Selbst wenn ein Coach also über ein breites Spektrum an Wissen und Erfahrungen verfügt, sollte er nicht zum Ratgeber für alle Lebenslagen werden. Die Grenzen des Coachings und der Fähigkeiten des Coachs sollten bereits ab dem Vorgespräch klargestellt werden. Weitergehende Wünsche des Klienten an den Coach sind oftmals eher Projektionen oder Halo-Effekte (s.o.) und weniger konstruktive Elemente eines gelungenen Coaching-Prozesses.

Fehler Nr. 17: Advocatus diaboli
Ebenso wie ein Boxer von einem guten Sparringspartner mehr profitiert als von einem Boxsack, ist ein kritischer Coach für den Klienten hilfreicher, als ein Schönredner oder gar Prügelknabe. Ein Coach sollte daher einen Teil seiner Aufgabe immer darin sehen, unbequem sein zu dürfen, Gegenpositionen einzunehmen und seinen Klienten dadurch zu ermutigen, an der Auseinandersetzung zu wachsen. Ein zu "weicher" Coach signalisiert unterschwellig, dass er nicht an die Stärke seines Klienten glaubt. Dies wird sich entsprechend auf den Prozess übertragen. Natürlich geht es im Coaching nicht darum, möglichst "hart" zu wirken. Es ist aber für Klienten hilfreicher, sich im geschützten Rahmen mit Kritik auseinanderzusetzen, als in der Realität überrollt zu werden, weil der Coach sich nicht getraut hat, advocatus diaboli zu spielen.

Fehler Nr. 18: Das falsche Honorar
Ein gängiges Muster besteht darin, dass manche Coaches nur deshalb ihr Honorar 20 Prozent zu hoch ansetzen, um bei entsprechenden Verhandlungen einen Nachlass gewähren zu können. Der Einkäufer hat so ein Erfolgserlebnis und der Coach bewegt sich dennoch im gewünschten Zielbereich. Allerdings kann hier ein Glaubwürdigkeitsproblem entstehen: Ist der Coach nicht gut genug gebucht, um seinen Preis durchsetzen zu können? Hat er womöglich ein Qualitätsproblem? Kennt er den Markt nicht? Oder überschätzt er gar seinen Marktwert? Und wenn er den nicht einmal kennt, was kann er dann überhaupt? Hier können sehr unbequeme Fragen entstehen. Ein Coach sollte seinen Preis kennen, ihn argumentativ vertreten und zu ihm stehen. Alles andere mag taktisch klug sein, erhöht aber nicht die Glaubwürdigkeit.

Fehler Nr. 19: Kein Marketing
In Deutschland sind etwa 8.000 Business-Coaches tätig und die meisten davon sind "Einzelkämpfer". Die Folge: Der Markt ist extrem kleinteilig und daher unübersichtlich. Nur wenige Coaches verstehen es, sich durch Marketing zu positionieren und eine Marke aufzubauen, um so Sichtbarkeit in dem Markt zu erlangen. Wer langfristig als Coach arbeiten will, benötigt daher Marketing und somit auch ein Budget dafür. Marketing bedeutet aber nicht Verkauf. Marketing macht sichtbar, es verkauft nicht. Dies wird häufig übersehen– mit der Konsequenz, dass man kein systematisches Marketing mehr betreibt, weil es scheinbar nichts bringt. Ein Internet-Auftritt ist Marketing, eine persönliche Präsentation Verkauf.

Fehler Nr. 20: EntwicklungsstoppWer als Coach tätig ist, bietet im Grunde eine Form von Entwicklungsbegleitung an. Dies kann nur glaubwürdig geschehen, wenn der Coach selbst die Perspektive lebenslanger Entwicklung einnimmt. Wer also als Coach annimmt, "fertig" zu sein, agiert in sich widersprüchlich, da er die eigene Entwicklung implizit verneint. Dieser Fehler ist leicht zu verhindern, wenn man seine Neugier nicht verliert: Eigene Weiterbildung, die Bereitschaft sich auf Neues einzulassen und der Wunsch, lernen zu wollen sind Ausdruck der Erkenntnis, dass das Nicht-Wissen das Wissen immer übersteigt. Gleichzeitig ist diese Erkenntnis auch ein Ausdruck von Demut– nicht die schlechteste Eigenschaft, die ein Coach besitzen kann.

Fazit: Fehler machen ist menschlich und so bleibt auch diese Liste sicher unvollständig. Das Entscheidende für den Coach wie für den Menschen ist vermutlich die Perspektive, nicht perfekt sein zu wollen, sondern die eigenen Fehler als noch unerfülltes Wachstumspotenzial anzusehen. (cr)


2. In eigener Sache: 10 Jahre RAUEN Coach-Datenbank

Vor fast genau 10 Jahren ist am 01.04.2002 die RAUEN Coach-Datenbank online gegangen.

Damals handelte es sich dabei noch um ein kleines Projekt, das im Zusammenhang mit der zweiten Auflage des Handbuch Coaching umgesetzt wurde: Um eine Übersicht von kompetenten und erfahrenen Coaches geben zu können und etwas mehr Markttransparenz zu schaffen, wurden die als Coach arbeitenden Handbuch-Autoren in der Datenbank vorgestellt. Bereits damals war eine Suche über Landkarten ("Geosuche") möglich– immerhin drei Jahre bevor Google Earth erschien. 

Inzwischen ist die Coach-Datenbank gewachsen und gibt aktuell über 600 Coaches die Möglichkeit, sich samt eines detaillierten Profils potenziellen Interessenten und Auftraggebern vorzustellen. So haben im Jahr 2011 durchschnittlich 30.000 Besucher pro Monat die Coach-Datenbank aufgerufen.

Im Gegensatz zu anderen Systemen kann ein Eintrag in die RAUEN Coach-Datenbank nicht gekauft werden, sondern ist an zahlreiche Aufnahmevoraussetzungen gebunden. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass sich qualifizierte Coaches in der Datenbank befinden. Dieses Qualitätskonzept ist Grundlage vieler Empfehlungen: Vom ARD-Ratgeber bis zum ZDF-Verbraucherservice wurde bereits auf die Coach-Datenbank verwiesen. Aber nicht nur das TV, sondern auch Institutionen wie FAZ, Süddeutsche, WiWo oder die Stiftung Warentest haben über die Coach-Datenbank berichtet.

Neben der Möglichkeit, sich in der Coach-Datenbank zu präsentieren, haben die dort eingetragenen Coaches aber auch die Möglichkeit, das inzwischen integrierte Ausschreibungssystem "Coaching-Anfragen" zu nutzen und Termine im "Coach-Kalender" zu veröffentlichen. 

Ein Ende der positiven Entwicklung ist nicht abzusehen: Die Integration von Social Media-Diensten, der Ausbau von Video-Funktionen und eine weiter verbesserte Geosuche sind bereits geplant. 

Die RAUEN Coach-Datenbank:
http://www.coach-datenbank.de 

Aufnahmevoraussetzungen:
http://www.coach-datenbank.de/aufnahme/ 

Pressespiegel:
http://coach-datenbank.de/pressespiegel.htm


3. Erste Fusion von Coaching-Verbänden?

Die Mitgliederversammlungen von DGfC und DCV beschließen die Prüfung einer Fusion.

Auf ihren Mitgliederversammlungen im März haben die Deutsche Gesellschaft für Coaching (DGfC) und der Deutsche Coaching-Verband (DCV) beschlossen, die Fusion der beiden Verbände zu prüfen. Vorausgegangen waren Gespräche auf Vorstandsebene und mit den Regionalgruppen sowie anderen Vereinsgremien. Obwohl sich die Mitglieder mit ihren Verbänden identifizieren, hätte man doch eine große Offenheit wahrgenommen und sehe den nun anstehenden Prozess als spannende Herausforderung. Peter Schröder, 1. Vorsitzender der DGfC, drückt es gegenüber Coaching-Report so aus: "Mir hat gefallen, dass der DCV mit dem Slogan ‚Kollegialität statt Konkurrenz‘ wirbt. Das ist auch meine Meinung. Bei den Themen Coaching-Ausbildung, Ethik und Professionalisierung sehe ich große Gemeinsamkeiten."

Hintergrund der Fusionsabsicht ist die große und weiter wachsende Zahl von Coaching-Verbänden in Deutschland. Ziel ist es, die Kräfte zu bündeln und durch Wachstum auch Effizienzgewinne zu erzielen. Denn das Wachstum der Verbandsanzahl geht auf Kosten des Wachstums der einzelnen Verbände. Ein großer Anteil der Verbandsressourcen werde von der Selbstverwaltung verbraucht, Ressourcen für eine wahrnehmbare und wirksame berufspolitische Arbeit blieben knapp.

"Eine solche Verbandsfusion kann nur gelingen, wenn man die Mitglieder früh ins Boot holt", so Lutz Salamon, soeben neu gewählter Vorstandssprecher des DCV. Deshalb werden nun gemeinsame Projektgruppen die Arbeit aufnehmen und konkrete Vorschläge erarbeiten, die dann wiederum den Mitgliederversammlungen der beiden Vereine vorgelegt werden. Das Motto dazu lautet: gleichberechtigtes Zusammenwachsen. Die DGfC hat etwa 290, der DCV etwa 170 Mitglieder. Durch eine Fusion würde der gemeinsame Verband nach Mitgliederzahlen mindestens die Nummer Zwei, wenn nicht sogar der größte Verband der Szene sein, der ausschließlich Coaches organisiert.

Eine Zeitschiene für die Fusion wurde nicht fixiert. Salamon rechnet aber damit, dass zwischen einigen Monaten und maximal drei Jahren die Fusion vollzogen werden kann. "Es ist ja so, das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht", so Lutz Salamon. Und Peter Schröder ergänzt, dass man ja keine Widerstände unter den Mitgliedern provozieren wolle, sondern Commitment.

Mit Blick auf den Markt rechnen die beiden Verbandschefs mit einer Signalwirkung. Die Fusion sei eine Chance für alle Beteiligten, vielleicht mehr Klarheit zu schaffen, woran man gutes Coaching festmachen wolle, die Interessen prägnanter zu vertreten sowie ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln. "Wir werfen gezielt einen Stein ins Wasser und schauen, was passieren wird", so Salamon. (tw)

Weitere Informationen:
http://www.coaching-dgfc.de http://www.coachingverband.org 


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4. Coaching-News

Klicken Sie auf einen der folgenden Buttons, um sich mit RAUEN Coaching zu vernetzen und um über aktuelle Coaching-News informiert zu werden:

Coaching: Hilfe vom Profi
WDR-Servicezeit: Ratgeber-TV-Sendung rund um die Karriereplanung.

"Wer für die Bewerbung oder kurz vor dem Vorstellungsgespräch noch Unterstützung vom Profi braucht, der kann sich einen ‚Coach‘ buchen. Dieser steht einem ähnlich wie ein Therapeut beratend zur Seite und versucht, Schwächen herauszufinden und diese abzumildern und Stärken zu stärken. Er geht individuell auf den Bewerber ein und kann von der Bewerbungsmappe bis hin zum Vorstellungsgespräch Tipps geben." So textet der WDR die knapp 30-minütige Sendung der Autorinnen Birgit Brückner und Arlette Geburtig an, die zuerst am 23. März ausgestrahlt wurde (Wiederholung: 26. 3.) und die nun als Stream angesehen werden kann.– Mit Links zu zwei Coach-Verbänden. (tw)

Weitere Informationen:
http://www.wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2012/kw12/0323/04_coaching.jsp 

Emotionen im Coaching
Ergebnisse einer Masterarbeit.

Das Ziel der jüngst von Eva Holzer an der European Systemic Business Academy (ESBA) vorgelegten Masterarbeit ist eine Sensibilisierung von Coaches hinsichtlich der aufkommenden Emotionen im Coaching– sowohl der eigenen als auch der Klienten. Denn Emotionen sind wichtige Informationen, die nicht übersehen werden dürfen. Gleichzeitig können sie auch eine wichtige Ressource für den Veränderungsprozess darstellen.

Die empirische Befragung von 51 Absolventen der ESBA sowie weiterer, über den Österreichischen Dachverband Austrian Coaching Council (ACC) akquirierter Coaches, zeigte, dass Emotionen einen durchaus bedeutenden Stellenwert im Coaching einnehmen. Nur in 5,9 Prozent der Coaching-Sitzungen spielen Emotionen nach Angaben der Befragten keine Rolle. Laut Umfrage ist es vor allem die Auseinandersetzung mit "Resignation", die sich für viele Coaches als herausfordernd erweist, so die Angabe von 61 Prozent der Befragten. An zweiter Stelle der als "schwierig" empfundenen Emotionen steht die Verzweiflung (39%).

In der Auseinandersetzung mit Emotionen reagieren die meisten Coaches häufig zunächst mit Anerkennung und Wertschätzung (90%) für die offen gelegten Emotionen und wirken normalisierend auf ihr Gegenüber, indem sie sich verständnisvoll und empathisch verhalten (90%). In der weiteren Bearbeitung der Emotionen nennen die Befragten die Arbeit mit Metaphern, Gesprächs- und Visualisierungstechniken, Aufstellungen und Rollenspiele als Methoden. Körperbetonte Techniken und Entspannungs- und meditative Techniken kommen im Coaching eher sehr selten zum Einsatz. 45 Prozent der Befragten gaben sogar an, körperorientierte Interventionen– wie beispielsweise das Lokalisieren der Emotion im Körper, Arbeit mit Bewegung oder Körpersprache– nie einzusetzen.

Nicht nur Klienten reagieren im Coaching emotional. Laut Umfrage führte der Großteil der Coaches eine im Prozess aufkommende starke Emotionalität auf die Empathie zurück, die man dem Klienten gegenüber empfindet. Insgesamt 45 Prozent gaben an, dass dies oft passiert. Eher weniger (selten: 43%; nie: 12%) kommt es zu einer Identifikation mit dem Thema, den Emotionen oder der Person des Klienten im Verlauf eines Coachings. Selten (sehr oft: 2%; manchmal: 22%) wird als Ursache für die eigene, starke Emotionalität während eines Coachings die Gegenübertragung angegeben.

Coaches zeigen unterschiedliches Verhalten, um eine emotionale oder gedankliche Irritation unmittelbar während des Coaching-Prozesses in den Griff zu bekommen. Die Meisten gaben an, sehr oft (39%) oder manchmal (33%) auf die Metaebene zu wechseln, um Abstand zu gewinnen. Viele Coaches achten außerdem bewusst auf die eigene körperliche Reaktion (z. B.: Stimme, Haltung, Atmung, Empfindungen im Körper), wenn sie ihre eigene Emotionalität irritiert (sehr oft: 35%; manchmal: 33%). 47 Prozent der Coaches bringen manchmal ihre eigenen Gefühle und Gedanken als Ressource in den Coaching-Prozess ein, 20 Prozent sogar sehr oft. Eine zielführende Bearbeitung der eigenen Emotionalität erfolgt meist nach dem Coaching als Selbstreflexion (sehr oft: 61%; manchmal: 27%). In der Supervision thematisieren 20 Prozent der Coaches sehr oft, 47 Prozent manchmal die eigene emotionale Reaktion. (tw)

Weitere Informationen:
http://www.esba.eu 

Was Laien über Coaching denken
Bachelorarbeit: 70 Prozent erwarten vom Coach die Experten-Hilfe.

Coaching ist ein relativ junges Angebot. Entsprechend findet man in der Literatur, aber auch im Internet vielfältige Hinweise darauf, was Coaching "eigentlich" ist. Kann man also davon ausgehen, dass "der Mann auf der Straße" im Bilde ist? Oder können auch Missverständnisse weitverbreitet sein? Was denken Laien tatsächlich über Coaching?

Die Wirtschaftspsychologin Melanie Klaes ist dem in ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Fresenius in Köln nachgegangen. Was die Sozialpsychologie im Laufe der Jahrzehnte über das Laienverständnis zutage gefördert hat, ist ernüchternd. Menschen bedienen sich im Alltag vor allem stereotyper Schemata und sogenannter Heuristiken, also sogenannter "Daumenregeln". Dieses "Pi mal Daumen" spielt auch für die Beurteilung von Coaching eine Rolle, wenn man es nicht wirklich genau weiß. Menschen suchen dann nach Vergleichen und Ankern, um sich ein Bild zu machen. Wer den Coach nur aus dem Sport kennt, und viele Menschen beziehen relevante Informationen über die Welt aus den Medien, wird in Bezug aufs Wirtschaftsleben hier also zur Metapher greifen: So wie ein Fußballtrainer ... Damit werden dann weitere Attribute, wie so jemand sein muss und wie er arbeitet, aktiviert– denn im Wirtschaftsleben, das ist klar, wird ja nicht Fußball gespielt.

Melanie Klaes hat mit 20 Personen aus dem Köln-Bonner-Raum problemzentrierte Interviews geführt. Sie fragte nicht nur nach deren Coaching-Verständnis, sondern auch danach, wann und wozu man Coaching brauche. Ebenfalls ließ sie sich einen Coach als Person und den Besuch bei ihm beschreiben.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten Laien nicht genau zwischen Coaching und anderen Beratungsformaten differenzieren. Der Hälfte der Befragten ist der Begriff aus dem Sport geläufig. Sie interpretieren Coaching ganz allgemein als eine "Hilfeleistung". Da liegt es nahe, den Coach auch als "Experten" zu sehen (70%). Wenn dieser allerdings "Hilfe zur Selbsthilfe" vertritt, so die geläufige Meinung zum Selbstverständnis des Coachs seitens der Fachliteratur und der -verbände, ergibt sich eine für beide erklärungsbedürftige, und damit kritische Situation.

Wie stellt sich "Otto Normalverbraucher" nun einen Coach vor? Es ist auf jeden Fall jemand, der Erfahrung besitzt und kompetent ist, sowohl fachlich als auch sozial. Zwei Drittel der Befragten schätzen das Alter des Coachs auf 40 Jahre und älter. Die Hälfte kann sich sowohl männliche als auch weibliche Coaches vorstellen. Werden die Laien allerdings aufgefordert, sich den Coach bildlich vorzustellen, beschreiben doppelt so viele einen Mann als Coach als eine Frau. Ein Befund, der von repräsentativen Untersuchungen wie der Marburger Coaching-Marktstudie eindeutig konterkariert wird: Auf dem Markt überwiegen weibliche Coaches.

Beim Aussehen des Coachs denken knapp die Hälfte der Laien an "normal, aber gepflegt", für ein Drittel ist der "typische Beraterlook" (Anzug und Krawatte) angesagt. Die Hälfte der Laien erwartet zudem einen psychologischen, ein weiteres Viertel einen pädagogischen Hintergrund beim Coach. Einen wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildungshintergrund erwarten darüber hinaus ein Viertel der Befragten.

Was genau nun Inhalt der Dienstleistung Coaching sein soll, fällt den Laien allerdings schwer zu beschreiben. Den Besuch beim Coach beschreiben sie mehrheitlich als "Gespräch". Zu den Methoden zählen für ein Drittel aber auch die Wissensvermittlung. Der Arbeitsansatz sei aber auf jeden Fall praxisorientiert, meinen drei Viertel der Laien. Inhaltlich werden vor allem der Ausbau von sozialen Kompetenzen, aber auch der von Fachwissen genannt. Eine typische Antwort lautet: "Das Problem ist gelöst oder man weiß, was man noch tun muss, um dahin zu gelangen." Für drei Viertel der Laien kann ein Coaching mit Blick auf die Ergebnisse Wahrnehmung und Bewusstsein einer Person verändern, insbesondere das Sicherheitsgefühl und das Selbstbewusstsein steigern.

Auch wenn die Ergebnisse nicht als repräsentativ zu werten sind, hat die Branche damit doch einen wichtigen Anknüpfungspunkt, über die Imagepositionierung nachzudenken. (tw)

Weitere Informationen:
http://www.hs-fresenius.de 

Fernunterricht und Fördermittel
Neue Gratis-Leitfäden der Stiftung Warentest zur Weiterbildung erschienen.

Fernunterricht ist für viele Erwachsene die einzige Möglichkeit, sich berufsbegleitend weiterzubilden. Auch in der Coaching-Weiterbildung gibt es diverse Fernunterrichtsangebote. Doch nicht jeder ist ein Typ für das Lernen aus der Ferne und nicht immer führt ein Lehrgang zum erhofften Ziel. Der kostenfreie Leitfaden der Stiftung Warentest informiert darüber, wie Interessierte den richtigen Kurs finden, gibt Tipps für das Überwinden von Lernkrisen und schafft Durchblick im unübersichtlichen Angebot der Abschlüsse.

Wer sich heute für seinen Job weiterbildet, zum Beispiel mit einer Coaching-Weiterbildung, hat gute Chancen auf einen Zuschuss. So fördert der Bund beispielsweise über die Bildungsprämie oder das Meister-Bafög das Lernengagement seiner Bürger. Auch viele Länder unterstützen die Fortbildung von Berufstätigen, meist gibt es bis zu 500 Euro pro Kurs. Der Leitfaden zeigt, wer welche Förderung bekommen kann und was er dafür tun muss. (tw)

Weitere Informationen:
https://www.test.de/themen/bildung-soziales/meldung/Weiterbildung-Zwei-Leitfaeden-aktuell-und-kostenlos-4346871-4346873/ 

Coaching an der Schule
Osnabrück: Gruppen-Coaching überzeugt nicht jeden.

Coaching wird meist eher im wirtschaftlichen Kontext verortet, Klienten sind Führungskräfte und ihre Unternehmen. Ein Projekt an der Angelaschule in Osnabrück bringt Coaching einer ganz anderen Zielgruppe nahe: Schülern. Carola Heumann, Lehrerin an der Angelaschule und ausgebildeter Coach, bietet ein Seminarfach "Coaching" an. Das Ziel sagt sie, sei Selbsterfahrung, Arbeit an eigenen Stärken und Schwächen steht im Mittelpunkt. Für einige Schüler scheint dies gut zu funktionieren, es wird an Schwächen wie Vortragsangst oder Selbstzweifeln gearbeitet und auch Berufsfindung in einem Gruppen-Coaching-Kontext stehen auf dem Lehrplan.

Ganz so einfach ist das jedoch nicht. Die Schüler berichten gleichermaßen davon, dass es schwer ist, sich vor einer Gruppe anderer Schüler zu öffnen, auch wenn der psychosoziale Aspekt durchaus Anklang findet. Auch die Lehrerin sieht diese Hürde. Sie will ihr Angebot verfeinern und mit einer deutlich kleineren Gruppe das Projekt Schüler-Coaching an der Angelaschule weiterführen. (ft)

Weitere Informationen:
http://www.noz.de/lokales/61752884/nicht-alle-schueler-sind-vom-coaching-pilotprojekt-an-der-angelaschule-osnabrueck-ueberzeugt 

dvct: Coach & Trainer Award 2012
Bewerbungsfrist: 14. Mai 2012. Die Teilnahme ist kostenfrei und nicht an eine dvct-Mitgliedschaft gebunden.

Der dvct schreibt den Coach & Trainer Award 2012 für innovative Konzepte aus. Trainer und Coaches aus ganz Deutschland haben wieder die Möglichkeit, sich mit ihren Ideen und Konzepten dem Wettbewerb zu stellen. Die Teilnahme ist kostenfrei und nicht an eine dvct-Mitgliedschaft gebunden.

Eine Jury des dvct nominiert aus allen eingereichten Bewerbungen drei Anwärter auf den Award. Diese drei Konzepte werden auf dem jährlich in Bielefeld stattfindenden Trainings-Camp am 14. und 15. September 2012 in einer 90-minütigen Live-Sequenz einem Publikum von Trainern, Coaches und Vertretern der Wirtschaft vorgestellt.

Der Erstplatzierte erhält neben einer Gewinner-Urkunde und einem Pokal einen Gutschein für Print-Produkte vom Camp-Veranstalter documenteam im Wert von 500 Euro und hat darüber hinaus die Möglichkeit, sich drei Tage auf der Messe "Zukunft Personal 2012" am Stand des dvct in Köln zu präsentieren. Der Zweit- und Drittplatzierte erhalten jeweils eine Urkunde, die das Trainings- oder Coachingkonzept als "Qualifiziertes Produkt 2012" auszeichnet und eine Freikarte für das Trainings-Camp im Jahr 2013. (tw)

Weitere Informationen:
http://www.dvct.de/fileadmin/assets/pageDownloads/dvct/Award-Ausschreibung-2012-Coach%20und%20Trainer.pdf 

Kurznachrichten:

DFC-Coaching-Convent
Am 1. und 2. September 2012 hält der Deutsche Fachverband Coaching (DFC) in Vlotho-Bonneberg wieder einen Convent ab.

Abschied vom Paradigma des "Menschen als bloßem Humankapital"
DGSv legt Ergebnisse einer Studie vor: Organisationskultur verändern.

Neue Berufsbilder
BDVT veröffentlicht eigene "Berufsbilder": "Trainer BDVT", "Berater BDVT", "Coach BDVT".

dvct-Mitgliederversammlung
Auf der dvct-Mitgliederversammlung am 28. März in Köln wurden alle bisherigen Vorstände in ihrem Amt bestätigt.

Coaching in Hochschule und Wissenschaft
Heft 1/12 der Zeitschrift "OSC" mit Schwerpunktthema "Hochschule und Wissenschaft" erschienen.

Aufstiegsverweigerer
Coach Eberhard Hauser: "Mit welchem Topmanager kann man sich über ein Theaterstück unterhalten?"

Selbstwirksamkeit erhöht Arbeitsleistungen
Eigenverantwortung und Glaube an sich selbst sind entscheidend für den beruflichen Erfolg.

Coaching– ein überschätztes Wundermittel?
Schwerpunktheft der Zeitschrift "Weiterbildung".

 

Redaktion:

Thomas Webers (tw)
Frank Taeger (ft)

redaktionno spam@rauen.de 

Coaching-News im Coaching-Report

Die Coaching-News sind Bestandteil des Online-Portals "Coaching-Report". Der Coaching-Report ist die Wissensbasis zum Thema "Coaching als Instrument der Personalentwicklung". 

Alle Coaching-News finden Sie unter www.coaching-report.de/news 


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5. Rezensionen von Coaching-Büchern

Die von uns geführte Gesamtliste der Coaching-Literatur umfasst inzwischen 1.587 Einträge und 269 Rezensionen von Coaching-Büchern. Folgend finden sich die neuesten Rezensionen.

Business- und Wachstumstools für Trainer, Berater, Coachs (CD-ROM)

von Svenja Hofert (2011)
Gabal

ISBN: 978-3-86936-224-3, Seiten
Amazon.de Preis: EUR 29,00

Rezension von Günther Mohr: Die vorliegende Toolbox auf CD-Rom bietet eine ganze Reihe von praktisch notwendigen Orientierungspunkten, meist in Form von Excel-Tabellen, die zur Vorbereitung einer selbstständigen Berufstätigkeit als Dozent, Trainer und gegebenenfalls Coach dienen können.
Gesamte Rezension lesen:
http://goo.gl/rhqvw 

Meier, Daniel (2009).
Kurzzeitcoaching Live. Zurück zur Leichtigkeit– Ein Live Coaching-Gespräch mit Daniel Meier (DVD).
Basel: SolutionSurfers.
27,00 €
Rezension von Günther Mohr: Die DVD präsentiert ein praktisches Coaching-Beispiel von Daniel Meier mit einer Mischung aus lösungsorientierter Kurzzeitberatung nach de Shazer und dem Appreciative Inquiry nach Cooperrider und Svarista, ohne dies, da es ein Fallbeispiel ist, explizit zu benennen.
Gesamte Rezension lesen:
http://goo.gl/6CRK1 

Bestellen bei:
http://www.coachingwebshop.com/dvd-article-details/product/Leichtigkeit.html 

Dream Teams: 110 Stories für erfolgreiches Team-Coaching (German Edition)

von Wolf W. Lasko (2012)
Gabler Verlag

ISBN: 978-3-8349-2484-1, 276 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 47,99

Rezension von Günther Mohr: In "Dream Teams" präsentiert der Autor Wolf Lasko 110 allgemeine Lehrgeschichten, die er aus unterschiedlichen Kulturkreisen entlehnt hat.
Gesamte Rezension lesen:
http://goo.gl/v8RLZ

Professionalisierungsbestrebungen im Coaching: (Re-)Konstruktion von Forschungsansätzen

von Daniel Berndt (2011)
Hampp, R

ISBN: 978-3-86618-649-1, 295 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 32,80

Rezension von Thomas Webers: Der Leser hält mit dieser Dissertation keine leichte Lektüre in der Hand. Der Autor selber kritisiert seine eigene schmale empirische Basis. Es werden sich daher eher Leser aus dem akademischen Umfeld– und eventuell einige Verbandsfunktionäre– einfinden.
Gesamte Rezension lesen:
http://goo.gl/pw0Sz 

Coaching für gesunde Organisationen: Gesundheitscoaching im Rahmen Betrieblichen Gesundheitsmanagements

von Felix Brode (2011)
Wissenschaftliche Scripten

ISBN: 978-3-942267-24-3, 132 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 14,95

Rezension von Ina Hedden: "Coaching für gesunde Organisationen" ist für Geschäftsführer, Personaler und alle, die beginnen, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, eine sehr gute Einführung in die Thematik und kann einen Überblick zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement geben. Es wird so seinem selbstgegebenen Anspruch in der Einleitung gerecht. 
Gesamte Rezension lesen:
http://goo.gl/mR5Mg 

Handbuch Business-Coaching (Beltz Weiterbildung)

von Björn Migge (2011)
Beltz

ISBN: 978-3-407-36463-0, 311 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 39,95

Rezension von Mona Haug: Der Leser wird eingeladen, sich mit den vier Kapiteln Orientierung, Prozessgestaltung, Interventionsverfahren und Methoden sowie Selbst- und Mitarbeiterführung zu beschäftigen, damit er anschließend auf einem soliden und kompetenten Fundament als Coach agieren kann.
Gesamte Rezension lesen:
http://goo.gl/HfF5h

Genderkompetenz in Supervision und Coaching: Mit einem Beitrag zur Genderintegrität von Ilse Orth und Hilarion Petzold (Integrative Modelle in ... Supervision und Beratung) (German Edition)

von Surur Abdul-Hussain (2011)
VS Verlag für Sozialwissenschaften

ISBN: 978-3-531-16754-1, 344 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 49,99

Rezension von Susanne Ahlers: Das Buch sind eigentlich zwei Bücher. Aber beginnen wir vorne: Die Autorin Surur Abdul-Hussain will eine Lücke schließen und mit ihrem Beitrag darauf aufmerksam machen, dass Gender bisher kein Thema in Supervision und Coaching ist und deshalb selten in den Ausbildungscurricula thematisiert wird.
Gesamte Rezension lesen:
http://goo.gl/WFMBH 

So bleibe ich gesund. Was Sie für Ihre Gesundheit, Lebensenergie und Lebensbalance tun können. Ein Programm in 10 Etappen

von Matthias Lauterbach & Susanne Hilbig (2008)
Carl-Auer Verlag GmbH

ISBN: 978-3-89670-562-4, 233 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 16,95

Rezension von Dr. Christine Kaul: Der Titel lässt eine "How-to…"-Selbsthilfeanleitung erwarten, aber obgleich der Begriff "Selbst-Coaching" nirgends verwendet wird, legen die Autoren doch statt dessen ein erfreulich gestaltetes und tiefgründig durchdachtes Buch vor, das die Bezeichnung Selbst-Coaching zum Gesundheitsverhalten verdient hat.
Gesamte Rezension lesen:
http://goo.gl/Gpg5Q


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6. Neue Coaches in der RAUEN-Datenbank

Im März 2012 konnten folgende Coaches neu in die RAUEN-Datenbank aufgenommen werden: 

Peter Wulle, D - 60594 Frankfurt
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=315 

Benjamin Koch, D - 07743 Jena
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1738 

Jürgen Tiekötter, D - 65185 Wiesbaden
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1741 

Martin Wachter, D - 87541 Bad Hindelang
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1742

Aufnahme in die RAUEN-Datenbank
Rauen Coach-Datenbank

Details zur Aufnahme in die RAUEN-Datenbank finden Sie unter der folgenden Adresse: http://www.coach-datenbank.de/mitgliedschaft/aufnahmekriterien.html


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7. Coaching-Ausbildungen im nächsten Monat

Folgend die Liste der Coaching-Ausbildungen, die im nächsten Monat starten.

Diese Liste kann auch online mit den Ausbildungen abgerufen werden, die in den nächsten drei Monaten starten:
http://www.coaching-index.de/time_search.asp

Professio GmbH
Akademie für den Bereich Humanressourcen (DBVC-anerkannt)

Ausbildungsbeginn: 02.05.2012
Ausbildungstitel: Coaching I - Erfolgreicher Wandel durch Business-Coaching (15 Tage)
D-82541 Ambach
Kosten: Coaching I: 4.950,- Euro zzgl. Mwst. und Hotelkosten
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1311 

echt. coaching® - Interdisziplinäres Ausbildungs-Institut
Wirtschaft & Kommunikation & Psychologie

Ausbildungsbeginn: 03.05.2012
Ausbildungstitel: Zertifizierte Ausbildung zum Personzentrierten Coach (DCG) - Coaching-Ausbildung 2012
D-69124 Heidelberg
Kosten: Die Ausbidlungskosten betragen EUR 3500 .- zzgl. MwSt. Als Weiterbildung sind die Kosten der Ausbildung steuerlich voll absetzbar. In den Kosten enthalten sind Schulungsunterlagen und Tagungsgetränke.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1424 

2coach Personal- und Unternehmensberatung
Ausbildungsbeginn: 03.05.2012
Ausbildungstitel: Ausbildung zum Coach
D-22305 Hamburg
Kosten: 4.958.- Euro zzgl. MwSt. Bezahlung und Abrechnung von Baustein zu Baustein. Bei Unterbrechung fallen keine weiteren Kosten an.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1365 

E•S•B•A - European Systemic Business Academy (DBVC-anerkannt) (ACC-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 03.05.2012
Ausbildungstitel: Intensivlehrgang Coaching
A-1150 Wien
Kosten: 3.900 Euro, zzgl. USt. exklusive Einzelcoachings
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1309 

alwart + team
Ausbildungsbeginn: 03.05.2012
Ausbildungstitel: Weiterbildung zum/zur Systemischen OrganisationsentwicklungsberaterIn
D-20459 Hamburg
Kosten: 4.750 € (zzgl. 19% MwSt.=5.652,50 €) Ratenzahlung: 4 Raten bei Einzugsermächtigung (Abbuchung immer vor dem jeweiligen Block)
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1221 

Schouten Germany GmbH (ICF-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 04.05.2012
Ausbildungstitel: Co-Active Coaching Ausbildung - ICF-akkreditiert
D-90765 Nürnberg
Kosten: Fundamentals: 720,00 Euro Intermediate (4 Module): 5.495,00 Euro Paketpreis (5 Module): 5.965,00 Mehrwertsteuerbefreit! Ratenzahlung für Privatzahler ohne Mehrkosten möglich.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1547 

Coachingplus GmbH
Ausbildungsbeginn: 07.05.2012
Ausbildungstitel: 10-tägiger Studiengang für angewandtes Coaching & Diplom-Coach SCA
CH-8152 Glattbrugg (nahe Flughafen Zürich)Kosten: Fr. 3080.-http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1349 

KRÖBER Kommunikation
Ausbildungsbeginn: 08.05.2012
Ausbildungstitel: Systemischer Coach/Business Coach in Stuttgart -wochentags
D-70173 Stuttgart
Kosten: 4.150 zzgl. MwSt + TP Systemischer Coach 5.150 zzgl. MwSt + TP Systemischer Business Coach - weitere Infos siehe Syst. Business Coach
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1370 

ifs-Essen
Ausbildungsbeginn: 10.05.2012
Ausbildungstitel: Systemisches Coaching
D-45276 Essen
Kosten: 6.200,00 Euro, zahlbar in einer ersten Rate von 1.450,00 Euro und 19 monatl. Raten zu je 250,00 Euro. Aufnahme- und Abschluss-gebühr je 120,00 Euro.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1212 

Deutsche Psychologen Akademie GmbH des BDP
Ausbildungsbeginn: 11.05.2012
Ausbildungstitel: Coach the Coach - Ein Fortbildungsprogramm für die Managementberatung
D-10179 Berlin
Kosten: Gebühren (inkl. Verpflegungspauschale): 6300 € Gebühren BDP-Mitglieder (inkl. Verpflegungspauschale): 5850 € Frühbucherrabatt: 90 € bis zum 15.03.2012
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1206 

Schwertl & Partner Beratergruppe Frankfurt (DBVC-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 11.05.2012
Ausbildungstitel: Systemische Coachingausbildung
D-63067 Offenbach
Kosten: Euro 5450,- zzgl. MwSt. (monatl. Teilzahlung möglich)
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COATRAIN® coaching & personal training GmbH (DBVC-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 11.05.2012
Ausbildungstitel: Ausbildung zum Zertifizierten Business Coach
D-21029 Hamburg
Kosten: 6.900 EUR, die Ausbildung ist MwSt.-befreit, umfangreiches Material zu jedem Baustein und Fotodokumentationen zu jeder Veranstaltung sind inklusive
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1329 

Christopher Rauen GmbH (DBVC-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 11.05.2012
Ausbildungstitel: Coaching-Ausbildung 31
D-49401 Damme
Kosten: Die Kosten für die Coaching-Ausbildung betragen 8.320,00 Euro zzgl. 19% USt., inklusive Verpflegung (Abendessen nicht inbegriffen). Die Kosten für Unterkunft sind darin nicht enthalten. Der erste Ausbildungsblock wird einzeln zum Preis von 880,00 Euro zzgl. USt. gebucht. Danach können sich die Teilnehmer innerhalb von sieben Tagen entscheiden, die Ausbildung fortzusetzen. Wird die Ausbildung nicht fortgesetzt, fallen nur die Kosten für den ersten Ausbildungsblock an.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1234 

IFW Institut für Fort- und Weiterbildung
Ausbildungsbeginn: 13.05.2012
Ausbildungstitel: Systemisches Coaching - Der erfolgreiche Weg zum Management
D-81241 München
Kosten: 1.250,00 Euro für das erste Seminar. Gesamtkosten der Ausbildung 11.600,00 Euro (es fällt keine Mehrwertsteuer an). Für Selbstzahler gibt es spezielle Regelungen. Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1241 

coachhouse® - Coaching-Institut für Fach- und Führungskräfte
Gudrun Kaltwasser

Ausbildungsbeginn: 18.05.2012
Ausbildungstitel: Coach in der Arbeitswelt CAW®
D-10557 Berlin
Kosten: 6.000,-- zzgl. 19 % MwSt., Zahlungsmodalitäten nach Absprache und individueller Vereinbarung
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1406 

Job CoachBrigitte Backmann & Marita Bestvater GbR
Ausbildungsbeginn: 18.05.2012
Ausbildungstitel: Systemischer Coach und Systemischer Job Coach
D-48151 Münster, Von-Kluck-Str. 14-16Kosten: 3950,- € bei 24 Tagen Ausbildungen inkl. Testing Sie können gern jedes Modul einzeln buchen und müssen nicht direkt die komplette Ausbildung buchen. Kostenfrei können Sie einzelne Module wiederholen. Auf Wunsch Siegel der Pro Coaching Association, 75,- €. Anerkannte Ausbildung, vom Regierungspräsidenten Münster umsatzsteuerbefreit. Teilzahlungen sind möglich - denken Sie an den Bildungsscheck und die Bildungsprämie. Es fallen keine zusätzlichen Tagungspauschalen an. BIO Kaffee, Tee, Wasser, Plätzchen, Obst sind im Preis enthalten.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1521 

ibo Beratung und Training GmbH
Ausbildungsbeginn: 24.05.2012
Ausbildungstitel: Coach mit ibo-Zertifikat - systemische Coaching-Ausbildung
D-35037 Marburg a.d. Lahn (Hessen)
Kosten: EUR 6.400,- inkl. Seminarunterlagen, Zugang zur Internet-Lernplattform, Mittagessen und Pausen-Getränke zzgl. ges. MwSt. (19%), sowie einmal jährlich eine kostenfreie Gruppen-Supervision. Ratenzahlung möglich; Rabatt für Selbstzahler
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1410 

Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP e.V.)Regionalstelle Düsseldorf
Ausbildungsbeginn: 31.05.2012
Ausbildungstitel: DGFP Ausbildung zum Business Coach
D-40547 Düsseldorf
Kosten: EURO 6.280,00 (für Mitglieder) EURO 7.500,00 (für Nichtmitglieder der DGFP) (incl. Mittagessen, Pausengetränke und Arbeitsunterlagen)
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1320 

Fischer-Epe Team
Ausbildungsbeginn: 31.05.2012
Ausbildungstitel: Ausbildung zum Business-Coach
D-21385 Rehlingen/Hamburg
Kosten: 6100,- Euro zzgl. Mwst.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1421

Aufnahme in die Coaching-Ausbildungsdatenbank

Details zur Aufnahme in die Ausbildungsdatenbank finden Sie unter der folgenden Adresse:
http://www.coaching-index.de/mitgliedschaft.html


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7. Impressum/Copyright

Verantwortlich im Sinne des Presserechts und des Telemediengesetzes:

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Rosenstraße 21
49424 Goldenstedt
Bundesrepublik Deutschland
Tel: +49 4441 7818
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Internet: www.rauen.de

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Sitz der Gesellschaft: 49424 Goldenstedt, Bundesrepublik Deutschland
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Steuer-Nr.: 2368 06821102698
USt-IdNr.: DE232403504

Inhaltlich Verantwortlicher für journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Christopher Rauen (cr) (Anschrift wie oben).
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