Coaching-Newsletter November/Dezember 2007

1. Das Coaching-Interview – Dr. Ulrike Wolff

Thomas Webers im Interview mit Dr. Ulrike Wolff

Der Sprung über die unsichtbare Schwelle, die den Anführer vom Experten oder Manager trennt

Souveränität und Demut sind das gewisse Etwas, das einen Coach erst richtig gut macht. Im Jahr 1996 gründete Dr. Ulrike Wolff ihre gleichnamige ManagementBeratung in Berlin. Sie war Gründungs- und Präsidiumsmitglied des Deutschen Bundesverbands Coaching (DBVC), Leiterin des Fachausschusses "Profession" im DBVC, ist Beiratsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) und Aufsichtsrätin der Gothaer Allgemeine Versicherung AG.

Thomas Webers: Woher rührt eigentlich Ihre Affinität zum Coaching?
Dr. Ulrike Wolff: Coaching beinhaltet eine Kombination von Fähigkeiten, die gut mit dem übereinstimmt, was ich mitbringe, wie zum Beispiel ein etwa gleich ausgeprägtes analytisches wie kreatives Talent. Das ist ein Geschenk, das ich im Coaching sehr nützlich einbringen kann: Für die Klärungsvorgänge ist das ordnende, strukturierende Element enorm wichtig, für das Erreichen einer neuen Erkenntnis- oder Entwicklungsstufe ist der Sprung aus dem System oder der Perspektivenwechsel oft der entscheidende Kick. Vor allem aber faszinieren mich meine Klienten. Sie müssen sich selbst und andere in einer Welt mit vielen widersprüchlichen Anforderungen auf Kurs bringen und halten.

Höre ich da die Faszination der Entwicklungspsychologin heraus?
Ja, da ist sicher etwas dran. Ich war lange in der entwicklungspsychologischen Forschung tätig und das prägt natürlich. Ich bin nach wie vor neugierig auf das Leben und die menschliche Natur – vor allem in der Auseinandersetzung mit dem Außeralltäglichen, dem Herausfordernden, dem manchmal auch Überfordernden.

Und diese Neugier hat Sie unmittelbar zum Coaching geführt?
Nein, mein Weg zum Coaching war lang – und das ist auch gut so, um mit dem berühmten Zitat unseres Berliner Oberbürgermeisters zu antworten. Ich bin überzeugt, dass Coaching eine gewisse Reife voraussetzt, sowohl bezogen auf die Persönlichkeit als auch bezogen auf das Spektrum von Wissen und Erfahrung. Erst daraus entsteht dieses gewisse Etwas aus Souveränität und Demut, das einen Coach erst richtig gut macht. Mein Weg zum Coaching führte erst über die Verknüpfung von zwei verschiedenen Disziplinen, die wichtige Teile meines beruflichen Werdens sind: die entwicklungspsychologische Forschung und die bankfachliche Praxis.

Wie passt denn das zusammen?
Auf den ersten Blick gar nicht, auf den zweiten Blick ist es eine tolle Kombination. Aber das war alles überhaupt nicht geplant, genauso wenig wie meine Karriere als Coach. Ich musste nach meinem Postdoktorat an der Uni ganz einfach die Entscheidung treffen, ob ich den vorgezeichneten Weg einer Wissenschaftlerlaufbahn mit der Habilitation fortsetze oder ob ich mich draußen sozusagen in freier Wildbahn bewegen wollte. Gereizt hat mich das Unbekannte. Ich habe dann eine kleine Auszeit an der Uni genommen und drei Praktika in unterschiedlichen Industrien – Bank, Handel, Produktion – absolviert, um zu sehen, ob ich in diesen Umfeldern zurecht kam und ob das wirkliche Leben überhaupt etwas mit mir anfangen konnte. Zu meiner Freude hatte ich am Ende drei sehr positive Erfahrungen und drei Jobangebote. Die Entscheidung fiel für die Dresdner Bank und für eine Position in der Führungskräfteentwicklung. Wie damals üblich, sollte ich zum Einstieg einen Kurzdurchlauf durch die wesentlichen Bankbereiche machen ... Ich glaube, es hat nur wenige Wochen gedauert, dann kam ich zurück und bat meine Vorgesetzten, eine bankfachliche Trainee-Ausbildung machen zu dürfen. Ich hatte Feuer gefangen und wollte das Geschäft lernen, mit allem was dazu gehört.

Die haben sicher die Welt nicht mehr verstanden – so wie ich jetzt, wenn ich Ihnen zuhöre?
Ja, stimmt. Niemand hat das verstanden. Man hat mir sogar dringend abgeraten. Ich war ja bereits hoch qualifiziert, hatte einen klar umrissenen Karriereweg vor Augen – und nun wollte ich all das ohne Not aufgeben, um in einer Gruppe deutlich jüngerer Trainees noch einmal die Schulbank zu drücken. Aber ich war nicht davon abzubringen: Ich sah die Chance, mir zusätzlich eine neue Welt zu erschließen. Und genau so ist es auch gekommen. Es war eine tolle Zeit und ich habe viel gelernt, wenngleich es sicher kein Spaziergang war, mich in all die neuen Fachgebiete einzuarbeiten. Andererseits war ich natürlich ambitioniert und hatte hervorragende Rahmenbedingungen: Im Goldfischteich der Bank konnte ich in diversen Vorstandsprojekten mitarbeiten, hatte hochrangige Mentoren und besuchte sehr gute Seminare. Nach zwei Jahren hatte ich von der Vermögensverwaltung bis zum Investment Banking alles kennen gelernt, hatte eine Kreditausbildung und eine Ausbildung zur Firmenkundenbetreuerin absolviert und nahm am ersten Führungskräftenachwuchsprogramm der Bank teil.
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Das gesamte Interview mit Dr. Ulrike Wolff können Sie unter folgender Adresse lesen:
http://www.coaching-report.de/index.php?id=431 

Alternativ können Sie das ganze Interview in der PDF-Ausgabe des Coaching-Newsletters lesen:
http://www.coaching-newsletter.de/archiv/2007/2007_11.pdf 

Die Homepage von Dr. Ulrike Wolff:
http://www.wolff-managementberatung.de/ Interview

Thomas Webers
Redaktion Coaching-Report
http://www.coaching-report.de


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2. In eigener Sache: Coaching-Magazin

In den letzten Jahren sind die Abonnentenzahlen und der Umfang des Coaching-Newsletter kontinuierlich gewachsen. Gleichzeitig hat die Coaching-Branche erheblich an Bedeutung und Größe zugenommen. Wir sind daher der Meinung, dass es an der Zeit ist, den Coaching-Newsletter durch einen zusätzlich erscheinenden Titel zu ergänzen. In den letzten Monaten haben wir daher ein neues Zeitschriftenformat entwickelt: Das "Coaching-Magazin" wird Anfang 2008 erstmalig erscheinen. Als Chefredakteur wird Thomas Webers fungieren, der sich als erfahrener und versierter Kenner der Branche auf die neue Herausforderung freut.

Das Coaching-Magazin richtet sich sowohl an Coachs, Berater, Trainer und Weiterbildungsanbieter, als auch an coaching-interessierte Personen und Wissenschaftler. Ziel ist eine seriöse und fundierte Berichterstattung, die jenseits von Platitüden den Coaching-Markt kritisch beleuchten, Anregungen und Diskussionsstoff liefern will und zu mehr Transparenz beitragen möchte.

Im Unterschied zum Coaching-Newsletter, der zukünftig den News-Aspekt noch stärker betont, wird sich das Coaching-Magazin stärker auf Hintergrundberichte fokussieren. Auf diese Weise werden sich Coaching-Newsletter und Coaching-Magazin ideal ergänzen.

Das Coaching-Magazin

Das Coaching-Magazin bietet Ihnen Branchen-Infos, Hintergründe, Konzepte, Portraits, Praxiserfahrungen, handfeste Tools und einen Schuss Humor.

Sie können das Magazin im Abonnement oder als Einzelheft bestellen – und bequem per Rechnung, Kreditkarte oder PayPal bezahlen. Alle Infos zum Abo: www.coaching-magazin.de/abo

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3. DBVC veröffentlicht Leitlinien für Coaching

Der Deutsche Bundesverband Coaching e.V. (DBVC) hat ein 60-seitiges Coaching-Kompendium unter dem Titel "Coaching als Profession" veröffentlicht. Es beinhaltet Leitlinien und Empfehlungen für die Entwicklung von Coaching und soll nachhaltig zur Professionalisierung der Branche beitragen. Darüber hinaus dient das Werk als Leitfaden für alle, die sich beruflich mit Coaching beschäftigen und definiert für die Mitglieder des Verbandes verbindliche Professionsstandards.

Zielsetzung des DBVC-Coaching-Kompendiums ist es, eine fachliche und ethische Orientierungsvorgabe zu formulieren. Damit stellt sich der DBVC der Aufgabe, Coaching als Profession zu konzipieren und einen strukturierten Überblick über Coaching-Leistungen zu geben. Ergänzt wird die umfangreiche Grundlagenbestimmung durch einen für DBVC-Mitglieder bindenden Ethik-Kodex in Form berufsethischer Leitlinien für die Ausübung von Coaching; enthalten ist ferner ein kurzes Glossar, in dem einige zentrale Begriffe mit ihren wissenschaftlichen Hintergründen erläutert werden.

Unter der Federführung von Dr. Ulrike Wolff und Dr. Thomas Bachmann hat der im DBVC für das Coaching-Kompendium verantwortliche Fachausschuss Profession besonderen Wert auf klare Definitionen und Abgrenzungen der Begriffe gelegt. Neben der Begriffsdefinition Coaching als "professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung von Personen mit Führungs- und Steuerungsfunktionen" beschäftigt sich der Leitfaden auch mit den Anwendungsbereichen und der Abgrenzung zu anderen Beratungsformaten. So dient er auch zur Differenzierung von Coaching und Supervision, Mentoring oder Unternehmensberatung.

Damit empfiehlt sich das Kompendium all jenen, die sich professionell mit Coaching auseinandersetzen wollen, als hilfreiches Nachschlagewerk. Das von Dr. Astrid Schreyögg und Dr. Christoph Schmidt-Lellek redigierte Coaching-Kompendium kann gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro bei der Geschäftsstelle des DBVC angefordert werden.

Weitere Informationen:
http://www.dbvc.de/cms/index.php?id=409


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4. Coaching-Dialogforum für Unternehmensvertreter

Vom 25.-26.01.2008 findet bei der Deutschen Bahn AG in Bad Homburg das dritte Dialogforum für Unternehmensvertreter statt. Der Deutsche Bundesverband Coaching e.V. (DBVC, www.dbvc.de) lädt einmal im Jahr zum Dialogforum ein, damit DBVC-Mitglieder und Vertreter aus Organisationen miteinander in Kontakt treten und über den Einsatz, den Nutzen und die Qualität von Coaching in Organisationen sowie über Trends und Entwicklungen im Coaching-Feld diskutieren. Eingeladen sind Vertreter aus Unternehmen, die das Thema Coaching in Ihrer Verantwortung haben bzw. das Thema Coaching im Unternehmen betreuen.

Der Gastgeber für das dritte Dialogforum ist die Deutsche Bahn AG, DB Training, die ihre Räumlichkeiten im Trainingszentrum und Seminarhotel in Bad Homburg zur Verfügung stellt. Das Forum beginnt am Freitag, den 25.01.2008 um 14 Uhr und endet am Samstag, den 26.01.2008 ebenfalls um 14 Uhr.

Thematisch wird das nächste Dialogforum zwei Perspektiven von Coaching aufgreifen, die unterschiedliche Unternehmenskontexte betreffen. Es wird in Bezug auf Großunternehmen das Thema "PE, OE und Coaching-Felder - Wie positionieren sich Interne und Externe im Zusammenspiel" diskutiert und gleichzeitig mit Unternehmensvertretern aus mittelständischen Unternehmen über das Thema "Coaching - Was nützt es Mittelstandsunternehmen?" in den Austausch getreten.

Das DBVC-Dialogforum wird organisiert vom Institut für systemische Beratung Wiesloch, Leitung Dr. Bernd Schmid.Wer als Unternehmensvertreter Interesse an der Veranstaltung hat, kann sich mit Frau Susanne Meyer, Institut für systemische Beratung unter meyer@isb-w.de oder Tel. 06222 - 81804 in Verbindung setzten.

Weitere Informationen:
http://www.dbvc.de/cms/index.php?id=407


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5. Coaching-Umfrage Deutschland in Kooperation mit DBVC

Seit bereits fünf Jahren führt Jörg Middendorf seine "Umfrage zur wirtschaftlichen Situation von Coaches in Deutschland" durch. In diesem Jahr gibt es zwei Neuerungen: Die Umfrage erhält den prägnanteren Namen "Coaching-Umfrage Deutschland" und wird zudem in Kooperation mit dem Deutschen Bundesverband Coaching e.V. (DBVC, www.dbvc.de) durchgeführt. Der DBVC hat sich in seiner Satzung der Förderung und Entwicklung des Coachings in Praxis, Forschung und Lehre, Aus-, Fort- und Weiterbildung verpflichtet. Mit der Beteiligung an der Durchführung der Coaching-Umfrage will der DBVC die Initiative von Jörg Middendorf sichtbar und nachhaltig unterstützen.

Wie in den Vorjahren sind und bleiben die Ergebnisse der Umfrage allen Teilnehmern frei zugänglich. Verbände, die die Umfrage unterstützen können die Ergebnisse verbandsintern nutzen und in den verbandsinternen Medien verbreiten. Übergeordnetes Ziel ist es, mehr Transparenz in den Coaching-Markt zu bringen und die Daten allen interessierten Coaches zugänglich zu machen.

Die 6. Coaching-Umfrage Deutschland sowie die Ergebnisse der Umfrage aus den Jahren 2002–2006 finden sich auf der Internetseite http://www.coaching-umfrage.de  

Um auch für das Jahr 2007 aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen wird um Unterstützung gebeten. Die Umfrage läuft noch bis zum 15. Januar 2008 und kann unter folgender Adresse direkt gestartet werden:
https://survey.staffadvance.com/sta/264403355995308488395 

Jörg Middendorf ist Mitglied in der Coach-Datenbank:
http://www.coach-datenbank.de/coach_details.asp?userid=657


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6. Führungskräfte-Coaching Studie 2007

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit an der Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Essen führen Simone Otto und Jens Lagemann eine deutschlandweite Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Theo Peters zum Thema "Aktuelle Entwicklungen im Führungskräfte-Coaching" durch.

Ziel dieser Erhebung ist es, aktuelle, richtungsweisende Informationen über den Einsatz von Führungskräfte-Coaching als Entwicklungsmaßnahme für Führungskräfte in deutschen Unternehmen zu gewinnen. Das Ergebnis soll als Benchmark dienen. Unternehmen wird damit die Chance ermöglicht, den eigenen Stand in der Führungskräfteentwicklung zu analysieren. Zudem hilft die Studie, Coaching-Anbietern ihre Coaching-Maßnahmen auf die Bedürfnisse am Markt adäquat auszurichten.

Die Umfrage richtet sich branchenübergreifend an Personalmanager (Personalentwicklungsverantwortliche), die mit Maßnahmen zur Führungskräfteentwicklung in eigenen Unternehmen vertraut sind. Die Beantwortung der Fragen nimmt ca. zehn Minuten in Anspruch und ist passwortgeschützt. Alle Angaben werden anonym behandelt und die Auskünfte werden ausschließlich im Rahmen dieser Studie verwendet.

Die Online-Umfrage läuft bis zum 03.12.2007. Im Anschluss an die Studie werden die Autoren die Ergebnisse der Befragung den Teilnehmern per E-Mail zukommen lassen.Zum Mitmachen:
http://www.onlineumfragen.com/login.cfm?umfrage=4669&ttuid=To3ax7jwl0njm 

Weitere Informationen:
E-Mail: mailno spam@coaching-studie.de 
http://www.coaching-studie.de


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7. Zeitschrift Organisationsberatung – Supervision – Coaching (OSC)

Die Zeitschrift "Organisationsberatung - Supervision Coaching" (OSC) (VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden) hat in der neuesten Ausgabe 4/2007 den Themenschwerpunkt "Beratung von Familienunternehmen an Wendepunkten". Gastherausgeber dieser Ausgabe sind Prof. Dr. Arist von Schlippe und Tom A. Rüsen.

--- Hauptbeiträge ---

Tom A. Rüsen, Arist v. Schlippe: Krisen in Familienunternehmen und Unternehmensfamilien: Über parallele, interdependente Dynamiken in Familie und Unternehmen Krisen treten innerhalb der Lebenszyklen von Unternehmen und Familien regelmäßig auf. Welche Bedeutung haben solche Wendepunkte jedoch für die strukturell gekoppelten Systeme von Familienunternehmen? Der Artikel beschäftigt sich mit der Analyse von Krisenprozessen in diesem abgrenzbaren Unternehmenstyp. Neben der Entwicklung einer Definition des Krisenbegriffes für Unternehmensfamilien und Familienunternehmen werden auf der Basis eines aktuellen Forschungsprojekts relevante wechselseitige Einflüsse auf die Krisendynamik von Unternehmen und Familie betrachtet sowie ein Beschreibungsmodell hierzu vorgestellt.

Arthur Drexler, Heidi Möller: Einsatz eines Assessmentcenters im Rahmen von Unternehmensnachfolge
Nachfolgeprozesse in Familienunternehmen können sich schwierig gestalten, da es sich dabei um ein rollenkomplexes Thema handelt. Es gilt nämlich für den Senior und den Junior, die familiären Beziehungen, die unternehmerischen Perspektiven und die Verantwortung für das Eigentum gemeinsam unter einen passenden Hut zu bekommen, wobei generationsspezifische Spannungen und unterschiedliche Einstellungen zur Betriebsführung nicht selten ein hohes Konfliktpotenzial bedeuten. Damit eine Nachfolge in Familien gelingt, können neben den wirtschaftlichen und rechtlichen Überlegungen auch eignungspsychologische Methoden in Anspruch genommen werden, um die individuellen erfolgsrelevanten Entwicklungen bei Nachfolger/innen fundiert einschätzen zu können. Die Ergebnisse einer auf unternehmerische Merkmale ausgerichteten psychologischen Diagnostik führen potenziellen Nachfolger/innen ihre Stärken, aber auch die Defizite vor Augen und ermöglichen somit ihre gezielte Bearbeitung oder Kompensation zur Steigerung der unternehmerischen Fitness und zur Entspannung des Seniors. Dieser Beitrag beschreibt an Hand eines Fallbeispiels den Einsatz eines Einzel-Assessment Centers im Rahmen von Unternehmensnachfolge. Die Ergebnisse aus dem Einzel-Assessment weisen beim potenziellen Nachfolger auf Schwächen beim Selbstwert und bei sozialen Kompetenzen hin, und diese werden ausführlich mit einem psychodynamischen Erklärungsmodell in Beziehung gesetzt. Auf einer abstrakteren Ebene ergibt sich schließlich die Erkenntnis, dass es bei Nachfolgeberatungsprozessen mit solchen Konstellationen auch darum geht, ödipale Verstrickungen der Söhne und Töchter zu lösen.

Markus Plate: Paradoxiemanagement mit dem „Werte- und Entwicklungsquadrat“ 
Konflikte und Krisen in Familienunternehmen entstehen häufig aus paradoxen Handlungsaufforderungen, die aus der paradoxalen Organisation von Familienunternehmen entstehen. Diese Organisation bezieht sich dabei auf die Koppelungen der zwei Sozialsysteme „Familie“ und „Unternehmen“, die teilweise widersprüchlichen Funktionslogiken folgen, sodass richtiges Verhalten im Unternehmen falsches Verhalten in der Familie (und umgekehrt) sein kann. Ein beraterisches Werkzeug, um diese paradoxen Anforderungslagen sowohl konzeptionell zu erfassen als auch ressourcen- und entwicklungsorientiert umzudeuten, stellt das Werte- und Entwicklungsquadrat dar. In diesem Artikel wird zunächst die paradoxale Organisation des Familienunternehmens skizziert, um dann das Werte- und Entwicklungsquadrat vorzustellen. Im Anschluss wird dieses Werkzeug exemplarisch auf zwei Paradoxien im Familienunternehmen angewendet. 

Felix Georg Fabis: Instrumentarien zur Vermeidung und Lösung von Gesellschafterkonflikten in Familienunternehmen
Die üblichen juristischen Methoden zur Lösung von Konflikten unter Gesellschaftern eignen sich für Familienunternehmen nur mit Modifikationen, um der Besonderheit der doppelten Verbundenheit der Beteiligten auf Unternehmens- und Familienebene Rechnung zu tragen. Zur Verfügung stehen Instrumentarien, die zunächst auf Unternehmensebene Wirkung entfalten, und solche, die ihren Aufsatzpunkt in der Sphäre der Unternehmerfamilie haben, wobei beide Gruppen von Instrumentarien notwendigerweise in beiden Sphären wirken. Auf Unternehmensebene ist die Errichtung eines Beirates, die Vereinbarung von Schiedsklauseln und Mediationsvereinbarungen von Bedeutung, während auf der Ebene der Unternehmerfamilie die Errichtung einer Familienverfassung, die Schaffung eines Familienrates und die Einführung eines Familientages hilfreich sein kann. Der Beitrag stellt die genannten Instrumentarien vor und umreißt Ausgestaltung und mögliche Wirkung.

--- Praxisberichte ---

Tom A. Rüsen, Arist v. Schlippe: Reflexion der eigenen Krisenerfahrung durch einen Familienunternehmer
Im Rahmen einer aktuellen Studie des Wittener Institutes für Familienunternehmen wurden die Erfahrungen von Experten bezüglich der Krisendynamiken in Familienunternehmen reflektiert. Im Rahmen des hier abgedruckten Interviews beschreibt ein ehemaliger Familienunternehmer die Krisenentwicklung seines Unternehmens, das er in vierter Generation führte. Das Gespräch verdeutlicht die besondere Verknüpfung von Familie und Unternehmen und ihre wechselseitigen Einflüsse auf die Dynamiken einer hier stattfindenden Krise. Der Familienunternehmer zeigt dabei nicht nur typische Prozesse einer Krise und vorgenommener Bewältigungsanstrengungen auf, er weist dabei auch schonungslos auf Faktoren hin, die eine Unternehmensfamilie, die sich doch selbst als „Diener des Unternehmens“ versteht, zu einer destruktiven Randbedingung für die Krise des Unternehmens werden lässt. 

Ullrich Bieker, Herbert Hirsch: Vom Übergeben und Übernehmen. Zwei Beispiele aus FamilienunternehmenAnhand von zwei Fallbeispielen wird die besondere Dynamik der Organisationsentwicklung von Familienbetrieben – besonders in der Phase der Übergabe – geschildert. Dabei wird verdeutlicht, wie die Familiendynamik das Verständnis und das Verhalten der Beteiligten determiniert. Beraterinnen und Berater in diesem Feld benötigen Kenntnisse über die unterschiedlichen Regeln und Dynamiken der beiden sozialen Systeme Familie und Unternehmen und müssen in der Lage sein, diese sensibel und gleichwertig handhaben zu können.

Philip Eigen: „Was Du noch wissen solltest …“ Der Generationswechsel in Familienunternehmen und das Ringen um eine tragfähige WirklichkeitFamilienunternehmen ziehen Stärken und Schwächen aus der engen Kopplung zweier Systeme mit gänzlich unterschiedlicher Logik. Dies wird dann besonders deutlich, wenn das Unternehmen an die nächste Generation übergeben wird. Dieser Übergang markiert in der Regel den bedeutendsten Einschnitt im Lebenszyklus von Familienunternehmen und scheitert nicht selten. Wie lässt sich die Herausforderung formulieren, die an die nachfolgende Generation gestellt wird? Das Angebot des vorliegenden Textes besteht darin, dass die Nachfolgerin die eigenen und die Wirklichkeitskonstruktionen der an der Unternehmensübergabe Beteiligten bearbeitbar machen muss, um eine tragfähige (neue) Wirklichkeitskonstruktion des Unternehmens erschaffen zu können.

--- Diskurs ---

Astrid Schreyögg: Was ein Coach über Familienbetriebe wissen sollte. Bücher über FamilienunternehmenDieser Diskurs präsentiert drei relevante Bücher über Familienunternehmen. Sie enthalten als Gesamt das „Minimalwissen“, über das ein Coach, der Führungskräfte aus Familienunternehmen berät, verfügen sollte. Dabei werden Analysemuster unterschiedlicher Disziplinen von der Volkswirtschaftslehre bis zur Tiefenpsychologie herangezogen, und es werden unterschiedlich große und unterschiedlich alte Familienbetriebe beleuchtet. 

Weitere Informationen zur Zeitschrift OSC finden Sie unter folgender Adresse:
http://www.coaching-literatur.de/osc.htm 

Der VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage:
http://www.vs-verlag.de 

Herausgeberin:
Dr. Astrid Schreyögg
http://www.coach-datenbank.de/coach_details.asp?userid=14 

Redaktion: Dr. Christoph J. Schmidt-Lellek
http://www.coach-datenbank.de/coach_details.asp?userid=167


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8. Zeitschrift PiD mit "Coaching und Organisationsberatung"

Der Schwerpunkt der Zeitschrift "PiD - Psychotherapie im Dialog" kreist in der Ausgabe vom September 2007 (Heft 03, Jg. 8) um "Chancen und Risiken der Grenzgängerei".

Für Fritz Simon, Professor für Führung und Organisation an der Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Witten/Herdecke, ist die Sache klar: Für ihn sind Psychotherapeuten nur begrenzt als Coachs in Organisationen geeignet. Für die Organisationsberatung erscheinen sie ihm sogar völlig ungeeignet - und das unabhängig von der Schule, in der sie ausgebildet seien, oder der Methode, mit der sie arbeiteten. Er zeigt das sehr anschaulich an einer kleinen Fallstudie, die er den Leser bearbeiten lässt. Fazit: Der Mindset, die spezielle berufsspezifische Optik macht den Unterschied, ob man nun einen primär individuenspezifischen Ansatz wählt oder mit einem passenderen, geweiteten Blick ans Problem geht.

Rolf Haubl, Professor für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, kommt zu einem ähnlichen Ergebnis wie Simon - allerdings von anderer Seite her: Psychotherapeuten, die als Leitungs-Coachs arbeiten wollen, müssten sich entscheiden, ob sie sich dem neoliberalen Ansprüchen ihrer Kunden ("Turbokapitalismus") anpassen wollten. Das Leitungs-Coaching könne zu einem blinden (gut bezahlten) Fitmachen verkommen.

Das Schwerpunktheft 3/2007 der Zeitschrift "PiD - Psychotherapie im Dialog" kreist um solche "Chancen und Risiken der Grenzgängerei", wie sie Arist von Schlippe, Julika Zwack und Jochen Schweitzer im Editorial adressieren. In weiteren zehn Beiträgen von bekannten und weniger bekannten Autoren sowie drei zusätzlichen Interviews bietet diese PiD-Ausgabe reichlich interessanten Lesestoff.

Das Inhaltsverzeichnis samt Zusammenfassungen von diversen Artikeln finden Sie hier:
http://www.thieme-connect.com/ejournals/toc/pid


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9. Rezensionen von Coaching-Büchern

Selbst in Führung. Achtsam die Innenwelt meistern.

von Ingeborg Dietz & Thomas Dietz Helm Stierlin (Hrsg.) (2008)
Junfermann Verlag

ISBN: 978-3-87387-682-8, 224 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 26,00

Rezension von Thomas Webers: Dies ist ein Arbeitsbuch für Menschen, die unzufrieden mit ihrem bisherigen Verhalten sind, die sich auf neue Wege des Erlebens und Handelns begeben wollen. Und es ist auch ein Buch für Coachs, die Menschen dabei begleiten wollen. Ausgebildete Coachs werden hier allerdings keine wissenschaftlichen Grundlagen, Methodendiskussionen und Toolbatterien finden, die sie nicht schon woanders gefunden hätten. Beispielsweise die Teilearbeit aus Hypnosystemischer oder NLP-Schule, das Innere Team von Schulz von Thun. All dies und noch viel mehr wird zwar beim Kenner der Materie Resonanz erzeugen. Doch dieser Diskurs ist nicht Kern und Anliegen des Buchs. Es ist stattdessen ein klar strukturierter praktischer Leitfaden, der sich mit dem Thema Persönlichkeit auseinandersetzt und konkrete Hilfestellung und Anleitung für Klienten wie Coachs liefert.
[mehr...] http://www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_dietz_3873876825.htm

Führen mit Coaching. Vom Potenzial zur Spitzenleistung

von Ruth Hellmich (2009)
BusinessVillage

ISBN: 978-3-938358-08-5, 120 Seiten
Amazon.de Preis: ab EUR 8,88 (gebraucht)

Rezension von Jens Tangenberg: Sie sind Führungskraft und stehen wie so viele andere Chefs immer häufiger vor der schwierigen Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Ihre Mitarbeiter angesichts stetiger Veränderungen nicht „auf der Strecke bleiben“? Im Kontakt zu Ihren Mitarbeitern wird Ihnen auf jeden Fall mehr abverlangt als einfach zu sagen, „wo es langgeht“. Und mit dieser lapidaren Feststellung beginnen Ihre Fragen: Wie stellen Sie es an, sich als Coach Ihrer Mitarbeiter zum Personalentwickler im eigenen Team zu entwickeln? Welche Herangehensweisen, Techniken, Strategien hierzu müssen Sie beherrschen? Und dies natürlich in kurzer Zeit, denn als leitender Angestellte gibt’s eine ganze Menge an wichtigen Aufgaben zu erledigen...
[mehr...] 
http://www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_hellmich_3938358084.htm

Change-Talk. Coachen lernen! Coaching-Können bis zur Meisterschaft. 152 Karten in stabiler Papp-Box.

von Martina Schmidt-Tanger & Thies Stahl (2005)
Junfermann Verlag

ISBN: 978-3-87387-617-0, Seiten
Amazon.de Preis: EUR 54,00

Rezension von Dr. Klaus Stulle: Bücher zum Thema „Coaching“ gibt es bereits stapelweise, auch die Teilmenge der „Lehrbücher mit Coaching-Tipps“ ist mittlerweile reichlich bemessen. Doch das hier besprochene Werk ragt aus dieser Reihe deutlich heraus. Schließlich handelt es sich nicht um ein Buch, sondern um einen Karteikasten, etwa im DIN à 5-Format mit insgesamt 303 Einzelkarten, reichlich bedruckt auf Vorder- und Rückseite.Dabei unterscheidet sich der Inhalt der Karten zunächst nur unwesentlich von den schon angesprochenen „handelsüblichen“ Büchern: Es geht um Grundsätzliches wie die Unterscheidung zwischen „Teaching“, „Consulting“ und „Coaching“, um die erforderlichen Freiheiten des professionellen Coachs, um Details wie etwa die Sitzordnung bis hin zu Basis-Techniken wie Akzeptanz, Sinnesmodalitäten oder aktivem Zuhören.
[mehr...] 
http://www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_schmidt-tanger_3873876175.htm 

Selbstcoaching für Manager

von Felicitas von Elverfeldt (2005)
Orell Fuessli

ISBN: 978-3-280-05143-6, 128 Seiten
Amazon.de Preis: ab EUR 2,11 (gebraucht)

Rezension von Dr. Klaus Stulle: Bücher zum Thema „Coaching“ gibt es bereit reichlich, doch die meisten davon richten sich an professionelle Coachs selbst. Insofern stellt das hier vorliegende Werk eine Ausnahme dar. Es ist nämlich ausdrücklich an die (erheblich weiter gefasste) Zielgruppe der Führungskräfte adressiert und will ihnen eine „Hilfe zur Selbsthilfe“ geben. Und so findet der Leser in dreizehn Kapiteln eine Reihe von Tipps zur Selbstreflexion...
[mehr...] 
http://www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_elverfeldt_3280051436.htm 

Laufbahnberatung: Wege zur erfolgreichen Berufs- und Lebensgestaltung

von Hans U Hohner (2006)
Hogrefe AG

ISBN: 978-3-456-84251-6, 181 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 24,95

Rezension von Thomas Binder: Schon der Titel dieses Buches legt eine erweiterte Betrachtung des Begriffs Karriere nahe. Zum einen weist er auf eine zeitlich weiter gefasste Perspektive und zum anderen auf eine integrative Sichtweise, die Beruf und Privates gleichfalls im Blick behält. Diesem nicht leicht zu erfüllenden Anspruch stellt sich das Werk von Hans-Uwe Hohner konsequent und hebt sich damit von vielen Karriereratgebern oder Anleitungen zur Karriereberatung ab. Daher scheint es besonders für Coachs und Berater relevant, die zu diesen Themen Unterstützung anbieten.
[mehr...] 
http://www.coaching-literatur.de/rezensionen/rezension_hohner_3456842511.htm 


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10. Coaching-News

Klicken Sie auf einen der folgenden Buttons, um sich mit RAUEN Coaching zu vernetzen und um über aktuelle Coaching-News informiert zu werden:

Wie geldgierig darf ein Coach sein?
Wer von Coaching lebt, hat ein Interesse daran, das Geschäft auszudehnen. Klaus Eidenschink befasst sich im aktuellen Heft von wirtschaft+weiterbildung mit einem delikaten Thema.

Wenn der Arzt sein Einkommen dadurch sicherstellt, dass der Patient wiederkommt, dann muss er ihn krank machen. Wenn der Richter gewährleisten will, dass der Angeklagte wieder kommt, muss er ihn zu Unrecht anstiften oder zu unsinnigen Prozessen. Und der Seelsorger, der möchte, dass die Gläubigen in die Kirche kommen, darf ihnen nicht die Erlösung bringen, sondern muss ihnen Angst vor der Hölle machen... Und einen Coaching-Bedarf zu diagnostizieren, sei doch ebenfalls ein Leichtes, Klaus Eidenschink wirft in der aktuellen Ausgabe 11-12/07 eine brisante Frage auf.

Was geschieht mit "Produkten" wie Recht, Seelenheil, Gesundheit, wenn der Anbieter ein Interesse an der Nachfrage haben muss? Aus diesem Grund haben Kulturen Recht, Religion und - manche gar - Gesundheit unter staatliches Kuratel gestellt. Der Einzelne soll vor dem Markt geschützt werden. Und zur Not vor sich selber und seinen Ansprüchen.

Eidenschink zeigt zwei Wege auf, das Dilemma zu lösen:
- Coaching dürfte einen Menschen als Profession nur dann ernähren, wenn es der Betreffende zum Ernähren nicht bräuchte.
- Coaching ist staatlicher Kontrolle zu unterwerfen.

Die Beliebigkeit kann man hinzunehmen, wenn man auch hinnimmt, dass es die Kunden sind, die aus Schaden klug werden müssen.Weitere Informationen:
http://www.wuw-magazin.de 

"Raus ins Leben". Ein neues Coaching-Format startet im WDR-Fernsehen.Sechs junge Menschen sollen in der Gruppe in einem Haus auf dem Land herauszufinden, wo ihre Stärken liegen. - Und das Fernsehen schaut zu.

Für sechs junge Menschen bedeutet der Schritt "Raus ins Leben" eine Chance, meldet der WDR. Unter Anleitung von Coach Thomas Heinle werden Julia, Salvatore, Yvonne, Onur, Natascha und Sebastian lernen, endlich auf eigenen Füßen zu stehen. Die erste Herausforderung: Das ganze bisherige Leben hinter sich lassen, Zuhause ausziehen, neu anfangen, nach vorne blicken.

Coach Thomas Heinle holt die Sechs für das "Raus ins Leben"-Projekt nach Erftstadt, in ein Haus auf dem Land. Ohne Ablenkung sollen sie in der Gruppe herauszufinden, wo ihre Stärken liegen, wofür sie sich begeistern können, was ihre Leidenschaft entfacht. "Lebe deinen Traum" fordert Thomas Heinle, der im Auftrag der Agentur für Arbeit mit einer Erfolgsquote von 80 Prozent Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt geholfen hat, "Tue was du willst, aber tue es jetzt!".

Thomas Heinle arbeitet seit einigen Jahren als "Vermittlungscoach" und hat rund um diese Aktivität seine Methode schützen lassen, ein Buch veröffentlicht, einen Verband und offensichtlich später eine Genossenschaft gegründet. Seine Informationen im Internet sowie die des WDR erzeugen den Eindruck eines ganz normalen sozialarbeiterischen Ansatzes. Sicher werden Tausende dabei zusehen und ihren Spaß daran haben. Start der Sendung ist am 5. 11. 2007, 20.15 - 21.00 Uhr.

Weitere Informationen:
http://www.wdr.de/tv/echt/zursendung/rausinsleben/rausinsleben.jsp 
http://www.vermittlungscoach.de 

Mobbing: Bundesarbeitsgericht bestätigt Schmerzensgeld-Ansprüche
Arbeitgeber müssen Mitarbeiter vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz schützen.

Ein Oberarzt, der durch den Chefarzt seiner Abteilung in seiner fachlichen Qualifikation herabgewürdigt wird und deshalb psychisch erkrankt, hat gegen seinen Arbeitgeber Anspruch auf Schmerzensgeld. Die Entlassung des Chefarztes kann er im Regelfall aber nicht verlangen. Anspruch auf das Angebot eines gleichwertigen Arbeitsplatzes, an dem er nicht mehr den Weisungen des bisherigen Chefarztes untersteht, hat der Oberarzt nur dann, wenn ein solcher Arbeitsplatz in der Klinik vorhanden ist. Das entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem Urteil vom 25. Oktober 2007 (8 AZR 593/06).

Der Kläger ist seit Juli 1987 in der Klinik der Beklagten als Neurochirurg beschäftigt. Seit dem 1. Juli 1990 ist er Erster Oberarzt der Neurochirurgischen Abteilung, ab Anfang 2001 war er deren kommissarischer Leiter. Seine Bewerbung um die Chefarztstelle blieb erfolglos. Ab 1. Oktober 2001 bestellte die Beklagte einen externen Bewerber zum Chefarzt, von dem sich der Kläger seit Mai 2002 "gemobbt" fühlt. Ein von der Beklagten in die Wege geleitetes "Konfliktlösungsverfahren" blieb erfolglos. Von November 2003 bis Juli 2004 war der Kläger wegen einer psychischen Erkrankung arbeitsunfähig. Seit Oktober 2004 ist er erneut krank.

Der Senat des BAG hat das Berufungsurteil aufgehoben und den Rechtsstreit an das Landesarbeitsgericht Hamm zurückverwiesen, da der Chefarzt die psychische Erkrankung des Klägers schuldhaft herbeigeführt habe. Für den Schmerzensgeldanspruch habe die Beklagte einzustehen, da der Chefarzt ihr Erfüllungsgehilfe sei. Über die Höhe des Schmerzensgeldes muss das Landesarbeitsgericht nun entscheiden. Auch ist noch zu prüfen, ob der Kläger unmittelbar Ansprüche gegen die Beklagte hat, weil diese möglicherweise ihre Verpflichtung verletzt hat, den Kläger vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz zu schützen.

Meist scheitern Verfahren daran, dass "Mobbing" an sich schwer nachweisbar ist. Der betroffene Arbeitnehmer muss möglichst genau dokumentieren können, in welcher Weise er schikaniert wurde und inwieweit der Arbeitgeber Einfluss hätte nehmen können und müssen, um dies zu unterbinden.

Weitere Informationen:
http://www.bundesarbeitsgericht.de 

Weniger Geld für Qualitäts-Checks der Weiterbildungsangebote
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kürzt der Stiftung Warentest im kommenden Jahr die Mittel für die Qualitäts-Checks.
Der Weiterbildungssektor ist gesetzlich weitgehend ungeregelt, der Markt unübersichtlich und das Qualitätsproblem allgegenwärtig. Deshalb benötigt der private Verbraucher Hilfe. Die Stiftung Warentest hat sich zum Ziel gesetzt, hier durch vergleichende Tests, Reports und Marktübersichten weiterzuhelfen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäische Sozialfonds (ESF) finanzieren diese Arbeit bislang - ohne inhaltliche oder methodische Vorgaben.

Doch jetzt - mit Ablauf der Probephase - zieht die Politik die Bremse, meldet die Financial Times Deutschland: Statt wie bisher im Jahr 2 Mio. €, soll es ab 2008 nur noch 1,4 Mio. € Zuschuss geben. Warum, das Ministerium das Geld kürzen will, ist unklar.

Weitere Informationen:
http://www.test.de/themen/bildung-soziales/weiterbildung/wbt1/wbt2/ 

Stellenbesetzung: Persönliche Netzwerke sind für Unternehmen wichtig
IAB: Ein Drittel aller Neueinstellungen kommt über eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte zustande.

Die Betriebe nutzen, zeigt die Betriebsbefragung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), bei der Personalsuche meist mehrere Wege zugleich - neben den Vermittlungsdiensten der Agenturen für Arbeit beispielsweise auch Inserate und informelle betriebsinterne Möglichkeiten.
Inserate schalteten die Arbeitgeber bei 41 Prozent der offenen Stellen.Bei 40 Prozent aller offenen Stellen wurde neues Personal über eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte gesucht.
Die Dienstleistungen der Arbeitsagenturen einschließlich der Internet-Jobbörsen der Bundesagentur für Arbeit nutzten die Betriebe bei 33 Prozent der offenen Stellen.
Andere Internetdienste als die BA-Jobbörse wurden bei 29 Prozent der offenen Stellen genutzt.
Initiativbewerbungen bezogen die Betriebe bei 27 Prozent der offenen Stellen mit ein.

Am häufigsten wurde neues Personal über eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte gefunden (bei 34 Prozent aller Neueinstellungen). Die informelle Suche nach Bewerbern hat damit unverändert große Bedeutung. Dies bestätigt die anhaltende Relevanz beruflicher und sozialer Netzwerke sowohl für die Arbeitgeber als auch für die Arbeitsuchenden.

Weitere Informationen:
http://www.iab.de 

Schnelles Coaching in der Mittagspause
Die Kölner Managementtrainerin Claudia Fountain hat ein Kurz-Coaching für die Mittagsstunden entwickelt, das sie zusammen mit anderen Beratern in verschiedenen Städten anbietet.

Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erläutert und verteidigt sie ihr Konzept. So sei der zeitliche Engpass für sie kein Problem, da sie lösungsorientiert arbeite. Und was man mittags nicht endgültig bearbeiten könne, könne man ja auch noch zu einem späteren Zeitpunkt weiterführen. Coaching als Appetizer?

Oder eben "Feuerwehr-Coaching", wie das Frau Fountain selber nennt. Und die Kritik, sie halte die Menschen von der Erholung ab, kontert sie mit der Bemerkung, dass ein Kurz-Coaching wesentlich erholsamer sei, als die Pause allein mit seinen kreisenden Gedanken zu verbringen.

Weitere Informationen:
http://www.sueddeutsche.de/,tt8m1/jobkarriere/artikel/454/143137/ 
http://www.mittagspausen-coaching.de 

Warum positives Denken gefährlich sein kann
Die Chemnitzer Psychologen Astrid Schütz und Lasse Hoge setzen sich mit Alltagsannahmen kritisch auseinander und empfehlen selbst Optimisten eine Prise Vorsicht und Überlegtheit.

Bücher und CDs zum Thema "Positives Denken" sind populär - spätestens seit die Welle der Motivationstrainer Mitte der neunziger Jahre über Deutschland hereinbrach. Einige Autoren wie Dale Carnegie erzielten mit Leitsätzen wie "Denke positiv" und "Sorge Dich nicht, lebe!" Millionenauflagen. Betrachtet man jedoch die Rezensionen von Käufern dieser Ratgeber, so schwanken diese zwischen Euphorie und Enttäuschung. "In den meisten populären Büchern zu positivem Denken werden dessen Grenzen weggeredet. Aussagen wie ‚Nichts ist unmöglich' oder ‚Sie können alles, was Sie sich zutrauen!' versprechen schier grenzenlosen Erfolg", meint Prof. Dr. Astrid Schütz. Die an der Technischen Universität Chemnitz tätige Professorin für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik hat gemeinsam mit ihrem Mitarbeiter Lasse Hoge Ergebnisse eigener wissenschaftlicher Untersuchungen sowie weitere Befunde aus psychologischen Studien in aller Welt zusammengefasst.

Die Forscher betonen, dass positives Denken allein noch niemanden auf den Mount Everest geführt habe. Im Gegenteil sei positives Denken als alleinige Strategie gefährlich. So warnte schon der Schriftsteller Mark Twain: "Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern - Sie können an einem Druckfehler sterben". Schütz und Hoge bleiben allerdings nicht bei Skeptizismus stehen, sondern zeigen ein angemessenes Verhalten auf: "Nur durch die Kombination von Selbstvertrauen und sorgfältiger Vorbereitung ist es möglich, hohe Ziele zu erreichen. Auch die Berichte über erfolgreiche Individuen deuten darauf hin, dass diese sich nur begrenzt auf positives Denken verlassen haben. Edison gab seine Vision von der Glühbirne nicht auf, bis er sie wahr machen konnte. Dennoch vernachlässigte er in der Zwischenzeit nicht die Sorge um seinen Lebensunterhalt."

Angesichts des großen öffentlichen Interesses am positiven Denken wenden sich die Forscher Schütz und Hoge nun mit einem Buch an ein breites Publikum: "Positives Denken: Vorteile - Risiken - Alternativen". Sie beschreiben auf 218 Seiten die wichtigsten Erkenntnisse auf unterhaltsame und verständliche Weise.

Über die Rolle der "Konsultanten", postheroisches Management und X-Organisationen
Rückschau auf die 2. Biennale für Management und Beratung in Berlin.

Nach dem Auftakt in 2005 traf sich die systemische Beraterszene - unter ihnen auch bekannte und renommierte Coachs wie Dr. Wolfgang Looss und Klaus Eidenschink - wieder zur Biennale in Berlin. Das Management Zentrum Witten, vertreten durch die bekannten Vordenker Fritz Simon, Rudi Wimmer und Dirk Baecker, hatte mit allerlei Aufwand gelockt. Und rund 180 Teilnehmer sowie um die 50 Referenten und etliche Pressevertreter waren gekommen.

Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag des Philosophen Peter Sloterdijk zum Thema "Konsultanten" und das anschließende Podiumsgespräch mit dem Soziologen Dirk Baecker. Auf die konkrete Teilnehmeranzahl bei diesem Highlight lief während der gesamten Kongressdauer eine Wette in Form eines rechnergestützen Informationsmarkts. Wie an der Börse (oder bei Günter Jauch) konnten die Teilnehmer Stimmungen und Meinungen bewerten und in Aktienform setzen.

Weitere Key Notes gab es von Dirk Baecker, Fritz Simon, Amar Bhidé und Kathleen Sutcliffe. Der postheroische Geist - nach Dirk Baeckers essayistischen Veröffentlichung der 90er Jahre benannt und vor kurzem als Titel einer neuen eigenen Zeitschrift wiederbelebt - wurde durch derlei Fokussierung auf VIPs sowie das großartige Ambiente am Berliner Gendarmenmarkt und die gesamte gediegene und stilvolle Kongressdesign allerdings gehörig konterkariert. So war extra für den zweiten Abend eine Revue im Konzerthaus Berlin komponiert worden, die zu später Stunde Musik, Theater- und Filmelemente sowie ein philosophischen Diskurs zu einer Performance verband.

"Ein anspruchsvolles Publikum erwartet ein anspruchsvolles Kongressdesign," kommentierte Professor Fritz Simon den außergewöhnlichen Rahmen. Erstmalig experimentierte man so mit dem Veranstaltungsformat "Rent a Referent". An ca. 30 Tischen saßen am dritten Tag die Berater-Referenten, die an den ersten beiden Kongresstagen Workshops als Berater-Klienten-Tandems angeboten hatten, und boten sich für 20-minütige Konsultationen an. Die anfängliche Skepsis und Vorsicht auf Seiten der Teilnehmer machte schon bald einer zunehmenden Begeisterung Platz.

Die Veranstaltung insgesamt war reichhaltig und anregend dramaturgisch gestaltet. Sie bot neue Ansichten und Erkenntnisse wie die des Harvard-Forschers Amar Bhidé, der zeigte, das viele erfolgreiche Unternehmen eben nicht wie sonst gelehrt mittels Masterplan erfolgreich wurden, sondern durch Kopieren, Ausprobieren und das Ausnutzen von Gelegenheiten. Aber es gab auch eher schwache, wenn auch kurzweilige Impulse wie der Key Note von Fritz Simon zum Thema Langeweile in Organisationen: Da war es nun, das X der Organisationen in Form des von James March früher schon organizational slack genannten, notwendigen Überschusses und Unverplantseins.

Auch die Workshops wurden von den Teilnehmern durchaus unterschiedlich bewertet. Das von Mitinitiator Fritz Simon benannte anspruchsvolle Publikum hatte ja auch einen anspruchsvollen Preis für die Veranstaltung bezahlt. Aufgefallen war zudem dem ein oder anderen, dass gewisse Beraterkreise, die man bei der ersten Biennale-Veranstaltung in 2005 noch gesehen hatte, nun offensichtlich fehlten; was natürlich zu diversen Spekulationen führte.

So blieb zum Schluss der Eindruck, an einem großen Klassentreffen teilgenommen zu haben. Das Management Zentrum Witten - sich selbst Denkwerkstatt nennend - hat sich alle Mühe der Markenbildung gegeben. Und dass man sich in zwei Jahren in Berlin wieder sieht, ist sowieso klar. Die, die nicht teilnehmen konnten, werden sicher bald DVDs und andere Materialien erstehen können.

Weitere Informationen:
http://www.x-organisationen.de 
http://www.mz-witten.de 

"Online-Sprechstunde" zu Mobbing und Burnout
Portal "Mobbing & Burnout" des Sozialnetz Hessen in neuem Gewand

Hilfen zum Umgang mit Mobbing und Burnout bietet das Informationsangebot auf dem Portal des Sozialnetz Hessen. Es wurde inhaltlich und auch optisch überarbeitet. Das Angebot ist Teil des Fachportals "Arbeit und Gesundheit", in dem Schritt für Schritt alle Informationen zum Themenkreis "Prävention im Arbeitsleben" gebündelt werden. Die Informationen zu Mobbing und Burnout stammen vom ver.di Bildungswerk Hessen.

Jeden Mittwoch zwischen 16 und 18 Uhr können sich Betroffene, Führungskräfte und Interessenvertretungen beim Chat "Online-Sprechstunde" gewerkschaftlich gefärbten Rat und Hilfe holen.

Weitere Informationen:
http://arbeit-und-gesundheit.sozialnetz.de/go/id/hzq/ 

Chancen und Risiken virtueller Organisationsstrukturen
BMBF-Förderschwerpunkt "Gestaltung der Arbeit in virtuellen Unternehmen" zieht Bilanz.

Globalisierung und flächendeckende Einführung von Informationstechnologien haben zu virtuellen Strukturen in Wirtschaft und Gesellschaft geführt. Gefördert von den modernen Kommunikationsmöglichkeiten breiten sich in und zwischen selbstständigen Unternehmen Kooperationsformen aus, die Projektcharakter haben, zeitlich befristet sind und damit hohe Flexibilität aufweisen. Merkmale solcher virtueller Unternehmen sind verteilte Standorte, wechselnde Zusammensetzung der Kooperationspartner sowie ein einheitlicher Marktauftritt.

Dieser neue Unternehmenstyp und die durch ihn begründeten Netzwerke stellen Wissenschaft und Praxis vor zahlreiche Herausforderungen. Sie reichen von der Frage, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahtlos über Zeitzonen, Entfernungen, Niederlassungen und Geschäftsgrenzen hinweg zusammenarbeiten können, über Kostenfragen und Unternehmenskulturen bis zu Qualifizierungsfragen und gesellschaftlicher Akzeptanz. Arbeitswissenschaft und Organisationstheorien haben die mit dem neuen Unternehmenstyp verbundenen Herausforderungen bisher kaum reflektiert, begründet die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, die Einrichtung eines Förderschwerpunkts im Jahre 2001.

Insgesamt 16 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gingen nun in den vergangenen Jahren der Frage nach, welche Voraussetzungen und Erfordernisse sich für die menschengerechte Arbeitsgestaltung sowie die damit verbundene technische Unterstützung in virtuellen Unternehmen ergeben. Mit Abschluss der Förderphase durch das BMBF wurde nun bilanziert. Die Auswahl zentraler Forschungsergebnisse des Schwerpunktes liegen nun in Kurzform als Broschüre zum Download (PDF) vor. Aus den Ergebnissen ist festzuhalten, dass mit der erfolgreichen Gestaltung von virtuellen Organisationsstrukturen positive Auswirkungen auf die Beschäftigungsentwicklung einhergehen. Neue Formen des Lernens und der Kompetenzentwicklung und ihre effektive Verknüpfung mit der Personal- und Organisationsentwicklung sind dabei wichtige Schritte, resümiert die Ministerin.

Weitere Informationen:
http://pt-ad.pt-dlr.de/Dateien/4__Virtuelle_Unternehmen_komprimiert(2).pdf 

Innovation mit älteren Belegschaften?
Neue Forschung zum demographischem Wandel an der Bremer Jacobs University.

Die demografisch bedingte Veränderung der Altersstruktur von Mitarbeitern stellt die Wirtschaft zunehmend vor Herausforderungen: Trotz der "kollektiven Alterung" ihrer Belegschaft müssen Unternehmen innovativ und zukunftsfähig bleiben und sich mit neuen Strategien in der Personalpolitik an die veränderte Situation anpassen.

Anhaltspunkte für solche neuen Strategien soll jetzt die Studie an der Jacobs University liefern, an der sich acht Wissenschaftler von Universitäten in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Südafrika und den USA beteiligen. Sven Völpel, Professor of Business Administration an der Jacobs University Bremen, und Gerben S. van der Vegt, Professor in Work and Organizational Psychology an der Universität Groningen, leiten das dreijährige Projekt. Die Volkswagen-Stiftung finanziert mit rund 324.000 Euro das Forschungsprojekt.

Die Studie geht der Frage nach, wie sich die Alterung der Erwerbskräfte auf die Innovativität von Organisationen und Unternehmen auswirken wird. Ziel des großangelegten Projekts ist es, ein Modell zu entwickeln, das den Einfluss einer älteren Belegschaft auf Innovationsprozesse von der Ideenfindung bis zur Implementierung erklärt. Auf der Basis dieser Bestandsaufnahme und Analyse sollen Maßnahmen entwickelt werden, die die Potenziale älterer Beschäftigter für erfolgreiche Innovationsprozesse optimal nutzen und zur Stärkung von ihrer Leistungs- und Innovationsbereitschaft beitragen.

Weitere Informationen:
http://www.jacobs-university.de 

Geld motiviert - wenn man mehr bekommt als der Kollege
Mit welchen Gefühlen man auf seinen Gehaltscheck reagiert, hängt maßgeblich davon ab, wie viel der Kollege verdient. Das legt ein Experiment von Ökonomen und Hirnforschern der Universität Bonn nahe.

Darin ließen sie Versuchspersonen - insgesamt 38 Männer - paarweise gegen Bezahlung eine einfache Aufgabe durchführen. Die Bonner Forscher um den Epileptologen Professor Dr. Christian Elger und den Ökonomen Professor Dr. Armin Falk untersuchten währenddessen die Hirnaktivität ihrer Probanden mit einem Magnetresonanz-Tomographen (fMRT). Der Tomograph erfasste, in welchen Hirnregionen der Testpersonen sich die Durchblutung änderte. In gut durchbluteten Gebieten gelten die Nervenzellen als besonders aktiv.

Im Experiment erschien auf einem Bildschirm eine gewisse Anzahl Punkte, deren Menge die Probanden schätzen mussten. Danach wurden die Versuchsteilnehmer informiert, ob sie richtig getippt hatten. Falls ja, erhielten sie eine Belohnung, die von 30 bis 120 Euro reichte. Gleichzeitig wurde ihnen mitgeteilt, ob ihr Spielpartner erfolgreich gewesen war und welchen Lohn er dafür einstreichen konnte. Das Ergebnis war für die Forscher verblüffend: Bekam ein Teilnehmer mehr Geld als sein Mitspieler, zeigte sein "Belohnungszentrum" eine weit stärkere Aktivierung, als wenn beide dieselbe Summe erhielten. Die Ergebnisse, die soeben in der renommierten Wissenschaftszeitschrift Science erschienen, stehen wieder einmal in krassem Gegensatz zur Ökonomie-Mainstream-Hypothese vom "Homo oeconomicus".

“Immer wenn wir eine erstrebenswerte Erfahrung machen, wird das Belohnungssystem aktiv. Wir beobachteten dort beispielsweise eine Aktivierung, wenn der Spieler die Aufgabe richtig gelöst hatte", sagt der Leiter der Arbeitsgruppe NeuroCognition-Imaging am Life&Brain Institut, der Bonner Neurowissenschaftler Dr. Bernd Weber. Hatte der Teilnehmer dagegen mit seiner Schätzung daneben gelegen, nahm die Aktivität seines ventralen Striatum ab. Erstaunlicherweise spielte aber auch eine Rolle, wie der Teilnehmer im zweiten Scanner abgeschnitten hatte: "Am höchsten war die Aktivierung bei denjenigen, die richtig getippt hatten, während ihr Mitspieler sich verschätzt hatte", fasst der ebenfalls in der Arbeitsgruppe tätige Dr. Klaus Fließbach das Ergebnis zusammen.

Die Forscher nahmen nun die Fälle genauer unter die Lupe, bei denen beide Partner die Zahl der Punkte korrekt geschätzt hatten. Erhielten die Teilnehmer dafür dieselbe Bezahlung, kam es zu einer vergleichsweise geringen Aktivierung des Belohnungszentrums. Anders, wenn der eine Spieler beispielsweise 120 Euro bekam, sein Partner aber nur 60: Dann fiel die Aktivierung bei Spieler 1 viel höher aus. Bei Spieler 2 nahm die Durchblutung des ventralen Striatum dagegen sogar ab - und das, obwohl er die Aufgabe richtig gelöst hatte und dafür auch belohnt worden war.

“Dieses Ergebnis steht im klaren Widerspruch zur traditionellen ökonomischen Theorie", erklärt der Bonner Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Armin Falk. "Danach sollte es nur auf die absolute Höhe der Entlohnung ankommen. Der Vergleich mit Anderen sollte dagegen für die Motivation keine Rolle spielen." Es ist das erste Mal, dass diese These mit Hilfe eines derartigen Experiments widerlegt wurde. Allerdings hat auch die absolute Höhe der Bezahlung einen Einfluss auf das Belohnungszentrum: Über 60 Euro freut man sich mehr als über 30. "Das Interessante an unserer Studie ist aber, dass die relative Höhe des Einkommens eine so bedeutsame Rolle spielt", betont Falk.

"Zumindest Männer scheinen eine große Motivation aus dem Wettbewerb zu ziehen", resümiert Dr. Bernd Weber. Die Forscher wollen nun herausfinden, ob das auch bei Frauen so ist. Außerdem planen sie eine Versuchsreihe mit asiatischen Probanden, um herauszufinden, ob Konkurrenzdenken auch durch kulturelle Faktoren beeinflusst wird.

Interessant an diesen Ergebnissen sind allerdings noch zwei weitere Aspekte. Erstens gibt es eine lange Tradition psychologischer Forschung zum Thema soziale Vergleichsprozesse. Und zweitens gilt der „Homo Oeconomicus“ schon seit der Verleihung des Wirtschaftsnobelpreises 2002 an den Psychologen Daniel Kahneman und den Ökonomen Vernon Smith als überholt.

Weitere Informationen:
http://www.sciencemag.org/cgi/content/short/318/5854/1305 

Thomas Webers
Redaktion Coaching-Report
thomas.webersno spam@rauen.de 


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11. Coaching-Artikel der Zeitschrift managerSeminare

Die Zeitschrift "managerSeminare" enthält in ihrer Ausgabe Dezember 2007 (Heft 117) folgende Coaching-Artikel:

Fragetechnik in Coaching und Moderation: Über die Sackgasse des WarumsWarum? Stets nutzen wir die fünf Buchstaben, um den Grund für ein Verhalten oder einen Umstand zu erfragen. Doch in der Moderation oder im Coaching erweist sich das Fragewort „Warum“ als kritisch. Warum das so ist und wie Moderatoren besser fragen können, erläutern Gerlinde Bühner und Josef Seifert.

Preview:

  • Wieso, weshalb, warum: Warum wir überhaupt Fragen stellen
  • Warum nicht warum: Was die fünf Buchstaben mit dem Befragten tun
  • Das Weltbild der Warum
  • Fragenden: Wie Begründungssemantik das Blickfeld einschränkt - Wenn nicht warum, was dann: Orientierung durch das Meta-Modell der Sprache
  • Die drei Ebenen der Sprache: Wie gelangt man zur Tiefenstruktur?
  • Besser fragen: Wie fragt der Moderator richtig?

Link: http://www.managerseminare.de/beitrag?urlID=157948 

Interview mit Prof. Hannes Jahn: Kunstvolles CoachingIm Frühjahr 2008 startet der Studiengang „Kunst- und lösungsorientiertes Coaching und Beratung“ an der Internationalen Hochschule in Calw. Wie Kunst und Coaching miteinander verknüpft werden können, darüber sprach managerSeminare mit dem Studienleiter Prof. Dr. Hannes Jahn.

Link: http://www.managerseminare.de/beitrag?urlID=157939


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12. Neue Coachs in der Coach-Datenbank und den Coach-Profilen

Die Unterschiede zwischen den der Coach-Datenbank und den Coach-Profilen finden Sie hier ausführlich erklärt: http://www.coach-agentur.de/unterschiede.htm

Im Oktober und November 2007 konnten folgende Coachs neu in die Coach-Datenbank und in die Coach-Profile aufgenommen werden.

 

Coach-Datenbank (http://www.coach-datenbank.de)
----------------------------------------------- 

Barbara Affeldt, D - 44623 Herne
http://www.coach-datenbank.de/coach_details.asp?userid=955 

Anette Dielmann, D - 67655 Kaiserslautern
http://www.coach-datenbank.de/coach_details.asp?userid=957 

Reinhard Nagel, D - 80796 München
http://www.coach-datenbank.de/coach_details.asp?userid=958 

Die Coach-Datenbank nimmt nur professionelle Coachs auf, die u.a. eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung als Coach vorweisen können. Details zur Aufnahme in die Coach-Datenbank finden Sie unter der folgenden Adresse:
http://www.coach-datenbank.de/aufnahme_in_die_coach-datenbank.htm 

 

Coach-Profile (http://www.coach-profile.de)
-------------------------------------------

Wolfram Schulze, D - 55124 Mainz
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=954 

Dr. Angelika Bischoff-Duffke, D - 71229 Leonberg
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=956 

Gudrun Kaltwasser, D - 10557 Berlin
http://www.coach-profile.de/profil.asp?userid=533 

Die Coach-Profile richten sich an Berater, die auch (aber nicht unbedingt seit mindestens fünf Jahren) Coaching anbieten und über eine fundierte Ausbildung verfügen.

Aufnahme in die RAUEN-Datenbank
Rauen Coach-Datenbank

Die Coach-Datenbank bietet einen Überblick von über 800 professionellen Business-Coaches aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Werden Sie Teil unseres Qualitätsnetzwerks und gewinnen Sie mehr Sichtbarkeit für Ihr Coaching-Angebot. Hier finden Sie alle Infos für Coaches.

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13. Coaching-Ausbildungen in den nächsten beiden Monaten

Folgend die Liste der im Coaching-Index eingetragenen Ausbildungen, die im nächsten beiden Monaten starten (diese Liste kann auch online mit den Ausbildungen abgerufen werden, die in den nächsten drei Monaten starten:
http://www.coaching-index.de/time_search.asp):

factorP leadership development Ltd. & Co. KG
Robert Hornsteiner, Detlef Gumze, Anita Brandt

Ausbildungsbeginn: 06.12.2007
Ausbildungstitel: Coach sein ... Die CoachausbildungGroßraum MünchenKosten: Für die komplette Ausbildung inkl. aller Seminarunterlagen, Seminargetränken und Pausen, Zertifizierung und begleitender Supervision investieren Sie 6.990,- Euro zzgl. Mwst. Die Hotel- und Verpflegungskosten übernehmen Sie persönlich. Ein entsprechender Gruppenrabatt, den wir Ihnen gerne weiter geben wurde mit dem Hotel verhandelt. Generell sind wir zu individuellen Zahlungsvereinbarungen bereit. Wir finden für Sie eine passende Lösung. Schauen Sie auch Internet nach den aktuellen Möglichkeiten. Die Anmeldung zu Modul 1 verpflichtet Sie noch nicht zur Teilnahme an der gesamten Ausbildung. Der Ausbildungsvertrag wird nach Abschluss des ersten Moduls abgeschlossen.
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=185 

COATRAIN coaching & personal training GmbH
Ausbildungsbeginn: 07.12.2007
Ausbildungstitel: Ausbildung zum zertifizierten Business Coach
D-21029 Hamburg
Kosten: 6.200 EUR - die Ausbildung ist MwSt.-befreit
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=125 

Coaching Spirale GmbH
Ausbildungsbeginn: 08.12.2007
Ausbildungstitel: Coaching Ausbildung der Coaching Spirale GmbH
Berlin
Kosten: Die Kosten für die gesamte Coaching Ausbildung betragen insgesamt 3990,00 Euro inkl. MwSt. Das erste Ausbildungswochenende kann einzeln zum Preis von 690,- Euro gebucht werden. Danach können Sie sich entscheiden, ob Sie die Ausbildung fortführen. Wollen Sie die Ausbildung nicht fortsetzen, fallen nur die Kosten für das erste Wochenende an. Wird die Ausbildung fortgesetzt sind die restlichen 3300,00 Euro zu entrichten bzw. jeweils sechs weitere monatliche Raten zu 590,- Euro zu zahlen.
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=190 

Job Coach
Brigitte Backmann & Marita Bestvater GbR

Ausbildungsbeginn: 09.12.2007
Ausbildungstitel: Systemischer Coach und Systemischer Job Coach
D-48143 Münster
Kosten: 3950 Euro, umsatzsteuerbefreit Teilzahlungen möglich
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=317 

alwart + team
Ausbildungsbeginn: 14.12.2007
Ausbildungstitel: Weiterbildung zum/zur Systemischen OrganisationsentwicklungsberaterIn
D-20459 Hamburg
Kosten: 4.350 € (zzgl. 19% MwSt.=5.176,50 €) Ratenzahlung: 4 Raten bei Einzugsermächtigung (Abbuchung immer vor dem jeweiligen Block)
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=17 

ifs -consulting
Ausbildungsbeginn: 15.12.2007
Ausbildungstitel: Systemisches Coaching
D-45257 Essen
Kosten: 4400,00 Euro Honorarkosten
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=8 

Neuland & Partner
Skills and Methods

Ausbildungsbeginn: 01.01.2008
Ausbildungstitel: Ausbildung zum „Systemischen Management-Coach“
D-36037 Raum Fulda
Kosten: 6 Module (18 Seminartage) pro Modul 1.400,- EUR Gesamtinvestition 8.400 EUR inkl. drei Supervisionsitzungen Wir bieten unterschiedliche Zahlungsmodalitäten an – gerne beraten wir Sie dazu in einem Gespräch. Hinzu kommen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Seminarhotel. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=32 

do it - Käte Kitter-Ohlms
Ausbildungsbeginn: 04.01.2008
Ausbildungstitel: Ausbildung zum Coach in der Arbeitswelt ®
D-31139 Hildesheim
Kosten: 5.950.- Euro, zzgl. USt. Gesamtrechnungsstellung, Teilbeträge möglich, 600.- Prüfungsgebühr für TÜV Rheinland, Seminarpauschale 85.-/Baustein
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=319 

ISCO AG (DBVC-Anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 08.01.2008
Ausbildungstitel: Berufsbegleitende Weiterbildung zum Systemischen Coach
D-10115 Berlin
Kosten: Privatpersonen 6.016,68 Euro brutto, Firmen 8.083,79 Euro brutto
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=29 

Coachingplus GmbH
Ausbildungsbeginn: 14.01.2008
Ausbildungstitel: 10-tägiger Studiengang für angewandtes Coaching. Weiterbildung zum dipl. Coach SCA möglich!
CH-8152 Glattbrugg (nahe Zürich-Airport)
Kosten: Fr. 2880.-
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=145 

futureformat
Deutsche Gesellschaft für Managemententwicklung

Ausbildungsbeginn: 18.01.2008
Ausbildungstitel: Programm Management-Coach (PMC)
D-22999 Hamburg-Winterhude
Kosten: 5.850 Euro, zzgl. USt.
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=308 

echt. coaching® - Interdisziplinäres Ausbildungs-Institut
Wirtschaft & Kommunikation & Psychologie

Ausbildungsbeginn: 21.01.2008
Ausbildungstitel: Zertifizierte Ausbildung zum Personzentrierten Coach - Coaching-Ausbildung I 2008
D-69124 Heidelberg
Kosten: EUR 3451.- inkl. MwSt. Wichtige Methoden aus Wirtschaft, Psychologie und praktischer Führungs- und Bildungserfahrung werden vermittelt. In der Ausbildungsgruppe sorgen vor allem Akzeptanz, Einfühlungsvermögen und Klarheit - Grundhaltung der personzentrierten Gesprächsführung - für eine angenehme Lernatmosphäre. Ich biete regelmäßig Informationsveranstaltungen und Schnuppertage zur Ausbildung an: Gewinnen Sie einen Einblick in die erlebnisorientierte Arbeitsweise. Besonderheiten: - Erlebnisorientiertes Lernen - Absprache der Modul-Termine - Kleine Gruppen (6 TN) - Individueller Rahmen - Angenehme Arbeitsatmosphäre
www.coaching-index.de/user_details.asp;

Dr. Kamphaus & Partner
Unternehmens- und Personalentwicklung
Dr. Gerd Vito Kamphaus

Ausbildungsbeginn: 24.01.2008
Ausbildungstitel: Beratung und Coaching in Veränderungs-Prozessen
D-82347 Kloster Bernried am Starnberger See
Kosten: 3000 Euro zzgl. MwSt.
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=288 

2coach NRWPersonal- und Unternehmensberatung
Stephan Stockhausen

Ausbildungsbeginn: 25.01.2008
Ausbildungstitel: Coach / trainer / Change Manager - Ausbildung: Qualifizierung zum systemischen BeraterD-44791 BochumKosten: Kosten pro Seminartag am Wochenende: 200 EUR (inkl. MwSt.) Baustein à 2,5 Tage am Wochenende: 500 EUR (inkl. MwSt.) Gesamtkosten Coach (29 Tage) Wochenendausbildung: 5800 EUR (inkl. MwSt.)
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=269 

IHK-Akademie München.
Westerham
IHK für München und Oberbayern

Ausbildungsbeginn: 28.01.2008
Ausbildungstitel: Ausbildung zum Business Coach (IHK)
D-83620 Feldkirchen-Westerham
Kosten: 8.500 Euro, umsatzsteuerbefreit, inkl. 20 Übernachtungen mit Vollpension (Übernachtung wird vorausgesetzt)
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=314 

BTS Gesellschaft für Organisationsberatung, Training und Supervision (DBVC-Anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 28.01.2008
Ausbildungstitel: Lösungsorientiert-systemisches Coaching (DBVC-zertifiziert)
D-68219 Mannheim
Kosten: 5.000 Euro zzgl. MwSt., zzgl. Ca. 1.200 Euro für Lehrberatungen
http://www.coaching-index.de/user_details.asp?userid=108

Aufnahme in die Coaching-Ausbildungsdatenbank

Details zur Aufnahme in die Ausbildungsdatenbank finden Sie hier:
www.coaching-index.de/mitgliedschaft.html

14. Impressum/Copyright

Verantwortlich im Sinne des Presserechts und des Telemediengesetzes:

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Die Coaching-Ausschreibungen ermöglichen es Coaching-Interessenten, kostenlos und anonym Ausschreibungen zu erstellen.

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Coach-Kalender

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Der Coaching-Report ist das Informationsportal zum Thema Coaching und informiert Sie mit Zahlen und Fakten zum Thema Coaching.

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