Coaching-Newsletter Juni 2012

1. Coaching: "Das Thema ist bei uns verbrannt!"

Warum Coaching oft auf mangelnde Akzeptanz in der Industrie stößt.

Von Harald Korsten

Szene 1: Meeting mit Auftraggebern
Das Planungsgespräch bei einem großen Automobilzulieferer zu einem modularen Training, Arbeitstitel "Coaching-Verhalten für Führungskräfte", neigt sich dem Ende zu. "Übrigens," sagt der Bereichsleiter, "bitte vermeiden Sie den Begriff "Coaching" bei uns! Das Thema ist verbrannt. Auch das Seminar müssen wir anders nennen." Zustimmend nickt die neue Personalchefin. Ja, das kenne sie, das gelte auch für andere Bereiche des Unternehmens. Gut, das kenne er auch, sagte der externe Managementtrainer. Er schlage "Entwicklungskompetenz" oder "Führen durch fördern" vor. Warum sei der Begriff denn verbrannt?

Die Personalleiterin, seit gut einem Jahr an Bord, legt den Stift aus der Hand. "Tja, warum? Hauptsächlich wegen des Wildwuchses." Der Begriff werde nach wie vor umgangssprachlich verwendet. Dazu trügen die externen Berater, Referenten und Trainer maßgeblich bei, weil alle dem Trend folgten und keiner darauf verzichte, sich auch "Coach" zu nennen. Sie wisse, wovon sie rede, da sie selbst ausgebildete Coach sei. Ihr Vorgänger habe Coaches für eine Art supervidierende Experten gehalten.

Er wisse selbst nicht recht, was Coaching eigentlich sei, meinte der Bereichsleiter. "Aber das können wir ja anschließend vertiefen, beim Termin mit meinen beiden Kollegen." "Schauen Sie doch anschließend noch mal bei mir vorbei," sagte die Personalleiterin zum Trainer. "Zum Stichwort 'verbrannt' habe ich noch eine kleine Analyse für Sie."

Szene 2: Gespräch mit drei Bereichsleitern
"Was haben wir nicht schon alles erlebt und erduldet, nicht wahr, Kollegen: Lean Management, Business Process Reengineering, Kanban, Six Sigma, 360°-Feedback, Kaizen und so weiter. Aktuell haben wir wieder ein neues Wundermittel: Scrum. Wissen Sie, das sind doch alles Modewellen! Die schwappen halt über den großen Teich und verschwinden wieder. Mit Coaching wird das nicht anders sein!" Die beiden Bereichsleiterkollegen nicken zögernd und einer bemerkt: "Immerhin hält sich Coaching ja schon fast 20 Jahre."

Jetzt passt wieder mal mein kleiner Vortrag, dachte der externe Trainer. "Coaching wird auch nicht wieder verschwinden," beginnt er, "weil damit keine Managementmethode oder Arbeitstechnik gemeint ist, sondern eine grundsätzliche Vorgehensweise zur Förderung und Entwicklung. Basierend auf dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Coaching-Verhalten ist sogar das Grundverhalten einer echten Führungskraft. In Deutschland kam der Begriff um 1992 auf, vor allem durch Publikationen von Sir John Whitmore. Coaching-Verhalten von Führungskräften gab es natürlich auch schon vor 1992 und wurde mit ehrlichem Interesse, kooperativem Führungsstil, Fördererverhalten oder schlicht wahrer Führung umschrieben."

"Ja, eine solche Führungskultur wäre erstrebenswert", sagt ein Leiter. Davon fände er bei den externen Coaches im Unternehmen allerdings wenig wieder. Die hätten durchweg keinen guten Ruf. Er könne sich auch nicht erinnern, dass sich mal einer klipp und klar zum Coaching geäußert habe: Was? Warum? Wie? Wann? Ob das Geheimwissen sei? "Vielleicht wissen einige das ja selbst nicht", meint ein Kollege, "die sind gar keine Coaches, sondern nennen sich nur so, weil es in ist."

Szene 3: Im Seminar "Führen durch fördern"
"Was ist ein Coach?" Mit dieser Frage startet der Managementtrainer eine Zurufabfrage. Berater, Experte, Mentor, Vorbild, Analytiker, Helfer sind die ersten Begriffe, die er auf die Flipchart schreibt. "Wie helfen Coaches denn?", fragt er hoffnungsvoll nach. Indem sie eben wissen, wie es richtig geht, wertvolle Hinweise geben und das entsprechend einüben lassen, antworteten die Teilnehmer: wie halt beim Fußball.

"Wer von Ihnen wurde denn bereits gecoacht?" Elf von zwölf Teilnehmern melden sich. "Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihren Coaches gemacht?" Na ja, die würden halt auch nur mit Wasser kochen. Und oft die Praxis nicht wirklich kennen. Referenten und Unternehmensberater eben. Einige seien dabei gewesen, die hätten gar keine Ahnung gehabt und immer nur Fragen gestellt. Der Trainer seufzt innerlich und schaltet kurz um auf Input: "Ein Coach ist keineswegs ein Berater, sondern …".

Szene 4: Statement einer Trainerkollegin
"Mir war bis vor einigen Monaten nicht klar, dass Coaching-Verhalten natürlich auch eine Führungs-Kernkompetenz ist. Während meiner Coaching-Ausbildung bei einem verbandszertifizierten Anbieter wurde dieses Thema nicht ansatzweise behandelt. Auch auf die Bedarfe in der freien Wirtschaft wurden wir sehr unzureichend vorbereitet."

Szene 5: In einer Podiumsdiskussion
Dürfen Führungskräfte coachen? Natürlich, das müssen sie sogar, sagt der Managementtrainer. Natürlich nicht, sagte der Coach. Das dürfe und könne nur der langjährig ausgebildete Coach mit "quasitherapeutischem Hintergrund". Ob der Herr Trainer denn ausgebildeter Coach sei? "Ja". So so. Nun solle er mal gut zuhören: Der Coach schlug das "Coaching-Magazin" 4/2011 auf, Seite 43, und zitierte genüsslich: "Man tut den Führungskräften nichts Gutes, wenn man sie mit der Rolle des Coaches überfordert. Vielleicht fühlen sich nicht wenige dadurch geschmeichelt, da die mit der Rolle assoziierte Kompetenz zu Projektionen einlädt. Aber man sollte den Rettungswagenchauffeur auch nicht Arzt spielen lassen."

Assoziierte Kompetenz? Schön wär’s! murmelt der Trainer. Das Thema sei nicht die Rolle des Coachs, sondern Coaching-Verhalten für Führungskräfte, warf der Moderator ein. Ach so. Nein, trotzdem, zwischen Coaching-Verhalten und Coaching dürfe nicht getrennt werden. Ja, daraus folge, dass Führungskräfte kein Coaching-Verhalten zeigen sollten. Ja natürlich sei das sein Ernst!

Szene 6: Pausengespräch am Rande eines Symposiums
"Ich coache auch, da sind wir ja Kollegen!" sagt die psychotherapeutische Heilpraktikerin und Gestalttherapeutin. Sie habe sogar Klienten aus der freien Wirtschaft. Eine Coaching-Ausbildung? Die brauche sie ja wohl auch nicht, bei ihrem Background. Coaching sei schließlich nur eine Best-Practice-Sammlung wie Neurolinguistische Programmierung. NLP-Practicioner sei sie übrigens auch.

Fazit 1: Coaching nimmt Schaden, wenn ...

  • Coaches nicht zwischen Coaching-Verhalten und Coaching differenzieren wollen (oder können): Führungskräften Coaching-Verhalten abzusprechen, ist abgrenzungshysterisch und lächerlich. Fördernde Führungskräfte wehren sich gegen solche Anmaßungen. Eigentlich sind sie natürliche Verbündete professioneller Coaches: Wer, wenn nicht sie, wissen genau, wann und warum ein professioneller Coach an Bord kommen soll.
  • Coaches in Unternehmen nicht transparent machen, was sie tun und wie sie es tun. Und Berater, Dozenten, Projektleiter, Referenten, Trainer und Mediatoren sich selbstverständlich auch „Coaches“ nennen und sich, ohne Zertifizierung und Supervision, auch als solche verkaufen.
  • Der Begriffswirrwarr weiter wuchert. Selbst auf Wikipedia wird Coaching unwidersprochen als "Beratung" bezeichnet, sofort gefolgt vom Kapitel "Abgrenzung zur Psychotherapie" mit der Empfehlung, statt "Psychotherapie" einfach "Beratung", "Training" oder "Coaching" zu denken, und "Patient" durch "Client" zu ersetzen. Das wirkt nicht nur auf Diplomingenieure pathologisierend.
  • Coaching-Ausbilder die Gegebenheiten, Bedarfe und Anforderungen in der Industrie weitgehend ausblenden. Oder so tun, als wären die Elemente und die Systematik des Coachings erst um 1990 entdeckt worden. Ohne Berufserfahrung in der Geschäftswelt sind ihre frischgebackenen Absolventen zum Scheitern verurteilt.

Fazit 2: Die Analyse der Personalleiterin
Coaching – warum ist der Begriff und damit auch das Thema regelrecht verbrannt bei uns? Nach und nach verschaffte sich die Personalleiterin (aus Szene 1) ein Bild von jedem der 58 externen Coaches im Unternehmen und identifizierte so vier Grundtypen:

  • Die Berater. Nach einigen offenen Fragen (wenn überhaupt) sind sie schnell wieder in der alten Rolle des suggerierenden, bewertenden und ratgebenden Experten. Sie neigen zum bedenkenlosen Gleichsetzen von Training on the Job mit Coaching.
  • Die Therapeuten. Ausgebildete Coaches ohne Erfahrung in der freien Wirtschaft, die mit abschreckendem Vokabular ("Diagnostikkontext", "Wirkkomplexe" etc.) sich und andere verunsichern. Sie neigen zum suggestiven Forschen nach vermeintlichen Persönlichkeitsdefiziten.
  • Die eierlegenden Wollmilchsäue. Mentoren, Experten, Trainer, Coaches, Supervisoren, Moderatoren – von allem etwas, ohne Abgrenzung und wohl auch ohne Reflexion. Auffällig ist der ausgeprägte Hang zum Opportunismus – es allen rechtmachend, nur ja den Job behalten.
  • Die echten Coaches. Fördernd, stärkend, effektiv, emphatisch, systematisch, ziel- und ergebnisorientiert. Leider mit knapp 20 Prozent deutlich in der Minderheit.

Der springende Punkt für sie war: Jeder "Coach" wurde vorgestellt als jemand, der eine besondere Methodik beherrscht und von dem man daher einiges an Erfolg erwarten könnte. Diese Erwartungen wurden oft nicht erfüllt. Coaching mutierte allmählich zum Synonym für Schaumschläger, da konnten auch die "Echten" wenig retten.

Wie sie den Wildwuchs beendet hat? Einerseits durch interne Workshops mit Führungskräften zum Thema "Chancen und Grenzen des Coachings". Andererseits durch die Einführung konkreter Bedarfsanalysen. Auf deren Grundlage werden externe Coaches und Trainer nun nach klaren Kriterien ausgewählt. Die Auswahl stützt sich maßgeblich auf die Auditierung jedes Kandidaten durch eine externe Instanz. – Ihr Anteil "echter" Coaches und coaching-orientierter Managementtrainer nach sieben Monaten: 100 Prozent.

Der Autor

Harald Korsten ist Wirtschaftssoziologe, Organisationspsychologe, Controller, zertifizierter Coach und Trainer. Er leitet die motiv Gesellschaft für Innovation, einen Verbund international renommierter Managementtrainer/innen.

hkorstenno spam@motiv-gfi.de
http://www.motiv-gfi.de 


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2. In eigener Sache: Coaching-Magazin 2/2012 gratis downloadbar

Die aktuelle Ausgabe 2/2012 des Coaching-Magazins ist ab sofort gratis als PDF downloadbar. 

In der Interview-Serie "Wie sie wurden, was sie sind" wird diesmal die Schweizer Coaching-Expertin Verena Nussbaumer vorgestellt. Das Interviews kann auch online gelesen werden.

  

 

Inhalt der Ausgabe 2/2012 (Auszug): 

  • Thomas Webers im Coaching-Interview mit Verena Nussbaumer.
    Konzeption: Resilienz-Verständnis im sinnzentrierten Coaching (Ralph Schlieper-Damrich)
  • Praxis: Coaching von Freiberuflern, Selbstständigen und Unternehmern (Petra Jagow)
  • Praxis: Coaching in der Politik (Dr. Regina Maria Jankowitsch)
  • Spotlight: Wie ist Coaching lehrbar? – Eckpunkte für eine Coaching-Didaktik (Dr. Michael Loebbert)
  • Coaching-Tool: Das Raummodell als Landkarte (Haja Molter und Karin Nöcker)
  • Pro und Kontra: Grauer-Schläfen-Faktor des Coachs? (Maren Fischer-Epe und Teresa Schwertl)
  • Wissenschaft: Coaching-Bedarfe: Klärung durch multiperspektivisches Kompetenzfeedback (PD Dr. Martin Scherm und Jan de Jonge)
  • Forschung international: Feedback muss differenziert werden (Dr. Julia Eversmann)
  • Philosophie/Ethik: Die Entwicklung des ökonomischen Ethos (PhDr. Tomáš Sedlácek)
  • Rezensionen: Complete Handbook of Coaching; Neue Wege im Berufsleben; Implementierung von Coaching; Abenteuer Selbstcoaching
    Humor: Conrad Coach – Lessons learned

Der Artikel "Coaching in der Politik" kann hier gelesen werden.

Zur aktuellen Pro & Kontra-Diskussion im Coaching-Board: http://www.coaching-board.de/viewtopic.php?f=1&t=944

Das Coaching-Magazin

Das Coaching-Magazin bietet Ihnen Branchen-Infos, Hintergründe, Konzepte, Portraits, Praxiserfahrungen, handfeste Tools und einen Schuss Humor.

Sie können das Magazin im Abonnement oder als Einzelheft bestellen – und bequem per Rechnung, Kreditkarte oder PayPal bezahlen. Alle Infos zum Abo: www.coaching-magazin.de/abo

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3. Handelsblatt: Organisationscoaching bei Familienunternehmen

Das Handelsblatt berichtete am 04.06.2012 in Form eines Gastbeitrages über das Thema "Organisationscoaching bei Familienunternehmen".

Autor Thomas Schulte führt in dem Artikel aus, dass das Organisationscoaching für Inhaber- und familiengeführte Unternehmen aus vier Modulen besteht:

  • Orientierung (Kennenlernen, Mitwirkungsbereitschaft, Akzeptanz des Coachings),
  • Auftragsklärung (Zielfestlegung samt Messkriterien),
  • Umsetzung und
  • Abschluss innerhalb von sechs bis neun Monaten.

Unklar bleibt in dem Artikel, ob und in welcher Weise sich das beschriebene "Organisationscoaching" von klassischer Organisationsentwicklung samt Coaching unterscheidet.

Weitere Informationen:
http://goo.gl/b0uJa   


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4. Masterarbeit zum Thema E-Coaching

"E-Coaching" ist Thema der Masterarbeit von Christoph Wydy, der Coaching und Organisationsentwicklung bei der Arge Bildungsmanagement GmbH in Wien studiert.

Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, ob E-Coaching eine alleinstehende Form von Coaching darstellt und welche Erwartungen bzw. Befürchtungen darin gesehen werden.

Ein Online-Fragebogen mit 22 Fragen soll dabei helfen, das Thema E-Coaching aus Kundensicht besser verstehen zu können. Der Fragebogen kann unter folgender Adresse ausgefüllt werden:
http://www.umfrageonline.com/live.php?code=4da6a9b

Über die Ergebnisse seiner Arbeit wird Herr Wydy die Teilnehmer voraussichtlich Ende August informieren.

Weitere Informationen und Kontakt:
Christoph.Wydyno spam@gmx.at


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5. Rezensionen von Coaching-Büchern

Die von uns geführte Gesamtliste der Coaching-Literatur umfasst inzwischen 1.519 Einträge und 261 Rezensionen von Coaching-Büchern. Folgend finden sich die neuesten Rezensionen.

Selbstcoaching in Konflikten: Strategien für erfolgreiche Konfliktlösungen (Whitebooks)

von Jörg Middendorf (2012)
GABAL

ISBN: 978-3-86936-342-4, 192 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 10,99

Rezension von Dr. Christine Kaul: Das Buch ist ansprechend und mit Sorgfalt gemacht, es verhilft dem Lesenden zu guten Einsichten in das Funktionieren von Konflikten und es liefert konkrete Hinweise für die Konfliktlösung. Gesamte Rezension lesen …

Complete Handbook of Coaching

von Elaine Cox, Tatiana Bachkirova & David Clutterbuck (2009)
Sage Publications Ltd

ISBN: 978-1-84920-288-6, 464 Seiten
Amazon.de Preis: ab EUR 1.015,64 (Neu) / EUR 108,72 (gebraucht)

Rezension von Dr. Michael Loebbert: Ein Meilenstein für die Entwicklung eines differenzierten Verständnisses von Coaching. Die Herausgeber, alle an britischen Hochschulen als Lehrende in Coaching-Ausbildungen tätig, hatten eine Idee. Und zwar eine gute. Gesamte Rezension lesen …

Neue Wege im Berufsleben: Ein Ratgeber und Arbeitsbuch zur beruflichen Neuorientierung (Whitebooks)

von Brigitte Scheidt (2009)
GABAL

ISBN: 978-3-89749-921-8, 264 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 19,90

Rezension von Anne Haker: Das Buch ist besonders für Leser geeignet, die Interesse an den psychologischen Hintergründen einer beruflichen Neuorientierung haben und den Blick in die ungeschminkte Wahrheit eines teilweise tief verunsichernden Veränderungsprozesses nicht scheuen. Auch erfahrene Coaches können bei Scheidt interessante Denkanstöße und Anregungen finden. Gesamte Rezension lesen …

Implementierung von Coaching als Instrument der Personalentwicklung in deutschen Großunternehmen (Forum Personalmanagement / Human Resource Management)

von Cornelia Tonhäuser (2010)
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften

ISBN: 978-3-631-60289-8, 380 Seiten
Amazon.de Preis: EUR 71,95

Rezension von Prof. Dr. Harald Geißler: Die Zahl der Bücher über Coaching ist nicht mehr zu überblicken. Und die meisten muss man auch nicht unbedingt gelesen haben. Das gilt allerdings nicht für die 2009 an der Universität Erfurt eingereichte und 2010 veröffentlichte Dissertation von Cornelia Tonhäuser. Denn sie hebt sich wohltuend vom Gros der vorliegenden Coaching-Literatur ab. Gesamte Rezension lesen …

Beratung, Coaching, Supervision: Multidisziplinäre Perspektiven vernetzt

Rezension von Dr. Michael Loebbert: Der Rezensent ist betrübt darüber, wie die interessante Grundidee einer multidisziplinären Perspektive der Beratungsforschung zugunsten eines augenscheinlich schnell zusammen geflickten Sammelbandes zu Markte getragen wird. Immerhin lohnt die Lektüre der überwiegend respektablen Aufsätze zu aktuellen Ansätzen in Forschung und Wissenschaft im Kontext Beratung, Coaching und Supervision. Gesamte Rezension lesen… 


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6. Neue Coaches in der RAUEN-Datenbank

Im Mai 2012 konnten folgende Coaches neu in die RAUEN-Datenbank aufgenommen werden: 

Caroline Sophie Meder, D - 13353 Berlin
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1746 

Bahar Ericok, D - 10965 Berlin
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1747 

Nicola Buck, D - 88131 Lindau
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1748 

Gracia Thum, D - 01309 Dresden
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1749 

Petra Drees, D - 54340 Leiwen
http://www.coach-datenbank.de/profil.asp?userid=1750

Aufnahme in die RAUEN-Datenbank
Rauen Coach-Datenbank

Die Coach-Datenbank bietet einen Überblick von über 800 professionellen Business-Coaches aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Werden Sie Teil unseres Qualitätsnetzwerks und gewinnen Sie mehr Sichtbarkeit für Ihr Coaching-Angebot. Hier finden Sie alle Infos für Coaches.

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7. Coaching-Ausbildungen im nächsten Monat

Folgend die Liste der Coaching-Ausbildungen, die im nächsten Monat starten.

Diese Liste kann auch online mit den Ausbildungen abgerufen werden, die in den nächsten drei Monaten starten: http://www.coaching-index.de/time_search.asp

2coach Personal- und Unternehmensberatung
Ausbildungsbeginn: 01.07.2012
Ausbildungstitel: Ausbildung zum Coach
D-22305 Hamburg
Kosten: 4.958.- Euro zzgl. MwSt. Bezahlung und Abrechnung von Baustein zu Baustein. Bei Unterbrechung fallen keine weiteren Kosten an.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1365

hauserconsulting GmbH & Co. KG (DBVC-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 04.07.2012
Ausbildungstitel: Systemischer Business Coach
D- Augsburg und Umgebung
Kosten: 8400 Euro zzgl. USt. Für Selbstzahler gibt es 20 % Rabatt. Hotel- und Verpflegungskosten bezahlen die Teilnehmer direkt vor Ort in den Tagungshotels.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1448

EMRICH Consulting … improving people!
Dr. Martin Emrich

Ausbildungsbeginn: 05.07.2012
Ausbildungstitel: Ausbildung zum Systemischen Business Coach
D-70174 Stuttgart, Theodor-Heuss-Str. 26
Kosten: 7.300 Euro, zzgl. USt. Bemerkungen zu den Kosten: zzgl. 650 Euro (+ USt.) für die Zertifizierung durch die International Coaching Association. Ihre Kosten können sich verringern, wenn Sie schon während Ihrer Ausbildung bezahlte Coachings durchführen, die wir Ihnen vermitteln.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1542

management forum wiesbaden
Wolfgang Schmidt (DBVC-anerkannt)

Ausbildungsbeginn: 05.07.2012
Ausbildungstitel: Coachingausbildung (DBVC anerkannt)
D-65207 Wiesbaden und Hotels in der Nähe
Kosten: 6.610 €, zzgl. USt inkl. Unterkunft und Vollpension: Die Kosten für den 1. Teil der Coachingausbildung betragen 3.190 € und für den 2. Teil der Coachingausbildung 3.420 € jeweils zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Im Preis enthalten sind Übernachtung und Vollpension in ausgesuchten Hotels. Privatzahler erhalten einen Nachlass
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1562

echt. coaching® - Interdisziplinäres Ausbildungs-Institut
Wirtschaft & Kommunikation & Psychologie

Ausbildungsbeginn: 05.07.2012
Ausbildungstitel: Zertifizierte Ausbildung zum Personzentrierten Coach (DCG)- Coaching-Ausbildung 2012
D-69124 Heidelberg
Kosten: EUR 4165.- inkl. MwSt.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1424

Trigon Entwicklungsberatung
Dr. Werner Vogelauer (DBVC-anerkannt) (ACC-anerkannt)

Ausbildungsbeginn: 08.07.2012
Ausbildungstitel: Trigon Sommerakademie: Coaching Excellence
A- Mattsee bei Salzburg
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1247

Schouten Germany GmbH (ICF-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 11.07.2012
Ausbildungstitel: Co-Active® Coaching Info-Webinar
Kosten: kostenfrei
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1547

WOMAN´s Business Akademie GmbH
Ausbildungsbeginn: 19.07.2012
Ausbildungstitel: Coaching-Ausbildung 2012
D-81669 München
Kosten: 2.250,- Euro zuzüglich USt. und Tagungspauschale
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1348

Five Steps
Imlintz-Appel & Partner

Ausbildungsbeginn: 19.07.2012
Ausbildungstitel: Coaching Ausbildung Grundkurs 2012
D-81479 München
Kosten: 5.200,- Euro netto + 988,- Euro MwSt. = 6.188,- Euro brutto. Für die Übernachtung und Verpflegung im Seminarhaus kommen die Teilnehmer selbst auf.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1316

Schouten Germany GmbH (ICF-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 20.07.2012
Ausbildungstitel: Co-Active Coaching Ausbildung - ICF-akkreditiert
D-90765 Nürnberg
Kosten: Fundamentals: 720,00 Euro Intermediate (4 Module): 5.495,00 Euro Paketpreis (5 Module): 5.965,00 Mehrwertsteuerbefreit! Ratenzahlung für Privatzahler ohne Mehrkosten möglich.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1547

Metaforum International Ltd.
Ausbildungsbeginn: 23.07.2012
Ausbildungstitel: Business Coaching Kompaktausbildung
IT-35031 Abano Terme, nahe Venedig
Kosten: 2650 Euro Privatpersonen zahlen auf den Seminarpreis keine Mehrwertsteuer. Teilnehmer, die sich über Unternehmen anmelden, zahlen die gesetzlichen 19%. Zu dem Kurspreis addiert sich eine Tagungspauschale von 12 Euro pro Seminartag. Hotels und Essen bieten wir in unterschiedlichen Preiskategorien an. Zu Ratenzahlungen und Fördermöglichkeiten beraten wir Sie gern.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1425

Schouten Germany GmbH - (ICF-anerkannt)
Ausbildungsbeginn: 29.06.2012
Ausbildungstitel: Co-Active Coaching Ausbildung - ICF-akkreditiert
D- Heidelberg
Kosten: Fundamentals: 720,00 Euro Intermediate (4 Module): 5.495,00 Euro Paketpreis (5 Module): 5.965,00 Mehrwertsteuerbefreit! Ratenzahlung für Privatzahler ohne Mehrkosten möglich.
http://www.coaching-index.de/user_profil.asp?userid=1547  

Aufnahme in die Coaching-Ausbildungsdatenbank

Details zur Aufnahme in die Ausbildungsdatenbank finden Sie hier:
www.coaching-index.de/mitgliedschaft.html


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8. Impressum/Copyright

Verantwortlich im Sinne des Presserechts und des Telemediengesetzes:

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Inhaltlich Verantwortlicher für journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Dr. Christopher Rauen (cr) (Anschrift wie oben).
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