Coaching-Newsletter Januar 2013

1. Angstphänomene im Coaching – Teil 2

Im letzten Coaching-Newsletter 2012-11/12 wurde über "Angstphänomene im Coaching" und die typischen Ängste im Management berichtet. Im nun folgenden Teil zwei geht es um die "Masken der Angst". 

Von Christopher Rauen

Ängste zeigen sich nicht immer offen, sondern treten häufig in getarnter Form auf. Dies gilt insbesondere in Kulturen, in denen das Thema Angst nicht sozial akzeptiert ist bzw. sogar stigmatisiert wird. In Unternehmen zeigen sich Ängste oft zunächst nur in verdeckter Form, also maskiert. Typische Masken der Angst sind:

Aggression
Aggression wird z.B. in Form von individuellen Verhaltensauffälligkeiten und in Konflikten sichtbar. Oft sind gerade Konflikte ein Ausgangspunkt von Coachings. In der Analyse stellt sich dann nicht selten heraus, dass es neben einer Kränkungsgeschichte auch hintergründige Ängste gibt, die zunächst als Befürchtungen und Sorgen bezeichnet werden. Ein Coach muss hier sensibel nachfassen, um eine Klärung herbeiführen zu können.

Aktionismus
Unternehmen, in denen ein operatives Chaos herrscht und die von Aktionismus bestimmt sind, sind oftmals angstgesteuert. Aus der Angst heraus, etwas zu verpassen oder falsch zu machen, wird dann in hektischer Weise reagiert, was zu Unruhe führt, die die unterschwellige Angst noch weiter anheizt. In der Folge dominiert ein nicht abschaltbarer Aktionismus den Arbeitsalltag und führt zu massivem Stress.

Vermeidungsverhalten
Hinter scheinbaren Widerständen steckt oftmals ein Vermeidungsverhalten. Die Angst sorgt hier dafür, dass z.B. kaum noch Entscheidungen getroffen werden. Nach außen wirkt diese wie Widerstand, nach innen ist es angstinduziertes Vermeiden. Oft wird in solchen Konstellationen versucht, den Widerstand mit Gewalt oder Druck zu durchbrechen. Dies ist besonders kontraproduktiv, weil so die Angst - und damit auch das Vermeidungsverhalten - noch weiter zunimmt.

Demotivation
Dienst nach Vorschrift ist oft einer angstbedingten Demotivation geschuldet. Wer wenig außerhalb der sicheren Zone klarer Vorschriften arbeitet, hat oftmals ängstigende Erfahrungen gesammelt. Die Demotivation sorgt dann dafür, dass man die Angst nicht mehr so sehr spürt. Der Preis dafür ist jedoch hoch, denn Arbeitsfreude kann so nicht entstehen. Die Arbeit wird zur lästigen Mühsal, die man zwangsläufig zum Broterwerb in Kauf nimmt.

Distanz
Ein eisiges Betriebsklima ist häufig das Resultat von innerer wie äußerer Distanz der Protagonisten in einer Organisation. Wer aus Angst keinen Kontakt zu sich selbst hat, ist auch schlecht im Kontakt zu anderen Menschen. In der Folge kann ein distantes, kalt wirkendes Betriebsklima entstehen, das nicht selten auch künstlich und steril wirkt.

Arroganz
Gruppendenken und Standesdünkel sind Folgen einer Arroganz, die wiederum von unterschwelliger Angst gespeist wird. Arrogantes Verhalten ist wie die Distanz oftmals eine Folge reduzierter Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und anderen Menschen. Dieser Mangel an Aufmerksamkeit entsteht oftmals parallel beim Verdrängen von Ängsten.

Überzogene Selbstsicherheit
Überzogene Selbstsicherheit ist ein Kennzeichen von Narzissmus. Narzissten haben die Angst, durchschaut zu werden und tarnen Minderwertigkeitsgefühle mit Größenphantasien. Die demonstrativ zur Schau getragene Selbstsicherheit erweist sich so als Indiz für eine tatsächliche Unsicherheit, die überkompensiert wird.

Ignoranz
Offensichtliche Fehlentscheidungen, die auf Ignoranz beruhen, sind häufig angstbedingt. Die Psychodynamik ist hier folgende: Aus unbearbeiteten Ängsten heraus entsteht ein verdrängendes Scheuklappendenken, das im Laufe von Jahren in einer generellen Ignoranz mündet. Die Folge dieser Wahrnehmungseinschränkung sind nahezu zwangsläufig Fehlentscheidungen, die die Betroffenen aber nicht erkennen können.

Kompensation
Die Aneignung von Geld und Macht ist ab der Befriedigung einer bestimmten Schwelle häufig ein Akt der Kompensation von Angst. Dabei wird die (Schein-)Sicherheit, die von Macht ausgeht, als Ausgleich für verdrängte, aber starke Ängste genutzt. Weil die Angst vor dem Machtverlust jedoch mit zunehmender Machtfülle ebenfalls ansteigt, funktioniert diese Kompensation immer nur kurzfristig und ufert zunehmend aus. Solche Menschen sind daher eher getriebene Naturen, obwohl sie von außen als "Macher" erscheinen.

Achtung Verdächtigungspsychologie!

An dieser Stelle sei jedoch davor gewarnt, pauschal hinter jedem Verhalten automatisch Angst zu diagnostizieren. Konflikte, Aktionismus, Ignoranz, Distanz uvm. können, müssen aber nicht immer aus einer unterschwelligen Angst heraus resultieren. Erkennen lässt sich dies meist nur, wenn mehrere Symptome zusammen auftreten. Typische Anzeichen von verdeckter Angst sind psychosomatische Beschwerden und eine ansonsten grundlose Aggressivität bzw. ein Getrieben-Sein, bei manchen Menschen auch ein grundloses Rückzugsverhalten.

Führungskräfte sollten bereit sein, sich eigenen und fremden Ängsten zu stellen und diese bearbeitbar zu machen. Natürlich kann man von einem Manager nicht erwarten, zum Ersatztherapeuten zu werden, das wäre weder sinnvoll noch leistbar. Aber Führungskräfte sollten das Thema Angst auch nicht ausblenden. Entsprechendes gilt für das Coaching: Auch Coaches sollten sich selbst dem Thema gestellt haben und auch ihre Klienten ermutigen, Ängste aktiv zu bearbeiten.

Letztlich kann man der Angst nur sinnvoll begegnen, indem man sich ihr stellt. Coaches wie auch Führungskräfte sollten also aufmerksam zuhören und dabei Unterstützung geben, dass Sorgen ungeschönt ausgesprochen werden können. Dabei ist es sehr hilfreich, Ängste nicht als irrational zu bewerten und zuzuhören, statt Ängste wegreden zu wollen. Dies löst zwar nicht das Problem, wirkt aber entlastend und angstlösend.

An dieser Stelle sei ergänzt, dass Angst häufig auch eine Ursache hat, die wiederum eng mit dem Beziehungsaspekt gekoppelt ist: Angst kann als Folge reduzierten Gemeinschaftsgefühls verstanden werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die betroffenen Menschen zu wenig in eine Gruppe eingebunden sind bzw. zu wenig Gemeinschaft erleben. Dies kann für eine Führungskraft ein wertvoller Hinweis sein, wo die Probleme in der Organisation tatsächlich liegen.

Anregungen für die Praxis

Zunächst sei betont, dass Ängste zum menschlichen Leben gehören und für sich genommen nicht gefährlich sind. Eher das Gegenteil ist der Fall: Wirklich gefährlich sind eher die Menschen, die keine Angst mehr haben. Natürlich sind z.B. neurotische Ängste subjektiv sehr belastend, sie sind aber auch bearbeitbar, wenn man sich ihnen stellt. Häufig wird genau das unterlassen, weil sich die Betroffenen hilflos fühlen oder befürchten, es könnte weitere Ängste aktivieren, wenn man die Angst bearbeitet. Hier bedarf es der Aufklärung, dass Weglaufen auf Dauer nicht hilfreich ist. Und es bedarf der gezielten und ehrlichen Ermutigung, weil Mut ein natürlicher Gegenspieler der Angst ist.

Wie bereits oben dargestellt können Ängste sich maskieren, sie müssen nicht immer direkt bzw. offen zu Tage treten. Um nicht haltlose Verdächtigungspsychologie zu betreiben, sollte man immer berücksichtigen, dass mehrere, ansonsten grundlose Verhaltensweisen gegeben sein müssen, um eine maskierte Angst als solche erkennen zu können. Überinterpretationen sind dabei nicht nur haltlos, sondern für normale Konflikte usw. sogar schädlich.

Für das Coaching bedeutet dies, betroffene Klienten dabei zu unterstützen, sich ihren Ängsten zu stellen und - sofern nötig - dazu auch weitere professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ob dies nötig ist, bleibt stets eine individuell zu treffende Entscheidung. Die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema kann dabei Orientierung geben.

Quellen und weiterführende Literatur:
Berner, Winfried (2006). Widerstände: Vom Umgang mit Ängsten, Trotz und Interessenpolitik. Verfügbar unter:
http://www.umsetzungsberatung.de/psychologie/widerstaende.php 
Bröckermann, Reiner (1989). Führung und Angst. Frankfurt am Main: Peter Lang. http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3631423160/cr 
Frankl, Viktor E. (2012). Das Leiden am sinnlosen Leben. Psychotherapie für heute. (22. Aufl.) Freiburg: Herder.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3451048590/cr Freimuth, Joachim (1999). Die Angst der Manager. Göttingen: Hogrefe.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3801708861/cr Harding, Gabi (2012). Wovor Top-Manager sich fürchten. Business-Wissen.de, 22.05.2012.
Verfügbar unter: http://www.business-wissen.de/unternehmensfuehrung/angst-bei-top-managern-und-umgang-damit/ Tunner, Wolfgang (unbek.). Angst. Lexikon der Psychologie. Verfügbar unter:
http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/psycho/956


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2. ESMT Coaching Kolloquium

Das Center for Leadership Development Research (CLDR) der European School of Management and Technology (ESMT) und das Kets de Vries Institute (KDVI) luden Ende November 2012 zum vierten "ESMT/KDVI Coaching Kolloquium" ein.

Bereits zum vierten Mal lud das ESMT zur zweitägigen Veranstaltung "ESMT/KDVI Coaching-Colloquium" Ende November / Anfang Dezember 2012 nach Berlin ein.
Das Thema des Kolloquiums hieß "Different! Coaching Across Dissimilarities" und wurde unter der Leitung des ESMT-Präsidenten, Professor Jörg Rocholl, des CLDR-Direktors, Professor Konstantin Korotov, und des Programmdirektors der ESMT, Andreas Bernhardt, am 30. November 2012 eröffnet. Den knapp 50 anwesenden Akademikern, Coaches, Personalleitern und Unternehmensberatern wurde ein kurzer Ablauf über die folgenden zwei Tage präsentiert, die geprägt sein würden von aktuellen Forschungsergebnissen und deren praktische Bedeutung für Coaches, der Vorstellung eines anonymisierten Präzedenzfalls durch den Direktor des INSEAD Global Leadership Centre (IGLC) der Business Schule INSEAD, Professor Dr. Manfred Kets de Vries, der Präsentation der besten durch die Teilnehmer eingereichten Fallstudie und natürlich vielen Gelegenheiten zum Aufbau und Vertiefung sozialer Netzwerke.

Professor Dr. Manfred Kets de Vries ist einer der bekanntesten Professionellen für Motivation, Führung und Organisationspsychologie, der unter anderem an der Harvard Business School doziert. Zusammen mit der Programmdirektorin des IGLC, Elisabet Engellau, reflektierte er das Veranstaltungsthema "Coaching Across Dissimilarities". Kets de Vries brillierte durch seine gestochen scharfe Wahrnehmung und Intuition, gepaart mit jahrelanger Erfahrung und fundiertem Wissen. So erhält der Zuhörer den Eindruck, dass er auf eine Entdeckungsreise mitgenommen wird, die voller unerwarteter Wendungen und Erkenntnissen ist. Eine Teilnehmerin des Kolloquiums, Dr. Sabine von Oesterreich, die durch den ESMT-Bericht im Coaching-Magazin 3/2011 auf das Kolloquium aufmerksam wurde und 2012 zum ersten Mal daran teilnahm, fasste ihre Eindrücke zu Kets de Vries so zusammen: "Ein weiser Mann, der im Leben viel gesehen hat. Man merkt seine enorme Erfahrung und seine Gelassenheit, wie er auch ganz schwierige Dinge angeht. Er bleibt sich selbst, lässt sich nicht verbiegen oder einnehmen für etwas. Er bleibt immer ganz bei sich."

Im Anschluss darauf folgte ein Beitrag der stellvertretenden Direktorin des IGLC, Elizabeth Florent-Treacy, und Massimiliano Saccarelli, Gründer von B-Motion Consulting, deren Erfahrungen eines Business Modells ("Vom Atom zum System - für psychodynamische organisatorische Interventionen") dem Zuhörer neue Perspektiven eröffnen sollten. Es wurde aufgezeigt, wie ein Unternehmen von den gelebten Prozessen der Teilnehmer eines Business Modells profitierten. Vom "Atom zum System” bedeutete in diesem Falle, wie einzelne Mitarbeiter entscheidend zum Erfolg aller beitragen konnten.

Dr. Sabine Demkowski (The Coaching Centre) beschäftigte sich dann mit der Ökonomie von Executive Coaching. Sie unterhält ein Büro in Köln und London und verglich die unterschiedlichen Herangehensweisen in Deutschland und Großbritannien. So stellte sie fest: Während es in England üblich ist, dass sich Coaches zu kleinen Beratungsgesellschaften zusammenschließen und sich die Ressourcen Zeit und Geld teilen, ist in Deutschland der Coach noch verstärkt als Einzelkämpfer anzutreffen. Sie stellte zudem eine Studie vor, deren Ergebnis zeigt, dass ein Coach in einer etablierten Praxis eine zeitliche Investition von 2,66 Stunden (Reisezeit nicht eingerechnet) für eine Stunde Coaching-Präsenzzeit mit dem Klienten kalkulieren muss.

Ein weiterer Schwerpunkt des Kolloquiums war die Präsentation von Dr. Tatiana Bachkirova unter dem Titel "Coaching according to developmental differences: a new framework". In einer ausführlichen Darstellung führte sie die Teilnehmer durch die verschiedenen Stufentheorien, wies auf die Implikationen für Coaches hin und auf unterschiedliche Denkweisen, die einen neuen Ansatz in der Entwicklungstheorie erforderlich machen, auf den sie dann auch näher einging.

Als neues Konzept wurde erstmalig eine Poster Präsentation eingeführt – dargestellt auf Pinnwänden und von den jeweiligen Autoren oder Verantwortlichen erklärt. Hier gab es dann zum Beispiel den günstigen Zeitpunkt den Autor Karsten Drath kennenzulernen, der sein aktuelles Buch "Coaching und seine Wurzeln: Erfolgreiche Interventionen und ihre Ursprünge" (Haufe Verlag, 2012) erläuterte. Drath beschreibt in seinem Buch das Coaching von gestern, heute und morgen in praktischer und konkreter Weise und verschafft einen guten Überblick über die verschiedenen Theorien, die Coaching nachweislich beeinflusst haben. Eine Besonderheit dieses Buches sind die beschriebenen "Coaching-Paten" und ihre Werdegänge, wobei man Gandhi genauso begegnet wie Hesse, Rogers und Rosenberg.

Zwischen den Beiträgen luden Networking Pausen immer wieder zum regen Austausch in den Räumen der internationalen, privaten Business Schule ESMT ein, dessen Hauptgebäude sich seit 2002 im ehemaligen Staatsratsgebäude der DDR befindet. Es herrschte eine lockere Atmosphäre, die maßgeblich auf die ESMT-Mitarbeiter Korotov und Bernhardt zurückzuführen war. In diesen gezielt gesetzten Pausen gab es sehr viele Möglichkeiten, sich mit hervorragenden Persönlichkeiten aller vertretenen Bereiche zu unterhalten.

Insgesamt waren sehr viele positive Stimmen der Teilnehmer zum Kolloquium zu vernehmen. So bezeichnete Erstbesucherin Carina Muskolus, (HR Business Partner DTAG, Bonn) das Kolloquium als "eine gelungene Mischung aus Inspiration, Vernetzung und professionellem Austausch über die tägliche Coaching-Praxis." und fügte hinzu, was ihr besonders gefiel: "Die offene Auseinandersetzung mit kritischen Coaching-Situationen und die gelebte Feedbackkultur hat mich nachdrücklich beeindruckt. Selten habe ich in ähnlichen Foren eine so hohe Bereitschaft erlebt, sich kritischen Überlegungen zur eigenen Person zu stellen. Ich habe viele Impulse mitgenommen – alles in allem eine gute Investition, die es zu wiederholen lohnt."

Teilnehmerin Dr. Sabine von Oesterreich fasst treffend zusammen: "Das Kolloquium besticht durch den spannenden Mix der Menschen aus Wirtschaft, Coaching und Wissenschaft. Die internationale Gruppe ist klein genug, um effektiven Austausch zu ermöglichen. Die Fallstudien lesen sich spannend wie ein Krimi."

Ich selber erlebte die aktuellen Beiträge und intensiven Netzwerkmöglichkeiten des Coaching-Kolloquiums bereits zum zweiten Mal als wertvolle Erfahrung. Die Teilnahme an dem Kolloquium wird durch das Akzeptieren einer eingesandten Fallstudie zum jeweiligen Thema reguliert. Nur wenige Beobachter werden ohne eine solche Studie zu der Veranstaltung zugelassen. Der Aufwand lohnt sich allemal, sodass ich einen Kalendervermerk des nächsten ESMT Kolloquium-Termins vom 14.-15.12.2013 empfehlen kann. (Mona Haug, MA)


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3. Wissenschaft: Coaching als Forschungsfeld

Nicht nur die Coaching-Praxis wächst – auch in der Forschung beschäftigen sich immer mehr Wissenschaftler und Studierende mit dem Forschungsfeld "Coaching". Drei aktuell laufende Forschungsprojekte sollen hier vorgestellt werden, deren Verantwortliche auf die Mithilfe von praktizierenden Coaches angewiesen sind.

Alle drei Forschungsprojekte wurden inhaltlich und methodisch vom Fachausschuss Forschung des DBVC überprüft und werden durch diesen unterstützt.

Der Coaching Explorer: Eine Methode zur Reflexion und Evaluation des Coachings im Abschlussgespräch
Die Frage, wie Abschlussgespräche im Coaching durchgeführt und verbessert werden können, hat bisher wenig Aufmerksamkeit in der Praxis und Fachliteratur erhalten. Maren Johanning von der Universität Osnabrück befragt im Rahmen ihrer Diplomarbeit dazu Coaches und untersucht ein Konzept von Prof. Dr. Siegfried Greif zur Verbesserung des Abschlussgesprächs, das sich in der Praxis bereits bewährt hat. Zur gemeinsamen Reflexion der Ergebnisse und Prozesse von Coach und Klient wird dabei die "Coaching Explorer-Methode" verwendet. In der Untersuchung wird diese Evaluationsmethode praktisch evaluiert. Überprüft wird, ob sie die Reflexion der Klienten über Coaching fördert und ihre Befähigung verbessert, Coaching und Coaching-Ergebnisse zu kommunizieren. Außerdem wird untersucht, ob sich dadurch die Bereitschaft erhöht Coaching weiterzuempfehlen.

Maren Johanning sucht Coaches, die an der Studie teilnehmen und die Methode in ihren Abschlussgesprächen ausprobieren möchten.

Kontakt:
Maren Johanning
Studiengang Psychologie, Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie
Universität Osnabrück
Tel.: 01578 – 220 7434
E-Mail: maren.johanningno spam@gmx.net 

oder: Prof. Dr. Siegfried Greif
http://www.home.uni-osnabrueck.de/sgreif/ 
E-Mail: sgreif@uos.de

Internationale Befragung zur Wirksamkeit von Coaching

Prof. Dr. Eric de Haan; Direktor des Ashridge's Center of Coaching und Professor für Organisationsentwicklung an der Freien Universität Amsterdam; ist dabei die weltweit größte Internetbefragung über die Ergebnisse von Coaching durchzuführen. Bisher sind bereits über 1.600 Fragebogenpaare von Coaches und Klienten ausgefüllt worden. Viele Länder haben sich schon beteiligt, nicht nur englischsprachige (England, Australien, USA), sondern auch Schweden und Holland. Eric de Haan bittet nun dringend um Unterstützung von Coaches und Klienten aus Deutschland, sodass eine Repräsentativität der Studienergebnisse gewährleistet werden kann.

Die englische Online-Befragung mit leicht verständlichen Fragen ist zu finden unter 
https://ashridge.qualtrics.com/SE/?SID=SV_6wZBWATJaY909E0 

Der Fragebogen ist bis Ende März freigeschaltet.

Telefon-Shadowing: Eine Methode zur Unterstützung der Umsetzung im Coaching
Im Alltagsstress fällt es den Coaching-Klienten oft schwer, konsequent umzusetzen, was sie sich im Coaching vorgenommen hatten. Sebastian Leder von der Universität Bielefeld untersucht im Rahmen seiner Diplomarbeit die von Prof. Dr. Siegfried Greif entwickelte und bereits vielfach praktisch bewährte Methode des "Telefon-Shadowing", welche genau an diesem Punkt ansetzt. Durch systematische Telefon-Termine kurz nach kritischen Umsetzungssituationen des Klienten während des Coaching-Prozesses konnten in einer Vorstudie sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Sebastian Leder sucht Coaches, die die Methode ausprobieren und mit ihren Klienten an der Studie teilnehmen möchten.

Weitere Informationen:
http://www.telefon-shadowing-studie.de 
http://www.telefon-shadowing-studie.de/brochure.pdf 

Kontakt:
Sebastian Leder
Studiengang Psychologie, Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie
Universität Osnabrück
Tel.: 0176 – 609 868 35
E-Mail: seb.lederno spam@gmail.com 

oder: Prof. Dr. Siegfried Greif
http://www.home.uni-osnabrueck.de/sgreif/ 
E-Mail: sgreif@uos.de [mehr]
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/wissenschaft-coaching-als-forschungsfeld.html 


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4. Coaching-News

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Forschung: Mit Emotionaler Intelligenz richtig Entscheidungen treffen
Die Yale University forscht auf dem Gebiet der Emotionalen Intelligenz.
Es war die Yale University, die zusammen mit der University of New Hampshire den Begriff "Emotionale Intelligenz" in den 1990er Jahren einführte. Der Terminus beschreibt die Fähigkeit, seine eigenen und Gefühle anderer (richtig) wahrzunehmen und zu verstehen. Spätestens seit dem Erscheinen des Buches "EQ. Emotionale Intelligenz" des amerikanischen Psychologen und Wissenschaftsjournalisten Daniel Goleman im Jahre 1995 hat der Begriff bis heute enorm an Popularität gewonnen.

Die wissenschaftliche Beforschung auf dieses Gebiet geht indes weiter und bleibt ein wichtiger Bereich der Yale University. Eine jüngste Studie der Universität dazu beschäftigt sich mit dem Aspekt der Emotionalen Intelligenz, der einen Einfluss auf riskante Entscheidungen haben könnte. Dabei handelt es sich um Entscheidungen, die wir nicht aus Gewohnheit ("Ich nehme heute den Bus, weil ich das immer tue, wenn es regnet.") oder persönlicher Neigung ("Ich weiß, dass ich gerne weiße Schokolade esse, also kaufe ich heute weiße Schokolade.") fällen. Riskante Entscheidungen sind solche, die neu sind, die ins Ungewisse führen, deren Konsequenzen wir nicht abschätzen können. Dieser Art Entscheidungen begegnen uns im privaten wie auch im beruflichen Leben immer wieder.

Welchen Einfluss hat der "EQ" auf die Entscheidungsfindung?Die Forscher der Yale University fanden heraus, dass Emotionale Intelligenz durchaus einen Einfluss auf riskante Entscheidungen hat – und zwar insofern, dass sich Menschen mit ausgeprägter Emotionaler Intelligenz bei (riskanten) Entscheidung nicht von Gefühlen beeinflussen lassen, die nichts mit der Entscheidung zu tun haben.

Zur Durchführung der Studie entschied man sich für die Emotion Angst. Ein Teil der Studienteilnehmer sollte in sehr kurzer Zeit eine Rede vorbereiten, die dann – aufgezeichnet auf Video – von anderen bewertet wurde. Für viele Menschen löst das öffentliche Präsentieren (plus dem Faktor Zeitdruck) einen hohen Stress- und Angstlevel aus. Der andere Teil der Gruppe sollte in derselben kurzen Zeit lediglich einen Einkaufszettel schreiben. Danach erhielten alle Teilnehmer zwei Fragebögen, die zum einen den Grad der Angstgefühle erfasste und zum anderen Entscheidungsaufgaben beinhaltete.

Im Ergebnis zeigte sich, dass Personen mit starker Angst eine geringe Risikobereitschaft in Bezug auf die Entscheidungsaufgaben aufwiesen. Offensichtlich wurden ihre Entscheidungen, die nichts mit der vorherigen Präsentationsaufgabe und den damit verbundenen Angstgefühlen zu tun hatten, von den "Lampenfieber"-Gefühlen beeinflusst. Menschen mit hoher Emotionaler Intelligenz (Aspekt wurde gesondert erfasst) waren dann besser darin, ihre Angstgefühle von den Entscheidungsaufgaben zu trennen und sich nicht davon beeinflussen zu lassen.

Mehr Achtsamkeit für bessere Entscheidungen
Das Experiment ging sogar noch einen Schritt weiter: In einer weiteren, ähnlich angelegte experimentellen Durchführung wurden einige Studienteilnehmer ausdrücklich darauf hingewiesen, sich bei den Entscheidungsaufgaben nicht von ihren Angstgefühlen leiten zu lassen. In den Ergebnissen schlug sich dieser Aspekt entsprechen nieder, sodass diese Personen sich nicht von ihren Gefühlen beeinflussen ließen.

Es spielt demnach keine Rolle, ob wir uns selber – emotional intelligent – unsere Gefühle bewusst machen und die Ursache dafür kennen oder ob wir von außen auf unsere Gefühle aufmerksam gemacht werden: Achtsamkeit hilft, wahrhaftigere Entscheidungen zu treffen. (aw)

Publikation der Studie:
Yip, J. a. & Cote, S. (2013). The Emotionally Intelligent Decision Maker: Emotion-Understanding Ability Reduces the Effect of Incidental Anxiety on Risk Taking. Psychological Science, 24/1, S. 48-55.

Zum Artikel:
http://www.psychologie.uzh.ch/fachrichtungen/angpsy/erleben/berichte/emotionale-intelligenz.html 

[Diese Nachricht im Coaching-Report]
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/forschung-mit-emotionaler-intelligenz-richtig-entscheidungen-treffen.html 

Schweiz: Staatliche Anerkennung für Coaches?
Ein Blick über den deutschen Tellerrand: Die Coaching-Branche in der Schweiz.Die Neue Zürcher Zeitung äußerte sich in einem kürzlich veröffentlichten Artikel mitunter sehr scharfzüngig über die Entwicklung der Coaching-Branche in der Schweiz. Das Urteil lautet zynisch, dass "das Praktische" am Coach sei, dass sich jeder so nennen könne. Demnach seien Coaches "irgendwo zwischen dem Psychologen, dem Sozialarbeiter und dem Guru" anzusiedeln und deren Tätigkeitsfeld befände sich in einer "Grauzone". Darüber hinaus sei auffällig, dass die schweizerische Coaching-Branche "stark mit sich selbst beschäftigt" sei.

Wie in Deutschland leidet die seriöse Coaching-Branche in der Schweiz unter dem fehlenden Schutz einer anerkannten Berufsbezeichnung sowie fehlenden Qualitätsstandards. Es gibt eine Fülle an verschiedenen Institutionen auf dem schweizerischen Coaching-Aus- und Weiterbildungsmarkt. Verschiedene auf Coaching fokussierte Berufsverbände versuchen dann, ihre Mitglieder mit verbandsanerkannten Titeln zur Etablierung in der Branche zu verhelfen. Der Markt ist unübersichtlich und verworren.

Nun scheinen die Schweizer einen Schritt weiter gehen zu wollen: Es wird über eine staatliche Anerkennung der Berufsbezeichnung "Begleiter von Veränderungsprozessen" gesprochen. Schweizerisch würde es sich dann um einen "eidgenössisch anerkannten Fachausweis" handeln, den Coaches als Berufsbezeichnung bei Firmen und Unternehmen sowie für die selbständige Tätigkeit offiziell verwenden dürfen. (aw)

Zum Artikel:
http://www.nzz.ch/wissen/bildung/der-coach--der-begleiter-fuer-alle-faelle-1.17937405 

[Diese Nachricht im Coaching-Report]
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/schweiz-staatliche-anerkennung-fuer-coaches.html 

Verbände: ICF-Deutschland hat neuen Vorstand
Das sechsköpfige Vorstandsteam der International Coach Federation Deutschland wurde im November 2012 gewählt.
Auf der Mitgliederversammlung des ICF-Deutschland am 17. November 2012 in Offenbach standen die Vorstandswahlen auf dem Programm, die alle zwei Jahre durchgeführt werden. Der neue Vorstand besteht seitdem aus drei neuen und drei bereits vertrauten Gesichtern. Erster Vorsitzender bleibt Bernhard A. Zimmermann. Auch Jürgen Bache (2. Vorsitzender) bleibt ebenso wie Miriam Hohenfeldt (Vorstandsmitglied) dem Verbandsvorstand erhalten. Neu gewählt wurden Jürgen Andrae, Silke Thompson und Roeland C. Schaart.

Die bis dahin dem Vorstand des ICF-Deutschland zugehörigen Mitglieder Clyde Moss, Dr. Michael Fritsch und Marius Hansa hatten nicht mehr kandidiert. (aw)

Weitere Informationen:
www.coachfederation.de

[Diese Nachricht im Coaching-Report]
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/verbaende-icf-deutschland-hat-neuen-vorstand.html 

Termin: Kongress zum zehnjährigen Jubiläum des dvct
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Deutschen Verbandes für Coaching und Training e.V. (dvct) veranstaltet der Verband am 19.03.2013 einen Fachkongress in Hamburg.
Mit 16 Workshops und einem Kongressauftakt am Vorabend (Montag, 18.03.2013) des Kongresses organisiert der dvct, der 2013 sein zehnjährigen Bestehen feiert, einen Fachkongress zum Thema "Zeit für Personalentwicklung" in Hamburg. Zum geplanten Kongressauftakt gibt es eine Keynote von Dr. Jörn Quitzau (Berenberg Bank), der über die "Auswirkungen der Finanzkrise auf die Personalentwicklung in deutschen Unternehmen am Beispiel der Berenberg Bank" referieren wird. Am eigentlichen Kongresstag (Dienstag, 19.03.2013) wird es parallel stattfindende Workshops und Vorträge geben. Eine Übersicht zu den Referenten und deren Themen ist hier zu finden.

Die Teilnahme kostet für Mitglieder 119 Euro, für Nicht-Mitglieder 149 Euro (jeweils zzgl. USt.) Bis zum 1. März 2013 können Interessierte sich eine der 200 Karten sichern. Für die Abendveranstaltung am 18. März 2013 kosten die Karten 49 Euro (zzgl. USt.). (aw)

Weitere Informationen:
www.dvct.de/verband/dvct-kongress-2013/ 

[Diese Nachricht im Coaching-Report]
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/termin-kongress-zum-zehnjaehrigen-jubilaeum-des-dvct.html 

"Coaching international und interkulturell"
Der Österreichische Dachverband für Coaching (ACC) tagte im November 2012 zum Thema "Coaching international & interkulturell" in Wien.Das Programm der Fachtagung des ACC (Austrian Coaching Council) spannte am 7. November 2011 einen breiten Bogen über die viel diskutierte Dienstleistung Coaching (Coaching-Report berichtete). Dieser reichte von Methoden und Hintergrunddiskussionen über Ausblicke in die künftige gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Entwicklung bis hin zur Auseinandersetzung über Qualität und strategische Themen im Coaching in Bezug auf das Anwendungsgebiet in international tätigen Unternehmen und im interkulturellen Kontext.

Nach verschiedenen Kurzpräsentationen von Coaching-Experten aus Polen, Ungarn, Bulgarien, der Slowakei und Serbien/Kroatien schloss sich eine Diskussionsrunde an, in der Fragen erörtert wurden, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Coaching-Verständnisses in den Mittelpunkt stellten, wie z.B.:
- Wo gibt es ein ähnliches Coaching-Verständnis, in welchen Ländern gibt es Unterschiede?
- Bei welchen Themenstellungen wird Coaching genutzt? Und von wem?
- Welche Anbieter oder Verbände existieren? Wie sieht deren Angebot aus? 
- Wie ist die wirtschaftliche Entwicklung generell?
- Wo liegen Potenziale in den einzelnen Märkten?
- Gibt es aktuelle Trends?

Am Abend der Fachtagung gab es zudem Kurzvorträge ganz im Sinne des Themas "international & interkulturell". So berichteten Mag. Regina Schlipfinger und Christoph Wolf, MSc, von ihren Erfahrungen aus Indien und leiteten daraus Voraussetzungen für Coaches im interkulturellen Umfeld ab. "Coaching goes China" war das Thema von Mag. Martin Brandstötter, MSc, die einen Einblick in den Chinesischen Coaching-Markt, die Profession Coaching sowie deren Qualität gab.

Mit etwa 50 Teilnehmern, die sich aus ACC-Mitgliedern, internationalen Coaches und Interessenten zusammensetzten, war die Fachtagung 2012 ähnlich gut besucht wie im Vorjahr. (aw/tw)

Weitere Informationen:
www.coachingdachverband.at

[Diese Nachricht im Coaching-Report]
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/coaching-international-interkulturell-1.html 

ICF, EMCC und AC gründen "Globale Coaching- und Mentoring-Allianz"
Im November gründeten die drei Coaching-Verbände ICF, EMCC und AC eine globale Allianz. Ziel soll sein, den internationalen Coaching- und Mentoring-Markt international zu fördern.
Transparenz und Professionalität – das stellen die großen Ziele der auf der Jahreskonferenz des European Mentoring & Coaching Council (EMCC) in Bilbao (Spanien) gegründeten "Globalen Coaching- und Mentoring-Allianz" dar. Die Gründerverbände der Allianz sind die drei weltweit agierenden Coaching-Verbände "International Coach Federation" (ICF - 19.000 Mitglieder weltweit), "Association for Coaching" (AC - vertreten in mehr als 40 Ländern) und der EMCC (über 5.000 Mitglieder weltweit).

Aufbauend auf dem "Code of Conduct" – einem von EMCC und ICF 2011 ins Leben gerufenen Ethik-Kodex zur Selbstregulation der Coaching- und Mentoring-Profession – bekennen sich die Allianzverbände zum Prinzip der Selbstregulation. Als konkreter Schritt soll in Zukunft eine Strategie entwickelt werden, um die wichtigsten Akteure der Coaching- und Mentoring-Praxis anzusprechen, um Kooperationen aufzubauen und Initiativen zu entwickeln. Auch sollen Kriterien festgelegt werden für den Beitritt weiterer Verbände zur Allianz.

Als "bedeutsamen Meilenstein" bezeichnet Peter van Eyk, Chairman des EMCC Deutschland, die Gründung der Allianz, und setzt große Hoffnungen in das Bündnis für die Entwicklung der deutschen Verbandslandschaft: "Wenn derart einflussreiche internationale Verbände jetzt mit einer Stimme sprechen, besteht die begründete Hoffnung, dass es nun auch in Deutschland zu einer vertieften Kooperation der zahlreichen Verbände untereinander kommt." Auch Bernhard A. Zimmermann, 1. Vorsitzender der ICF Deutschland, sieht in der Gründung der Allianz einen richtigen Schritt vor dem Hintergrund steigender Professionalisierungsbedürfnisse auf dem Markt und der dem gegenüberstehenden unübersichtlichen Verbandslandschaft in Deutschland. Denn der Trend zeigt, dass sich "professionelle Coaches in Zukunft verstärkt der Frage stellen müssen, wie sie die Qualität ihrer Arbeit sicherstellen und ihren Kunden gegenüber ihre Professionalität glaubhaft darlegen können.", sagt Zimmermann. Die Allianz setze demnach ein deutliches Zeichen für Professionalisierung und Transparenz. (aw)

Weitere Informationen:
www.associationforcoaching.com www.emccouncil.orgwww.coachfederation.de 

[Diese Nachricht im Coaching-Report]
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/icf-emcc-und-ac-gruenden-globale-coaching-und-mentoring-allianz.html 

Großes Interesse zum 2. Internationalen Coaching-Forschungskongress in Basel
Am 5. und 6. Juni 2012 fand der 2. Internationale Coaching-Forschungskongress "Coaching meets Research" in Basel/Schweiz statt. Ein Bericht über die vielseitigen Praxis- und Forschungsfelder der internationalen Coaching-Branche."Doppelt so viele Teilnehmende wollten alle mehr erfahren über Coaching im Kontext verschiedener Praxisfelder", ist im Bericht der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) zum 2. Internationalen Coaching-Forschungskongress zu lesen. Die Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW organisierte den Kongress für Juni 2012 und bereits im Vorfeld stand fest, dass der Kongress sehr viel mehr Anmeldungen haben sollte (Coaching-Report berichtete) als der 1. Internationale Coaching-Forschungskongress im Jahre 2010 an Teilnehmern. Die Erweiterung des Themas (Business) Coaching auf vielseitige Praxisfelder, die in Basel vertreten waren und beleuchtet wurden, hat vermutlich dazu beigetragen. Über 200 Personen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, England und den USA waren es dann schließlich, die vom 5.–6. Juni 2012 am Kongress unter dem diesjährigen Thema "Praxisfelder im Fokus" teilnahmen.

Geboten wurden den Teilnehmenden rund 60 Beiträge, darunter sechs Keynote-Vorträge, 20 Workshops und eine Podiumsdiskussion. Im Fokus der Beiträge standen Praxisstudien und Forschungsprojekte aus verschiedenen Praxisfeldern: Unternehmen, (Hoch-)Schulen, Sport, Gesundheitswesen, Politik, Sozialwesen.

Die sechs Keynote-Speaker kamen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, USA und England:
Prof. Dr. Harald Geissler (D) befasste sich vor dem Hintergrund der These, dass der Einsatz von Telefon und Internet im Coaching steigen wird mit damit verbundenen kommunikativen und parasprachlichen Anforderungen. Dr. Regina M. Jankowitsch (A) beleuchtete das Feld des Coachings in der Politik und der Frage, wie Politiker trotz Partei- und Mediendruck authentisch bleiben können. In dem Beitrag des dritten Keynote-Speakers Prof. Dr. Gerhard Fatzer (CH) ging es um die Beziehung von Coaching und Organisationsentwicklung, wobei Coaching als Antwort auf sich ständige verändernde Ansprüche gesehen werden sollte. Am zweiten Kongresstag redete Margarete Moore (USA) über das Gesundheitswesen und Gesundheitscoaching in den Vereinigten Staaten und stellte fest, dass es insbesondere Fachkräfte des Gesundheitssektors (Ärzte, Pfleger, Ernährungsberater) sind, die verstärkt Coaching-Ausbildungen nachfragen. Dr. Chris Cushion (UK) kritisierte in Bezug auf das Praxisfeld Sport und Coaching den mangelnden wissenschaftlichen Kenntnisstand, dem es an Grundlagenforschung fehlt. Im abschließenden Beitrag von Dr. Alison Carter (UK) ging es um die Eigenheit englischer Unternehmen, intern weniger mit externen Coaches als mit eigenen Mitarbeitern und Führungskräften zu coachen. Carter plädierte hier für eine Coaching-Kultur, die alle drei Parteien kombiniere.

Schließlich ging es in den Workshops um weitere Praxisbereiche, bezogen auf die Klientengruppen (Berufs-)Schüler, Erwerbslose, Wissenschaftler, Lehrpersonen sowie Führungskräfte der Polizei und Sozialen Arbeit.

Die Podiumsdiskussion fokussierte die gegenwärtige Rolle von Coaching in großen Unternehmen. Dabei wurde zusammenfassend festgestellt, dass Coaching in Konzernen bereits einen bedeutenden Stellenwert genießt. Das bestätigten alle anwesenden Unternehmensvertreter (Daimler, Crédit Suisse, Helsana, FNHW, Bank Austria). Aufholbedarf gäbe es, so das Fazit, allerdings bei der Coach-Auswahl, die bis auf die Prüfung einer Mitgliedschaft in einem Berufsverband eher stiefmütterlich behandelt wird. Auch die Evaluation von Coaching spiele aktuell keine große Rolle in Unternehmen.

Für den 2. Internationalen Coaching-Forschungskongress wird es im kommenden Jahr ein Buch mit Artikeln der Kongressreferenten und deren Beiträge geben. Dieses wird, wie das erste Ergebnisbuch zum Kongress 2010 "Coaching entwickeln – Forschung und Praxis im Dialog" (Rezension auf www.coaching-literatur.de), beim Springer VS Verlag erscheinen. (aw)

Weitere Informationen:
http://www.coaching-meets-research.ch/ 

[Diese Nachricht im Coaching-Report]
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/grosses-interesse-zum-2-internationalen-coaching-forschungskongress-in-basel.html

SFCoach goes international
"International Professional Coaching Meeting" der Société Française de Coaching in Paris.
Am ersten "International Professional Coaching Meeting" der Société Française de Coaching (SFCoach) am 16.11.2012 in Paris nahmen circa 80 Personen teil. Die Tagung fand ausschließlich auf Englisch statt – ein Novum für die SFCoach! Für die wenigen französischen (und schweizerischen aus der Suisse Romande) Teilnehmer, die kein Englisch verstanden wurde Simultanflüsterdolmetschen organisiert. Eingeladen und erschienen waren Vertreter von Coaching-Verbänden aus Großbritannien, Irland, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik, Deutschland, China, Ungarn, Südafrika – und natürlich Mitglieder der SFCoach sowie der zwei anderen französischen Coaching-Verbände.

Die Podiumsdiskussion "Managing crisis, coaching in times of crisis" wurde von Pascale Reinhardt, der früheren Vorsitzenden, die diese Veranstaltung veranlasste und organisierte, geleitet: Dort nahmen Vertreter von acht Coaching-Verbänden, unter anderem des Deutschen Bundesverbands Coaching (DBVC), teil. Das Verständnis von Krise und von den Grenzen und Möglichkeiten des Coachings waren sehr unterschiedlich.

Zwei parallele Workshops "Working with Systemic Representations CLEAN-ly" (Lynne Burney, F & NZ) sowie "Building informal cross-country collaboration" (Michael Holzhauser, D) folgten am Vormittag. Am Nachmittag fanden drei weitere parallele Workshops statt:
"Feeding forward and setting goals – strategies for evaluation" (Almuth McDowall, UK)

"Developping Leadership and Decision-making through Jung’s Psychological Types and the situational leadership model" (Valéry Dorgueilh, F)

"Coaching a bi-cultural executive team in times of uncertainty: example of an 8 months mission with a strategic joint-venture in the industrial world France-Germany" (Kathleen Dameron, USA & F, sowie Pierre-Jacques Barthe, F)

Es gelang den Organisatoren eine Atmosphäre des professionellen Austauschs in einem sehr angenehmen und entspannten Klima zu erzeugen. (Michael Holzhauser)

Weitere Informationen:
http://www.sfcoach.org 

[Diese Nachricht im Coaching-Report]
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/sfcoach-going-international.html 

Neuer Master of Science in Supervision und Coaching
Hochschullehrgänge der FH Vorarlberg in Bregenz (Schloss Hofen).Einen Master-Lehrgang mit fünf Studienwegen und vier Abschlussmöglichkeiten bietet ab sofort die FH Vorarlberg in Kooperation mit der Hochschule Ravensburg-Weingarten und der Internationalen Bodenseehochschule (IBH) an. "Die Konzeption nutzt insbesondere die systemischen Sichtweisen, die Erkenntnisse der Psychoanalyse und der Gruppendynamik sowie die verschiedenen Ansätze der humanistischen Psychologie, der Arbeitssoziologie und der Kommunikations-, Interaktions-, Organisations- und Managementtheorien", so die Veranstalterbroschüre. Hierbei werde das methodische Prinzip des "Lebendigen Lernens" angewandt. Die praktische Ausbildung läuft über selbst zu akquirierende Beratungsprojekte in Lehrsupervision.

Der Masterlehrgang "Supervision und Coaching" (MSc) hat einen Workload von 120 ECTS und läuft über fünf Semester. Der zweite Studienweg, Hochschullehrgang "Akademische/r Supervisor/in und Coach" läuft über fünf Semester und ist mit 66 ECTS taxiert. Beide Studienwege vermitteln eine von der Österreichischen Vereinigung für Supervision (ÖVS) anerkannte Supervisionsausbildung, die von den Mitgliedsverbänden des Internationalen Dachverbandes der Supervisionsverbände (ANSE) anerkannt wird. Zu den Eingangsvoraussetzungen zählen im Wesentlichen die Standards der ÖVS – Mindestalter (27 Jahre), Studienabschluss (mind. Bachelor-Niveau), einschlägige, supervisionsrelevante Berufstätigkeit und so weiter – in begründeten Fällen sind Ausnahmen möglich.

Der dritte Studienweg "Grundlagen von Supervision und Coaching für Führung und Management" ist ein Zertifikatslehrgang über vier Semester (30 ECTS). Studienweg Nummer 4 ist ein Zertifikatslehrgang "Allgemeine arbeitsweltliche Beratungsqualifikation" im Sinne des Teil I des Masterprogramms "Organisationsberatung/Organisationsentwicklung", der über vier Semester läuft (45 ECTS). Zudem wird als fünfter Studienweg ein dreisemestriges Masterprogramm "Supervision und Coaching (MSc)" für ausgebildete Supervisoren/Coaches angeboten. Das 64 ECTS schwere Programm will ausgebildeten Supervisoren und Coaches eine attraktive inhaltliche Vertiefung für Supervision/Coaching in Public Affairs und in der Wirtschaft bieten und einschlägige, praxisbezogene Forschungskompetenz vermitteln.

Die wissenschaftliche Leitung hat Dr. Brigitte Hausinger (München) im Zusammenwirken mit weiteren Dozenten. Dr. Hausinger ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv) und hat die Redaktionsleitung der Fachzeitschrift "Supervision" inne. (tw)

Weitere Informationen:
http://www.fhv.at/weiterbildung/gesundheit-soziales/supervision-und-coaching-1 

[Diese Nachricht im Coaching-Report]
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/neuer-master-of-science-in-supervision-und-coaching.html 

Coaching für die Suche nach dem Coach
FAZ-Autorin Petra Kirchhoff über die schwierige Suche nach dem passenden Berater.
Für den Laien gestaltet sich die Suche nach dem richtigen Coach schwierig. Coaching-Weiterbildungen, Verbandsmitgliedschaften und Einträge in Datenbanken können da hilfreiche Indizien sein. Können …

Die Autorin zitiert Vertreter vom Deutschen Bundesverband Coaching (DBVC) und des Deutschen Coaching Verbandes (DCV). Auch die International Coach Federation (ICF) wird im Infokasten als Anlaufstelle genannt. Ob aber der abschließende Rat der Autorin hilfreich ist, die ihr anonymisiertes, die Story illustrierendes Testimonial mit der Buchlektüre eines Selbst-Coachingbuches entlässt, mag man hingegen begründet bezweifeln. (tw)

Weitere Informationen:
http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/beruf-und-chance/beratersuche-hilfe-wer-coacht-mich-11961955.html 

[Diese Nachricht im Coaching-Report]
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/coaching-fuer-die-suche-nach-dem-coach.html 

Weitere Kurznachrichten
(zur Nachrichtenübersicht in voller Länge: 
http://www.coaching-report.de/coaching-news.html):

US-Studie bestätigt: Wer reflektiert, führt besser
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/us-studie-bestaetigt-wer-reflektiert-fuehrt-besser.html 

Online-Umfrage: Was ist Weiterbildung wert?
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/online-umfrage-was-ist-weiterbildung-wert.html 

Netzwerken für Personaler im Februar 2013
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/netzwerken-fuer-personaler-im-februar-2013.html 

Die "Generation Y and their managers around the world"
Eine internationale Studie der Ashridge Business School (England) untersucht den Einfluss von nationalen Kulturen auf das Verhältnis von Managern und dem Führungskräftenachwuchs, der sogenannten "Gernation Y".
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/die-generation-y-and-their-managers-around-the-world.html

Ergebnisse des HR-Reports 2012/2013
Die Ergebnisse des HR-Reports 2012/2013 im Auftrag des Personaldienstleisters Hays AG zeigen, dass die Themen Unternehmenskultur und Mitarbeiterbindung zu den wichtigsten Themen deutschsprachiger Führungskräfte zählen. 
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/ergebnisse-des-hr-reports-20122013.html 

Aufgeschoben, nicht aufgehoben: Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsleistungen
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/aufgeschoben-nicht-aufgehoben-umsatzsteuerbefreiung-fuer-bildungsleistungen.html 

Benchmarkprojekt "Top-Consultant" geht in eine neue Runde
Noch bis zum 27. März 2013 können sich Coaches für das Gütesiegel "Top-Consultant" bei der compamedia GmbH bewerben.
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/benchmarkprojekt-top-consultant-geht-in-eine-neue-runde.html 

Human Resources Manager verleiht HR-Auszeichnung
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/human-resources-manager-verleiht-hr-auszeichnung.html 

Spanien: Krise mit psychologischen Folgen
Von Depressionen bis hin zu Suizid – die Wirtschaftskrise beeinträchtigt die psychische Gesundheit der Spanier.
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/spanien-krise-mit-psychologischen-folgen.html 

Termin: Ed Schein in Zürich
Auf ein Kaminfeuer-Gespräch mit dem Mitbegründer der Organisationentwicklung im Juni 2013 in Zürich.
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/termin-ed-schein-in-zuerich.html 

Neues Web-Portal: Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz
Mit der neugestalteten Website www.psyga.info widmet sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales dem Thema Gesundheit für Führungskräfte sowie Mitarbeiter mit Informationen, praktischen Tipps, Best-Practice-Beispielen, Arbeitshilfen und Tests zur Selbsteinschätzung.
http://www.coaching-report.de/coaching-news/news/article/neues-web-portal-psychische-gesundheit-am-arbeitsplatz.html  

 

Redaktion:

Thomas Webers (tw)
Anne Waldow (aw)
redaktionno spam@rauen.de 

Coaching-News im Coaching-Report

Die Coaching-News sind Bestandteil des Online-Portals "Coaching-Report". Der Coaching-Report ist die Wissensbasis zum Thema "Coaching als Instrument der Personalentwicklung". 

Alle Coaching-News finden Sie unter www.coaching-report.de/news 


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5. Zeitschrift Organisationsberatung – Supervision – Coaching (OSC)

Die Zeitschrift "OSC Organisationsberatung - Supervision - Coaching" hat in der neuesten Ausgabe 4/2012 den Themenschwerpunkt "Wirkfaktoren im Coaching".

Hauptbeiträge

Warum und wodurch Coaching wirkt. Ein Überblick zum Stand der Theorieentwicklung und Forschung über Wirkfaktoren Siegfried Greif, Frank Schmidt, André Thamm

Zusammenfassung: Der Beitrag gibt einen Überblick über den Stand der Forschung zu allgemeinen Wirkfaktoren im Coaching-Prozess. Beispielgebend ist die Psychotherapieforschung zu klassischen Basisvariablen der klientenzentrierten Beratung sowie zu allgemeinen therapeutischen Wirkprinzipen. Ergebnisse erster Studien zu diesen und abgewandelten Faktoren zeigen, dass die Coaching-Ergebnisse von der beobachteten Wertschätzung und emotionalen Unterstützung des Coachs, Ressourcenaktivierung als Hilfe zur Selbsthilfe und Umsetzungsbegleitung abhängen. Prozessanalysen der nonverbalen Interaktionen von Coach und Klient/in finden Einflüsse auf den Zielerreichungsgrad. Abschließend werden Grenzen der Untersuchungen, wissenschaftliche und praktische Folgerungen sowie Zukunftsperspektiven thematisiert. 

Freiburger Erfolgsfaktoren-Coaching. Vier Erfolgsfaktoren zur Etablierung von Konsistenz bei Coachees 
Peter Behrendt

Zusammenfassung: Das Konsistenzmodell von Grawe liefert eine theoretische Grundlage zum tieferen Verständnis von Coaching allgemein und dem notwendigen Veränderungsprozess in erfolgreichen Coachings. Mit dem Freiburger Erfolgsfaktoren-Coaching wird ein Ansatz vorgestellt, der sich wissenschaftlicher Fundierung verpflichtet. Aus dem Konsistenzmodell und neuropsychologischer Forschung werden die vier erfolgskritischen Erfolgsfaktoren abgeleitet: Ressourcenaktivierung incl. der Coaching-Beziehung, Klärung, Bewältigung und Problemaktualisierung. 

Das coachingtool-spezifische Wirkfaktorenmodell 
Theresa Wechsler

Zusammenfassung: Wirkfaktoren sind Merkmale, die erfolgreiche von weniger erfolgreichen Coachings unterscheiden und auf die die Wirkungen eines Coachings zurückzuführen sind. Deren Verwirklichung in Coaching-Tools ist deshalb sowohl aus wissenschaftlicher Perspektive als auch für Praktiker, welche Coaching-Tools möglichst erfolgversprechend anwenden möchten, von Interesse. Das coachingtool-spezifische Wirkfaktorenmodell leitet sich aus den Wirkfaktorenmodellen von Greif und Grawe ab und enthält speziell auf Coaching-Tools bezogene Wirkfaktoren: ergebnisorientierte Selbstreflexion, ergebnisorientierte Problemreflexion, Zielklärung, Umsetzungsunterstützung, Ressourcenaktivierung und Erlebnisaktivierung.

Vertrauen als Merkmal von Beziehungsqualität: Modellentwicklung und explorative Interviews im Kontext sportpsychologischer Betreuung
Jens Kleinert, Sara Wippich

Zusammenfassung: Es wird ein Modell entwickelt, welches interpersonales Vertrauen als Konsequenz der subjektiven Evaluation personaler und aufgabenbezogener Betreuungsbedingungen sieht. Evaluation ist hierbei situativ, kontextuell oder global auf Kompetenz oder Valenz ausgerichtet. In fünf Experteninterviews wird die Struktur und Anwendbarkeit dieses Modells in der Sportpsychologie exploriert. Das situative und kontextuell gebundene Wohlwollen und die Wertschätzung für den Athleten waren für die Befragten ebenso Bedingungen für Vertrauen wie die globale Zuschreibung vertrauensvoller Personmerkmale. Expertise spielte für die Befragten im Vertrauensprozess eine untergeordnete Rolle. Diskrepanzen zwischen Ausgangsmodell und Expertenmeinung weisen auf zukünftige Forschung und Beratungsoptimierung hin.

Praxisberichte

Evaluation von Supervisionsprozessen an Südtiroler Schulen Christine Gasser
Zusammenfassung: Seit zwölf Jahren gibt es in Südtirol Supervision und Coaching als festen Bestandteil im Unterstützungs- und Beratungsangebot für Schulen. Fast genau so lange, neun Jahre, werden die Supervisionsprozesse evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig das Angebot der Supervision mittlerweile im Schulsystem geworden ist und wie stark alle Beteiligten davon profitieren. Besonders bei der Zusammenarbeit mit Kolleg/innen stellen die teilnehmenden Lehrpersonen positive Veränderungen fest.

Wirkprozesse kollegialer Beratung. Praxiserfahrungen von Kita-Leitungskräften Susanne Vaudt, Annelie Nolte
Zusammenfassung: Kindertageseinrichtungen (Kitas) befinden sich seit Jahren in einem beständigen Prozess der Weiterentwicklung. Gesellschaftliche Entwicklungen, bundesgesetzliche und landesrechtliche Vorgaben stellen Leitungskräfte in der Kita vor vielfältige Herausforderungen. Dieser Aufsatz untersucht den Beitrag der kollegialen Beratung als interventionsorientiertes Beratungsformat für Kita-Leitungskräfte. Dazu wird der Nutzen der kollegialen Beratung in unterschiedliche Wirkungsbereiche operationalisiert. Die mit Hilfe von narrativen Interviews gewonnenen Daten zeigen positive Wirkprozesse im Hinblick auf die eigene Leitungskompetenz.

Transfermessung von Coaching Matthias Schmidt, Lothar Bildat 
Zusammenfassung: Coaching wirkt – das ist nichts Neues. Dennoch fehlt es noch immer an Studien, die einen Wirknachweis bringen. Diese Studie zeigt in einem quasiexperimentellen Untersuchungsdesign mit Messwiederholung, wie sich Coaching positiv auf die Seelische Gesundheit bei jungen Arbeitslosen auswirkt. Das Programm wurde summativ mit dem Vier-Ebenen-Modell von Kirkpatrick evaluiert. Die Teilnehmer, konnten im Vergleich zu den beiden Kontrollgruppen bedeutsame Verbesserungen der psychischen Gesundheit, vor allem eine Senkung der Depressivität, nachweisen. Die Integrationsquote in Arbeitsverhältnisse oder Ausbildung lag bei 56,2 % – im Vergleich zu herkömmlichen Programmen mit einer Quote von 20 – 30 %.

Diskurs

Paradoxien und Eiertänze um Wertschätzung in Organisationen. Eine Antwort auf die Replik von Ferdinand Buer Mirko Zwack, Audris Muraitis, Jochen Schweitzer-Rothers
Zusammenfassung: Dieser Beitrag antwortet auf die Replik von Ferdinand Buer des Artikels „Wozu keine Wertschätzung? Zur Funktion des Wertschätzungsdefizits in Organisationen“. Missverständliche Eindrücke, die durch die Lektüre der Kritik entstanden sein könnten, werden zurechtgerückt. Darüber hinaus wird dafür geworben, in der Auseinandersetzung mit Organisationen mit Paradoxien zu rechnen.

Weitere Informationen zur Zeitschrift OSC finden Sie unter folgender Adresse:
http://www.coaching-literatur.de/osc.htm  
www.osc-digital.de  

Herausgeberin: Dr. Astrid Schreyögg
Dr. Astrid Schreyögg in der RAUEN-Datenbank:
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=14 

Redaktion: Dr. Christoph J. Schmidt-Lellek
Dr. Christoph J. Schmidt-Lellek in der RAUEN-Datenbank:
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=167

6. Rezensionen von Coaching-Büchern

Die von uns geführte Gesamtliste der Coaching-Literatur umfasst inzwischen 1.731 Einträge und 315 Rezensionen von Coaching-Büchern. Folgend finden sich die neuesten Rezensionen.

Training kompakt: Coach-Auswahl im Personalmanagement

von Oliver Müller (2012)
Cornelsen Scriptor

ISBN: 978-3-589-24241-2, 128 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 9,95

Rezension von Anne Haker: Oliver Müller ist ein kompakter, leicht lesbarer und für Laien gut zu verstehender Leitfaden gelungen, der Personalmanager in den entscheidenden Fragen zur geeigneten Coach-Auswahl unterstützt.
Gesamte Rezension lesen:
http://www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_mueller_3589242418.htm 

Coaching-Tools III: Erfolgreiche Coaches präsentieren Interventionstechniken aus ihrer Coaching-Praxis (Edition Training aktuell)

von Christopher Rauen (Hrsg.) (2012)
managerSeminare Verlags GmbH

ISBN: 978-3-941965-48-5, 352 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 49,90

Rezension von Anne Haker: Das Buch ist sehr praxisbezogen, nur vereinzelt finden sich kurze theoretische Ausflüge. Dementsprechend richtet es sich an eine coaching-erfahrene Leserschaft, die eine solide Theoriebasis mitbringt. Fazit: Coaching-Tools III ist eine wahre Schatzkiste erprobter Interventionstechniken. Schade, dass dies der letzte Band der Reihe ist.
Gesamte Rezension lesen:
http://www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_rauen_3941965484.htm 

Persönlichkeitscoaching: Acht Schritte zur Führungsidentität

von Kerstin Riedelbauch & Lothar Laux (2011)
Beltz

ISBN: 978-3-621-27632-0, 395 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 49,95

Rezension von Dr. Jörg Pscherer: In einer dem Coaching-Selbstverständnis als wissenschaftsbasierte Profession adäquaten Art schaffen es die Persönlichkeitsforscher Riedelbauch und Laux, uns die Gestaltungschancen einer stimmigen Führungsidentität als Balance zwischen Innen und Außen nahezubringen. Das Schöne daran: es ist lernbar.
Gesamte Rezension lesen:
http://www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_riedelbauch_3621276327.htm 

Wie Zahlenmenschen ticken: Stärken - Grenzen - Potenziale

von Angelika Leder (2012)
Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

ISBN: 978-3-446-42423-4, 240 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 18,90

Rezension von Anne Waldow: Sehr gut zu lesendes Debüt dank belebender und allegorischer Geschichten, aus denen inhaltlich dann jedoch eher floskelhafte als erkenntnisreiche Resultate hervorgehen.
Gesamte Rezension lesen:
http://www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_leder_3446424237.htm 


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7. Neue Coaches in der RAUEN-Datenbank

Im November und Dezember 2012 konnten folgende Coaches neu in die RAUEN-Datenbank aufgenommen werden: 

Eckhard Klomfass, D - 86447 Aindling
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1774 

Vera Decker, D - 31139 Hildesheim
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1775 

Hannelore Baumann, D - 89407 Dillingen
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1780 

Mark Pilz, D - 46240 Bottrop
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1782 

Martina Eifler, D - 53804 Much
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1783 

Aufnahme in die RAUEN-Datenbank
Rauen Coach-Datenbank

Details zur Aufnahme in die RAUEN-Datenbank finden Sie unter der folgenden Adresse: http://www.coach-datenbank.de/mitgliedschaft/aufnahmekriterien.html


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8. Coaching-Ausbildungen im nächsten Monat

Folgend die Liste der Coaching-Ausbildungen, die im nächsten Monat starten.

Diese Liste kann auch online mit den Ausbildungen abgerufen werden, die in den nächsten drei Monaten starten:
http://www.coaching-index.de/time_search.asp

Trigon Entwicklungsberatung
Dr. Werner Vogelauer (DBVC-anerkannt) (ACC-anerkannt)

Ausbildungsbeginn: 01.02.2013
Ausbildungstitel: Coaching Lehrgang Wien 2013 - Werkstatt & Kompakt.
A- Wien
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1247 

WCTC Akademie
Wild Consulting Training Coaching GmbH

Ausbildungsbeginn: 01.02.2013
Ausbildungstitel: Ausbildung zum zertifizierten Business Coach BDVT in Bonn.
D-53113 BonnKosten: 7.950 Euro zzgl. USt
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1675 

Trainergemeinschaft-Berlin
Gesellschaft für Training, Coaching, Weiterbildung und Supervision

Ausbildungsbeginn: 02.02.2013
Ausbildungstitel: Führungs-Coach
D-13187 Berlin-Pankow, Breite Str. 23a
Kosten: 5.480 €, umsatzsteuerbefreit, Ratenzahlung.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1403 

CorporateWork / Die COACHES
Dr. Rolf Meier und Axel Janßen

Ausbildungsbeginn: 06.02.2013
Ausbildungstitel: 26. Ausbildung zum Systemischen Management Coach(SMC)®
D-22761 HamburgKosten: Die Ausbildung kostet € 7.650,00 zzgl der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Frühbucherrabatt und Mehrbucherrabatt möglich. Teilzahlungsraten bei Privatbucher möglich.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1215 

dr.alexander et kreutzer
Institut für systemisches Coaching (DCV-anerkannt)

Ausbildungsbeginn: 08.02.2013
Ausbildungstitel: Coaching-Professionalisierung (Weiterbildung)
D-21335 Lüneburg, Leuphana Universität
Kosten: 690 EUR zzgl. USt. für 1 Modul der Coaching- Professionalisierung (3 ganze Seminartage). Preis inkl. Tagungsgetränke, exkl. Kost und Logis. Die Professionalisierung ist förderfähig unter bestimmten Voraussetzungen des Antragstellers. Am Standort Lüneburg z.B. über IWiN, einem Förderprogramm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Niedersachsen (ab 2 Modulen) oder über die Bildungsprämie, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem ESF gefördert wird.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1509 

sieger consulting
Elke Sieger

Ausbildungsbeginn: 09.02.2013
Ausbildungstitel: Kompaktausbildung Systemisches Coaching
D-64546 Mörfelden Walldorf
Kosten: Die komplette Ausbildung kostet EUR 3.190. Privatpersonen und Firmen mit weniger als 10 Mitarbeitern erhalten einen Rabatt von 20% auf die Ausbildungskosten. Alle Preise gelten zzgl. der gesetzlichen MwSt.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1414 

E•S•B•A – European Systemic Business Academy
Schweisfurth-Stiftung (DBVC-anerkannt) (ACC-anerkannt)

Ausbildungsbeginn: 15.02.2013
Ausbildungstitel: Intensivlehrgang Coaching
D-80638 München
Kosten: ab 3.900.- Euro zzgl. USt., exkl. der benötigten 5 Einzelcoaching-Stunden.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1273 

Führungsakademie Baden-Württemberg
Anstalt des öffentlichen Rechts (DBVC-anerkannt)

Ausbildungsbeginn: 15.02.2013
Ausbildungstitel: Blended-Learning Coaching Lehrgang der Führungsakademie Baden-Württemberg
D-76133 Karlsruhe
Kosten: Gebühr für den Gesamtlehrgang ohne Lehrcoaching 5.600 € (Selbstzahler 4.160 €) für 8 Seminare à 2 Tage. Einzelne Seminare können für 780 € (Selbstzahler 520 €) gebucht werden. Teil des Lehrgangs ist das Lehrcoaching (10 Doppelstunden á 120 € = 2.400 €; Selbstzahler: 10 Doppelstd. à 100 € = 2.000 €) und die Teilnahme an einer Kollegialen Coaching Konferenz (insgesamt 50 Stunden, kostenfrei).
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1439 

KRÖBER Kommunikation
Ausbildungsbeginn: 20.02.2013
Ausbildungstitel: Team Coach (SHB)D-70173 Stuttgart
Kosten: 1.950 Euro zuzügl. MwSt und Tagespauschale. Teilzahlung möglich.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1370 

echt. coaching® - Interdisziplinäres Ausbildungs-Institut
Wirtschaft & Kommunikation & Psychologie

Ausbildungsbeginn: 21.02.2013
Ausbildungstitel: Zertifizierte Ausbildung zum Personzentrierten Coach (DCG) - Coaching-Ausbildung 2013
D-69124 Heidelberg
Kosten: Sie werden an 12 Tagen inkl. Zertifizierung zielgerichtet nach eigenen Bedürfnissen ausgebildet. Die Ausbildungskosten betragen EUR 3500 .- zzgl. MwSt. Als Weiterbildung sind die Kosten der Ausbildung steuerlich voll absetzbar. In den Kosten enthalten sind Schulungsunterlagen und Tagungsgetränke.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1424 

ibo Beratung und Training GmbH
Ausbildungsbeginn: 21.02.2013
Ausbildungstitel: Coach mit ibo-Zertifikat - systemisch-biografieorientierte Coaching-Ausbildung
D-61231 Bad Nauheim (Hessen)
Kosten: EUR 6.400,- (zzgl. ges. MwSt) inkl. Seminarunterlagen, Zugang zur Internet-Lernplattform, sowie einmal jährlich eine kostenfreie Gruppen-Supervision; Mittagessen und Pausen-Getränke. Ratenzahlung möglich; Rabatt für Selbstzahler.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1410 

sieger consulting
Elke Sieger

Ausbildungsbeginn: 21.02.2013
Ausbildungstitel: Kompaktausbildung Systemisches Coaching
D-64546 Mörfelden Lifestyle-Werkstatt
Kosten: Die komplette Ausbildung kostet EUR 3.190. Privatpersonen und Firmen mit weniger als 10 Mitarbeitern erhalten einen Rabatt von 20%. Alle Preise gelten zzgl. der gesetzlichen MwSt.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1414 

Job Coach
Brigitte Backmann & Marita Bestvater GbR

Ausbildungsbeginn: 22.02.2013
Ausbildungstitel: Systemischer Coach und Systemischer Job Coach
D-48151 Münster, Von-Kluck-Str. 14-16Kosten: 4200,- € bei 24 Tagen Ausbildungen inkl. Testing Sie können gern jedes Modul, 3 Tage, einzeln buchen und müssen nicht direkt die komplette Ausbildung durchbuchen. Kostenfrei können Sie einzelne Module wiederholen. Auf Wunsch Siegel der CEE Coaching Experts Europe, 75,- €. Umsatzsteuerbefreit. Teilzahlungen sind möglich - denken Sie an den Bildungsscheck und die Bildungsprämie. Es fallen keine zusätzlichen Tagungspauschalen an. BIO Kaffee, Tee, Wasser, Plätzchen, Obst sind im Preis enthalten.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1521 

Coaching up!
Dipl.-Psych. Angelika Gulder

Ausbildungsbeginn: 22.02.2013
Ausbildungstitel: Ganzheitliche Coaching-Ausbildung
D-60000 Frankfurt
Kosten: 2.995 Euro (MwSt.frei)
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1465 

2coach Personal- und Unternehmensberatung
Ausbildungsbeginn: 22.02.2013
Ausbildungstitel: Ausbildung zum Coach
D-22305 Hamburg
Kosten: 4.958.- Euro zzgl. MwSt. Bezahlung und Abrechnung von Baustein zu Baustein. Bei Unterbrechung fallen keine weiteren Kosten an.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1365 

E.C.C. European Coaching Company GmbH
Ausbildungsbeginn: 22.02.2013
Ausbildungstitel: DIE Weiterbildung Business-Coaching im Rhein-Main-Gebiet
D-61462 Königstein
Kosten: Ihre Weiterbildungs-Investition: Die komplette Weiterbildung Business-Coaching kostet € 8.000,- zzgl. gesetzl. MwSt. In den Weiterbildungskosten sind enthalten: Umfassende E.C.C.-Lern- und Arbeitsunterlagen in Print- und Online-Version :: Hausaufgaben-Bewertung :: Getränke und Snacks :: für die Weiterbildung notwendige Vorträge, Workshops und Veranstaltungen laut Lernplan :: Prüfung und Zertifikat. Nicht enthalten sind: Einkauf von Büchern und sonstigem zusätzlichem Lernmaterial :: Reisekosten :: Hotel-Übernachtung :: Verpflegung :: Aufwendungen für Aktivitäten außerhalb des Lernplanes. Zahlungsmodalitäten: Sie haben die Möglichkeit, die Kosten als Gesamtbetrag oder in 2 Raten vor dem ersten Modul sowie vor dem dritten Modul zu überweisen. Entscheiden Sie sich den gesamten Betrag anzuweisen, erhalten Sie einen Bonus von 2 % Skonto. Der gesamte Betrag oder die erste Ratenzahlung ist 14 Tage vor Weiterbildungsbeginn fällig. Rücktrittsvorbehalt: Wir sind berechtigt, die Weiterbildung spätestens 2 Wochen vor Beginn abzusagen, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird oder sich sonstige für die Durchführung wesentliche Bedingungen geändert haben. Bereits bezahlte Teilnahmegebühren werden in diesen Fällen unverzüglich zurückerstattet. Darüber hinausgehende Ansprüche, insbesondere Schadenersatzansprüche, können von uns nicht akzeptiert werden. Alle genannten Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Gerne informieren wir Sie vorab auch unter Telefon 069-66 98 250.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1385 

DIE COACHES
Nina Meier und Partner

Ausbildungsbeginn: 26.02.2013
Ausbildungstitel: Ausbildung zum systemischen Management Coach (Hamburger Coach)
D-40212 Düsseldorf
Kosten: 4.800,00 EUR netto inklusive MotivStrukturAnalyse (MSA), Arbeitsordner und 2 Bücher - Ratenzahlung ist bei Privatzahlern möglich.
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Neulands Skills & Methods
Ein Geschäftsbereich von Neuland & Partner

Ausbildungsbeginn: 27.02.2013
Ausbildungstitel: Coachingausbildung kompakt
D-36037 Raum Fulda
Kosten: 8.995,00 Euro. 5 Module, 2 Gruppensupervisionen, 1 Webinar und ein 1/2-stündiges Transfertelefonat. Hinzu kommen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Seminarhotel. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
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management forum wiesbaden
Wolfgang Schmidt (DBVC-anerkannt)

Ausbildungsbeginn: 28.02.2013
Ausbildungstitel: Coachingausbildung (DBVC anerkannt)
D-65207 Wiesbaden und Hotels in der Nähe
Kosten: 6.610 €, zzgl. USt inkl. Unterkunft und Vollpension Die Kosten für den 1. Teil der Coachingausbildung betragen 3.190 € und für den 2. Teil der Coachingausbildung 3.420 € jeweils zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Im Preis enthalten sind Übernachtung und Vollpension in ausgesuchten Hotels. Privatzahler erhalten einen Nachlass.
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Aufnahme in die Coaching-Ausbildungsdatenbank

Details zur Aufnahme in die Ausbildungsdatenbank finden Sie unter der folgenden Adresse:
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9. Impressum/Copyright

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